Cover-Bild Gold und Ehre
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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 688
  • Ersterscheinung: 26.11.2021
  • ISBN: 9783404184835
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Sabine Weiß

Gold und Ehre

Historischer Roman

Ein großer Historischer Roman um den Bau des Hamburger Michels, Krieg und Frieden und die Freiheit, sein eigenes Glück zu suchen

Nach einem verunglückten Experiment wird Benjamin von seinem Vater nach Hamburg geschickt. Anfangs tut sich der junge Architekt schwer so fern der Heimat. Er wird belogen und betrogen, doch bald lernt er Menschen kennen, auf die er zählen kann - allen voran Lucia, die stehlen muss, um das Überleben ihrer Familie zu sichern. Sie fasziniert ihn, auch weil sie blitzgescheit ist. Als Benjamin von seinem Vater zurück nach Amsterdam gerufen wird, bleibt sie zurück. Kann dennoch mehr aus ihrer Verbindung werden?

Folgen Sie Sabine Weiß’ Helden ins spannende 17. Jahrhundert, und erleben Sie Amsterdam und Hamburg von einer neuen Seite!


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2022

Gelungene Reise ins 17. Jahrhundert

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Ein junger Architekt reibt sich zwischen Bauprojekten in Amsterdam und Hamburg auf. In beiden Städten hat er Familie und erlebt Aufregendes. Die zugegebenermaßen kurze Zusammenfassung des Inhalts dieses ...

Ein junger Architekt reibt sich zwischen Bauprojekten in Amsterdam und Hamburg auf. In beiden Städten hat er Familie und erlebt Aufregendes. Die zugegebenermaßen kurze Zusammenfassung des Inhalts dieses mehr als 600 Seiten starken Romans gibt jedoch Einblick in das Bauwesen des 17. Jahrhundert in Deutschland und den Niederlanden, spannende familiäre Konstellationen und einen Überblick in das politische Geschehen im Europa der damaligen Zeit.

Bei der Themenvielfalt kommen auch facettenreiche Einwürfe zu Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Seefahrt zum Einsatz. Aufgrund der Vielzahl an Erzählsträngen gerät das Thema rund um den Bau des Hamburger Michel fast ein wenig ins Hintertreffen. Die vielen Details sind hervorragend recherchiert und bestens in die Geschichte eingebunden. Die Figuren rund um die fiktive Familie sind authentisch gezeichnet, die Balance zwischen Fiktion und historischen Fakten ist absolut stimmig. Personenregister, Glossar, die Karte von Hamburg und ein inhaltsreiches Nachwort sind hilfreich und informativ, das gefällt mir gut.

Den Vorgänger über die Entwicklung von Amsterdam habe ich nicht gelesen und hatte nicht das Gefühl, dass mir Informationen fehlen. Ich habe das Buch als unterhaltsamen Historienschmöker empfunden. Gerne gebe ich dieser Mischung aus interessanten Themen 5 Sterne und empfehle sie historisch interessierten Lesern.

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Veröffentlicht am 07.02.2022

Ein grosser, historischer Roman aus dem 17. Jh.

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Danke an die Autorin für dieses signierte RezensionsExemplar, ich freute mich sehr und war schon mächtig gespannt drauf...

Zunächst begeistert das schöne HistoCover und der Roman, der mit 62 Kapiteln ...

Danke an die Autorin für dieses signierte RezensionsExemplar, ich freute mich sehr und war schon mächtig gespannt drauf...

Zunächst begeistert das schöne HistoCover und der Roman, der mit 62 Kapiteln und 688 Seiten (!) mich als Leser bestens unterhalten hat.

Nun zum Inhalt:
Die Handlungen erstrecken sich über einen weiten Zeitraum und zwar von 1650-1673 und werden sehr abwechslungsreich beschrieben.

Ein junger Architekt, namens Benjamin, aus Holland wird von seinem Vater nach Hamburg geschickt.
Er leidet unter Heimweh und hat Probleme mit seinem direkten Umfeld.
Doch dann lernt er Lucia kennen, sie fasziniert ihn, weil sie stehlen muss, um das Überleben ihrer Familie zu sichern.
Ausserdem ist sie blitzgescheit. Aber Benjamin wird vom Vater zurück nach Amsterdam beordert.
Was wird nun aus der Verbindung?

Die mir bestens bekannte und sehr geschätzte Autorin Sabine Weiß versteht es, geschickt die historischen Ereignisse miteinander zu verbinden.
In diesem Plot treffen politische Ereignisse, Charaktere der Menschen und Liebe aufeinander.

Es hat mir wirklich Freude bereitet, diesen sehr variantenreichen HistoRoman zu lesen, hilfreich dabei ein Glossar, so dass ich gerne eine LeseEmpfehlung vergebe und das GesamtWerk uneingeschränkt mit 5* bewerte, Chapeau!

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Veröffentlicht am 29.01.2022

Fein gewobener Geschichtsteppich aus der Zeit der großen niederländischen Baumeister

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Die Autorin beginnt ihre Geschichte in Amsterdam im Jahr 1650 mit dem Marsch des Prinzen von Oranien auf die Stadt. Das war der Beginn einer langen Auseinandersetzung darum, wer das Sagen in den Niederlanden ...

Die Autorin beginnt ihre Geschichte in Amsterdam im Jahr 1650 mit dem Marsch des Prinzen von Oranien auf die Stadt. Das war der Beginn einer langen Auseinandersetzung darum, wer das Sagen in den Niederlanden hat. Immer wieder gewährt die Autorin Einblicke in die politischen Ereignisse und die Intrigen, durch die die verschiedenen Gruppierungen versuchen, Einfluss auf die politischen Verhältnisse zu nehmen. Samuel, Benjamins Onkel, leiht mir dafür seine Augen und Ohren und teilt mit mir seine Bemühungen als vermögender Kaufmann die Anerkennung der alten adligen höfischen Kreise zu erlangen.

Benjamin ist neben Daan der Sohn des Baumeisters Michiel, der sich bemüht, einen Platz in der städtischen Verwaltung zu bekommen. Da ist es nicht von Vorteil, dass Benjamin, ein ebenfalls ideenreicher und guter Baumeister, durch einige ungeschickte Aktionen unangenehm auffällt. Sein Vater schickt ihn als Strafe nach Hamburg.

Nun lerne ich zusammen mit ihm das Hamburg der damaligen Zeit kennen, das Benjamin im Vergleich zu Amsterdam eher rückständig erscheint. Tatsache ist, dass es damals eine rege Bautätigkeit in der Stadt gab. So wird gerade der Hamburger Michel gebaut und das Millerntor schaut seiner Vollendung entgegen.

Was mir uneingeschränkt gut gefallen hat, nicht nur lerne ich das städtebauliche Gesicht Hamburgs kennen, ich erfahre zudem sehr viel über die gesellschaftlichen und sozialen Umstände. Besonders abstoßend empfand ich die Situation im Werk-und Zuchthaus, in das vor allem arme Frauen und Kinder eingewiesen wurden. Diese erschreckenden Einblicke verdanke ich Lucia, die sich aufgrund einer Intrige und der Tatsache, eine Frau und Waise zu sein, dort wieder findet.

Durch Zufall hat sich ihr Weg mit dem von Benjamin gekreuzt. Benjamin fühlt sich zu dem intelligenten und selbstbewussten Mädchen hingezogen, die die Zuneigung erwidert. Leider scheint eine Heirat durch den Standesunterschied nicht möglich.

Was wären Städte wie Hamburg und Amsterdam ohne die Seefahrt ! Diesen Aspekt der damaligen Zeit bringt mir Theo, Benjamins Cousin, näher, der als Schiffsarzt die Meere bereist. Mit ihm begleite ich einen Sklaventransport, nehme an einer blutigen Seeschlacht teil und finde mich in Nieuw Amsterdam wieder.

Das sind nur einige Begebenheiten aus der Vielzahl von Ereignissen des Romans. Zusammen ergeben sie ein farbiges und anschauliches Tableau der damaligen Zeit. Dabei wurde ich sehr gut unterhalten und habe nebenbei einiges gelernt, angefangen von den damaligen politischen Verhältnissen bis hin zu Bauweise auf sumpfigen Gelände.

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Veröffentlicht am 25.01.2022

Ab nach Amsterdam und Hamburg

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Sabine Weiß nimmt uns mit ins Amsterdam und Hamburg des 16 Jahunderts.

Der historische und gut recherchierte Roman macht viel Freude beim lesen und dem eintauchen in die Geschichte des 16 Jahrhunderts.

Wir ...

Sabine Weiß nimmt uns mit ins Amsterdam und Hamburg des 16 Jahunderts.

Der historische und gut recherchierte Roman macht viel Freude beim lesen und dem eintauchen in die Geschichte des 16 Jahrhunderts.

Wir erfahren wie es war in der damaligen Zeit zu leben , welche Fallstricke und Intrigen es gab. Aber was auch sehr spannend ist , was wir über die Baukunst der großen Gebäude erfahren, welche heute noch stehen.

Benjamin hatte sowie Theo den Drang zu Experimenten was uns heute zu Gute kommt was damals erforscht wurde.

Besonders als Lucia versucht heraus zu finden wie man den künstlichen Marmor herstellen kann.

Ein toller Roman der mich sehr gut unterhalten aber durchaus auch weitergebildet hat.

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Veröffentlicht am 09.01.2022

Durch fiktive Figuren wird Historisches zur spannenden Geschichte

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Mit dem historischen Roman „Gold und Ehre“ führt Sabine Weiß zurück ins 17. Jahrhundert.

Einer der Hauptprotagonisten, der junge Architekt Benjamin Aard aus Amsterdam, wird von seinem Vater nach Hamburg ...

Mit dem historischen Roman „Gold und Ehre“ führt Sabine Weiß zurück ins 17. Jahrhundert.

Einer der Hauptprotagonisten, der junge Architekt Benjamin Aard aus Amsterdam, wird von seinem Vater nach Hamburg geschickt. Dort geht es „um den Bau des Hamburger Michels, um Krieg und Frieden und um die Freiheit, sein eigenes Glück zu suchen“.
Die Schilderung der Reise und das Leben in der Stadt Hamburg um 1650 herum haben mir sehr gefallen. Alles ist so lebhaft und detailliert beschrieben, dass ich mir nicht nur ein gutes Bild machen kann, sondern dabei auch spannend unterhalten werde, egal, ob es um die unterschiedlichen Bekanntschaften auf dem Schiff oder auch um zum Teil zwielichtige Gestalten in Hamburg geht. Benjamin kommt mir zunächst ein wenig zu blauäugig und vertrauensselig vor. Da ist es kein Wunder, dass er belogen und betrogen wird. Selbst Lucia, die in Hamburg für ihre Mutter und ihren kleinen Bruder sorgt, lernt er auf unschöne Weise kennen. Neben Benjamin ist sie eine weitere Protagonistin, die ich gern begleitet habe.

Dabei ist mir der Einstieg nicht ganz leicht gefallen. Ich musste mir sehr viel Zeit nehmen, damit ich die historischen Zusammenhänge und die vielen Personen erst einmal richtig einordnen konnte. Die Faszination und die Begeisterung gerade der geschichtlichen – auch der politischen - Zusammenhänge waren jedoch von Anfang an da. Und den Respekt vor dem Hintergrundwissen und den guten Recherchen der Autorin hatte ich bereits vorher.

Eine große Hilfe zum besseren Verständnis ist das Personenregister am Anfang, das die realen und die fiktiven Personen kenntlich macht. Im Glossar findet man viele Begriffe aus der Zeit gut erklärt.

Erwähnen möchte ich einige Stellen, die mich besonders bewegt und berührt haben: die Sturmflut, den Sklavenhandel, das Nieuw Amsterdam – stellvertretend für viele interessante, spannende und informationsreiche Themen, die in dem Roman zu finden sind. Sehr gern gebe ich eine Leseempfehlung!

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