Cover-Bild Die Kunst, einen Elefanten zu reiten
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diederichs
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 144
  • Ersterscheinung: 23.08.2021
  • ISBN: 9783424351170
Ronald Schweppe, Aljoscha Long

Die Kunst, einen Elefanten zu reiten

Kaffeehausgespräche über das Glück und das Leben
Erstaunliche Weisheiten über das Glück

Im Kaffeehaus beschließen Max und Balduin, das Glück zu erforschen. Je genauer sie hinsehen, desto mehr entdecken sie, dass es in allem, auch in den kleinen Dingen um sie herum ist. Sie lernen beispielsweise von Lili, der verrückten Tänzerin, das Glück des Vergessens, von Ferdinand, dem depressiven Langweiler, was Freiheit bedeutet und von einem Elefanten das unübertreffliche Glück der Vorfreude. Ihre zahlreichen, inspirierenden Erkenntnisse halten die beiden Freunde in einem Glücksbuch fest und verstehen nach und nach, dass man tatsächlich lernen kann, glücklich zu sein.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2021

Philosophie für alte Herren

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Die Kunst einen Elefanten zu reiten ist ein kurzer philosophischer Roman. Zwei Männer mittleren Alters treffen sich regelmäßig im Pub, um über das Glück zu philosophieren und daraus gemeinsam ein Glücksbuch ...

Die Kunst einen Elefanten zu reiten ist ein kurzer philosophischer Roman. Zwei Männer mittleren Alters treffen sich regelmäßig im Pub, um über das Glück zu philosophieren und daraus gemeinsam ein Glücksbuch zu schreiben.

Sie erzählen über das Leben, bauen alte Weisheiten ein.

Ein schweres Thema wurde mir am Anfang viel zu lapidar gelöst. Das wirkte für mich nicht durchdacht und unsensibel für Betroffene. Eine Vergewaltigung wurde in meinen Augen zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Hier merkte man, dass die Verfasser zwei Männer sind.

Außerdem gefiel mir auch nicht, dass sie sich für ihre Treffen immer im Pub trafen und dort reichlich tranken. Mir hätte ein Spaziergang in Griechenland viel mehr gefallen. Wäre auch authentischer gewesen. So stellte ich sie mir nur ständig betrunken vor - und im betrunkenen Zustand kommt nicht immer etwas Gutes zustande.

Fazit: Empfehlenswert für Männer zwischen 40-70 als Geschenk, wenn sie sich für Philosophie und das Trinken interessieren. Für mich waren manche Gedanken etwas zu unrealistisch.

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Veröffentlicht am 05.10.2021

Nett und unterhaltsam, aber nicht tiefgreifend

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Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn die Beschreibung und der Titel hatten mich sehr angesprochen. Insgesamt lässt sich das Buch gut, angenehm und flüssig lesen, aber ein richtiger Knüller ist ...

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn die Beschreibung und der Titel hatten mich sehr angesprochen. Insgesamt lässt sich das Buch gut, angenehm und flüssig lesen, aber ein richtiger Knüller ist es nicht. Mir blieb das Erzählte viel zu oft zu weit an der Oberfläche.

Die Idee, aus Alltagssituationen das Beste herauszupicken und für eine Art Ratgeber zu sammeln, fand ich toll. Die Umsetzung war nicht ganz so gelungen. Die Figuren waren teils etwas hölzern oder in sich unlogisch, weil oft sprunghaft. Auch die beiden Hauptprotagonisten konnten mich nicht ganz erreichen.

Gut gefallen hat mir der Gedanke, dass man immer was Gutes finden kann und dass man sich selbst motivieren kann, wenn man positiv denkt. Das ist ein schöner Ansatz, den man sich zu Herzen nehmen sollte.

Schön wäre gewesen, wenn es noch ein kleines Heftchen zum Buch gibt, in dem alle Ideen und Leitsätze stehen und das noch leere Seiten aufweist, die man selbst beschriften kann.

Veröffentlicht am 29.08.2021

Geschichten über das Glücklichsein

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"Die Kunst, einen Elefanten zu reiten" hat mich neugierig gemacht. Ein interessanter Titel, der außerdem erstaunliche Weisheiten über das Glück verspricht. Das Buch ist mit 140 Seiten schnell gelesen und ...

"Die Kunst, einen Elefanten zu reiten" hat mich neugierig gemacht. Ein interessanter Titel, der außerdem erstaunliche Weisheiten über das Glück verspricht. Das Buch ist mit 140 Seiten schnell gelesen und handelt von zwei Freunden, die sich fast täglich in einem Cafe treffen. Irgendwann stellen sie sich dann die Frage, was Glück bedeutet und wie man glücklich wird, ob man das Glücklichsein denn auch erlernen kann. Sie schreiben ihre Forschungen dazu zusammen in einem Buch auf. Nun werden uns in kurzen Begegnungen der beiden mit anderen Menschen verschiedene Situationen und damit auch Aspekte des Glücks gezeigt. Auf der einen Seite finde ich es sehr gut, dass hierbei auch sehr schwere Themen zur Sprache kommen (die manchmal durchaus eine Triggerwarnung verdient hätten). Denn jeder hat sein ganz eigenes Päckchen zu tragen, sei es größer oder kleiner, leichter oder schwerer - am Ende wollen wir aber alle glücklich sein, und da hilft es natürlich nichts, nur auf die Menschen einzugehen, die vergleichsweise eine behütete Kindheit oder keinerlei Schicksalsschläge hinter sich haben. Daher auf jeden Fall ein TOP, dass vor solchen Themen nicht gescheut wurde. Andererseits werden diese Themen zwar beleuchtet, aber dafür, wie schwer sie wiegen, nicht intensiv genug besprochen, auch nicht im Kontext, wie man in solchen Lagen dennoch das Glück bei sich hält. Hier hätte ich mir noch um einiges mehr Tiefe gewünscht, zum einen bei den Charakteren und ihren Geschichten selbst, zum anderen auch beim Übergang ihrer Situation zum Thema Glücklichsein. Hier wurde irgendwie versucht, trotz einer seichten Stimmung und einem locker-leicht und schnell zu lesendem Buch dennoch schwere Themen und Melancholie reinzubringen, was sich beim Lesen für mich dann an manchen Stellen gebissen hat. Dennoch werden viele verschiedene Facetten des Glücklichseins angesprochen und Tipps aufgezeigt, durch die man die eigene Zufriedenheit steigern kann. Insgesamt findet man gute 30 Kapitel und daraus resultierende Weisheiten im Buch. Die meisten sind einem sicher bekannt, aber es tut gut, sich die Punkte direkt vor Augen zu führen und auf das eigene Leben zu übertragen. Die Geschichten rund um die Weisheiten helfen dabei, das Ganze verständlicher zu machen und sich ins Bewusstsein zu bringen. Insgesamt würde ich das Buch empfehlen, eine unterhaltsame, kurzweilige Story, die einem das Glücklichsein ein Stück näher bringt - man sollte aber keinen absolut tiefgründigen, dicht ausgearbeiteten Roman erwarten.

Veröffentlicht am 22.08.2021

Glückssache?

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Das Cover ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und auch im Buch finden sich kleine Zeichnungen wieder. Der Titel des Buches hat mich neugieirig gemacht - Gespräche über das Glück und das Leben - klingt ...

Das Cover ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und auch im Buch finden sich kleine Zeichnungen wieder. Der Titel des Buches hat mich neugieirig gemacht - Gespräche über das Glück und das Leben - klingt vielversprechend.

Der tatsächliche Inhalt konnte mich dann aber leider nicht überzeugen. Ich habe ich mir inhaltlich wesentlich mehr erwartet.
Max und Balduin treffen sich regelmäßig in einem Wiener Kaffeehaus und sprechen über Glück. Häufig treffen sie Freunde und Bekannte, es gibt (sehr!) kurze Ankedoten und daraus wird ein Weg zum Glück abgeleitet. Dieser abschließende "Glücksspruch" ist meist ganz nett und kann für den/die Leser/in eine schöne Inspiration bieten.

Für mich wirken diese aneinandergereihten Begegnungen schon ein wenig zu konstruiert - jeder Mensch den die beiden treffen oder kennen hat ein sehr eingängiges Schicksal, aus dem kurzerhand eine Ableitung fürs Glücklichsein gezogen werden kann. Das fand ich an einigen Stellen zu übertrieben, bzw. sehr stark vereinfacht, so dass es für mich nicht mehr authentisch war...
Da wurden viele Schicksale angeteasert und ethische Diskussionen eröffnet ohne dass ich mit der Ausführlichkeit der Bearbeitung dessen zufrieden war. Ich hatte häufig das Gefühl, dass wichtige Sichtweisen oder Standpunkte einfach übergangen wurden, nur weil es dann besser zum "Glücksspruch" gepasst hat. Es scheint irgendiwe eher, als sei eine Geschichte um den "Glücksspruch" herum entwickelt worden.

Auch wenn ich die Idee der Treffen und den eher seichten Schreibstil ansprechend finde, bin ich mir nicht so sicher, ob die gesammelten Wege zum Glück "einfach nur" Ideen der Autoren sind, oder ob die herausgearbeiteten Dinge allgemeingültig sind und z. B. auf wissenschaftlichen Erkenntnisse beruhen.

Das Buch lässt mich insgesamt eher unzufrieden zurück. Ich hätte mir weniger Oberflächlichkeit gewünscht. Vielleicht liegt das auch am grundsätzlichen Thema des Buches - Glück ist am Ende des Tages für jeden individuell...

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Was ist Glück?

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Leider werden diese Glücksbücher zumeist - und hier leider auch - in einer stark vereinfachten Sprache geschrieben. Warum eigentlich? Es ist etwas, das mich nervt und wo ich mich als Leserin ein wenig ...

Leider werden diese Glücksbücher zumeist - und hier leider auch - in einer stark vereinfachten Sprache geschrieben. Warum eigentlich? Es ist etwas, das mich nervt und wo ich mich als Leserin ein wenig für dumm verkauft fühle. Als ob ich komplexere Gedanken zu dem Thema nicht bewältigen könnte.

Max und Balduin führen ein Luxusleben, finde ich: wer hat schon Zeit und Geld, es sich fast täglich für eine längere Zeit im Café gut gehen zu lassen. Mit Kaffee und Kuchen, Speisen, Wein und Sekt.

Ich glaube, ich mag sie nur ein bisschen, denn auf mich wirken sie ausgesprochen oberflächlich, ebenso wie ihre Schlussfolgerungen zum Glück. Gut, in Österreich haben die Menschen vielleicht etwas mehr Zeit, sich in den schönen Kaffeehäusern herumzutreiben - dennoch ist es eine komplett andere Welt. Irgendwie eine, in die der Ernst des Lebens, der graue Alltag, nicht immer Eingang findet.