Cover-Bild Sterbekammer
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 30.09.2019
  • ISBN: 9783785726549
Romy Fölck

Sterbekammer

Kriminalroman
In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2019

Spannender dritter Fall!

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Der Klappentext:
"In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte ...

Der Klappentext:
"In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ..."
Meine Meinung:
"Sterbekammer" ist der dritte Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Ich habe die Ermittler bereits seit dem ersten Fall ins Herz geschlossen und habe mich riesig auf die Fortsetzung gefreut. Enttäuscht wurde ich nicht, denn der neue Fall ist sehr gut gelungen!
Ich liebe den Schreibstil von Romy Fölck! Bei ihren Büchern habe ich das Problem, dass sie zu schnell zu Ende sind. Man merkt gar nicht, wie schnell es geht. Der Fall war interessant und das Buch ist spannend geschrieben. Der Leser hat keine Sekunde lang Langeweile und fiebert mit den Ermittlern mit.
Romy Fölck erlaubt uns auch einen Blick in das Privatleben ihrer Protagonisten zu werfen. Die etwas persönlicheren Geschichten kommen nicht zu oft vor und werden gekonnt in den Hintergrund gehalten, denn im Vordergrund sollte der Krimi stehen. Trotzdem erfährt man viel über die Ermittler und lernt sie von Fall zu Fall immer besser kennen, während sie für Gerechtigkeit sorgen. Das gelingt der Autorin hervorragend!
In diesem Fall steckt Brutalität. Die Autorin spart uns aber grausame Details und blutige Szenen, auf die so viele anderen Autoren setzen. Genau das gefällt mir sehr gut. Man muss ja nicht vor Ekel die Augen schließen.
Frida und Bjarne mussten viel durchmachen, am Ende war aber das Glück auf ihrer Seite. Es hat mich sehr gefreut, dass sich etwas in Fridas Liebesleben getan hat, denn das hat sie sich verdient. Ihrer Familie geht es gut. Bjarne genießt das Zusammenleben mit seiner Tochter Hennie. Was möchte man mehr?!
Fazit:
Der dritte Fall für das Ermittlerduo Frida und Bjarne ist der Autorin Romy Fölck hervorragend gelungen! Mir hat es viele spannende Stunden bereitet und ich kann das Buch definitiv empfehlen! Du kennst "Totenweg" und "Bluthaus" noch nicht? Schäm dich!

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Veröffentlicht am 07.10.2019

Frida und Bjarne ermitteln wieder

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Zum Inhalt:
Die Elbmarsch, vor Jahren Tatort eines grausigen Entführungsfalls: eine junge Frau wird am hellichten Tag auf offener Straße gekidnapped und verschwindet spurlos. Als Frida und Bjarne, dann ...

Zum Inhalt:
Die Elbmarsch, vor Jahren Tatort eines grausigen Entführungsfalls: eine junge Frau wird am hellichten Tag auf offener Straße gekidnapped und verschwindet spurlos. Als Frida und Bjarne, dann mit den Ermittlungen eines aktuellen Verbrechens betraut werden, ahnen sie noch nicht, dass das neue Verbrechen und die Tat aus der Vergangenheit eng miteinander zusammenhängen.
Das Cover:
Hat auf jeden Fall einen guten Wiedererkennungswert für die gesamte Reihe, ein Gebäude auf der Elbmarsch, die hängenden Wolken am Himmel, der Schwarm Vögel, der quasi als Boten des Unheils um das Gebäude herumfliegt. Das passt insgesamt, man wird aufmerksam, vor allem wenn man die Reihe kennt, ich für meinen Teil, hätte das Cover, angesichts des Titels fast noch etwas düsterer gewählt, aber vielleicht
ist es ja nur der Hinweis auf die trügerische Idylle.
Meine Meinung:
Schon mit ihrem ersten Band hat sich Romy Fölck in die Liga meiner "Lieblings-Thriller/Krimi-Autorinnen" katapultiert. Das Ermittlungsduo Frida und Bjarne ist speziell, aber nicht zu speziell, ihre privaten Probleme, sind nicht zu abgehoben und abgedroschen. Die Entführungsgeschichte ist nicht neu, ähnliche Geschichten gingen traurigerweise als "echte Fälle" ja vielfach durch die Medien, aber mit einigen Stellschrauben wird das Ganze dennoch sehr spannend.
Der Schreibstil ist fesselnd und Romy Fölck schafft es einen von der ersten Minute mitzunehmen und auch geschickt auf die ein oder andere vermeintliche Spur zu schicken, nur um dort festzustellen, dass es wieder zu einer überraschenden Wendung kommt, die so nicht vorherzusehen war.
Mein Fazit:
Ich kann auch hier wieder nur die volle Punktzahl geben, für mich ist alles stimmig, ich hätte zwar Frida und Bjarne gerne etwas mehr gemeinsam ermitteln sehen, aufgrund der Ereignisse in dem jeweils privaten Umfeld geht das etwas unter. Und auch hätte ich mir das Täterprofil noch - über den Rückblick in die Vergangeneit - etwas feiner gezeichnet gewünscht, aber das würde ich jetzt schon als Jammern auf hohem Niveau bezeichnen. Denn die Spannungsmomente sind da, der Erzählbogen ist stringent und nimmt einen konsequent mit und insgesamt macht das Buch einfach Lust auf viele weitere mehr.

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Veröffentlicht am 07.10.2019

Romy Fölck hat es echt drauf

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Sterbekammer ist bereits der dritte Fall für die sympathischen Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Ich kenne sie bereits aus den Vorgängerbänden und sie sind mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen. ...

Sterbekammer ist bereits der dritte Fall für die sympathischen Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Ich kenne sie bereits aus den Vorgängerbänden und sie sind mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen. Dem Krimi an sich kann man auch ohne Vorkenntnisse folgen, aber dann hat man zwei sehr gute Krimis verpasst.

Ich mag es ja, wenn neben dem eigentlichen Fall auch das Privatleben der Ermittler eine Rolle spielt. Die Autorin hat auch hier wieder eine ausgewogene Mischung zwischen Privatleben und Verbrechen geschaffen. Es zeigt auf, dass die Ermittler auch nur Menschen sind, die sich mit den unterschiedlichsten Problemen rumschlagen müssen.

Den bildhaften und detailreichen Schreibstil von Romy Fölck liebe ich. Er lässt Bilder vor meinem inneren Auge entstehen und alles wird viel realistischer. Damit meine ich nicht nur die Beschreibungen der Elbmarsch. Gerade die Schilderungen gewisser Szenen oder Ereignisse weckten bei mir Emotionen aller Art.

Da ich wieder miträtseln konnte, mich mit den Opfern gefürchtet und mit ihnen gelitten habe, mich gegruselt und die Ermittler förmlich angefeuert habe, hat mir dieses Buch sehr unterhaltsame Lesestunden bereitet und ich vergebe fünf so was von verdiente Sterne. Ab jetzt warte ich schon voller Vorfreude auf die nächste Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 07.10.2019

Warte nun schon gespannt auf den nächsten Teil

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Frida folgt der Bitte einer Nachbarin, die sich um einen älteren Eigenbrötler der Gegend Gedanken macht, und sucht dessen Haus auf. Als Polizistin und Nachbarin will nach dem Rechten schauen – nur in Ordnung ...

Frida folgt der Bitte einer Nachbarin, die sich um einen älteren Eigenbrötler der Gegend Gedanken macht, und sucht dessen Haus auf. Als Polizistin und Nachbarin will nach dem Rechten schauen – nur in Ordnung ist dort so gar nichts. Der Mann scheint tödlich verunfallt, doch dann tun sich Abgründe auf. Ein alter Fall wird plötzlich wieder brandaktuell, derweil wird ein weiterer Mord in der Gegend begangen und Frida bekommt einen neuen Chef, mit dem es von Beginn an nicht ganz rund läuft. Auch ihr Kollege Bjarne hat privat manche Baustelle offen und dazu stellt sich die Frage, ob er als Kriminalist immer alles richtig gemacht hat….


Schon der Prolog hatte es in sich. Zunächst scheint alles in bester Ordnung, doch binnen Sekunden verändert sich für eine Frau alles. Die Handlung startet dann zehn Jahre später und der Leser wird sofort in weitere Fälle und Probleme verstrickt. Nach und nach offenbart sich das Gesamtbild, welches quasi erst auf den letzten Seiten komplett und in sich völlig schlüssig entsteht. Ständig ist man am Rätseln, hofft und bangt mit und will endlich wissen, was gespielt wird. Die Auflösung hatte ich in Teilen irgendwann erraten, aber trotzdem hat die Autorin noch einige Überraschungen parat, die mich mal wieder von ihr und ihrer Reihe überzeugt haben.

Mir gefällt besonders auch die persönliche Entwicklung der Ermittler, die neben der Ermittlungsarbeit als solcher, immer wieder vorangetrieben wird. Dabei schafft es die Autorin zumindest für mich die perfekte Balance aufrecht zu erhalten. Dabei bedienen die Ermittler auch nicht die gängigen Klischees, was ich hier noch besonders betonen möchte, denn versoffene Beamte und ähnliches muss man nicht fürchten. Ganz im Gegenteil, denn die Ermittler sind sehr sympathisch und man wünscht ihnen nur das Beste, doch ob es immer eintrifft? – Lest einfach selbst!

Der Schreibstil ist rund, zieht in den Bann und man mag das Buch kaum mehr zur Seite legen. Sehr atmosphärisch schildert die Autorin sowohl Privates, als auch Infos zum Fall. In diesem speziellen Fall gibt es auch kurze Kapitel, die zwar nur selten auftauchen, aber dem Leser nicht nur sprichwörtlich fast das Blut in den Adern gefrieren lassen. Andererseits sind da auch die schönen Beschreibungen der Gegend und der Lebensweise der Bewohner.

Ich würde empfehlen die beiden Vorgängerbände zu lesen, aber da die Fälle in sich geschlossen sind, kann man auch mit diesem Buch gut einsteigen. Trotzdem kann ich euch nur die beiden Vorgänger ans Herz legen, denn sie haben es in sich und die Entwicklung der Protagonisten lässt sich so viel besser nachvollziehen.

Ich empfehle alle drei Bände – dieser hier ist für mich der bisher stärkste.

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Veröffentlicht am 07.10.2019

Deichmühle

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Frida ist zum Polizeidienst zurück gekehrt und sieht sich bald mit einem neuen Chef konfrontiert. Bald darauf geschieht ein unerklärlicher Mord an der Tankstelle und der alte Bewohner der Deichmühle wird ...

Frida ist zum Polizeidienst zurück gekehrt und sieht sich bald mit einem neuen Chef konfrontiert. Bald darauf geschieht ein unerklärlicher Mord an der Tankstelle und der alte Bewohner der Deichmühle wird tot aufgefunden. Bei der Durchsuchung wird ein schallsicherer Kellerraum entdeckt, indem das Kleid der vermissten Anneke aufgefunden wird. Wo ist die Leiche oder lebt die seit 10 Jahren vermisste Frau noch? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Dies ist der dritte Roman um das Ermittlerteam Frida und Haverkorn.
An sich können die Romane unabhängig voneinander gelesen werden, da jeder Krimi abgeschlossen ist. Jedoch erfährt man über die Ermittler viel Privates in jedem Band. Es werden auch die wichtigsten Punkte im Folgeroman immer erwähnt, aber für das Verständnis wäre es gut die ganze Reihe zu kennen.

Das Cover und der Titel passen wunderbar zur Gegend und zur Geschichte.

Die Autorin versteht es geschickt die Ermittlung als auch das Privatleben der Hauptprotagonisten miteinander zu verweben und im richtigen Maß einzusetzen.
Es wirkt somit authentisch, glaubwürdig und man fühlt sich mit den Personen verbunden.

Der Roman wird abwechselnd aus Fridas bzw. Haverkorns Perspektive erzählt. Man erfährt jeweils über die Ermittlung als auch aus dem Privatleben der beiden etwas.
Zusätzlich wird eine Art Tagebuch aus Annekes Sicht erzählt. Man bekommt somit über ihre Gefangenschaft und ihre Gedanken viele Einblicke, was das Grauen nur verstärkt.

Man hat schon Recht bald eine Vermutung wer hinter allem steckt, aber immer wieder werden neue Fährten gelegt und man ist sich nicht mehr so sicher. Das Ende hat einen dann wie immer überrascht. Sehr geschickt eingefädelt.

Man kann die Bücher nur lieben und sie sind nur zu empfehlen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

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