Cover-Bild Liebes Kind

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15,90
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 28.02.2019
  • ISBN: 9783423262293
Romy Hausmann

Liebes Kind

Thriller

Dieser Thriller beginnt, wo andere enden

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.

In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2019

Er macht den Tag. Und die Nacht. Wie Gott.

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Die Studentin Lena verschwand vor 13 Jahren spurlos. Trotz intensiver Suche blieb sie verschwunden. Nun taucht eine junge Frau auf, die bei einem Autounfall verletzt wurde. Ihre Tochter sagt, sie heißt ...

Die Studentin Lena verschwand vor 13 Jahren spurlos. Trotz intensiver Suche blieb sie verschwunden. Nun taucht eine junge Frau auf, die bei einem Autounfall verletzt wurde. Ihre Tochter sagt, sie heißt Lena. Sofort sind Lenas Eltern zur Stelle und hoffen auf ein Wunder. Doch alles kommt anders als gedacht.

Die Geschichte von Lena, Hannah und Jonathan zieht den Leser sofort in seinen Bann. Zunächst nur durch Kapitel, die ihrer Tochter Hannah gewidmet sind, aber auch durch Erinnerungen der Frau, die im Krankenhaus über die Geschehnisse nachdenkt. Die Hütte, der Mann, der sie gefangen hält, ihre Kinder, die es zu beschützen gilt. Doch nach und nach wird klar, dass nichts so ist, wie der Leser am Anfang denkt. Alles beginnt von vorn und die Geschichte nimmt einen neuen Lauf. Was ist mit Lena passiert? Wer ist der Entführer?

Das Buch erzählt die Geschichte in wechselnden Kapiteln aus der Sicht von Lena, Hannah und Lenas Vater Matthias. So wird nach und nach immer mehr von Lenas Geschichte klar. Die Schilderungen des Lebens in der Hütte, in der Lena und die Kinder eingesperrt sind, während der Entführer seinem normalen Leben nachgeht, sind beängstigend und traurig. Die erlebte Gewalt, die Züchtigungen und der blinde Gehorsam machen traurig und fassungslos.

Die Kapitel nach dem Krankenhaus fand ich manchmal etwas zu ausführlich und wenig zielführend, doch ich war so gespannt, worauf die Geschichte hinauslaufen wird, dass ich das Buch nicht weglegen konnte.

„Liebes Kind“ ist ein wirklich starkes Thriller-Debut, das ich gerne weiterempfehlen werde. Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 22.03.2019

Absolut fesselnd

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Die Studentin Lena kommt eines Tages nicht mehr nach Hause. Alle Nachforschungen bleiben ergebnislos. Doch nach 14 Jahren wird eine Frau in einen Fahrerflucht-Unfall verwickelt, die die gleiche Narbe an ...

Die Studentin Lena kommt eines Tages nicht mehr nach Hause. Alle Nachforschungen bleiben ergebnislos. Doch nach 14 Jahren wird eine Frau in einen Fahrerflucht-Unfall verwickelt, die die gleiche Narbe an der Stirn hat wie die vermisste Lena. Sie erzählt von einem grausamen Albtraum: Ihr Leben bestand aus strengsten Regeln, alle Wünsche des Entführers mussten minutiös eingehalten werden, er duldete keine Widerrede. Auch die aus dieser Zwangsbeziehung hervorgegangenen beiden Kinder sind schwer geschädigt. Doch der Erleichterung mischt sich bald neues Grauen bei: Der Entführer will sich zurückholen, was ihm gehört.

Das Cover gefällt mir gut, es ist schlicht gehalten und symbolisiert das Gefängnis, in dem die Familie festgehalten wurde.

Der Schreibstil ist äußerst fesselnd, ich habe das Buch innerhalb eines Tages fast am Stück verschlungen. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben und man kann nachfühlen, wie sich nicht nur die Entführte fühlt, sondern auch deren Eltern, die ihr verschwundenes Kind unendlich vermissen. Die Autorin führt den Leser mehrmals auf Irrwege, wenn man denkt, nun hat man die Lösung gefunden, wirft sie alles über den Haufen und man steht vor einem neuen Rätsel. Die Auflösung ist äußerst gelungen und ich werde die Autorin auf jeden Fall auf dem Schirm behalten.

Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!

Veröffentlicht am 18.03.2019

Harter Tobak, aber lesenswert!

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Das Cover des Buches ist ansprechend und lädt zum Kauf und Lesen des Buches ein. Und es ist auch bezeichnend für den Haupthintergrund der Geschichte: Die Gefangenschaft in einer einsamen Hütte im Wald.

Einleitend ...

Das Cover des Buches ist ansprechend und lädt zum Kauf und Lesen des Buches ein. Und es ist auch bezeichnend für den Haupthintergrund der Geschichte: Die Gefangenschaft in einer einsamen Hütte im Wald.

Einleitend im Buch findet man lediglich eine alte Zeitungsmeldung, zweispaltig, aus München, in welcher über das Verschwinden einer 23-jährigen Studentin - Lena Beck - berichtet wird. Was geschah damals und wo ist Lena?

In die Geschichte selbst wird der Leser abrupt geworfen und ungewohnt: in der Ich-Form. Dadurch befindet man sich direkt mitten im Geschehen, ohne zuerst recht zu wissen, worum es eigentlich geht und was genau passiert.

Doch bereits der Sprung zu Hannah, der Tochter der Hauptperson, welche (ebenfalls in der Ich-Form) erzählt was passiert ist, bringt - vermeintlich - Klarheit in das Geschehen und leitet einen Roman ein, welcher gerade durch die Ich-Perspektiven und Erzählerwechsel bis zur letzten Seite spannend bleibt und den Leser zwingt, weiter und weiter zu lesen.

Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch, das bis zum Ende mit dem Leser spielt und ihn auf falsche Fährten lockt - die Wahrheit bleibt bis zum Ende verborgen, die Auflösung durchaus überraschend.

Veröffentlicht am 13.03.2019

Nervenaufreibend

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Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist eher schlicht und passt zum Inhalt. Toll finde ich hier auch die aufwendige Gestaltung der Klappen. Die Geschichte ist in verschiedene Teile gegliedert, ...

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist eher schlicht und passt zum Inhalt. Toll finde ich hier auch die aufwendige Gestaltung der Klappen. Die Geschichte ist in verschiedene Teile gegliedert, Kapitel gibt es nicht wirklich sondern nur Absätze und Zeitungsartikel, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden.

Dieses Buch hat mich nervlich wirklich fertig gemacht, denn dieser Thriller ist so ganz anders als die, die ich bisher gelesen habe. Man wird direkt in das Grauen hinein geworfen und man weiß direkt ab der ersten Seite nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Bei mir ließ die Spannung zu keinem Zeitpunkt nach und am Ende brauchte ich erst mal eine gewisse Zeit, um das Gelesene verarbeiten zu können. Dabei ist die Story nicht übertrieben blutig oder brutal, die Autorin spielt viel mit der eigenen Angst und Fantasie – und mit überraschenden Wendungen hat sie dafür gesorgt, dass ich zu keinem Zeitpunkt sicher war (egal bei was;) ) Es laufen wirklich erst am Ende alle Fäden zusammen und den Verlauf hätte ich niemals so erwartet.

Die Charaktere waren hier sehr einnehmend und man weiß nie, wer hier wer ist. Zu viel möchte ich allerdings nicht verraten – nur so viel: Sie lassen einen nicht mehr los ;)

Eine intensive Geschichte mit nervenaufreibender Atmosphäre – definitiv ein Highlight in diesem Jahr!

Veröffentlicht am 12.03.2019

absoluter Pageturner

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Inhalt:
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen ...

Inhalt:
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.

Meinung:
„Liebeskind“ ist der Debüt-Thriller von Romy Hausmann.
Vom Klappentext her habe ich mir einen spannenden, bestimmt auch schockierenden Thriller rückblickend aus Sicht der Entführten vorgestellt. Nach dem Prolog lag ich damit meiner Meinung nach auch noch richtig. Doch dann offenbarte sich eine ganz andere Seite. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive verschiedener Personen erzählt. Immer in der ihr eigenen typischen Art, was absolut wunderbar zu dem jeweiligen Charakter passt. Alle Personen sowie das persönliche Umfeld sind sehr detailliert beschrieben. Die Emotionen werden so gut rübergebracht, dass man bei jedem Schlag, jeder „Gewalt“ (genauer gehe ich hier mal nicht darauf ein) mitzittert. Diese eigene kleine „Welt“ vom Entführer ist so autark aufgebaut, das es einen gruselt. Und dann wiederum, wie normal das alles die Kinder empfinden. Der Spannungsbogen stieg von Anfang an kontinuierlich an. Mit jedem Kapitel hatte man mehr Rätsel zu lüften, als aufgeklärt wurden. Man konnte sich gar nicht auf einen Täter festlegen und ich wurde ein ums andere Mal in die Irre geführt. Großartig finde ich auch, wie harmonisch die Rückblenden und die Gegenwart zusammenfließen.
Überhaupt ist der Schreibstil sehr flüssig und stark und hat mich total gefesselt. Bei dieser Geschichte sieht man, dass man einen Menschen auch mit ganz einfachen Mitteln, mal abgesehen von den grausamen Schlägen der Bestrafung, brechen kann. Oder man muss, wie im Falle unserer Protagonistin, einen eisernen Willen haben.

Fazit:
Ein großartiges Debüt von so ganz anderer Erzählweise, das einem mit starken Charakteren und unvorhergesehenen Wendungen den Atem anhalten lässt.