Cover-Bild A. S. Tory und das Spiel mit der Zeit
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 264
  • Ersterscheinung: 13.08.2021
  • ISBN: 9783347369108
S. Sagenroth

A. S. Tory und das Spiel mit der Zeit

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2021

Ein spannender und berührender Abschluss der Reihe

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Sid erhält mitten in der Pandemie eine Mail von Mr. Tory. Dankbar ist er für die Abwechslung in dieser öden Zeit. Mr. Tory möchte, dass er und Chiara zu einer prächtigen Villa nach Frankfurt reisen, ...



Sid erhält mitten in der Pandemie eine Mail von Mr. Tory. Dankbar ist er für die Abwechslung in dieser öden Zeit. Mr. Tory möchte, dass er und Chiara zu einer prächtigen Villa nach Frankfurt reisen, um bei der Haushaltsauflösung nach Dingen zu suchen, die für die Familie noch wichtig sein könnten.
Begeistert machen sich Sid und Chiara auf und stoßen schon bald auf ein Familiengeheimnis, das den Sohn und Großvater der Familie betreffen.
Bei der Suche erleben sie eine Zeitreise von den Zwanzigern bis heute.

Dies ist der Abschluss der Reihe mit Sid, Chiara und Mr. Tory. Wie in jedem Buch hat sich die Autorin wieder einem besonderen Thema gewidmet. Diesmal ist es die Zeit. Zeit ist kostbar ist und jeder Augenblick soll bewusst gelebt werden.
Wir begleiten die beiden bei ihrer Suche bis ins Elbsandsteingebirge. Dies ist so anschaulich beschrieben, dass mich das Reisefieber packt und ich selbst das Gebirge erkunden will.
Überhaupt hat die Autorin einen sehr bildgewaltigen Schreibstil. Ob es das verstaubte Dachzimmer, die Freude, Entdeckung und Auflösung des Geheimnis ist, alles entsteht sehr gut vor Augen. Auch fühlt man durchweg die Emotionen.
Ich habe die beiden bei ihrer Zeitreise sehr gerne begleitet und hoffe, dass ich ihnen irgendwann wieder begegne.

Fazit: ein spannender Roadmovie mit Abenteuer und Zeitgeschichte, sowie ein starkes Finale haben mich gefesselt. Auch der stilsichere und lockere Schreibstil, bei dem alles detailliert vor Augen entsteht, waren für mich ein Lesegenuss
Von mir gibt es für alle vier Bände eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.10.2021

Großartig. Sagenhaft. Aktuell.

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Leseerlebnis :
Bereits seit Beginn verfolge ich die spannenden Abenteuer von Sid und Chiara und habe mich riesig auf diesen vierten und (zumindest vorerst) letzten Teil der "A. S. Tory" Reihe gefreut.  ...

Leseerlebnis :
Bereits seit Beginn verfolge ich die spannenden Abenteuer von Sid und Chiara und habe mich riesig auf diesen vierten und (zumindest vorerst) letzten Teil der "A. S. Tory" Reihe gefreut. 
»A. S. Tory und das Spiel mit der Zeit« wird wieder aus der Perspektive von Sid in der Ich- Form erzählt. S. Sagenroth schreibt gewohnt wunderbar flüssig, atmosphärisch und bildhaft. Schnell bin ich in der Handlung angekommen und habe mich über die Entwicklung der Protagonisten sehr gefreut. Chiara ist weiterhin sehr lebhaft und temperamentvoll und mir damit sehr ähnlich. Sid ist inzwischen deutlich gereifter und reflektierter. Es gibt einige neue Nebencharaktere, man trifft aber auch auf bekannte Gesichter, was mit persönlich immer sehr gefällt.
Der Handlungsverlauf ist großartig und hat keinerlei Längen. Die Reise durch den Osten Deutschlands war unglaublich vielfältig und intensiv. Die Beiden zu begleiten, hat mir sehr viel Freude gemacht. Ich hatte mich schon im Vorfeld gefragt, wie und ob sie denn dieses Mal verreisen werden und ob die Pandemie thematisiert werden wird. Ich bin sehr froh, dass S. Sagenroth Corona nicht unter den Teppich gekehrt hat, sondern es in das Buch mit einfließen lassen hat ohne dem Ganzen dabei zuviel Raum zu geben. Besonders gefallen haben mir die Einschübe von Arne innerhalb der Erzählung. Dadurch erhielt die Story nochmal einen ganz neuen Drive.
Diese Zeitreise ist nicht nur unheimlich interessant und spannend, sondern behandelt auch wieder eine wichtige Thematik.
Fazit:
Ein sehr würdiges und gelungenes Ende für diese wundervolle Reihe. Eine absolute Herzensempfehlung!

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Veröffentlicht am 24.09.2021

Der letzte Roadtripp von Chiara und Sid

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Auch dieser Abschlussband der Serie ist ein absolutes Highlight. Wieder ist es der Autorin gelungen, den Leser auf eine spannende letzte (?) Reise von Chiara und Sid mitzunehmen. Die Handlung ist, wie ...

Auch dieser Abschlussband der Serie ist ein absolutes Highlight. Wieder ist es der Autorin gelungen, den Leser auf eine spannende letzte (?) Reise von Chiara und Sid mitzunehmen. Die Handlung ist, wie in den Vorgängerbänden auch, mitreissend und authentisch. Der Schreibstil ist bildhaft und lebendig, er läßt die Protagonisten lebhaft vor dem Auge des Lesers agieren.
Mein Fazit:
Eine fesselnde Reise von den goldenen Zwanziger bis in die Gegenwart. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.09.2021

Soannend, unterhaltsam und aktuell

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Meinung

Der letzte Teil der Reihe blendet die Pandemie nicht aus, gibt ihr jedoch auch nicht mehr Raum als nötig. Meiner Ansicht nach ist es der Autorin hervorragend gelungen die richtige Balance zu finden. ...

Meinung

Der letzte Teil der Reihe blendet die Pandemie nicht aus, gibt ihr jedoch auch nicht mehr Raum als nötig. Meiner Ansicht nach ist es der Autorin hervorragend gelungen die richtige Balance zu finden. Da jeder Roman in der Jetztzeit spielte, hätte ich es seltsam gefunden, die Pandemie nicht zu erwähnen und so zu tun, als ob alles wäre wie 2019.

Es wirkt sich diesmal auch auf den Auftrag aus, den Sid von Tory bekommt. Anstatt wie in den vorherigen Teilen verschiedene Länder zu bereisen, bleiben Chiara und Sid diesmal in Deutschland. Die sonstigen Reisen werde durch Reisen durch die Zeit ersetzt. So spielt der Roman über zwei Generationen hinweg. Zum einen handelt es sich um den Großvater, der ab den 1940er Jahren verschwindet, zum anderen geht es um Arne, der Mitte der 80er abhaut.

Das vorrangige Thema des Romans ist die sexuelle Orientierung und der Umgang mit ihr. Immer wieder gab es Vorstöße für Toleranz, dann ging es jedoch gesellschaftlich wieder rückwärts. Seit nicht einmal dreißig Jahren ist Homosexualität keine Straftat mehr. In vielen Familien wurde über solche Sachen nicht gesprochen, sowie in der Familie, deren Geheimnisse Chiara und Sid nun aufdecken. Der Roman ist ein Appell für Toleranz, aber auch dafür miteinander zu reden und Dinge nicht tot zu schweigen.

Frankfurt, Leipzig und das Elbsandsteingebirge sind diesmal die Orte, an denen die Geschichte spielt. Auch hier wird die jeweilige Atmosphäre wunderbar eingefangen. Gerade im Elbsandsteingebirge verbringen Chiara und Sid drei Tage in Abgeschiedenheit. Denn das, was sich im letzten Band offensichtlich anbahnte, kommt nun auf den Tisch. Die Frage, wie Chiara und Sid zueinander stehen, gehört zu den stetigen Entwicklungen der Reihe. Ebenso wie bei der Pandemie, findet die Autorin bei dieser zwischenmenschlichen Frage die passende Gewichtung zu der eigentlichen Handlung.

Vom ersten bis zu diesem Band haben sich die Charaktere merklich entwickelt. Sid ist nun volljährig, besitzt seinen Führerschein und wenn die Pandemie ausklingt, wird er sicher die Welt erkunden. Aus dem Teenager ist nun ein junger Mann geworden. Auch Chiara hat sich gemacht. Ihr Leben bekommt langsam Kontur und wer weiß, was sie studieren wird. Beide stehen nun an einem neuen Lebensabschnitt, dass wird in der Erzählung deutlich. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass die Reihe hier endet. Tory spielt in diesem Teil nur noch eine sehr nebensächliche Rolle, da er durch sein Alter und die Pandemie in London bleibt. Schlussendlich ist es auch ein Abschied von dem alten Herren, der die Abenteuer erst ermöglicht hat.

Als Leserin verabschiede ich mich von dem letzten Teil der Reihe mit ein bisschen Wehmut. Mir haben Chiaras und Sids Abenteuer sehr gefallen. „A.S. Tory und das Spiel mit der Zeit“ ist ein unterhaltsamer Jugendroman, der Themen der Zeit mit einer Leichtigkeit aufgreift ohne belehren zu wollen. Besonders gefällt mir, dass er zum eigenständigen Denken anregt. Jeder Leser:in kann etwas für sich daraus mitnehmen.


Fazit

Ein gelungener Abschluss einer fantastischen Buchreihe. Unterhaltsam, spannend und ein Aufruf dazu neugierig und abenteuerlustig zu bleiben.

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Veröffentlicht am 15.09.2021

Eine besondere Zeitreise

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„...Warum hatte sich Mama in den Kopf gesetzt, die gesamte Wohnung zu renovieren und das alles jetzt in den Sommerferien, die aber sowieso keine richtigen Ferien waren, sondern eher ein verlängerter Lockdown...“

Sids ...

„...Warum hatte sich Mama in den Kopf gesetzt, die gesamte Wohnung zu renovieren und das alles jetzt in den Sommerferien, die aber sowieso keine richtigen Ferien waren, sondern eher ein verlängerter Lockdown...“

Sids ganzer Frust kommt in diesen Zeilen zum Ausdruck. Nachdem er in den letzten Jahren drei spannende Reisen erleben durfte, geht nun, im Jahre 2020, gar nichts. Schon seinen 18. Geburtstag konnte er nicht wie gewünscht feiern. Dann aber kommt eine Mail von A. S. Tory. Er bietet Sid und Chiara an, in einem alten Haus in Frankfurt alles zu sichten, bevor der Entrümpler kommt. Damit beginnt für die beiden eine Zeitreise in die Vergangenheit.
Die Autorin hat erneut einen spannenden und tiefgründigen Roman geschrieben. Dieses Mal steht das Thema Zeit im Mittelpunkt.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Die Schrift hat eine angenehme Größe. Natürlich steckt die Geschichte trotz manch ernsten Themen voller Humor. Das geht schon bei Chiaras beschrifteten Masken los.
Der erste Eindruck vom Haus sorgt für eine Überraschung. Bei Tory war nur von zwei Schwestern die Rede. Es gibt aber ein Jungenzimmer. Und warum gibt es ab einen bestimmten Moment keinerlei Bilder und Dokumente vom Großvater mehr?
Natürlich reizen die Fragen die beiden, weitere Nachforschungen anzustellen. Ihre Reise führt sie durch Thüringen und Sachsen, bis es in Leipzig die letzten Antworten gibt. Es ist vor allem Chiara, die akribisch die vorhandenen Schriftstücke nach immer neuen Anhaltspunkten durchforstet.
Erneut spielt Musik eine besondere Rolle. Es gibt eine umfangreiche Playlist zum Buch.
Die Geschehnisse, denen Sid und Chiara nachgehen, führen sie in die zwanziger Jahre, die Zeit um 1938 und die Nachkriegsjahre bis nach der Wende. Gut wird aufgeschlüsselt, dass jeder dieser Zeitabschnitte nicht nur seine schönen Seiten hatte, sondern auch eine Reihe an dunklen Elementen.

„...Meine Eltern sind ja genauso alt wie deine. Manches war wirklich cool. Zumindest aus dem Abstand betrachtet. Die Musik auf jeden Fall. Ein paar Sachen aber auch nicht so wirklich. Also Kalter Krieg, Tschernobyl, AIDS...“

Natürlich dürfen Torys philosophische Betrachtungen nicht fehlen. Sie werden kursiv wiedergegeben.

„...Man kann mit ihr spielen und sie betrachten, doch die Zeit ist nichts, das man greifen und festhalten kann. Sie zerrinnt, sobald man es versucht. Wie Sand, der durch die Hände rieselt...“

Die Handlungsorte werden detailliert beschrieben. Von dem alten Haus hatte ich sofort ein Bild vor Augen. Auch der Besuch der Wartburg und der Aufenthalt im Elbsandsteingebirge ist für den Leser nachvollziehbar.
Jede Station führt Sid und Chiara ein Stück weiter an ihr Ziel, herauszufinden, welche Geheimnisse die Familie hatte.
Kursiv werden die Gedanken eines jungen Mannes wiedergegeben.

„...Durch Robert habe ich einiges vom Leben in der ehemaligen DDR erfahren. […] Damals (Anmerkung: im Jahr des Mauerbaus) war er zehn Jahre alt gewesen […] Das ist kein Alter, in dem man etwas hinterfragt. Du nimmst es, wie es ist, meinte er mal. Man war gut darin, zwei Leben zu führen, ein öffentliches und ein privates...“

Die Geschichte hat einen hohen Spannungsbogen, aber auch romantische Szenen. Es ist die Vielfalt des Geschehens, dass das Lesen zum Vergnügen macht.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

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