Cover-Bild Final Girls

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9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 31.05.2018
  • ISBN: 9783423217309
Riley Sager

Final Girls

Thriller
Christine Blum (Übersetzer)

Sie haben die Hölle überlebt. Aber das war erst der Anfang ...

Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2018

Final Girls

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Quincy Carpenter, die als einzige das Massaker an ihrer Freundesclique überlebt hat, wird durch das unverhoffte Auftauchen eines der anderen sogenannten drei Final Girls erneut mit der Tat konfrontiert. ...

Quincy Carpenter, die als einzige das Massaker an ihrer Freundesclique überlebt hat, wird durch das unverhoffte Auftauchen eines der anderen sogenannten drei Final Girls erneut mit der Tat konfrontiert. Wenig später gerät ihre mühsam aufgebaute Scheinwelt schwer ins Wanken und sie muss sich der Tatsache stellen, dass sie mit dem damaligen Geschehen noch lange nicht abgeschlossen hat. Zum Äußersten getrieben, beginnt sie eigene Nachforschungen anzustellen. Doch die Ergebnisse sind alles andere als ermutigend und lassen sie das Schlimmste vermuten. Aber erst, als ihr die wahren Zusammenhänge klar werden, beginnt sie zu begreifen wer ihr wahrer Gegner ist.

Fazit
Ein äußerst komplexe Story, die sich subtil an die mentalen Grenzen der Opfer herantastet, bevor die überraschende Auflösung dem Grauen ein Ende setzt.

Veröffentlicht am 05.07.2018

Das Grauen überlebt

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Der Beginn fesselt einen schon, wie man es sich von einem rasanten Thriller erwartet. Leider zieht sich die Handlung dann doch recht zäh in die Länge. Der Spannungsbogen wird über längere Strecken recht ...

Der Beginn fesselt einen schon, wie man es sich von einem rasanten Thriller erwartet. Leider zieht sich die Handlung dann doch recht zäh in die Länge. Der Spannungsbogen wird über längere Strecken recht flach gehalten, schnellt dann aber immer mal wieder in die Höhe. Fragen über Fragen, Ideen im Kopf, als Leser scheint man immer eine gewisse Ahnung zu haben, ohne dies wirklich Bestätigt zu bekommen. Psychologisch durchaus interessant. Erst zum Ende hin, wendet sich alles in eine unerwartete Richtung und die Geschichte bekommt den bis dahin vermissten Kick. Lässt man dann das Gelesene noch einmal Revue passieren, entdeckt man so manches an Hinweisen, welche einen erst dann richtig bewusst werden.

Mein Fazit:
Super Idee, guter Schreibstil und Storyaufbau. Leider hapert es an der recht flach gehaltenen Spannung, die bis zum Ende nur ab und zu ausschlägt, dann aber rasant an Höhe gewinnt. Auch wenn die Handlung mitunter recht in die Länge gezogen war, konnte mich der Thriller mit seinen psychologischen Feinheiten und seiner doch unerwarteten Wendung am Ende noch überzeugen!

Veröffentlicht am 27.06.2018

Final Girls

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Inhalt: Quincy ist die einzig Überlebende des Pine Cottage Massakers, dem vor 10 Jahren alle ihre Freunde zum Opfer fielen. Mittlerweile lebt die junge Frau mit ihrem Freund in einer schicken New Yorker ...

Inhalt: Quincy ist die einzig Überlebende des Pine Cottage Massakers, dem vor 10 Jahren alle ihre Freunde zum Opfer fielen. Mittlerweile lebt die junge Frau mit ihrem Freund in einer schicken New Yorker Wohnung, betreibt einen Backblog und hat die Erinnerung an den schlimmsten Tag ihres Lebens mehr oder weniger erfolgreich verdrängt. Bis sie die Nachricht vom Tod eines weiteren Final Girls, so nennt die Presse die einzigen Überlebenden der drei größten Massenmorde in der jüngeren Vergangenheit, erreicht. Lisa soll sich umgebracht haben, ausgerechnet die Frau, die alles daran setzte um Quincy und der dritten Überlebenden Sam zu helfen mit dem erlebten fertig zu werden. Getroffen haben sich die drei Frauen nie, bis Sam plötzlich vor Quincys Tür steht und sich bei ihr einnistet.

Meine Meinung:
Die Rollen sind klar verteilt:
Quincy eine junge Frau, die sich nur Bruchstückhaft erinnern kann, die klug, sensibel und verletzlich ist, die man von der ersten Minute an schützen will, so wie Coop der Polizist der die junge Frau zufällig nach dem Massaker fand und ihr Leben heute noch begleitet.
Sam, die undurchsichtige, die der man nicht trauen kann, weil sie aufbrausend ist und übergriffig versucht Teil von Quincys Leben zu werden, sie ist so unsympathisch dargestellt das meine Meinung von ihr sehr schnell feststand.
Jeff, ist der verständnisvolle Freund, so lange sein Leben wie er es sich vorstellt nicht von Quincys Vergangenheit durcheinander gebracht wird. So ist es nicht verwunderlich, das er Sam mehr als skeptisch gegenübersteht, als diese plötzlich bei Quincy auftaucht.
Ich kannte nicht mehr als den Klappentext und des Cover des Buches, da ich keine Leseproben lese, war mein Wunsch es zu lesen wieder mal reines Bauchgefühl. Ich wollte mal wieder so richtig eintauchen in einen Thriller. Und wie so oft hat mein Bauchgefühl mich nicht enttäuscht. Final Girls ist von der ersten bis zur letzten Seiten spannend. Alles von dem ich dachte, das es vorhersehbar wäre, entwickelte sich dann doch anders. Ich müsste jetzt Spoilern, um das genauer zu erklären.

Ich vergebe für Final Girls eine absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 26.06.2018

Survivor

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Wenn Quincy Carpenter eines nicht sein möchte, dann ein Final Girl. Final Girls sind Mädchen, die in Horror-Filmen als einzige ein Massaker überleben. Genau so ein Horror-Szenario hat Quincy als Studentin ...

Wenn Quincy Carpenter eines nicht sein möchte, dann ein Final Girl. Final Girls sind Mädchen, die in Horror-Filmen als einzige ein Massaker überleben. Genau so ein Horror-Szenario hat Quincy als Studentin überlebt, an einem Wochenende wurden all ihre Freunde ausgelöscht, doch sie hat, wenn auch verletzt, überlebt. Zum Final Girl hat dann allerdings die Presse sie gemacht, sie und Lisa und Samantha. Alle drei Frauen haben ähnliches durchgemacht, an unterschiedlichen Plätzen und zu unterschiedlichen Zeiten. Während Sam sich vollkommen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, scheint Lisa am ehesten mit ihrer Rolle fertig zu werden. Sie steht immer mal wieder in der Öffentlichkeit, gibt Interviews und hilft anderen Gewaltopfern klar zu kommen. Quincy hingegen unterhält einen Blog und gibt darauf Backtipps. Das Backen hilft ihr, ihre Gefühle im Griff zu haben. Als ausgerechnet Lisa Selbstmord begeht, taucht Sam in Quincys Leben auf und bringt es kräftig durcheinander.

Eine unglaublich faszinierende Geschichte, bei der ich lange rätseln musste und die Auflösung erst sehr spät deutlich wurde. Immer wieder hat der Autor Wendungen genommen, die ich so nicht erwartet hätte. Das Ende ist genial und brillant gelöst. Die Schreibweise Riley Sagers ist umwerfend gut, er wechselt die Erzählperspektiven und die Zeiträume. Das verwendete Tempo ist atemraubend. Die Figuren, die der Autor erschaffen hat sind allesamt glaubwürdig und Quincy die Protagonistin ist ihm besonders gut geglückt. Dieses Buch ist einzigartig, ganz große Thrillerkunst, es kann mich zu jedem Zeitpunkt fesseln und mitnehmen. Nach Beenden dieses Thrillers musste ich erst einmal Luft holen und das Gelesene verarbeiten – Hochspannung pur samt hohem Niveau.

Selbstverständlich vergebe ich hier fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle das Buch absolut weiter. Die Geschichte und seine Charaktere werden mich noch lange beschäftigen, Gänsehaut ist beim Lesen garantiert! Final Girls kann seine Leser nur begeistern!

Veröffentlicht am 24.06.2018

Zäher Anfang, tolles Ende

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Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, vor allem das der Buchschnitt ebenfalls komplett schwarz gestaltet wurde. Die Kapitel haben eine gute Länge und werden hauptsächlich von Quincy selbst erzählt.

Die ...

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, vor allem das der Buchschnitt ebenfalls komplett schwarz gestaltet wurde. Die Kapitel haben eine gute Länge und werden hauptsächlich von Quincy selbst erzählt.

Die Storyidee hat mir sehr gut gefallen, vor allem wie es dann schlussendlich erzählt wurde, denn man erfährt nur nach und nach was damals wirklich passiert ist. Der Schreibstil hat mir ebenfalls ganz gut gefallen, doch der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen, weil sich der Teil der Story, der von Quincy selbst erzählt wird, sehr zieht. Nur nach und nach werden kleinere Andeutungen gemacht, doch Spannung wollte erst im letzten drittel aufkommen – und dann so richtig, denn ab da konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gut hat mir aber gefallen, dass ich bis zum Ende nicht wusste, wer der Täter ist. Ich hatte zwar eine Vermutung, aber lag damit komplett falsch :D Der Verlauf ist schlüssig, aber langatmig und zum Ende hin, hat mich nur noch die Neugier am Buch gehalten – bis es richtig los ging...ich denke, hier wären ein paar Seiten weniger nicht so dramatisch gewesen.

Die Charaktere hingegen haben mir richtig gut gefallen, ausnahmslos. Vor allem Quincy, denn sie ist ein Charakter mit vielen Ecken und Kanten und eindeutig nicht perfekt. Das hat sie mir sehr sympathisch gemacht. Auch Sam, mit ihrer direkten Art, konnte mich überzeugen. Überrascht hat mich jedoch, dass ich nie sicher war, wer welches Spiel spielt...selbst die Nebencharaktere waren sehr gut ausgebaut und immer für eine Überraschung gut :)

Ein guter Thriller, mit zähem Anfang, aber gutem Ende und mit Charakteren, die viele interessante Facetten haben – vielleicht nicht mein Highlight, aber eindeutig eine Empfehlung wert.