Cover-Bild Das Auge

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 11.09.2017
  • ISBN: 9783453677036
Richard Laymon

Das Auge

Roman
Sven-Eric Wehmeyer (Übersetzer)

Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen … grausame Dinge … Menschen, die sterben … Blut … Sie glaubt an ihre Visionen … Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen...Morde...Vielleicht hat sie recht … vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig …Wer weiß?



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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2017

Etwas mehr erwartet

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Meinung:
Der Klappentext gibt ja wirklich nicht viel her und ich war sehr gespannt, was die Geschichte bringen wird.

In der Geschichte geht es um Melanie und sie hat Visionen. Gleich zu Anfang des Buches ...

Meinung:
Der Klappentext gibt ja wirklich nicht viel her und ich war sehr gespannt, was die Geschichte bringen wird.

In der Geschichte geht es um Melanie und sie hat Visionen. Gleich zu Anfang des Buches hat sie ihre erste Vision. Sie muss sofort in ihre Heimat, weil irgendetwas mit ihrem Vater oder ihrer Schwester passiert ist. Sie macht sich mit ihrem Freund dann sofort auf, in ihre Heimatstadt zu kommen und muss feststellen, dass etwas schreckliches passiert ist.

Melanie hat schon immer Visionen bzw. Vorahnungen. Als sie die Vision hat, weiß sie einfach, dass etwas schreckliches in der Familie passiert ist. Als sie sich mit ihrem Freund dann dort ankommt, kann sie kaum glauben, was vorgefallen ist. Sie will die Wahrheit herausfinden und hat schon sehr schnell weitere Ahnungen. Dabei begibt sie sich immer wieder in große Gefahr.

Den Einstieg in das Buch mochte ich gerne, da es relativ schnell schon Dinge passieren. Leider hat mir der weitere Verlauf der Geschichte nicht so zugesagt. Melanie macht immer wieder Dinge, die ich nicht nachvollziehen konnte und auch die anderen Charaktere, konnte mich nicht begeistern oder mitnehmen. Vor allem kommen da ein paar Dinge vor, die in eine wirklich spannende Richtung gehen und dann kommt die Auflösung und man denkt nur so, ernsthaft? Das ist jetzt aber wirklich lahm. Das fand ich halt wirklich schade und auch das Ende war für mich nicht zufriedenstellend.

Fazit:
Leider sind mir die Charaktere zu blass dargestellt gewesen. Die Geschichte an sich ist spannend aber viele Auflösungen fand ich echt lahm. Außerdem hätten für mich von gewissen Dingen noch viel mehr reingehört.

Veröffentlicht am 18.10.2017

Mein Leseeindruck

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Bodie rutschte und zappelte auf dem Stuhl mit der steinharten Rückenlehne herum, um irgendwie eine bequeme Sitzposition zu finden. (1. Satz)

Wie von seinen bisherigen Hardcore Romanen gewohnt, lässt RICHARD ...

Bodie rutschte und zappelte auf dem Stuhl mit der steinharten Rückenlehne herum, um irgendwie eine bequeme Sitzposition zu finden. (1. Satz)

Wie von seinen bisherigen Hardcore Romanen gewohnt, lässt RICHARD LAYMON den Leser auch dieses Mal nicht lange zappeln und konfrontiert ihn direkt mit dem Grauen. Dieses Mal in Form von Visionen.

Es ist Melanie. Bei ihrer letzten Vision ist ihre Mutter gestorben. Und nun ....?

Schnell wird dem Leser klar, worauf alles abzielt. Enge familäre Bindung, Angst verlassen zu werden, Gewalt. Und ab und zu spritzt auch mal wieder Blut. Na ja, ein echter LAYMON eben.

Die geringe Anzahl der Protagonisten sind charakterlich gut aufeinander abgestimmt, wenngleich ihre Handlungen auch nicht immer wirklich schlüssig erscheinen. Auch das Umfeld wird gut und ausreichend beschrieben.

Auffällig ist, dass es in DAS AUGE eher etwas gesetzter zugeht. Die brutalen Szenen sind deutlich minimierter, als in anderen seiner Werke. Es ist eher ein etwas gemächlicher Thriller. Als Hardcore würde ich ihn auf keinen Fall beschreiben.

Nicht so ganz schlüssig ist mir das Coverbild. Irgendwie kann ich keine Verbindung zur Story finden.

Oder soll der Türspion nur ein Auge darstellen?

Fazit

Der Verlag bietet DAS AUGE als Roman an. Hier sollte man sich auf keinen Fall täuschen lassen. Denn "nur" ein Roman ist es auf keinen Fall. Als Hardcore würde ich ihn aber auch nicht beschreiben. Für mich ist es ein Thriller mit eignen deftigen Szenen.


Ich bin gespannt, wie viele Bücher des Autors noch erscheinen werden.

Veröffentlicht am 17.10.2017

Das Auge

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Melanie ist zutiefst beunruhigt. Sie ist der felsenfesten Überzeugung, dass ihr Vater tödlich verunglückt ist. Nachdem sie ihn telefonisch nicht erreichen kann, verstärkt sich ihr Verdacht. Gemeinsam mit ...

Melanie ist zutiefst beunruhigt. Sie ist der felsenfesten Überzeugung, dass ihr Vater tödlich verunglückt ist. Nachdem sie ihn telefonisch nicht erreichen kann, verstärkt sich ihr Verdacht. Gemeinsam mit ihrem Freund Bodie, macht sie sich kurzerhand auf den Weg nach Kalifornien. Vor Ort steht sie vor einem Rätsel. Ihr Vater liegt nach einem mysteriösen Autounfall im Koma und ihre Schwester hat sich in Panik, in ihrer Wohnung verbarrikadiert. Bodie, ständig bemüht die Situation zu entspannen, gerät zwischen die Mühlen schwesterlicher Rivalität, die ihn zunehmend verwirrt und verunsichert. Aus einer Verstrickung von Missverständnissen, die Melanie zu abenteuerlichen Theorien veranlassen, kommt es zu einem blutigen Showdown.

Fazit
Eine spannende Familiengeschichte die sich, ausgelöst durch Antipathien und Missverständnisse, zu einem Drama mit einem überaus tragischen Ende entwickelt.

Veröffentlicht am 16.10.2017

Schreibstil toll, Story etwas lahm

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Richard Laymon ist einer der Autoren, der seinen ganz eigenen Stil hat. Man zweifelt ja manchmal, was da noch alles so kommen mag, da der Autor selbst schon seit geraumer Zeit nicht mehr am Leben ist, ...

Richard Laymon ist einer der Autoren, der seinen ganz eigenen Stil hat. Man zweifelt ja manchmal, was da noch alles so kommen mag, da der Autor selbst schon seit geraumer Zeit nicht mehr am Leben ist, aber ich kann bei neuen Büchern von ihm trotzdem nie widerstehen.

Nach nur wenigen Seiten habe ich bei dieser Geschichte gemerkt, ja der Schreibstil ist gewohnt brillant und einnehmend. Wir haben hier nicht unbedingt eine typische grausame Story, wie man es vielleicht von dem Autor schon kennt und erwarten würde, aber trotzdem viel es mir zeitweise schwer das Buch aus der Hand zu legen. Allerdings gibt es auch immer wieder Längen, in denen kaum etwas passiert und die mich nur weiterhin gefesselt halten konnten, weil er so gut schreibt.

Seine Charaktere sind gut durchdacht und besonders Melanie hat mich zeitweise halb in den Wahnsinn getrieben. Sie war mir schlichtweg von Anfang an unsympathisch, was bei diesem Genre aber nicht weiter schlimm oder außergewöhnlich ist. Wendungen oder große Überraschungen gab es jedoch leider für mich überhaupt nicht. Ich habe den Verlauf und auch das Ende so erwartet und das fand ich etwas schade.

Fazit: Das Auge ist für mich ein Thriller der softeren Art. Mir ist zu wenig passiert, es war weder besonders blutig, was nicht weiter schlimm wäre, aber die gesamte Handlung hat mir für dieses Genre zu wenig geboten. Die gesamte Grundidee samt Handlungsverlauf war ganz nett, aber einzig Laymons genialer Schreibstil hat mich durch die Geschichte getragen. Es scheint aber allgemein so zu sein, als hätte ich mit Heyne Hardcore nicht viel Glück oder besser gesagt eine unterschiedliche Auffassung von „Hardcore“. Aber zurück zum Buch, es war ok, aber für mich kein Muss und definitiv keines seiner besseren Werke.

Veröffentlicht am 14.10.2017

Das war leider nichts für mich...

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Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne HardCore
Seitenzahl: 352

Cover:
Das Softcover, ist sehr schön Pyschomässig gestaltet, so dass man sich richtig auf den Inhalt freut…Man sie ein Türspion, Blut unterlaufen ...

Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne HardCore
Seitenzahl: 352

Cover:
Das Softcover, ist sehr schön Pyschomässig gestaltet, so dass man sich richtig auf den Inhalt freut…Man sie ein Türspion, Blut unterlaufen und das Cover ist weiß…wuhuuuu…dann beginnt man zu lesen…

Schreibstil:
Jeder der schon mal einen Laymon gelesen hat, weiß das er sehr flüssig und schön leicht schreibt…aber Sex ist für, warum auch immer, eine wichtige sach…oft hatte ich das Gefühl das es gerade bei diesem Buch mit am wichtigsten ist…

Inhalt:
Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen … grausame Dinge … Menschen, die sterben … Blut … Sie glaubt an ihre Visionen … Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen...Morde...Vielleicht hat sie recht … vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig …Wer weiß?

Meinung:
Ich war enttäuscht, aber so richtig...in den ersten 250 Seiten ging es nur um die Pseudo Visionen und um Sex, die Vorstellung mit jemanden schlafen zu wollen etc… dass Eigentlich interessantere kam erst auf den letzten 50 Seiten…
Und dabei fing das Buch recht interessant an, und dann kam Kapitel 10 und sie fummelten schon wieder…puh.. Einen richtigen Spannungsaufbau gab es leider auch nicht…
Schade ich hatte mich so darauf gefreut.