Cover-Bild Sterbekammer

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 30.09.2019
  • ISBN: 9783785726549
Romy Fölck

Sterbekammer

Kriminalroman
In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 59 Regalen.
  • 1 Mitglied liest dieses Buch aktuell.
  • 16 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 3 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2019

3. Fall für Frida und Bjarne

0

Das Cover zeigt eine idyllische Landschaft im Morgendunst. Und bildet damit einen guten Kontrast zum Kriminalfall. Ein paar Krähen fliegen übers Feld zu einer alten Mühle, in der Vermutlich etwas geschehen ...

Das Cover zeigt eine idyllische Landschaft im Morgendunst. Und bildet damit einen guten Kontrast zum Kriminalfall. Ein paar Krähen fliegen übers Feld zu einer alten Mühle, in der Vermutlich etwas geschehen ist. Das Cover harmoniert sehr schön mit den ersten zwei Bänden um das Ermittlerteam Frida und Bjarne.

Die Geschichte startet mit einem Epilog aus der Vergangenheit. Wie für einen Krimi typisch bekomme ich den ersten Kontakt zum Opfer und erhalte so eine Idee, worum es gehen könnte. Darauf folgt der Einstieg in die Ermittlungsarbeit, der erst mal durch personelle Wechsel in der Mordkommission in Itzehoe bestimmt wird. Für uns als Leser der ersten zwei Bände heißt es Abschied nehmen von dem Leiter der Abteilung. Für neue Leser werden dabei alle wichtigen Personen vorgestellt. So bekommt man auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger Bücher einen guten Einblick in das Team der Mordkommission. „Sterbekammer“ ist ein abgeschlossener Kriminalroman, der unabhängig gelesen werden kann. Die Entwicklung von Frida Paulsen als Ermittlerin ist jedoch besser zu verstehen, wenn man die ersten Bücher auch gelesen hat. Dann fiebert man mit der jungen Polizisten einfach noch mehr mit.

Ich fand den Roman von Anfang an spannend. Der Epilog wirft einen spannenden Fall in den Raum und ließ mein Rätsel Herz schon mal warm laufen. Was ist mit der Frau passiert? Warum ist der Epilog so weit zurück datiert? Wird das Opfer in der Gegenwart irgendwo gefunden?

Diese Fragen ließen für mich die Seiten nur so dahin fliegen. Nur schweren Herzens konnte ich im Rahmen der Leserunde kurze Pausen zwischen den Leseabschnitten einhalten. Zu gerne wollte ich wissen, wie es für Frida Paulsen in der Mordkommission weitergeht. Doch ich habe standhaft die Spannung ertragen und abgewartet. An der ein oder anderen Stelle musste ich schmunzeln, auch wenn der Fall für Bjarne und Frida keinesfalls zum Schmunzeln einlud. Doch die private Handlung der Ermittler ließ dafür genügend Raum. So hieß es für Frida:

Schönheit vergeht, Hektar besteht!

Im Rahmen der Unterhaltungen über den Fortbestand der Apfelplantage ihrer Eltern. Der Spruch findet auf dem Land auch heute noch Verwendung, wobei er eher mit einem Zwinkern geäußert wird.

Der Schreibstil von Romy Fölck hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen. Der Fall ist schlüssig aufgebaut und lässt sehr viel Spielraum zum Spekulieren. Ich liebe es, wenn ich genug Zeit zum Rätseln habe und bin dann ganz gespannt, wie gut meine eigenen Ermittlungen sind.

Mit „Sterbekammer“ habe ich heute einen fesselnden, erschreckenden und teilweise auch grausamen Elbmarschkrimi für dich. Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es sorgt für schlaflose Nächte, weil man das Buch nicht aus der Hand legen kann, bis man der Lösung auf die Spur kommt. Für mich heißt es jetzt geduldig auf den 4. Fall für Frida und Bjarne zu warten. Ich hoffe da ganz stark auf 2020.

Veröffentlicht am 02.10.2019

Wiedersehen mit Frida und Bjarne

0

In der Marsch verschwindet eine junge Frau und taucht nicht mehr auf. Viele Jahre später wird ein Tankstellenwart erschossen und zur gleichen Zeit verunfallt ein alter Mann in einer Mühle. Spuren gibt ...

In der Marsch verschwindet eine junge Frau und taucht nicht mehr auf. Viele Jahre später wird ein Tankstellenwart erschossen und zur gleichen Zeit verunfallt ein alter Mann in einer Mühle. Spuren gibt es für die Polizei sehr wenige und der Tote in der Mühle wird als Unfall eingestuft. Als Frida in der Mühle nach einer Katze sehen will, entdeckt sie Grauenvolles und der Horror beginnt.

Meine Meinung:

Ich liebe die Bücher von Romy Fölck und dieses ebenfalls. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Sehr eindrücklich wird die Gegend beschrieben und der Leser kann sehr anschaulich und sehr gut nachempfinden, was das Opfer aber auch die Ermittler bewegen. Das Cover passt sehr gut zum Krimi und dieser wäre mir in jedem Buchladen aufgefallen. Es ist ein Hingucker und gefällt mir sehr gut. Die Spannung ist bis zum Schluss sehr hoch und es gibt Überraschungen und diverse Wendungen bis zum Ende.

Dieses Buch kann ich jedem Krimifan empfehlen und erhält die volle Punktezahl von mir. 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 02.10.2019

hat mir wieder gut gefallen

0

Frida Paulsen ist erst seit zwei Monaten im Team der Mordkommission, als kurzfristig ihr bisheriger Chef nach Kiel wechselt. Sein Nachfolger scheint Frida auf dem Kieker zu haben, sie haben keinen guten ...

Frida Paulsen ist erst seit zwei Monaten im Team der Mordkommission, als kurzfristig ihr bisheriger Chef nach Kiel wechselt. Sein Nachfolger scheint Frida auf dem Kieker zu haben, sie haben keinen guten Start miteinander. Frida lebt inzwischen auf dem Obsthof ihrer Eltern. Als eine Nachbarin eines nachts Fridas Vater und Frida bittet, bei der Deichmühle nachzusehen, ob mit dem alten Hader alles in Ordnung ist, müssen sie leider dessen Tod feststellen. Er scheint von der Treppe gestürzt zu sein. Als Frida später noch mal zurückkehrt, um seine Katze zu füttern, findet sie unter der Küche ein Verlies, in dem anscheinend eine Frau eingesperrt war. Wie sich herausstellt, war diese Frau vor vielen Jahren gekidnappt worden. Nun hat Frida die Chance, sich ihrem neuen Chef zu beweisen.

Wie die bisherigen Bücher der Autorin ist auch dieses Buch sehr atmosphärisch und bildhaft geschrieben. Man kann sich alles sehr gut vorstellen. Die Personen werden glaubhaft dargestellt und die Ermittler sind mir sehr sympathisch. Die Handlung ist geschickt aufgebaut und spannend geschildert. In eingeschobenen Ich-Kapiteln kommt die im Keller eingesperrte Anneke Jung zu Wort, was mich gruseln lies, da man so hautnah von ihrem Martyrium erfährt. Einiges war etwas vorhersehbar, aber dennoch gab es eine Überraschung am Schluß. Mir gefällt auch der Schreibstil sehr gut, das Buch liest sich flüssig. Die Autorin hat viel Liebe aufs Detail verwandt. Ein gelungener Krimi und angenehm unblutig noch dazu!

Veröffentlicht am 02.10.2019

Erneuter spannender Fall für das bewährte Team

0

Inhalt übernommen:

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte ...

Inhalt übernommen:

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...

Meine Meinung:

Da ich die beiden Vorgängerbücher bereits kenne, konnte ich von Anfang an in die Geschichte eintauchen. Der Schreibstil ist ,wie bekannt,flüssig und angenehm.
Geschickt baut die Autorin einen spannenden Kriminalfall auf, falsche Fährten inklusive. Auch wenn ich mich ab circa der Mitte des Buches auf einen Täter festgelegt hatte, wurde ich zum Schluss noch einmal sehr überrascht.
Neben den spannenden Ermittlungen gab es auch aus dem privaten Umfeld der Ermittler einiges zu berichten,hierbei war das Verhältnis sehr ausgewogen.

Fazit:

Ich gebe eine Leseempfehlung, verbunden mit fünf Sternen und bin voller Vorfreude auf das nächste Buch.

Veröffentlicht am 02.10.2019

Ein majestätischer dritter Fall für Frida und Bjarne - von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend, fesselnd und mega atmosphärisch!

0

Das Cover erinnert mich an die beiden ersten Teile, auch hier lässt die einsame Landschaft der Phantasie wieder jede Menge Spielraum. Die kurze Inhaltsangabe dieses neuesten Werkes von Autorin Romy Fölck ...

Das Cover erinnert mich an die beiden ersten Teile, auch hier lässt die einsame Landschaft der Phantasie wieder jede Menge Spielraum. Die kurze Inhaltsangabe dieses neuesten Werkes von Autorin Romy Fölck macht neugierig darauf, was die beiden Ermittler Frida Paulen und Bjarne Haverkorn denn wohl dieses Mal erwartet.

Ob man sich an dieses Buch wagen sollte, wenn man die Vorgänger nicht kennt, vermag ich wirklich schlecht einzuschätzen, ich denke aber schon, dass man die Zusammenhänge viel besser versteht, wenn man mit Teil 1 in diese Elbmarsch-Krimi-Reihe einsteigt. Klar ist es auch möglich, einfach nur den neuen dritten Teil zu lesen, doch ich befürchte, dass sich dann viele Zusammenhänge nicht so richtig erschließen lassen. Das wiederum finde ich super schade, denn die einzelnen Charaktere sind echte Unikate und entsprechende dazugehörige „Geschichten“ und Entwicklungen sind definitiv wissens- und auch lesenswert und so lassen sich sämtliche Reaktionen und Handlungen sehr viel besser nachvollziehen bzw. verstehen.

Und auch hier im dritten Teil wurde ich spannungstechnisch absolut nicht enttäuscht. In diesem Zusammenhang sollte ich vielleicht kurz erwähnen, dass ich die beiden ersten Bücher von Fölck ebenfalls kenne und super gerne gelesen habe. Aus diesem Grund habe ich mich mit ehrlich gesagt relativ hohen Erwartungen an dieses Buch „Sterbekammer“ gewagt und bin direkt von der ersten Seite an mittendrin gewesen im Geschehen. Auch wenn das Lesen des letzten Buches schon eine kleine Weile her ist, hatte ich keinerlei Startschwierigkeiten, hatte die einzelnen Personen und Situationen sofort klar und deutlich vor Augen und konnte mich aufgrund dessen von der ersten Seite an abholen lassen.

Frida ist mir während der drei Bücher total ans Herz gewachsen, Bjarne ebenfalls! Ich freue mich für die beiden, dass sie endlich mal ein bisschen Glück haben, wenn auch jeder auf seine Weise!

Wie ich festgestellt habe, fehlt mir Jo in diesem Buch ein bisschen, für meine Begriffe kommt sie auf jeden Fall etwas zu kurz. Ich weiß, dass sie im letzten Buch eine große Rolle inne hatte, doch die Figur selber interessiert mich sehr und von daher hoffe ich, im nächsten Teil wieder ein bisschen mehr von ihr lesen zu dürfen.

Zum Inhalt selber möchte ich hier gar nicht viel zusammenfassen, denn zum einen möchte ich nicht spoilern und zum anderen soll das hier ja auch eine Rezension sein und keine Inhaltsangabe. In den ersten beiden Bänden ist es Fölck mehr als gut gelungen, den Leser bzw. die Leserin auf eine falsche Fährte zu locken, in die Irre zu führen und sämtliche Situationen und Gegebenheiten so hinzustellen, dass am Ende plötzlich nichts mehr so war wie es anfänglich schien. Das ist hier im dritten Teil ein bisschen anders und als Hobby-Spürnase könnte man eventuell schon relativ früh mögliche Zusammenhänge erahnen. (Ich natürlich nicht, aber ich bin auch kein Maßstab, bei mir ist es quasi immer der Gärtner und ich bin jedes Mal aufs Neue total überrascht, wenn solche Fälle dann doch irgendwie anders ausgehen...). Nichts desto trotz ist auch diese neue Geschichte rund um Frida und Bjarne enorm spannend und fesselnd und steht den beiden Vorgängern definitiv in nichts nach! Die Auflösung ist schlüssig, logisch und absolut nachvollziehbar - diese Geschichte ist ein absolut würdiger dritter Teil, der mir super gut gefallen hat!

Fazit:
Ein majestätischer dritter Fall für Frida und Bjarne - von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend, fesselnd und mega atmosphärisch! Ein absolutes MUSS für alle Krimi-Fans!