Cover-Bild Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 15.05.2015
  • ISBN: 9783732506163
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Sabaa Tahir

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Band 1

Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht.

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen?

Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten.

Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2020

Mitreißend, düster, schonungslos und spannend bis zum Schluss!

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"Elias und Laia", das ist eine Jugendbuchreihe straight-outta-Dystopienphase mit typischem Genremix - habe ich gedacht. Ein bisschen Science-Fiction, ein bisschen Gesellschaftskritik, ein bisschen Fantasy ...

"Elias und Laia", das ist eine Jugendbuchreihe straight-outta-Dystopienphase mit typischem Genremix - habe ich gedacht. Ein bisschen Science-Fiction, ein bisschen Gesellschaftskritik, ein bisschen Fantasy und ein bisschen Liebesgeschichte, das wird bestimmt ganz nett - habe ich gedacht. Womit ich nicht gerechnet habe: dass mich diese Reihe 5 Jahre nach Erscheinungstermin und etlichen von mir gelesenen Dystopien so umhauen würde.

Das Cover ist ein ganz nett gestaltetes aber typisches Jugendbuch-Dystopie-Cover. Zu sehen sind ein Teil eines männlichen Gesichts, das von der Andeutung einer silbernen Maske umspielt wird, sowie die Andeutung eines antiken Amphitheaters im unteren Teil des Bildes. Beide Elemente passen zur Handlung und durch die Hell-Dunkel-Kontraste und die warmen Farbtöne wird die düstere Atmosphäre des Wüstensettings gut transportiert. Ich bin wohl etwas verwöhnt von anderen Fantasy-Romanen, denn mit zunehmender Seitenzahl haben mir ein Glossar, ein Namensregister und vor allem eine Karte gefehlt, da ich vor allem über die geografische Lage der Handlung gerne mal den Überblick verloren habe.


Erster Satz: "Mein großer Bruder kehrt heim in den dunklen Stunden vor der Morgendämmerung, in denen sogar die Geister ruhen."


Die Geschichte, die durchgängig abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt ist, beginnt mit einem Ende. Dem Ende von Laias Familie, von ihrer Zukunft und ihrem Glück. Denn als eines Nachts eine gefürchtete Maske des Imperiums ihre Großeltern ermordet und ihren Bruder Darin gefangen nimmt, bricht ihre Welt zusammen. Mit letzten Kräften flieht sie zu den Rebellen, denen ihre Eltern früher angehörten, und lässt sich in ihrer Verzweiflung auf einen gefährlichen Deal ein: sie wird in die Militärakademie Schwarzkliff eingeschleust, bespitzelt die brutale Kommandantin als ihre Haussklavin und der Widerstand befreit im Gegenzug ihren Bruder. Auch Elias steht vor einer schwierigen Entscheidung. In den letzten Zügen seiner Ausbildung zur erbarmungslosen Maske, zu einem Vollstrecker des Imperiums, will er desertieren, um einer dunklen Zukunft voller Gewalt und Schrecken zu entkommen, als ihn die Auguren für das Auswahlverfahren zum neuen Imperator erwählen. Soll er sich den vier Prüfungen stellen, oder seinem Schicksal entfliehen?


"Das Leben besteht aus einer Million Augenblicken, die nichts bedeuten. Aber der Augenblick, als Darin geschrien hat - dieser Augenblick bedeutete alles. Er war eine Mutprobe. Und ich bin durchgefallen."


Auch wenn die Grundpfeiler der Handlung - ein Unrechtsregime, Prüfungen, eine Ausbildungsakademie, ein Widerstand - nichts Neues sind, kombiniert sie die Autorin geschickt mit einem orientalischen Setting, tollen Protagonisten und verbindet alles mit einem atemberaubenden Schreibstil, sodass die Geschichte bis zum Schluss hochspannend bleibt. Ganz besonders sticht dabei hervor, dass dieser Auftakt kaum unter den Schwächen eines Einführungsbandes einer Reihe leidet. Statt beim Darstellen ihrer Welt und der herrschenden Verhältnisse weit auszuholen, beschränkt sie sich auf die Schicksale zweier Protagonisten, die sich am jeweils anderen Ende der Nahrungskette befinden und wirft uns nur nach und nach kleine Bröckchen über das Imperium, die von den Martialen unterdrückten Kundigen und die Stammesmänner hin. Sabaa Tahir spielt gut mit Gegensätzen: Auf der einen Seite nehmen wir an der Ausbildung eines zukünftigen Maskenträgers und Elitesoldats teil, der eine Chance auf den Posten des Imperators hat, auf der anderen Seite bekommen wir durch Laia einen Einblick in das Leben der Sklaven, Unterdrückten, Verfolgten und Widerständler.


"Dieses Leben ist nicht immer das, wofür wir es halten", sagt Cain. "Du bist wie die Glut in der Asche, Elias Venturius. Du wirst funkeln und brennen, plündern und zerstören. Du kannst es nicht ändern. Du kannst es nicht aufhalten."


Dabei lässt sich die Autorin recht viel Zeit und vor allem bis sich die beiden Handlungsstränge zum ersten Mal treffen vergehen ein paar Seiten. Böse Zungen schimpfen die Geschichte langatmig, ich nenne sie ausführlich. Denn auch wenn wir nur in kleinen Schritten voranschreiten, sehr detailliert in die Leben der beiden Figuren blicken und sich einige Abläufe auch mal wiederholen, sind alle Szenen spannend und so atmosphärisch dicht gestaltet, dass nie Langeweile aufkommt. Mit verschiedenen handelnden Agenten, Motiven, Geheimnissen, Prophezeiungen und einigen magischen Gegenspielern ist die Geschichte außerdem so komplex und gut durchdacht, sodass man beim Lesen viele Ahnungen erhält, was noch folgen könnte, gleichzeitig aber ratlos ist, wie die Geschichte am Ende tatsächlich ausgehen wird. Wie um sicherzugehen, dass dem Leser die Story auch tatsächlich nicht überdrüssig wird, lässt Sabaa Tahir neben dem blutigen Wettkampf, der gefährlichen Spionage unter den Sklaven, und dem Widerstand gegen das dystopische Regime auch zahlreiche Fantasy-Elemente miteinfließen. Ein übermächtiger König der Dschinn, gemeine Ifrit, unsichtbare Ghule, gesichtslose Geister, verborgene magische Fähigkeiten und Zukunftsvisionen der Auguren - auch wenn dem Leser noch nicht ganz klar wird, wie all das zusammenhängt, ergänzen diese Elemente das Abbild der realen Gewalt in der Welt um eine mystische Komponente.


„Die Kommandantin lässt den Arm sinken und der Hof verstummt. Ich sehe den Fahnenflüchtigen Atmen. Ein. Aus. Und dann nichts mehr. Doch niemand jubelt. Der Tag bricht an, die Sonnenstrahlen tasten sich wie blutige Finger den Himmel über dem ebenholzschwarzen Glockenturm von Schwarzkliff entlang und hüllen jeden auf dem Hof in entsetzliches Rot.“


Und das ist auch dringend erforderlich, denn trotz dass wir es hier mit einem ausgeschriebenen Jugendbuch ab 14 Jahren zu tun haben, ist die Geschichte sehr düster, oftmals brutal und absolut schonungslos. Trotz der Ansiedlung des Settings im Orient kommt nur schwer ein Tausend-und-eine-Nacht-Feeling auf, dennoch war ich von der ersten Seite an fasziniert von dieser grausamen Welt, in der man verzweifelt nach einem Fünkchen Hoffnung sucht. Im Vorwort schreibt die Autorin, dass diese Geschichte von tatsächlichen Vorkommnissen inspiriert wurde, die sie als Auslandsredakteurin der Washington Post lesen musste. Neben großen Konstrukten wie Unterdrückung, Rassismus und Imperialismus, ist auch die Gewalt auf konkreterer Ebene kaum auszuhalten. Auspeitschungen, Folter, Angst, Verzweiflung, Hass - dies ist der Stoff, aus der diese Geschichte gemacht ist. Dass die Autorin einen sehr eindrücklichen, plastischen Schreibstil hat, ist in dieser Hinsicht für den sensiblen Leser mehr Fluch als Segen. Da ist es dann eine willkommene Abwechslung, wenn sie statt einer Hinrichtung schillernde Sonnenaufgänge, bunte Märkte oder wilde Feste beschreibt und regelrecht die einstmals blühende Stadt Serra in die Wüste malt.


"Laia, du bist voller Leben. Voller Leben und Dunkelheit und Stärke und Geist. Wie sehen dich in unseren Träumen. Du wirst brennen, denn du bist wie Glut in der Asche. Dies ist dein Schicksal."


Sehr gelungen sind auch die Protagonisten Elias und Laia, deren Innenleben wir durch viele unterschwellige Gefühle und einfühlsame Charakterisierungen kennenlernen. Toll ist aber nicht nur, dass die beiden vielschichtigen Sympathieträger in einem Meer aus verabscheuenswürdigen Antagonisten sind - auch ihre Entwicklung über die 528 Seiten kann sich sehen lassen. War Laia anfangs noch schwach, ängstlich und unauffällig, wird sie durch all das Leid, die Angst und Ungewissheit, die sie erfährt, zu einer selbstbewussten und starken jungen Frau, die es versteht zu kämpfen und unsere Herzen zu bewegen. Auch wenn sie nicht so mutig ist, wie ihre Mutter und nicht so besonnen ist, wie ihr Vater, die beide den Widerstand angeführt haben und dann verraten wurden, brennt in ihr ein Feuer, dass auch der feurige Rebell Kinan und der Krieger Elias nicht übersehen...


"Stets siegreich." Wir sagen es aus einem Mund, und Großvater nickt zur Bestätigung, während ich versuche, meine Ungeduld für mich zu behalten. Noch mehr Kampf. Noch mehr Gewalt. Alles, was ich mir wünsche, ist, dem Imperium zu entkommen. Wahre Freiheit - für Leib und Seele. Das ist es, wofür ich kämpfe, erinnere ich mich. Nicht Herrschaft. Nicht Macht. Sondern Freiheit."


Elias verkörpert zu Beginn eigentlich alles, was Laia zu hassen gelernt hat: die Masken, das Imperium und als Sohn der Kommandantin auch das Haus Venturius. Schon auf den ersten Seiten aus seiner Sicht wird jedoch klar, dass er sich in der Angst um seine Seele, seine Menschlichkeit und dem Abscheu gegenüber dem, was er als Maske repräsentiert, von den anderen unterscheidet. Sein unbändiger Wunsch nach Freiheit, seine Angst vor seiner Zukunft und sein Ringen um inneren Frieden machen ihn zu einem weitaus vielschichtigeren Protagonisten, als ich das von männlichen Love Interests in Jugendbüchern gewohnt bin. An seiner Seite stehen eine Handvoll über die Jahre in Schwarzkliff gewonnener Freunde und insbesondere Helena, die die einzige weibliche Maske außer seiner Mutter darstellt, deckt ihm zuverlässig den Rücken. Als er jedoch beginnt umzudenken, ist Helena zunehmend zwischen ihrer Loyalität, Freundschaft und Liebe zu Elias und ihrer Verantwortung gegenüber dem Imperium hin und her gerissen.


„Das Schlachtfeld ist mein Tempel. Ich skandiere im Stillen einen Spruch, den mir mein Großvater an dem Tag beigebracht hat, an dem wir uns kennengelernt haben; ich war sechs Jahre alt, und er pochte darauf, dass dieser Spruch die Sinne ebenso schärft wie ein Wetzstein eine Klinge. Die Klinge ist mein Priester. Der Todestanz ist mein Gebet. Der Todesstoß ist meine Erlösung."


Auch wenn ich die Nebenfiguren wie Helena, Kinan, Elias Freunde´ oder Laias Mitsklavinnen Izzi und Köchin sehr mochte, waren es mir doch entschieden zu viele Liebesdreiecke. Kinan, Laia, Elias, Helena - die vier bilden bald ein Liebesviereck, bei dem ich ab und an ein wenig die Augen verdrehen musste. Dennoch sind die zarten, sehr zurückhaltenden Liebesgeschichten, die sich im Hintergrund andeuten, eine gute Ablenkung vom vielen Leiden der liebgewonnen Protagonisten. Angesichts der vielen Gewalt, die alle beteiligten angesichts hassenswerter Protagonisten wie Marcus oder der Kommandantin ausgesetzt sind, wollte ich sie oft einfach in den Arm nehmen und ihnen versprechen, dass alles gut werden wird. Am Ende wird zwar nicht alles gut, aber immerhin kann ich gleich mit dem bereitliegenden zweiten Teil weiterlesen und bin nun gespannt, wie es Elias und Laia in der Fortsetzung ergehen wird.


"Meine Seele ist tot, er sieht weg. "Ich habe sie gestern auf diesem Schlachtfeld umgebracht."
"Es gibt zwei Arten von Schuld", sage ich leise. "Die Schuld, die eine Last ist, und die, die dir ein Ziel schenkt. Deine Schuld soll dein Antrieb sein. Sie soll dich daran erinnern, wer du sein willst. Zieh eine Grenze in deinem Kopf. Überschreite sie nie wieder. Du hast eine Seele. Sie hat Schaden genommen, aber sie ist immer noch da. Lass nicht zu, dass sie sie dir nehmen, Elias."




Fazit:


Sabaa Tahir kombiniert typische Dystopie-Aspekte mit einem orientalischen Setting, starken Protagonisten und mystischen Fantasy-Motiven und verbindet alles mit einem atemberaubenden Schreibstil. "Elias und Laia" ist mehr Epos als Dystopie - mitreißend, düster, schonungslos und spannend bis zum Schluss!

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Veröffentlicht am 24.05.2017

Einfach mega spannend

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Zusammenfassung:
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia ...

Zusammenfassung:
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Sie tarnt sich als Sklavin und dringt so in das Innerste von Schwarzkliff ein. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...
Elias und Laia stehen auf ganz unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.


Meine Meinung:
Erst habe ich das Hörbuch auf Audible mir geholt. Aber da waren die Stimmlage von den Sprecher nicht angenehm zu hören. Ich dachte schon dass die Geschichte nix für mich wäre. Wenn ich zum Glück die Idee gehabt hätte. Das ich die eBook Version gekauft habe.

Ich konnte sofort eintauchen in die Geschichte. Die Autorin Sabaa Tahir hat auf ihre Art und Weise geschafft mich in ihre Elias & Laia Welt so richtig entführen. Außerdem hat sie sehr flüssig & spannend  geschrieben. Es sind auch witzige Momente auch drinnen.


Die Charaktere sind sehr ausführlich beschrieben dass man die Personen richtig gut vorstellen kann. Und das geling nicht jeder Autor/in findet ich.

Ich bin gespannt wie es weiter geht mit der Geschichte von Elias & Laia.
Ich werde sicherlich den zweiten Band auch mit besorgen und lesen.


 Mein Fazit:
Das Buch ist spannend, witzig und des hat manche Überraschung mit drinnen.


http://mybookseriemovieblog.blogspot.de/2017/05/elias-laia-die-herrschaft-der-masken.html

Veröffentlicht am 27.03.2017

Elias und Laia

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Das Cover ist sehr schön gestaltet und gibt wie ich finde schon einen ersten Eindruck von der Geschichte.

Schon in der Inhaltsangabe erfährt man grob um was es geht und möchte am liebsten sofort in diese ...

Das Cover ist sehr schön gestaltet und gibt wie ich finde schon einen ersten Eindruck von der Geschichte.

Schon in der Inhaltsangabe erfährt man grob um was es geht und möchte am liebsten sofort in diese Welt abtauchen um zu sehen welches Schicksal Elias und Laia teilen.

Sehr schnell lernt man die beiden Hauptcharaktere kennen und bekommt einen ersten Einblick in ihre Welt.

Die Autorin lässt uns abtauchen in eine Welt voller Gefahren und Intrigen, voller Geheimnisse und Wahrheiten.

Ich bin begeistert von diesem Buch. Am Anfang plätschert die Geschichte so vor sich hin und ich fand sie noch nicht richtig spannend. Interessant ist das Buch von Anfang an, die Spannung wird allmählich aufgebaut und die Geschichte wird so gut das man sie kaum aus der Hand legen kann und einfach weiter lesen muss. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil. Elias und Laia sind sehr schöne Charaktere und man kann ihnen auf ihrem Weg sehr gut folgen.

Obwohl sie aus unterschiedlichen teilen der Gesellschaft stammen sind die beiden Charaktere sich sehr ähnlich.


Das Buch hat für mich Lieblingsbuch Potential.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mitreißend!

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Selten hat mich ein Buch so gefangen genommen und mitfiebern lassen wie "Elias und Laia - Herrschaft der Masken"! Es handelt sich hierbei um eine Dystopie: Das Imperium unterdrückt die Kundigen und bildet ...

Selten hat mich ein Buch so gefangen genommen und mitfiebern lassen wie "Elias und Laia - Herrschaft der Masken"! Es handelt sich hierbei um eine Dystopie: Das Imperium unterdrückt die Kundigen und bildet die besten Kämpfer des Landes, die Masken, aus. Diese sind blutrünstige Kämpfer ohne jegliches Mitgefühl. Der Widerstand, der sich gegen das Imperium aufzulehnen versucht, ist sehr schwach und hat dem nichts entgegenzusetzen.Die Geschichte wird abwechseln aus Sicht von Elias, einem Anwärter zur Maske, der kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung steht und Laia, eine Kundige, deren letzte Verwandte von einer Maske umgebracht wurden. Ihr Bruder sitzt nun im Gefängnis und sie möchte alles versuchen, um ihn zu retten. Beide Erzählungen sind aus der Ich-Perspektive heraus erzählt, was dazu führt, dass man alle Gefühle und Gedanken der Beiden perfekt mitbekommt und dementsprechend auch mitfühlt. Außerdem sind die Kapitel relativ kurzgehalten, was dazu anregt, immer weiter zu lesen - die einzelnen Perspektiven enden nämlich so gut wie immer mit einem gemeinen Cliffhanger. Sehr gut fand ich, dass der Schauplatz im Buch nicht wechselt. Alles spielt sich in der Stadt Serra ab. Diese ist sehr gut beschrieben, so dass man sie sich bildlich vorstellen kann. Ich bin immer von Dystopien enttäuscht, die nur ganz kruz am eigentlichen ort spielen und sich auf einmal ganz woanders hin orientieren und damit oberflächlich bleiben. Dies ist hier, wie gesagt, nicht der Fall.Ein weitere Pluspunkt ist die genaue und intensive Ausarbeitung der Hauptfiguren. Sie sind nicht, wie sonst, die tapferen Kämpfer ohne Fehl und Tadel - im Gegenteil. Sie haben beide ihre Schwäche und sind von Selbstzweifel geplagt. Dies macht sie glaubwürdiger, denn sie sind eben keine Übermenschen, bei denen alles auf Anhieb klappt.Das zeigt sich leider auch daran, dass es nicht nur Happy Ends gibt. Selten habe ich beim Lesen eines Buches so viele Tränen vergossen - wer Friede, Freude, Eierkuchen sucht, ist bei diesem Buch an der falschen Stelle. Manchmal hätte ich am liebsten "Warum?" geschrien, wenn wieder etwas Trauriges passierte.Das Buch ist an einigen Stellen wirklich brutal und nichts für schwache Nerven.
Leichte Probleme hatte ich am Anfang des Buches mit den vielen verschiedenen und für das Deutsche eher ungewöhnliche Namen. Auch, weil die Personen mal mit Vor-, mal mit Nach- und dann wieder mit Spitznamen angesprochen werden, viel es mir zu Anfang schwer, sie auseinanderzuhalten. Dies gibt sich aber im Laufe des Buches, weil sich schnell herauskristallisiert, wer die wichtigen Personen in dem Buch sind. Und die kennt man dann auch :)
An alle Romantiker: Hier gibt es keine Liebesgeschichte wie sonst in dieser Art von Dystopien üblich. Das hat mit persönlich sehr gut gefallen, da es dadurch nicht so kitschig und vorhersehbar wurde.
Apropos vorhersehbar: Dieses Buch ist es wirklich nicht! Immer wenn man denkt, man weiß, wie es weitergeht, kommt es ganz anders. Das garantiert Spannung bis zur letzten Seite.
Da das Buch mit einem fiesen Cliffhanger ändert, warte ich gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass es nicht so lange dauert.
Ich bin restlos begeistert und kann dieses Buch nur weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 24.02.2017

Kampf um die Freiheit

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Dies ist eine ergreifende Geschichte über ein unterdrücktes Volk und ihren Kampf, um die Unterdrücker abzuschütteln.
Es gibt zwei Erzählperspektiven: die von Laia, der Sklavin, und die von Elias, der ...

Dies ist eine ergreifende Geschichte über ein unterdrücktes Volk und ihren Kampf, um die Unterdrücker abzuschütteln.
Es gibt zwei Erzählperspektiven: die von Laia, der Sklavin, und die von Elias, der Maske.

Das Thema erinnerte mich an eine andere Serie, die ich großartig finde, und zwar an 'Red Rising'.
Lustigerweise herrschen auch dort römische Namen und Begriffe vor -- aber die alten Römer waren ja auch ein kriegerisches Volk das einen Großteil Europas erobert hatte, da ist das vermutlich naheliegend.

Ich habe keine zwei Tage für dieses Buch gebraucht, und die Fortsetzung wartet schon auf mich.

Ich ziehe einen Stern ab, denn obwohl es eine Art Abschluss gibt und nicht mit einem miesen Cliffhanger endet, gibt es diverse unabgeschlossenen Dinge, und als Einzelband wäre es unbefriedigend.
Trotzdem ist es ein großartiges Buch das mich direkt reingezogen hat, und am Ende wurde ich ausgespuckt mit dem Wunsch nach mehr.