Cover-Bild Weißer Tod

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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 864
  • Ersterscheinung: 27.12.2018
  • ISBN: 9783764506988
Robert Galbraith

Weißer Tod

Roman
Wulf Bergner (Übersetzer), Christoph Göhler (Übersetzer), Kristof Kurz (Übersetzer)

Ein verstörter junger Mann bittet den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe bei der Aufklärung eines Verbrechens, das er – so glaubt er – als Kind mit angesehen hat. Strike ist beunruhigt: Billy hat offensichtlich psychische Probleme und kann sich nur an wenig im Detail erinnern, doch er wirkt aufrichtig. Bevor Strike ihn allerdings ausführlich befragen kann, ergreift der Mann panisch die Flucht. Um Billys Geschichte auf den Grund zu gehen, folgen Strike und Robin Ellacott – einst seine Assistentin, jetzt seine Geschäftspartnerin – einer verschlungenen Spur, die sie durch die zwielichtigen Ecken Londons, in die oberen Kreise des Parlaments und zu einem prachtvollen, doch düsteren Herrenhaus auf dem Land führt. Zugleich verläuft auch Strikes eigenes Leben alles andere als gradlinig: Er hat es als Ermittler zu Berühmtheit gebracht und kann sich nicht länger unauffällig hinter den Kulissen bewegen. Noch dazu ist das Verhältnis zu seiner früheren Assistentin schwieriger denn je – zwar ist Robin für ihn geschäftlich mittlerweile unersetzlich, ihre private Beziehung ist jedoch viel komplizierter …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2019

Ein sehr komplexer Kriminalroman

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Gebundene Ausgabe: 864 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (27. Dezember 2018)
ISBN-13: 978-3764506988
Originaltitel: Lethal White (Cormoran Strike 4)
Übersetzung: Wulf Bergner, Christoph Göhler und Kristof ...

Gebundene Ausgabe: 864 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (27. Dezember 2018)
ISBN-13: 978-3764506988
Originaltitel: Lethal White (Cormoran Strike 4)
Übersetzung: Wulf Bergner, Christoph Göhler und Kristof Kurz
Preis: 24,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Ein sehr komplexer Kriminalroman

Inhalt:
Ein verstört wirkender Mann taucht im Büro des Londoner Privatdetektivs Cormoran Strike auf und behauptet, als Kind einen Mord gesehen zu haben. Der Mann verschwindet so schnell, wie er gekommen ist, wieder von der Bildfläche. Doch Strike lässt seine Aussage keine Ruhe. Da trifft es sich gut, dass er von einem Minister einen Ermittlungsauftrag bekommt, der entfernt in dieselbe Richtung weist.

Meine Meinung:
Von den bisherigen Bänden dieser Reihe um Cormoran Strike und Robin Ellacott hat mir dieser am besten gefallen. Trotz seines enormen Umfangs von ca. 860 Seiten habe ich das Buch in nur zwei Tagen verschlungen. Der geschmeidige und fesselnde Schreibstil von Robert Galbraith aka J. K. Rowling sorgt dafür, dass die Seiten sich fast von allein umblättern. Detaillierte Beschreibungen von Örtlichkeiten, Personen und Gedanken geben dem Lesenden das Gefühl, alles hautnah mitzuerleben.

Die ersten hundert Seiten ziehen sich etwas, da die Hochzeit von Robin und Matthew einen breiten Raum einnimmt und der Kriminalfall erst langsam in die Gänge kommt. Doch dann gibt es kein Halten mehr. Es baut sich immer mehr Spannung auf, eine komplexe Geschichte mit vielen losen Fäden und etlichen Verdächtigen wird gesponnen, um sich am Schluss in einem grandiosen Showdown aufzulösen.

Auch Privates spielt eine große Rolle - man darf nicht vergessen, dass es sich um einen KriminalROMAN handelt. Ich persönlich finde es sehr erfrischend, wenn es nicht stumpf um die Ermittlungen geht, sondern auch eine zutiefst menschliche Komponente mit hineinspielt.

Wie immer störte es mich auch in diesem Band, dass gefühlt auf jeder Seite Cormorans Behinderung angesprochen wird. Dass sein Beinstumpf ihm bei Verfolgungsjagden oder Ausgrabungen Probleme macht, hätte ich auch ohne das kapiert.

Die Reihe:
1. Der Ruf des Kuckucks
2. Der Seidenspinner
3. Die Ernte des Bösen
4. Weißer Tod

★★★★☆

Veröffentlicht am 26.02.2019

besser gehts nicht

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Als Billy in Cormorans Büro gestolpert kommt, weiß er der Detektiv zunächst nicht, ob er dem offensichtlich psychisch kranken Mann Glauben schenken kann. Billy behauptet in seiner Kindheit den Mord an ...

Als Billy in Cormorans Büro gestolpert kommt, weiß er der Detektiv zunächst nicht, ob er dem offensichtlich psychisch kranken Mann Glauben schenken kann. Billy behauptet in seiner Kindheit den Mord an einem kleinen Mädchen beobachtet zu haben und bittet nun den Detektiv Licht ins Dunkel zu bringen. Zeitgleich kommt ein weitaus lukrativerer Auftrag ins Büro – ein Minister wird erpresst und benötigt Strikes Hilfe. So gerät der verwirrte Billy erst einmal in den Hintergrund, doch irgendwie scheinen die beiden Fälle eine Verbindung zu haben.
Joanne K. Rowling hat unter dem Pseudonym Robert Galbraith mit „weisser Tod“ den vierten Band der Detektiv-Reihe um Ermittler Cormoran Strike veröffentlicht. Der große, etwas mürrische Detektiv und seine hübsche, nach dem letzten Fall traumatisierte Assistentin Robin stürzen sich erneut in die Arbeit. Es ist schon ein dicker Wälzer, den Rowling da geschrieben hat, aber er ist nicht eine Sekunde langatmig oder gar langweilig. Die Autorin hat einen sehr warmen und ruhigen Schreibstil. Die große Aktion kann man hier nicht finden. Stattdessen kommt es auf die kleinen Details an, die die Ermittler nach und nach aufdecken und die das Buch so unvorhersehbar und spannend machen. Neben den Ermittlungen erfährt der Leser auch unheimlich viel über das Privatleben der Protagonisten und ihre immer schwieriger werdende Beziehung untereinander. Solch detailreiche und liebevoll ausgearbeitete Charaktere findet man wirklich selten. All ihre Macken und Probleme lassen sie sehr lebensnah wirken. Gerade Robin entwickelt im Laufe der Reihe eine starke Persönlichkeit und ihre Beziehung mit Matt hat mich sehr mitgenommen.
Toll geschrieben, super durchdacht, beeindruckende Charaktere und eine Prise Gesellschaftskritik - besser kann ein Detektivroman wohl nicht sein.

Veröffentlicht am 03.02.2019

Der bisher eindrucksvollste und spannendste Roman der Cormoran-Strike-Reihe

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Es gibt nicht viele Autoren, die eine mehrbändige Reihe so gekonnt wie J. K. Rowling/Robert Galbraith plotten können, was sie ja bereits mit den Harry-Potter- Büchern hinlänglich bewiesen hat.

„Weißer ...

Es gibt nicht viele Autoren, die eine mehrbändige Reihe so gekonnt wie J. K. Rowling/Robert Galbraith plotten können, was sie ja bereits mit den Harry-Potter- Büchern hinlänglich bewiesen hat.

„Weißer Tod“, Nummer 4 der Kriminalromane um Cormoran Strike und seine Assistentin Robin Ellacott, setzt unmittelbar nach dem Ende des Vorgängers „Die Ernte des Bösen“ ein. 2012, Olympiade in London: der Serienmörder ist gefasst, Strikes Anonymität ein Opfer der medialen Aufmerksamkeit. Und dann ist da noch die Hochzeit der durch diesen Fall traumatisierten und mittlerweile arbeitslosen Robin mit ihrem langjährigen Freund Matthew, dem langweiligen und übergriffigen Buchhalter. Man möchte ihr „Tu’s nicht“ zurufen, denn wir wissen ja, dass das eigentliche Paar sie und Strike sind. Es kommt, wie es muss, sie erkennt ziemlich schnell, dass es ein Fehler war.

Strike hat mehr Aufträge, als er bewältigen kann und freut sich, als Robin wieder in das Tagesgeschäft mit einsteigt. Ein Fall treibt ihn ganz besonders um, nämlich der des verstörten jungen Mannes, der die Geschichte eines Verbrechens erzählt, das er glaubt, vor vielen Jahren mitangesehen zu haben. Aber auch der Kultusminister benötigt seine Dienste, warum und womit entzieht sich jedoch Strikes Kenntnis. Dazu kommt das seit langem verschollene Bild eines bekannten Malers, die Veruntreuung von Geldern, Machtmissbrauch und Intrigen innerhalb von Regierungskreisen, die einen Undercover-Einsatz von Robin in Westminster nötig machen.

Es ist eine unglaubliche Stofffülle, die Rowling/Galbraith in diesem über achthundert Seiten starken Roman verarbeitet, für mich der bisher eindrucksvollste und spannendste der Cormoran-Strike-Reihe. Zwar verliert sie sich oft im Detail, aber schon allein ihre Personenbeschreibungen und die damit einhergehende Kritik an der britischen Upper Class lohnt jede Zeile. Und man weiß es ja auch bereits aus den Vorgängern, dass sämtliche Informationen, Drehungen und Wendungen, für den späteren Verlauf der Handlung, und hier insbesondere für die Auflösung der verschiedenen offenen Fragen von Bedeutung sind. So werden alle losen Fäden, und das meint wirklich alle, am Ende zu einem runden und befriedigenden Schluss verwoben. Man darf gespannt sein, was Frau Rowling für die nächsten Bände der Reihe noch in petto hat.

Veröffentlicht am 29.01.2019

Spannung gepaart mit Privatem von Strike und Robin

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Der vierte Teil der Cormoran Strike Serie knüpft nahtlos an das Ende des dritten Teils an und wir finden uns bei Robin's Hochzeitsempfang wieder. Als Robin erfährt, dass Matthew Strike's Nachrichten auf ...

Der vierte Teil der Cormoran Strike Serie knüpft nahtlos an das Ende des dritten Teils an und wir finden uns bei Robin's Hochzeitsempfang wieder. Als Robin erfährt, dass Matthew Strike's Nachrichten auf ihrem Handy gelöscht hat, stellen sich für Robin ein paar Fragen und ihre Ehe beginnt mit einer Lüge und einigem Tumult.
Nach einem Zeitsprung von einem Jahr, kommt Billy in Strike's Kanzlei. Billy scheint an Wahnvorstellungen zu leiden und hat einen Tick, da er immer wieder in der gleichen Reihenfolge Körperstellen berührt. Er erzählt Strike von einem Mord an einem Mädchen, dass er als Kind beobachtet hat, doch bevor Strike Details erfahren kann, flieht er und das Geheimnis rund um dieses Geschehen und weitere beginnt.
Ich liebe die ganze Serie und habe mich sehr auf diesen Teil gefreut. Ich war etwas überrascht, dass es sich hier zu einem großen Teil um die privaten Probleme von Strike und Robin dreht. Ich mag die Charaktere sehr und bin natürlich neugierig, was in ihrem Leben vor sich geht, doch manchmal fand ich, dass diese die Oberhand gewannen. Die Geschichte um Billy hat erst in der zweiten Hälfte richtig Fahrt aufgenommen und für mich wurde es erst dann richtig interessant. Sehr gut fand ich, dass ich als Leser mich oft mit Robin identifizieren konnte, da Strike ihr Rätsel aufgeben hat und ich, genauso wie Robin, manchmal auf der Leitung stand und unbedingt wissen wollte auf was er draufgekommen ist. Der Schluss hat mich dann mit allem versöhnt, was ich bemängelt hätte, da alles seinen Sinn hatte.
Wie auch bei den letzten drei Teilen, werde ich diese Reihe jedem empfehlen der Krimis mag.

Veröffentlicht am 26.01.2019

Anders als erwartet, aber trotzdem spannend

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Cormoran Strike ist privater Ermittler in London. Gerade war er in den Schlagzeilen, da durch seine Ermittlungen der Shakewill Ripper gefasst werden konnte. Da stürzt ein junger Mann - verstört, verlottert ...

Cormoran Strike ist privater Ermittler in London. Gerade war er in den Schlagzeilen, da durch seine Ermittlungen der Shakewill Ripper gefasst werden konnte. Da stürzt ein junger Mann - verstört, verlottert und mit üblem Geruch - in sein Büro und bittet ihn um Hilfe. Er wurde als Kind Zeuge eines Verbrechens und möchte, da ihm dieses keine Ruhe lässt, dass Strike dieses endlich aufklärt und Licht ins Dunkel bringt. Strike versucht ein Gespräch mit Billy zu führen, doch dieser ist bereits kurze Zeit wieder verschwunden. Auch wenn es kein offizieller Auftrag ist, lässt ihn Billys Geschichte nicht in Ruhe.

Als er den Auftrag des Kulturministers Jasper Chiswell erhält im Fall seiner Erpressung zu ermitteln, taucht in dem Zusammenhang auch der Name von Jimmy Knight - dem Bruder von Billy auf. Haben diese beiden Fälle möglicherweise etwas gemeinsam? Warum wird Chiswell erpresst? Warum ist Billy plötzlich unauffindbar? Strike ermittelt in dem Fall gemeinsam mit Robin seiner Partnerin. Gemeinsam folgen sie den vielen Spuren und hoffen sowohl den Fall zu klären, als auch Billys Aufenthaltsort heraus zu bekommen. Dann finden beide einen Toten.

Interessant finde ich in diesem Buch die Darstellungen zur Londoner Oberschicht und im Gegensatz dazu auch zu den Menschen in den ärmlichen Vierteln Londons. Mit vielen kleinen Details schafft es der Autor die Verbindungen der Menschen zu skizzieren und damit ein relativ genaues Bild darzustellen. Es wird sehr viel Augenmerk auf jede einzelne Person gelegt und man muss schon sehr genau mitlesen um immer im Bilde zu sein.

Auch die Beziehung zwischen Strike und Robin nehmen in diesem Werk einen breiten Raum ein. Beide können sich offensichtlich nicht eingestehen, wie wichtig sie sich sind. So beginnt das Buch mit der Hochzeit von Robin und Matthew und endet letztlich mit ihrer Trennung. Ob sich Strike und Robin im nächsten Buch näherkommen, ich bin gespannt!

Auch wenn sich der eigentliche Kriminalfall erst sehr spät entwickelt hat, fand ich dieses Buch doch ausgesprochen unterhaltsam und spannend. Von mir gibt es eine verdiente Leseempfehlung und fünf Lesesterne.