Cover-Bild Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

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inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 16.02.2017
  • ISBN: 9783846600351
Sabaa Tahir

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Barbara Imgrund (Übersetzer)

Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Sie tarnt sich als Sklavin und dringt so in das Innerste von Schwarzkliff ein. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste.



Elias und Laia stehen auf ganz unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2017

Von Beginn an fesselnd

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Der Fantasyroman „Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken“ ist der Debütroman der Amerikanerin Sabaa Tahir, die asiatische Wurzeln hat. Ihre Erzählung hat sie in einem mittelalterlich anmutenden Setting ...

Der Fantasyroman „Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken“ ist der Debütroman der Amerikanerin Sabaa Tahir, die asiatische Wurzeln hat. Ihre Erzählung hat sie in einem mittelalterlich anmutenden Setting angesiedelt. Die Stadt Serra ist der Haupthandlungsort und von Wüste umgeben. Die Widrigkeiten dieser Gegend bringt die Autorin, die in der Mojave-Wüste aufgewachsen ist, also aus eigener Erfahrung spricht, mit in ihre Erzählung ein. Doch dies ist nur ein kleiner Beitrag zum Eindruck den das Buch bei mir hinterlassen hat. Zu meinem persönlichen Gefallen hat noch einiges andere beigetragen.

Den oberen Teil des Covers zieren Augen, die von einer Maske nur unvollendet eingerahmt werden. Einer der Protagonisten dieses Buches, der 20 jährige Elias, wurde 14 Jahre in der Militärakademie Schwarzkliff ausgebildet. Er hasst die Maske, die den älteren, die harte Schule überlebenden Schülern zum ständigen Tragen verliehen wird. Daher nimmt er die Maske ab, wann immer es ihm möglich ist und verhindert so deren Verwachsen mit der Gesichtshaut. Er könnte derjenige sein, der den Leser vom Titel her anschaut. Wie die Auguren mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten in der Geschichte vorhersehen, ist einer der Absolventen seines Jahrgangs zu Großem berufen und wenige Auserwählte sollen sich dazu ganz besonderen Prüfungen unterziehen. Doch die Zukunft, die Elias für sich selber plant, steht denen des Imperiums entgegen.

Einer der erfahrenen Maskenkämpfer war es, der die Familie der 17 jährigen Laia überfallen und ihre Großeltern, bei denen sie lebt, getötet hat. Ihr Bruder Darin hat wichtige Informationen zusammengetragen, die dem Widerstand gegen die Herrschaft von Nutzen sein könnten. Er wird gefangengenommen und Laias einziges Ziel ist es, ihn zu befreien. Sie sucht dazu den Widerstand auf, zu dem schon ihre verstorbenen Eltern gehört haben. Doch deren Einsatz hat einen hohen Preis für sie.

Das Buch lebt von dem Wechsel der insgesamt 50 Kapitel zwischen den beiden Ich-Erzählern Elias und Laia. Die Kapitel sind eingeteilt in drei Teile, von denen der erste Teil seinen Fokus legt auf den Überfall auf Laias Familie, während Elias kurz vor seinem Abschluss seiner militärischen Ausbildung steht. Im zweiten Teil stehen die Prüfungen, an denen Elias teilzunehmen hat, im Mittelpunkt. Und schließlich widmet sich der dritte Teil dem Erreichen von eigenen Zielen durch Einsatz von Geist und Stärke der beiden Protagonisten.

Elias und Laia sind zwei grundsätzlich verschiedene Charaktere, die sich im Laufe der Handlung weiterentwickeln. Elias verabscheut die Gewalt, die er anzuwenden gezwungen ist und versucht ihr zu entkommen. Ein Augur zeigt ihm einen Weg auf, den er sich bisher nicht vorstellen konnte, auf den er sich aber nach reiflicher Überlegung einlässt. Zunächst sieht es nach einer falschen Entscheidung aus, doch es gibt einige unerwarteten Wendungen. Aus der unbeschwerten Laia wird durch den Überfall die Hoffnungsträgerin ihres Bruders, die eine große Verantwortung zu tragen hat und dadurch viel Leid auf sich nimmt. In dem sie sich immer wieder ihre Vorbilder und Ziele ins Gedächtnis ruft, gelingt es ihr, ihre Angst und Schwäche zu überwinden.

Sabaa Tahir setzt die Gewalt und den Kampf in ihrer Fantasy bewusst ein, damit ihre Protagonisten ihren Mut und ihre Tapferkeit zeigen können. Blutige Handlungen und schmerzhafte Bestrafungen, grausame Geisterwesen und brutale Krieger sind an der Tagesordnung. Doch in ihren Beschreibungen geht die Autorin nicht ins Detail. Für Elias und Laia ist es wichtig, dabei die Hoffnung nicht aufzugeben. Denn die Anwendung von Gewalt erzeugt meist Widerstand, der nicht immer mit Waffen ausgetragen wird. So ist es auch möglich mit List und Tücke gegen scheinbar unüberwindbare Gegner vorzugehen und siegreich zu sein. Der Originaltitel des Buchs lautet „An ember in the ashes“ und so wie aus der noch glühenden Asche wieder ein Feuer entstehen kann, so kann sich alles aus kleinsten Anfängen eine große Kraft, ein innerer Antrieb entwickeln.

Der Roman lässt sich locker und leicht lesen, dank einer schnellen Handlung mit überraschenden Momenten und einer überschaubaren Anzahl handelnder Personen, die für den Ablauf wichtig sind. Neben Ängsten und Hass, Mut und Tapferkeit, zeigen die Protagonisten auch Liebe und Leidenschaft. Doch auch hier müssen sich Laia und Elias ihrer Gefühle erst bewusst werden, denn in dem Spiel zwischen Macht und Zielerreichung ist es schwierig, die wahren Absichten derjenigen zu erkennen, zu denen man sich hingezogen fühlt.

Das Programm des Verlags One richtet sich gleichermaßen an junge Erwachsene und ältere Leser und dieses Buch erfüllt diese Anforderungen. Die Geschichten von Elias & Laia, die zunächst parallel laufen, sich dann kreuzen und schließlich zu einer werden, haben mich von Beginn an gefesselt. Das Buch ist ein glühender Stern am Fantasyhimmel. Nun scheint es auch eine Fortsetzung zu geben, auf die ich mich schon freue.

Veröffentlicht am 13.12.2018

Einfach grandios!

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“Du wirst brennen, denn du bist wie Glut in der Asche. Dies ist dein Schicksal.”

Klappentext

Wer seine Maske ablegt, hat keine Angst mehr.

Wer keine Angst mehr hat, lässt sich nicht länger unterdrücken.

Wer ...

“Du wirst brennen, denn du bist wie Glut in der Asche. Dies ist dein Schicksal.”

Klappentext

Wer seine Maske ablegt, hat keine Angst mehr.

Wer keine Angst mehr hat, lässt sich nicht länger unterdrücken.

Wer sich nicht länger unterdrücken lässt, entzündet den Funken der Freiheit.

Laia, die Sklavin und Elias, der Krieger.

Sie sind bereit, sich ihrem Schicksal zu stellen.

Erster Satz

Mein großer Bruder kehrt heim in den dunklen Stunden vor der Morgendämmerung, in denen sogar die Geister ruhen.

Meinung

Ach, dieses wunderbare Buch… Elias und Laia: Die Herrschaft der Masken ist eines meiner persönlichen Lieblingsbücher und eines der Bücher, die ich sogar schon mehr als einmal gelesen habe und auch als Hörbuch angehört habe.

Das Buch erzählt die Geschichte von Elias und Laia in abwechselnden Ich-Perspektiven in einer Welt, wo Gewalt und Ordnung das Leben beherrschen.

Laia, eine Kundige, wächst in einfachen Verhältnissen auf, ist stets hilfsbereit und kümmert sich so gut es geht um ihre Familie. Als Laias Familie von Masken, eine Kampfeinheit aus Elite-Kriegern, angegriffen und ihr Bruder verschleppt wird, schließt sie sich dem Widerstand an und wird als Sklavin getarnt nach Schwarzkliff, der Ort, wo die Masken ausgebildet werden, gebracht.

Elias lebt in Schwarzkliff und wird zur Maske ausgebildet, unbarmherzig und gewalttätig. Doch Elias ist genau das Gegenteil, er ist einfühlsam und gewissenhaft. Das Leben als Maske widerstrebt ihm und er wehrt sich innerlich dagegen.

In Schwarzkliff lernen sich die beiden kennen und kämpfen für dasselbe: für ihre Freiheit, ihre Loyalität und ihre Zugehörigkeit, denn beide müssen für sich herausfinden, wohin sie gehören. Sie mögen sich, das lässt sich nicht abstreiten, doch die Gefühle stehen im Hintergrund und das Buch ist keine typische Romeo-Julia-Geschichte, was es unglaublich spannend macht. Ich habe nämlich zu Beginn etwas ganz Anderes erwartet.

Es ist sehr brutal, die Gewalt und der Schmerz werden gut beschrieben, sodass ich mich viel zu gut hineinversetzen konnte… Ich habe mit Laia gezittert und gebangt. Elias habe ich Mut zugesprochen und an ihn geglaubt, dass er nicht aufgeben soll. Ich konnte das Buch nicht weglegen und musste einfach weiterlesen.

Das Cover gefällt mir sehr, der Schreibstil ist wunderbar bildhaft und fließend, die Geschichte ist spannend und emotional. Es gibt so viele schöne Sätze und Beschreibungen, die ich gerne alle hier einbauen möchte, aber ihr müsst sie einfach im Buch lesen. Hier ist nur ein Zitat von vielen…

” […] Zieh eine Grenze in deinem Kopf. Überschreite sie nie wieder. Du hast eine Seele. Sie hat Schaden genommen, aber sie ist immer noch da. Lass nicht zu, dass sie sie dir nehmen, Elias.”

Ich bin begeistert!

Fazit

Ein grandioser Auftakt in eine Welt voller Liebe und Hass, Freiheit und Gefangenschaft, Treue und Verrat!

Veröffentlicht am 13.10.2018

Elias & Laia

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Meine Meinung:

Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken hat mir insgesamt gut gefallen. Ich hatte jedoch Schwierigkeiten am Anfang in die Geschichte hereinzukommen. Denn am Anfang wird alles erklärt und ...

Meine Meinung:

Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken hat mir insgesamt gut gefallen. Ich hatte jedoch Schwierigkeiten am Anfang in die Geschichte hereinzukommen. Denn am Anfang wird alles erklärt und es gibt viele neue Bezeichnungen, die die Situation im Buch beschreiben.

Dies kann aber auch daran liegen, dass ich vor dem Lesen des Buches mit einer anderen Geschichte gerechnet habe, die vielleicht eher in die Richtung von Zorn und Morgenröte geht. Auch war ich darauf eingestellt, dass eine Liebesgeschichte zwischen Elias und Laia im Vordergrund des Buches stehen würde.

Auch gehen Elias und Laia ziemlich lang getrennte Wege, was ich zum Teil interessant und gut fand, da man viel über ihr Leben erfahren hat und in welcher Situation die Beiden sich am Anfang des Buches befinden. Außerdem hat man die Denkweise von Elias und Laia und ihren Charakter kennengelernt. Aber ich habe mich auch sehr oft gefragt und darauf gewartet, wann sie sich denn endlich kennenlernen. Dies zählt vielleicht auch dazu, warum mir der Anfang des Buches nicht so leicht gefallen hat

Später nimmt das Buch dann auch an Spannung auf, durch bestimmte Ereignisse und lässt sich sehr gut und schnell lesen. Außerdem weiß man nicht so genau wem man vertrauen kann und wie die Zusammenhänge zwischen manche Charakteren sind. Denn jeder kann zur „Bösen Seite“ gehören.

Ich finde es sehr gut, wie die Autorin dem Leser das Thema Unterdrückung vor Augen geführt hat und es in ihr Buch eingearbeitet hat. Sodass ich noch danach darüber nachgedacht habe. Die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen im Buch waren sehr gut beschrieben und man konnte sich die Welt, in der Elias und Laia leben und wie es dort zugeht sehr gut vorstellen.

Die Kapitel im Buch sind immer abwechselnd aus der Perspektive von Elias und Laia. Dies fand ich sehr gut und gelungen, da man so beide Charaktere und ihre Gedanken kennengelernt hat. Ich bin sehr gut mit den Hauptcharakteren zurechtgekommen und sie waren mir von Anfang an sympatisch.


Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, allerdings bin ich wie schon erwähnt mit dem Anfang nicht ganz so gut klar gekommen. Dennoch war es eine gute und spannende Geschichte, die mich gegen Ende gefesselt hat. Allerdings hätte ich mir das Ende noch ein bisschen spannender sein können. Das Buch ist eine empfehlenswerte Geschichte, in der die Bereiche Unterdrückung, Liebe und auch Mut sich gegen alle anderen aufzulehnen eine Rolle spielen.

Veröffentlicht am 24.07.2018

Wäre die Liebesgeschichte nicht ...

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Laia ist auf der Flucht. Ihr Bruder wurde gefangen genommen, ihre Großeltern dabei getötet und ihre Eltern, ehemalige Anführer der Rebellen, leben schon seit Jahren nicht mehr. Sie hofft deshalb auf die ...

Laia ist auf der Flucht. Ihr Bruder wurde gefangen genommen, ihre Großeltern dabei getötet und ihre Eltern, ehemalige Anführer der Rebellen, leben schon seit Jahren nicht mehr. Sie hofft deshalb auf die Hilfe der Rebellen, um ihren Bruder Darian aus dem Gefängnis befreien. Diese willigen schlussendlich ein, aber nur, wenn Laia als Sklavin getarnte Spionin nach Schwarzkliff geht. An diesem Ort werden die sogenannten Masken ausgebildet, mörderische Soldaten, die ihr ganzes Leben nur aufs Töten gedrillt werden. Auch Elias ist einer von ihnen und steht sogar kurz vor dem Abschluss, obwohl er immer noch mit seinem Schicksal hadert ...



"Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken" ist momentan eins der gehyptesten Bücher - nicht nur bei uns in Österreich/Deutschland/Schweiz. Normalerweise lassen mich Hypes weitgehend kalt, aber bei diesem Buch war ich schon ziemlich neugierig. Zum Glück gab es die Möglichkeit das Buch über Blogg dein Buch zu bekommen - und siehe da! Ich hatte echt Glück.

Die Welt, die die Autorin beschreibt, erinnert einen sehr stark an das römische Imperium und die Ausbildung der Soldaten ist wirklich hart, wie man es im damaligen Sparta erwartet hätte. Da ich ein Antike-Fan bin, war das natürlich ein großer Pluspunkt. Die Welt ist stimming und auch die Fantasy-Elemente wie Auguren (erinnerten mich ein bisschen an die Orakel, nur mit richtiger Magie), Ifrits und Ghule passten super dazu.
Und erst die Geschichte mit den Masken! Total cool. Ich war sofort begeistert, was Elias über seine Ausbildung schildert. Natürlich ist diese grausam, aber es ist etwas anderes. Es hat einfach einen speziellen Touch und ist alles andere als weichgespült. Auch die Geschichte zwischen Elias und seiner Mutter war einfach perfekt ... Hier gibt es kein "Im Grunde habe ich dich immer geliebt, mein Sohn". Nein. Ich war wirklich begeistert, dass die Autorin das nicht schön schreibt.
Die Geschichte gefiel mir also sehr gut, gab es überhaupt einen Makel?
Oh ja.
Die Liebesgeschichte. Autsch.
Ich lese eigentlich nur Bücher, die zumindest ein bisschen Romantik aufweisen, aber die Autoren hätte die Liebesgeschichte streichen sollen. Oder am besten alle Szenen mit Laia ...
Ich hätte mir gewünscht, Laia hätte ein bisschen mehr Feuer und mehr eigenen Willen, stattdessen ist sie ein Spielball der Rebellen, der das Schicksal ihres Bruders allen voranstellt. Sie selbst ist sich scheinbar egal. Sie opfert sich vollkommen auf. Ihr fehlt es an Selbstvertrauen und Rückgrat. Ich hoffe, dass aus ihr eine wahre Kämpferin wird, sonst wird das nie was zwischen uns ...
Elias fand ich toll. Ich hätte ihm aber eindeutig seine Kindheitsfreundin Helena als Partnerin gewünscht, besonders da man ja gemerkt hat, dass eine gewisse Chemie zwischen den beiden ist, aber nein ... Ich weiß eigentlich nicht mal, was Elias so toll an Laia findet.

Übrigens ... Am Ende des Buches steht groß und fett, dass es fortgesetzt wird. Warum dachten so viele, dass es keine Fortsetzung gibt? :D




Ich bin ein totaler Fan des Covers! Elias' Gesicht mit Andeutungen seiner Maske und darunter die Umrisse der Stadt. Viel besser als das langweilige englische Cover ;)


Ich denke, das Buch könnte sogar denjenigen gefallen, die "Das Lied von Feuer und Eis" mögen.


Noch nie hatte eine Liebesgeschichte meine Bewertung verschlechtert, aber dieses Buch bildet die Ausnahme der Regel. Trotz allem ist der erste Band von "Elias & Laia" ein wirklich tolles Buch. Die Idee der Autorin war grandios, die Umsetzung hapert in Bezug auf die Liebesgeschichte ...

Veröffentlicht am 01.07.2018

Elias & Laia

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, für welches ich eine Ewigkeit gebraucht habe. Jedoch nicht aus den Gründen, aus denen man sonst lange für ein Buch braucht, also nicht aus Langeweile, langatmigen ...

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, für welches ich eine Ewigkeit gebraucht habe. Jedoch nicht aus den Gründen, aus denen man sonst lange für ein Buch braucht, also nicht aus Langeweile, langatmigen Erzählstil oder was euch sonst so an einem Buch stört. Nein, der Grund war ganz einfach eine Leseflaute. Das Buch an sich war nämlich wirklich gut!

Wir befinden uns hier in einer Fantasy-Welt welche, für mich, am Anfang sehr schwer zu verstehen war. Denn den Aufbau und die Bezeichnungen dieser Welt wollten irgendwie nicht in meinen Kopf, weshalb ich bis jetzt immer noch nicht genau erklären kann wieso einige Leute eine gewisse Bezeichnung haben und andere nicht. Was vielleicht aber auch an der Tatsache liegt, dass ich dieses Buch über ein halbes Jahr gelesen hatte. Als ich mich dann in die Geschichte eingefunden hatte und mir die Charaktere immer näherkamen, nahm das Ganze eine Atmosphäre an, die sehr erschreckend war.

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr außergewöhnlich, denn Sie kann einem wirklich jedes Gefühl vermitteln. Wenn man Angst haben soll, hat man Angst. Wenn man sich glücklich und unbeschwert fühlen soll, fühlt man sich so. Und genau so ist es bei allen Gefühlen, Situationen und Beschreibungen, die in dieser Geschichte vorkommen. Aus diesem Grund werde ich auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen, denn sie schreibt auch unverblümt und verschont niemanden. Sie ist knallhart und das liebe ich an meisten, wenn Autoren auf diese Art schreiben.

Mit unserer Protagonistin Laia bin ich am Anfang nicht warm geworden, dies wurde (leider) erst gegen Ende der Geschichte besser. Hingegen war mir unser Protagonist Elias sofort symphytisch, da mir seine Handlungsweise und seine Charaktereigenschaften sehr zugesagten. Er ist Klug und handelt des Öfteren doch bedacht und weise. Unsere Nebencharaktere haben mir alle sehr gut gefallen, jeder war in seiner Position genau richtig in die Geschichte eingebracht worden. Die Charaktere wirkten, um es kurz zu halten, alle sehr real, keiner ähnelte sich, man konnte jeden als einzelne Person sehen.


Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, jedoch möchte ich sie auf jeden Fall noch einmal lesen, und das in einem viel kürzeren Abstand. Denn ich denke mir wird sie dann noch viel besser gefallen!