Cover-Bild Das Zeitalter der Helden 1 - Erwachen

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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 09.03.2020
  • ISBN: 9783453320383
Richard Morgan

Das Zeitalter der Helden 1 - Erwachen

Roman
Ringil Eskiath stammt aus einer alteingesessenen Aristokratenfamilie, die allerdings mit ihm gebrochen hat. Dennoch hat Ringil alles, was er braucht: eine gute Klinge, einen hervorragenden Ruf als Schwertkämpfer und ein gesichertes Einkommen. Dann taucht eines Tages überraschend seine Mutter, die Kaiserin, auf und verlangt von ihm, dass er seine Cousine befreit, die in Gefangenschaft geraten ist. Schnell wird Ringil klar, dass es bei diesem Auftrag nicht nur um das Schicksal seiner jungen Verwandten geht, sondern um das des ganzen Kaiserreiches. Dieser Roman ist bereits unter dem Titel »Glühender Stahl« erschienen und wurde für diese Ausgabe überarbeitet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2020

High Fantasy vom feinsten...

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Meine Meinung

Also zum Anfang erstmal: Das Buch hat mich fertiggemacht. Es war brutal, heftig und alle 100 Seiten brauchte ich eine Pause. Normal lese ich kein High Fantasy bzw. allgemein Romane ohne ...

Meine Meinung

Also zum Anfang erstmal: Das Buch hat mich fertiggemacht. Es war brutal, heftig und alle 100 Seiten brauchte ich eine Pause. Normal lese ich kein High Fantasy bzw. allgemein Romane ohne eine Lovestory, aber hin und wieder finden auch Bücher außerhalb meiner Komfortzone in meinem Regal einen Platz.

Gewalt, Misshandlung und Vergewaltigung standen hier an der Tagesordnung und eine Lovestory wäre hier wirklich fehl am Platz. Aber für alle die sowas nicht lesen wollen, Finger weg vom Buch.

>"Du könntest da unten ein gutes Leben führen, mein Freund. Kämpfen, bumsen, abkassieren."<

Der Schreibstil war flüssig und relativ leicht zu lesen, was für High Fantasy Bücher auch eher ungewöhnlich ist (vielleicht schnappe ich mir auch sonst nur die falschen). Am Anfang sind mir Rechtschreibfehler aufgefallen oder auch Sätze die keinen Sinn ergaben, weil ein Wort gefehlt hat oder falsch ist. Das sollte zwar nicht vorkommen, aber hat mich beim Lesefluss nicht gestört.

Die Perspektive wechselt zwischen den drei Protagonisten Ringil, Egar und Archeth. Am Ende auch während eines Kapitels, blieb aber trotzdem gut übersichtlich. Durch den Wechsel baute der Autor auch eine gewisse Spannung auf, da die Kapitel gerne mit einem kleinen Cliffhanger enden und man wissen möchte wie es jetzt mit unseren Helden weitergeht.

Wer jetzt denkt, dass das Buch von Anfang an mit Action geladen ist, irrt sich. Richard Morgan führt einen langsam in die Welt ein und gibt immer gerade so viel Preis das man weiterlesen möchte. Anfangs findet hauptsächlich die Gewalt, die ich oben erwähnte, nur durch Erzählungen der einzelnen Charaktere statt. Die Geschichte beginnt nämlich nach einem Krieg und die Änderungen die daraus entstanden sind. Mein Gehirn musste sich wirklich anstrengen um sich alles halbwegs merken zu können, da man bis zum Schluss viele Informationen und Namen bekommt. Für mich hat es erst keinen Sinn ergeben, aber mit der Zeit wurde einem immer mehr klar und die einzelnen Fäden, kamen zu einem roten Faden zusammen. Und genau das Leute finde ich Genial. Es kamen so viele Wendungen mit denen man einfach nicht gerechnet hat.

>"Ein dunkler Herr wird sich erheben, und er kommt auf den Wind der Sümpfe"<

Ringil, Egar und Archeth haben alle drei zusammen im Krieg gedient und sind danach getrennte Wege gegangen. Ringil wurde eine Art Söldner/ Geschichtenerzähler in einem Kaff und ohne zu Spoilern, er ist Schwul. Das brachte ihn schon damals viel Hass und Spott entgegen und anscheinend ist es auch gegen das Gesetz. Als seine Mutter auftaucht und ihm um einen Gefallen bittet, geht er fort um seine Cousine zu finden.

Egar wurde Klansherr, der sich viel zu junge Geliebte nimmt und die Traditionen kaum ehrt. Das führt zu Problemen und letztendlich zum versuchten Mord an ihm und dessen Flucht.

Archeth dient dem Imperator höchstpersönlich, ist aber selbst nicht Gläubig. Außerdem ist sie nicht ganz menschlich und schon über 100 Jahre alt. Ihre Kameraden sind nach dem Krieg gegangen und ließen sie zurück. Als sie den Auftrag erhält ein Massaker in einer Hafenstadt zu überprüfen, findet sie eine überlebende die ihr jede Menge Ärger macht. Ergo, sie muss ebenfalls die Stadt verlassen.

Und was haben diese Ereignisse alle gemeinsam fragt ihr euch? Sie alle haben was mit den Dwendas zu tun. Märchenhafte Gestalten die vor 4000 Jahren einfach verschwanden und wie Götter sein sollen.

Aber um mehr zu erfahren müsst ihr wohl das Buch lesen. Ich denke ich habe jetzt genügend geschrieben.

Dieses Schätzchen erhält von mir 4,5/5⭐ und eine Leseempfehlung von mir.

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Fazit

Ein faszinierendes Fantasybuch, was Lust auf die andren zwei Teile der Reihe macht. Richrad Morgan erschafft eine unglaubliche, aber gewaltsame Welt in der man voll und ganz hineintaucht und nicht genug bekommen kann.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2020

Spannend und sehr düster

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Das Cover gefällt mir gut, denn es ist relativ schlicht gehalten und passt recht gut zum Genre.

Auch der Schreibstil war gut, denn er ist flüssig, spannend, lässt sich gut lesen und ist abwechslungsreich. ...

Das Cover gefällt mir gut, denn es ist relativ schlicht gehalten und passt recht gut zum Genre.

Auch der Schreibstil war gut, denn er ist flüssig, spannend, lässt sich gut lesen und ist abwechslungsreich. Da man verschiedenen Charakteren folgt, wird es definitiv nicht langweilig. Man muss allerdings auch ehrlich dazu sagen, dass es hin und wieder sehr düster wird und wer damit ein Problem hat, der sollte wohl lieber zu einem anderen Buch greifen. wen das nicht stört, der wird damit weniger Probleme haben.

Bei den Charakteren muss ich zugeben, dass ich bis zum Ende hin nicht so recht wusste, was ich über sie denken soll. Zum einen haben sie in ihrer Vergangenheit sehr viel durchmachen müssen und auch in der Gegenwart ist es für sie nicht immer besser, aber das erklärt nicht das Verhalten, dass sie hin und wieder an den Tag legen. Archeth fand ich da wohl noch am besten., auch wenn der eigentliche Hauptcharakter Ringil ist. Leider muss ich sagen, dass mir die Gespräche der Charaktere (egal mit wem) doch ein bisschen zu flach waren.

Insgesamt kein schlechtes Buch, bei dem mir besonders der Schreibstil und die Idee hinter der Geschichte gefallen haben. Ich möchte noch einmal schnell erwähnen, dass es so einige Stellen gab, die sehr sehr düster werden, was ich jedoch vorher schon gewusst habe. Das Ende macht einen dann nochmal neugierig auf den nächsten Teil und ich bin mir sicher, dass ich diesen dann auch noch lesen werde.