Cover-Bild Kleopatra
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20,99 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Hoffmann und Campe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 08.01.2026
  • ISBN: 9783455020144
Saara El-Arifi

Kleopatra

Roman einer Königin
Volker Oldenburg (Übersetzer)

Die Geschichte der mächtigsten Frau der Welt, von ihr selbst erzählt: farbenprächtig, bildgewaltig und fesselnd.

Dieser atemberaubende Roman erzählt das Leben der ehemals mächtigsten Frau der Welt: Kleopatra, die letzte altägyptische Königin, war eine Pharaonin, Ehefrau, Mutter – und eine Herrscherin mit unermesslicher Macht. Ihr Tod ist legendenumwoben, ihr Leben sagenhaft. Mit gerade einmal 19 Jahren besteigt sie nach dem Tod ihres Vaters den Thron eines Weltreichs, nicht ahnend, welche ungeheuerlichen Herausforderungen von diesem Moment an ihr Leben bestimmen sollten. 
Bestsellerautorin Saara El-Arifi erzählt das Leben der Kleopatra jetzt erstmals aus ihrer eigenen Sicht: ein einzigartiges Leseabenteuer und ein Manifest von Macht, Liebe und dem unbezwingbaren Geist einer wahren Königin, die sich den Zwängen ihrer Zeit widersetzte. 


"Bezaubernd, klug und revolutionär– dies ist El-Arifis Meisterwerk." R. F. Kuang
"Saara El-Arifis üppiger Weltentwurf und ihre lyrische Prosa verleihen Kleopatra eine Menschlichkeit, Würde, Kraft und Unabhängigkeit, die auf jeder Seite hell aufleuchten." Jennifer Saint
"Mit ihrem unerschrockenen Blick auf Kleopatras Leben und Vermächtnis hebt El-Arifi sie aus der Vergangenheit, begegnet ihr mit tiefem Mitgefühl und befreit sie vom Urteil der Männer." Samantha Shannon
"Ein sensationelles Werk historischer Erzählkunst." Hannah Kaner
"Ein so lebendiges und immersives Leseereignis, dass man das Gefühl hat, körperlich an Kleopatras Seite zu stehen und alles mitzuerleben." Elodie Harper
"Lebendig ausgearbeitet und kunstvoll entfaltet – Kleopatra ist so erkenntnisreich wie fesselnd. Eine längst überfällige neue Sichtweise." Kat Dunn
"Dieses Buch verschlingt einen von der ersten Seite an und lässt einen atemlos zurück." Kate Dylan
"Fesselnd und tief bewegend." A. S. Webb
"Dieser Roman macht Saara El-Arifi zu einer wichtigen Stimme ihrer Generation – sie lässt Geschichten, die vom Staub der Zeit verschüttet wurden, in strahlender Lebendigkeit auferstehen." Amy McCulloch

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Kleopatra

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Der Roman Kleopatra erzählt nicht ihre Geschichte, sondern sie erzählt uns ihre Geschichte. Kleopatra erzählt uns ihre Geschichte und zwar so, als würde sie sie uns heute erzählen. Sie geht also auch auf ...

Der Roman Kleopatra erzählt nicht ihre Geschichte, sondern sie erzählt uns ihre Geschichte. Kleopatra erzählt uns ihre Geschichte und zwar so, als würde sie sie uns heute erzählen. Sie geht also auch auf das ein, was wir heute alle über sie wissen.



Die Geschichte beginnt mit dem Tod ihres Vaters und somit mit ihrer Thronbesteigung. Sie erzählt von ihren Geschwistern, Ratgebern und den Bräuchen im alten Ägypten. Aber natürlich auch von Cesar und ihrer Liebe zu ihm. Von Politik und Intriegen, von Menschen denen sie vertauen k8nnte und von großen Verlusten. Kurz gesagt von ihrem ganzen Leben. Der Roman läßt uns hinter die Fassade der Königon blicken und den Menschen dahinter kennenlernen.



Mir hat es sehr gut gefallen das der Roman in der Ich Perspektive geschrieben ist. Für mich eirkt die Geschichte dadurch echter ud lebendiger. Mir hst auch die Mischung aus der privaten Kleopatra und der Königin gut gefallen.

Mein einziger Kritikpunkt ist das fehlende Personenregister. Es kommen sehr viele Personen vor unx da hätte mir ein kleiner Überblick sehr gut gefallen.



Alles in allem aber ein sehr guter historischer Ronan, der mich tief in das alte Ägypten zur Zeit Kleopatras geführt hat.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Interessant

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Zum Inhalt:
Kleopatra war die letzte altägyptische Königin und Pharaonin, aber sie war auch Ehefrau und Mutter. Und sie war mächtig. Ihr Tod sagenumwoben, ihr Leben unglaublich. Schon mit neunzehn Jahren ...

Zum Inhalt:
Kleopatra war die letzte altägyptische Königin und Pharaonin, aber sie war auch Ehefrau und Mutter. Und sie war mächtig. Ihr Tod sagenumwoben, ihr Leben unglaublich. Schon mit neunzehn Jahren übernahm sie den Thron ihres Vaters, damals ahnt sie noch nicht, was ihr das alles abverlangen wird.
Meine Meinung:
Was ich an dem Buch so richtig gut fand, war dass man quasi Kleopatra eine Stimme verliehen hat, denn die Geschichte wird aus ihrer Warte geschrieben, ob nun alles stimmt, bleibt dahin gestellt, aber darauf kam es mir auch gar nicht so an. Denn das Buch und Kleopatras Geschichte war einfach gut erzählt. Man bekam einen Einblick wie hart, aber auch wie zerbrechlich sie gewesen sein könnte. Wieviel Schicksale sie ertragen musste, aber auch selbst ausgelöst hat. Kleopatra ist eine faszinierende Gestalt und wird es auch sicher bleiben.
Fazit:
Interessant

Veröffentlicht am 07.01.2026

Kleopatra erzählt aus ihrem Leben

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Die junge Autorin Saara El-Arifi nähert der neben Nofretete wohl bekanntesten Herrscherin Ägyptens von einer ungewöhnlichen Seite an. Sie lässt Kleopatra VII. Thea Philopator, wie sie korrekt heißt, selbst ...

Die junge Autorin Saara El-Arifi nähert der neben Nofretete wohl bekanntesten Herrscherin Ägyptens von einer ungewöhnlichen Seite an. Sie lässt Kleopatra VII. Thea Philopator, wie sie korrekt heißt, selbst erzählen. Dabei schweift sie aus ihrer Gegenwart in die Vergangenheit und die Zukunft ab. Hier liegt Kleopatras Fokus auf der Tatsache, dass Geschichte von Männern gemacht und nur von Männern aufgeschrieben wird/wurde. Frauen haben weder etwas zu sagen, noch sind sie der Erwähnung wert, außer als Sündenbock für allerlei Unwägbarkeiten oder schlechtes Wetter.

Als Beispiel führt sie römische Schriftsteller wie Plutarch und Sueton sowie William Shakespeare an, der wie man weiß mehrere römische Dramen verfasst hat. Natürlich darf hier der Hinweis auf die Schauspielkunst von Liz Taylor und Richard Burton nicht fehlen.

Wir erfahren im lockeren Plauderton einiges aus ihrer Familie, die aus der makedonisch-griechischen Dynastie der Ptolemäer stammt. Dabei spart sie familieninterne Machtkämpfe, denen u.a. Schwester Berenike IV. zum Opfer fielen, nicht aus.

Ihre Liebesbeziehungen mit Gaius Iulius Caesar und Marcus Antonius nehmen recht viel Raum in der Erzählung ein. Sie schildert, quasi als Außenstehende, ihren Tod, der anders als üblicherweise dargestellt, ohne Schlange am nackten Busen auskommt.

Darüber müsst ihr bitte selbst lesen ....

Meine Meinung:

Als historisch Bewanderte bin ich zu Beginn ein wenig vorsichtig an diesen Roman herangegangen. Ich war neugierig, wie Saara El-Arifi das Leben der Kleopatra, das wir nur aus der Sicht der Männer kennen, darstellen wird. Ich bin angenehm überrascht worden. Nicht alles ist historisch eindeutig belegbar, aber der Roman bietet gute Unterhaltung.

Schmunzeln musste ich, wie sie versucht überlieferte Gerüchte, wie das tägliche Bad in Eselsmilch, als Blödsinn zu qualifizieren. Auch Kleopatras heimliche Ausflüge in die Bibliothek gefallen mir.

Worüber ich beim Lesen ein bisschen gestolpert bin, ist moderne gegenderte die Anrede „Pharaonin“. Soweit ich die ägyptischen Herrscher und Herrscherinnen verfolgt habe, war „Großes Haus“ die geschlechtsneutrale Anrede. Selbst Hatschesput (um 1490 bis um 1445 vor Christus) , die als erster weiblicher Pharao gilt, ist mit Knebelbart dargestellt.

Aber, die Ptolemäer waren ja kein autochthonen Ägypter.

Interessant ist auch zu lesen, dass in dieser Erzählung jeder Herrscher, jede Herrscherin eine von den Göttern gesandte Gabe bzw. ein göttliches Zeichen auf dem Körper haben soll. Da muss Kleopatra bei Caesarion, dem gemeinsamen Sohn mit Caesar, mittels Tätowierer ein wenig nachhelfen.

Der Schreibstil ist ziemlich modern, was aber bei dieser Art der Erzählung sein darf. Man spürt direkt den wachen Geist Kleopatras über sich schweben. Über manche Dinge amüsiert sie sich, manchmal kommen ihr Zweifel an ihren Handlungen und anderes hätte sie wohl (in der Rückschau) anders handhaben sollen. Fest steht, Macht macht einsam - Je weiter oben, desto mehr Speichellecker und Intriganten.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem ungewöhnlichen Porträt Kleopatras 4 Sterne.

Veröffentlicht am 03.01.2026

Der Mensch hinter dem Mythos

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Kleopatra – Roman einer Königin ist ein eindrucksvoller, emotional erzählter Roman über eine der faszinierendsten Frauen der Geschichte. Saara El-Arifi lässt Kleopatra selbst zu Wort kommen und ...

Kleopatra – Roman einer Königin ist ein eindrucksvoller, emotional erzählter Roman über eine der faszinierendsten Frauen der Geschichte. Saara El-Arifi lässt Kleopatra selbst zu Wort kommen und verleiht der legendären Herrscherin damit eine starke, sehr persönliche Stimme. So entsteht kein trockenes Geschichtsbuch, sondern ein mitreißendes Porträt einer jungen Frau, die viel zu früh lernen muss, Macht zu behaupten, Entscheidungen zu treffen und ihren eigenen Weg in einer von Männern dominierten Welt zu gehen.

Besonders gelungen fand ich die Darstellung von Kleopatra als Pharaonin, Ehefrau und Mutter, ohne sie auf nur eine dieser Rollen zu reduzieren. Der Roman zeigt ihre Stärke, ihren Ehrgeiz und ihre Verletzlichkeit gleichermaßen und macht deutlich, welchen enormen Druck sie schon mit 19 Jahren tragen musste.

Das schlichte, aber sehr wirkungsvolle Cover verdient ebenfalls eine Erwähnung. Kleopatra wird von hinten gezeigt, was ihre geheimnisvolle Aura unterstreicht und perfekt zur Erzählweise passt, die mehr auf Gefühl und Charakter als auf reine Fakten setzt.

Natürlich ist der Roman historisch nicht immer ganz korrekt. Das fällt auf, stört jedoch kaum, denn der Anspruch liegt klar auf einer literarischen Interpretation ihres Lebens und nicht auf einer wissenschaftlich exakten Biografie. Wer sich darauf einlässt, bekommt eine kraftvolle, atmosphärische Geschichte über Macht, Liebe und Selbstbestimmung.

Ein sehr lesenswerter Roman für alle, die historische Stoffe mögen, dabei aber Wert auf starke Frauenfiguren und emotionale Tiefe legen.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Ägyptens letzte Pharaonin

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Kleopatra von Saara El-Arifi beginnt mit der Thronbesteigung von Kleopatra VII. Thea Philopator nach dem Tode ihres Vaters und endet mit der Niederlage Ägyptens gegen den späteren Kaiser Augustus.

Dazwischen ...

Kleopatra von Saara El-Arifi beginnt mit der Thronbesteigung von Kleopatra VII. Thea Philopator nach dem Tode ihres Vaters und endet mit der Niederlage Ägyptens gegen den späteren Kaiser Augustus.

Dazwischen zeichnet die Autorin das vielschichtige Bild einer wirklich großen Frau und Herrscherin- Pharaonin, Ehefrau, Geliebte, Mutter, Heilerin, Mörderin, Strategin. Die Gottkönigin wird intelligent und selbstbewusst dargestellt, allerdings in manchen Punkten nicht frei von Selbstzweifeln. Sie kämpft um ihr Land, ihre Macht und ihren Thron auch gegen ihre Geschwister, sowie für das Erbe ihres Sohnes. Zum Machterhalt trifft sie Entscheidungen, die eindeutig über moraly grey hinausgehen.

Ich fand Ägypten schon immer faszinierend und Kleopatras Leben bildet hiervon keine Ausnahme. Die Autorin schafft es mit ihrer Erzählweise Alexandria, den Nil und auch das alte Rom lebendig werden zu lassen. Die Geschichte wird von Kleopatra selbst erzählt, die alles bereits erlebt hat und immer wieder erzähltechnisch vorweggreift. Eine Darstellung, die ihr vielleicht gerechter wird als die Beurteilung durch männliche Rivalen und spätere Historiker?

Leider bleibt insgesamt unklar welche Ereignisse auf Fiktion beruhen und was geschichtlich verbürgt ist. Dies klärt die Autorin auch nicht auf ( Zitat: Einige Begebenheiten sind dagegen rein meiner Phantasie entsprungen – was nicht bedeutet, dass sie weniger wahr sind). Daneben hat das Buch auch einen phantastisch/mythischen Teil, der klar erkennbar ist.

Insgesamt hat mich der Roman, trotz ein paar kleinen Längen gegen Ende, sehr gut unterhalten. Wer eine historisch korrekte Darstellung sucht, könnte hier aber enttäuscht werden und sollte lieber zu einem Sachbuch greifen.

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