Cover-Bild Der Schlüssel der Magie - Die Diebin

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 19.10.2020
  • ISBN: 9783734162664
Robert Jackson Bennett

Der Schlüssel der Magie - Die Diebin

Roman
Ruggero Leò (Übersetzer)

Eine Diebin, die niemand bemerkt.
Ein sprechender Schlüssel, dem kein Schloss widerstehen kann.
Eine Macht, die die Welt verändert.


Sancia ist eine Diebin – und zwar eine verdammt gute. Daher ist sie im ersten Moment auch begeistert, als sie ihre neueste Beute betrachtet: ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnet. Doch dann wird ihr klar, was das bedeutet. Man wird sie jagen! Jedes der mächtigen Handelshäuser wird dieses Artefakt besitzen wollen. Denn die Magie des Schlüssels ist nicht nur alt und mächtig. Die Person, die sie kontrolliert, könnte die Welt verändern. Plötzlich ist Sancia auf der Flucht. Um zu überleben, muss sie nicht nur lernen, die wahre Macht des Artefakts zu beherrschen. Sie muss vor allem alte Feinde zu neuen Verbündeten machen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2020

Grandios! Jahreshighlight!

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Gleich mit der ersten Seite wird man ins Geschehen gezogen, denn ohne große Einleitung begleitet man Sancia bei einem gefährlichen Auftrag. Tatsächlich hat mich bereits auf den ersten Seiten eine gewisse ...

Gleich mit der ersten Seite wird man ins Geschehen gezogen, denn ohne große Einleitung begleitet man Sancia bei einem gefährlichen Auftrag. Tatsächlich hat mich bereits auf den ersten Seiten eine gewisse Spannung oder auch lauernde Erwartung gepackt, ausgelöst durch den hervorragenden Schreibstil und weil dem Leser nur das Nötigste erzählt wird, sodass man sich sehr gut auf die Handlung konzentrieren und diese genießen kann.

Bleiben wir erstmal beim Erzählstil, denn diesen finde ich klasse! Allem voran die Konversationen, die haben mich richtig gepackt, weil sie sooo verdammt echt und lebendig und flüssig sind! Da macht das Lesen gleich viel mehr Spaß.

Ebenso überzeugten mich die Charaktere, auch wenn man an ein paar der Nebenfiguren noch etwas feilen könnte. Mit der Protagonistin Sancia kam ich sehr gut zurecht. Vielleicht kann man einige Momente von ihr als etwas emotionslos betrachten, doch in meinen Augen passt das gut zu ihrer Persönlichkeit. Und von einem Charakter bin ich total begeistert - humorvoll/sarkastisch, weise, ein guter Freund. Aus Spoilergründen kann ich leider nichts weiter dazu schreiben, doch ihr werdet bestimmt positiv überrascht sein!

Die Handlung gefällt mir von vorne bis hinten, denn sie ist rasant, glaubwürdig, spannend und einige krasse Wendungen sind auch anzutreffen!

Jetzt aber zu dem Punkt, über den ich schon die ganze Zeit schreiben möchte: Die Magie! Ich liebe diese! Was mir total zusagt, ist wie Magie und Wissenschaft Hand in Hand gehen. Einfach Genial! Manchmal sowas von unterhaltsam und lustig und dann auf einmal versteht man nicht jeden Satz und wünscht sich, im Physikunterricht besser aufgepasst zu haben.
Daher kann man die Geschichte nicht problemlos einem Genre zuordnen, sie ist eher ein Mischung aus mehreren, was mir erneut richtig gut gefällt.

Nicht nur das Magiesystem, sondern auch das Worldbuilding insgesamt ist grandios gelungen. Die einzelnen Stadtviertel, die Wasserwacht, die Handelshäuser, Historische Ereignisse.. Eine Welt, mit der man als Autor wie auch Leser gut arbeiten kann. Interessant, neugierig machend und spannend aufgebaut und wie so oft erfährt man einiges, aber nicht alles. (Wann kommt Band zwei?)

Wie bei vielen Fantasybüchern gibt es auch hier blutige, gewalttätige und erotische Szenen, diese halten sich aber meistens am Rand auf und verdeutlichen damit die schreckliche Welt, in der die Figuren leben (müssen). Manche von ihnen haben einiges durchmachen müssen und dem Autor ist es auf jeden Fall gelungen, dass man die Perspektive und das Handeln der Charaktere verstehen kann.

Ich bin gerade wirklich am überlegen, ob es etwas gibt, dass mir nicht gefallen hat.. doch abgesehen von ein paar nicht ganz so starken Nebenfiguren fällt mir nichts ein.

Der Auftakt der Trilogie (=yayy es kommen noch zwei weitere Bände!) ließ mich während des Lesens nicht los und hat mir hervorragend gefallen. Damit reiht es sich easy bei meinen Jahreshighlights ein! 5/5 Sterne

Veröffentlicht am 25.11.2020

Ein innovatives Magiesystem, außergewöhnliche Charaktere und ein großartiges Worldbuilding bilden den Auftakt einer großartigen Fantasy-Trilogie

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Meine Meinung

Was haben eine Meisterdiebin, der Hauptmann der Wasserwacht, ein Magier und ein sprechender Schlüssel gemeinsam? Gar nichts? Richtig! Zumindest fast, denn die Vier sind Protagonisten in ...

Meine Meinung

Was haben eine Meisterdiebin, der Hauptmann der Wasserwacht, ein Magier und ein sprechender Schlüssel gemeinsam? Gar nichts? Richtig! Zumindest fast, denn die Vier sind Protagonisten in diesem genialen, aber auch teilweise sehr komplizierten Fantasy-Spektakel von Robert Jackson Bennett. Das Buch bildet den Auftakt einer Trilogie, deren Magiesystem mich gleichermaßen fasziniert wir irritiert hat. Ich hatte stellenweise wirklich Mühe den Ausführungen zu folgen. Hat man es aber einmal durchschaut, erschließt sich einem die Genialität und Einzigartigkeit.

Bevor ich näher auf das Magiesystem eingehe, möchte ich ein paar Worte zur Handlung fallen lassen. Wir befinden uns in der Stadt Tevanne, welche in Campos eingeteilt ist und von den vier Handelshäusern Dandolo, Morsini, Michiel und Candiano beherrscht wird. Neben den betuchten Campos gibt es auch die ärmeren Viertel wie Gründermark, welchem Protagonistin Sancia entstammt. Sancia verdient sich ihren Unterhalt als Diebin. Bei einem ihrer, ich nenne es mal Feldzüge, gelangt ein wahrer Schatz namens Clef in ihre Hände. Clef ist ein magischer Schlüssel, der alle Schlösser öffnen kann. Das ist aber nicht das einzig besondere, denn Clef kann auch sprechen. Kein Wunder also, dass plötzlich sämtliche Handelshäuser hinter Sancia her sind, denn alle wollen das uralte und mächtige Artefakt für sich haben. Um zu überleben, braucht Sancia Verbündete. Und diese findet sie ausgerechnet in alten Widersachern wieder.

Der Plot ist wie gesagt recht einfach, besticht allerdings mit einigen rasanten Szenen, überraschenden Wendungen und unglaublich viel Humor. Die wahnsinnig witzigen Dialoge, vorallem zwischen Sancia und Clef, sind unter anderem auch einer der Punkte, die mir am besten gefallen haben. Dass ein sprechender Schlüssel einer der Protagonisten ist, ist ja an sich schon irgendwie bizarr und komisch. Was er dann aber so von sich gibt, hat mich teilweise Tränen lachen lassen. Ich muss echt sagen, dass Clef mein Held dieser Geschichte ist. Er lässt Sancia richtig blass erscheinen und dabei ist sie mitnichten eine schwache Figur. Sancia war mir von Anfang an ziemlich sympathisch mit ihrer frischen und bissigen Art. Ihre persönliche Geschichte, die im Laufe des Buches aufgedeckt wird, ist wahnsinnig spannend, aber auch sehr ergreifend und erschreckend. Sancia und Clef sind wirklich zwei außergewöhnliche Protagonisten in einer Welt, die mit einem ungewöhnlichen und sehr innovativen Magiesystem glänzt.

Das Magiesystem war für mich tatsächlich Fluch und Segen zugleich. Es ist unheimlich komplex, erfordert viel Vorstellungskraft und bietet schier unendliche Möglichkeiten. Am Anfang hat es mir wirklich Kopfzerbrechen bereitet, weil es mir einfach viel zu kompliziert erschienen ist. Nach und nach hat sich, dank der zahlreichen Erklärungen des Autors, der Nebel gelichtet und ich denke, dass ich es nun im Großen und Ganzen erfasst habe. Ich versuche es mal ganz einfach zu erklären. Die Magie in Tevanne basiert auf Sigillen und Skriben. Jeder Gegenstand ist mit Sigillen, einer eigenen Sprache, versehen, welche ihm quasi seine Funktion erklären. So kann man zum Beispiel einem Holzbalken "befehlen" wie Stahl oder Stein zu sein oder Rädern "sagen" bergauf zu rollen. Die Möglichkeiten und Chancen, die sich hier bieten, sind wirklich fast unendlich. Es lassen sich zum Beispiel unglaublich starke Waffen erzeugen oder die Schwerkraft aussetzen. Nur bei Menschen haben die Skriben bislang versagt. Und das ist auch der grausame Teil der Geschichte, denn es ist nicht so, dass nicht versucht worden wäre Menschen zu skribieren. Sancia kann dazu einiges erzählen. Von der Folter und den unendlichen Qualen, die auch sie erleiden musste. Doch Sancia hat es geschafft diesen Teil ihres Lebens hinter sich zu lassen. Einzig ihre Gabe mit Dingen zu kommunizieren, erinnert noch daran und diese ist zugleich auch der Grund, dass Sancia so eine talentierte Diebin ist.

Mir hat das Buch nach anfänglicher Skepsis wirklich gut gefallen und ich bin froh, dass ich durchgehalten habe. Robert Jackson Bennetts Erzählstil macht es einem aber zum Glück sehr leicht. Er schreibt sehr einnehmend und fesselnd und ich liebe wie gesagt seine humorvollen Dialoge. Den einzigen kleinen Kritikpunkt, den ich dann doch habe, ist, dass der Autor sich gerne in Wiederholungen verliert. Er beschreibt immer wieder und jedes Mal aufs Neue wie die Skriben und Sigillen funktionieren und was sie tun. Was am Anfang fürs Verständnis gut war, war später nur mehr lästig. Es wurden dadurch leider einige Längen erzeugt, die man hätte vermeiden können.

Fazit

Der Schlüssel der Magie - Die Diebin ist ein genialer Reihenauftakt, der mit außergewöhnlichen Protagonisten, humorvollen Dialogen, einer rasanten Storyline und einem unglaublich faszinierenden, aber ein wenig komplizierten Magiesystem glänzt. Robert Jackson Bennett hat einen starken ersten Teil zu Papier gebracht und ich freue mich schon sehr auf die beiden Fortsetzungen. Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2020

Faszinierend, lehrreich und abgründig

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Ich steh auf schicke Cover! Und wenn dann auch noch ein so hübscher Schlüssel drauf ist, muss es gelesen werden. Und hier hat das Cover definitiv nicht gelogen.
Wir lernen Sancia kennen, die alles andere ...

Ich steh auf schicke Cover! Und wenn dann auch noch ein so hübscher Schlüssel drauf ist, muss es gelesen werden. Und hier hat das Cover definitiv nicht gelogen.
Wir lernen Sancia kennen, die alles andere als normal ist und dennoch sympathisch. Sie versucht in einer Welt zu überleben, die egoistisch und ekelhaft ist. Sie lebt in einem Viertel, dass wir als Ghetto betiteln würden, wobei Gosse wohl das passendere Wort wäre. Doch ihr neuer Auftrag bringt sie in eine prekäre Lage und sie muss fliehen und irgendwie überleben.
In die Geschichte hinein zu kommen, fiel mir alles andere als leicht. Die ersten 100 Seiten haben sich für mich gezogen wie Kaugummi, aber es hat sich schwer gelohnt, durchzuhalten, denn dann geht’s ab. Wir fallen direkt in einen Krieg und seine Mysterien. Und wir müssen Verbündete finden. Ich fand es mega spannend, zuzusehen, wie Sancia langsam wieder Vertrauen aufbaut, wurde sie doch so oft hintergangen und verletzt. Und nun findet sie sogar Freunde, wobei ein ganz bestimmtes Teil den Anfang macht.
Ich mochte die Geschichte sehr und ich hoffe wirklich, dass die Reihe fortgesetzt wird, stehen wir doch erst am Anfang der vielen Geheimnisse. Und ich möchte sie alle unbedingt wiedersehen. Sancia Clef sind mir so ans Herz gewachsen. Und ich möchte so gern sehen, wie Sancia die Liebe findet! Hach, es war so schön, obwohl diese Welt einfach nur eklig war…

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2020

Magisches Gauner-Abenteuer

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"Der Schlüssel der Magie" ist der Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie. Ein Fantasy-Roman um eine Diebin? Dieses Buch musste ich einfach lesen. Dabei muss man bei diesem Buch als aller erstes das ...

"Der Schlüssel der Magie" ist der Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie. Ein Fantasy-Roman um eine Diebin? Dieses Buch musste ich einfach lesen. Dabei muss man bei diesem Buch als aller erstes das gelungene Cover loben. Die Gestaltung ist sehr gelungen und wer das Buch in der Hand hält merkt: Das Cover sieht noch besser als in den Abbildungen aus. Was für ein Schmuckstück! Doch auch inhaltlich kann dieser Roman überzeugen: Sancia ist Diebin. Beim Lesen hat man das Gefühl das nichts und niemand sie aufhalten kann. Vor allem nicht nach ihrer größten Beute: ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnet.

Mir hat diese magische Welt rund um Sancia sehr gut gefallen. Dieses Gauner-Fantasy-Buch hat meinen Geschmack getroffen. Auch die Charaktere fand ich großartig. Sancia ist eine authentiche Figur, die ich als sehr interessant und angenehm empfand.

Ich habe dieses Buch am Anfang regelrecht verschlungen, kam dann aber im späteren Teil etwas Stocken. Ich hatte teilweise den Eindruck der Autor hätte gern noch mehr geschrieben. Diese Nebenhandlungen und Informationen fand ich teilweise etwas zu viel.

Der Schlüssel der Magie ist nicht nur ein spannender Auftakt mit keinem allzu großen Cliffhanger, sondern auch ein magisch-schönes und sehr rasantes Leseabenteuer, das ich sehr genossen habe. Auf die Fortsetzung kann man sich sicherlich freuen und wer ein Fan von High-Fantasy ist, der dürfte mit "Der Schlüssel der Magie" mehr als zufrieden sein. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und freue mich auf ein Wiedersehen mit Sancia.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2020

Steampunk trifft High fantasy

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Mitte Oktober erreichte mich ein ominöses Päckchen mit einem Schlüssel und diesem Buch. Danke dafür an den Blanvalet Verlag, ich liebe Überraschungspost und da das Buch ohnehin auf meiner Wunschliste stand, ...

Mitte Oktober erreichte mich ein ominöses Päckchen mit einem Schlüssel und diesem Buch. Danke dafür an den Blanvalet Verlag, ich liebe Überraschungspost und da das Buch ohnehin auf meiner Wunschliste stand, legte ich auch gleich mit dem lesen los.

Ein außergewöhnliches Magiesystem
Das Buch beginnt zunächst,wie so viele Gauner-Fantasy Bücher dieser Art, mit einem Einbruch der Protagonistin. Das scheint tatsächlich schon fast der Standard Beginn zu sein, wenn der oder die Protagonist/in dem diebischen Handwerk nachgeht und ist auch in diesem Buch (leider) auch nichts anders. Doch nach den ersten klischeehaften Seiten voller Geschleiche, kommt dann doch relativ schnell das Besondere an diesem Buch zum Vorschein: das einzigartige Magiesystem. In der Welt von Sancia funktioniert Magie mithilfe von magischen Schriftzeichen, den Skriben. Diese können auf alle möglichen Gegenstände geschrieben werden und verändern dann die Wahrnehmung des Objekts. Ein Holzbalken hält sich dann zum Beispiel für einen Stahlträger und ist daher genauso stabil wie Stahl. Die skribierten Objekte entwickeln dabei ein, sagen wir, rudimentäres Bewusstsein. Ich muss zugeben am Anfang fand ich es schon irritierend, wenn der Autor plötzlich unbelebte Dinge sprechen ließ und das in einer Ausdrucksweise, als hätte die Teile drei Liter Kaffee auf ex getrunken. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich tatsächlich daran.

Durch diese Art von Magie bekommt das Buch einen Hauch von Steampunk, der mir sehr gut gefallen hat. Doch leider ist das Magiesystem nicht nur eine Stäkre, sondern auch ein Manko des Buches, so paradox es auch klingt. Das Problem ist, dass der Autor die Funktionsweise jeder einzelnen Skribe erklärt. Immer. Im gesamten Buch bei wirklich jedem skribierten Objekt. Während das am Anfang noch sinnvoll ist, damit der Leser das Magiesystem versteht, fängt es im späteren verlauf der Handlung eher an zu nerven. Oft hätte es mir einfach gereicht zu wissen, was eine Skribe bewirkt, der Autor hätte mir nicht jedes Mal erklären müssen, wie die Skribe das tut, was sie eben tut und was das skribierte Objekt jetzt denkt. Dadurch zogen sich einige Passagen unnötig in die Länge und der ansonsten gut durchdachte Spannungsbogen wurde gestört.

Eine Diebin, ein Wachmann, ein Magier und ein gesprächiger Schlüssel
Natürlich lebt ein Buch nie allein vom Worldbuilding. Die Charaktere müssen auch stimmen, was sie im Falle des Schlüssels der Magie dankenswerterweise auch tun. Zwar bedient sich der Autor bei seienr Protagonistin und dem Wachmann Gregor großzügig an bekannten Genre Bauteilen, das ändert jedoch nichts daran, dass man seine Charaktere schnell ins Herz schließt. Und mit dem Magier Orso, sowie einem vorwitzigen sprechenden Schlüssel hat Bennet zwei Charaktere geschaffen, die sich durchaus von der Masse abheben und sehr gut unterhalten. Zudem funktioniert der zusammengewürfelte Heldentrupp als solcher sehr gut und hat eine gute Mischung aus Konflikt, Witz und Teamarbeit. Das Einzige, was ich bemängeln würde, wäre die Liebesstory, denn diese wird in ein paar Nebenszenen so lapidar am Rande abgespult, da hätte man es auch ganz sein lassen können, denn große Gefühle kommen nicht auf und sind für diese Geschichte auch gar nicht nötig.

Fazit:


Der Schlüssel der Magie trumpft mit einem außergewöhnlichen Magiesystem auf, welches das Buch zu einer interessanten Mischung aus High Fantasy und Steampunk macht. Leider verliert der Autor sich öfters in zu detaillierten und einfach überflüssigen Erklärungen ebenjenes Systems, was den Lesefluss mitunter stört. Nichtsdestotrotz kann das Buch gut unterhalten, was nicht zuletzt auch an den Charakteren und deren unterhaltsamen Gruppendynamik lag.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere