Cover-Bild Elfenmagie
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 976
  • Ersterscheinung: 20.02.2012
  • ISBN: 9783746627380
Sabrina Qunaj

Elfenmagie

Roman
Die magische Elfenköngin

Jahrtausende nach der Teilung Elvions erreicht die Fehde der Licht- und Dunkelelfen einen Höhepunkt. Mit dem Blut der Halbelfe Vanora könnte das Reich wiedervereint werden und die Königin Alkariel ihre alte Macht zurück erhalten.
Die Dunkelelfen versuchen dies zu verhindern, indem sie das Mädchen versteckt halten. Nichts ahnend wächst Vanora in der Welt der Menschen bei ihrem Vater auf, bis das Schicksal sie eines Nachts einholt und der geheimnisvolle Glendorfil erscheint.

»Eine neue Stimme in der deutschsprachigen Fantasy – einfach zauberhaft!« Michael Peinkofer

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2020

Absolutes Lieblingsbuch

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Sabrinn Qunaj - Elfenmagie (Elvion Band 1)
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Absolutes Lieblingsbuch!
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Klappentext:
Jahrtausende nach der Teilung Elvions erreicht die Fehde der Licht- und Dunkelelfen einen Höhepunkt. Mit dem Blut der ...

Sabrinn Qunaj - Elfenmagie (Elvion Band 1)
.
Absolutes Lieblingsbuch!
.
Klappentext:
Jahrtausende nach der Teilung Elvions erreicht die Fehde der Licht- und Dunkelelfen einen Höhepunkt. Mit dem Blut der Halbelfe Vanora könnte das Reich wiedervereint werden und die Königin Alkariel ihre alte Macht zurück erhalten.
Die Dunkelelfen versuchen dies zu verhindern, indem sie das Mädchen versteckt halten. Nichts ahnend wächst Vanora in der Welt der Menschen bei ihrem Vater auf, bis das Schicksal sie eines Nachts einholt und der geheimnisvolle Glendorfil erscheint.
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15. Jänner 2017 Meine Rezension:
Wer auf Elfen, Magie, Zauber, Romantik und Liebe steht, ist mit diesem Buch sehr gut aufgehoben!
Ich konnte es nicht aus der Hand legen, und ich bin nach wie vor schlicht weg begeistert! Mir gefällt der Schreibstil und auch die Charaktere finde ich sehr liebevoll gemacht.
TOP Fantasyromantikbuch!
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2017 habe ich das Buch zum ersten Mal gelesen und seit diesem Zeitpunkt schlägt mein Herz immer wieder für diese Geschichte.
Ich habe das Buch jetzt nochmal gelesen und ich empfand es noch besser als beim ersten mal. Es ist wie ein Kuss deiner große Liebe. Der erste Kuss ist atemberaubend schön und man behält ihn immer im Gedächtnis. Einzigartig überragend. Folgt dann der zweite Kuss spürt man innerlich ein gewisses Verlangen und man möchte mehr. Die Liebe wächst und die Küsse werden verboten himmlisch.
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Die Geschichte ist märchenhaft, der Schreibstil leicht und das Setting traumhaft schön. Das Buch hat einen gewissen Flair von Herr der Ringe und Game Of Thrones. Sabrina Qunaj schreibt aus der Sicht von Vanora, Bienli, Nevliin, Eamon und Alkariel.
Dunkelelfen, Lichtelfen, Drachenelfen usw. treffen hier aufeinander und man fühlt sich wie bei der besten Serie aller Zeiten.
Wie bei GOT ist jeder Charakter einzigartig und voller Liebe gemacht.
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Es ist mein absolutes Lieblingsbuch und ich kann sagen ich habe mich in die „Liebe“, die Sabrina Qunaj in das Buch gesteckt hat, verliebt. Die Geschichte bekommt von mir den Buchoscar aller Zeiten!
Eindrucksvoll, einzigartig, ungewöhnlich, grenzenlos, meisterhaft, abenteuerlich und vor allem romantisch!
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Sabrina zeigt uns das Schicksal der Liebe, die Bestimmung jedes einzelnen und den Glauben an die Auferstehung der Seele.
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5 ⭐️ / 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 05.10.2017

Tolle Geschichte, super Schreibstil, einzigartige Charaktere

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Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog:
http://sabzkleinerblog.blogspot.de/2017/10/buchrezension-reread-elfenmagie.html

Inhalt:

Das Mädchen Vanora wächst bei ihrem Vater auf, ohne zu ahnen, wer sie ...

Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog:
http://sabzkleinerblog.blogspot.de/2017/10/buchrezension-reread-elfenmagie.html

Inhalt:

Das Mädchen Vanora wächst bei ihrem Vater auf, ohne zu ahnen, wer sie wirklich ist. Bis das Schicksal sie eines Tages einholt. Der geheimnisvolle Glendorfil taucht aus einer anderen Welt auf und verkündet, dass sie eine Halbelfe ist – und nur durch sie das Reich der Elfen wieder vereint werden kann. Doch Vanora hat mächtige Feinde.

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch vor ein paar Jahren einer Freundin zum Geburtstag geschenkt. Obwohl ich den Klappentext nur mäßig fand, hielt ich es für eine superwitzige Idee, dass Sabrina (Ich) Sabrina (meiner Freundin) ein Buch von Sabrina (der Autorin) schenkt. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich da einen kleinen Schatz gekauft habe. Nachdem meine Freundin das Buch durchgelesen und davon geschwärmt hat, musste ich mir das direkt ausleihen und ebenfalls lesen – und ich war begeistert. Seitdem gehört Sabrina Qunaj definitiv zu meinen Lieblingsautoren. Dazu trägt ihre wirklich nette und liebe Art bei Facebook übrigens auch bei.
Da das nun aber schon ewig her war, dass ich das Buch gelesen habe, wollte ich es gerne noch einmal lesen um es anschließend zu rezensieren. So viel zur Vorgeschichte – nun zur Rezension.

Geschrieben ist das Buch aus Sicht der 3. Person. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wahnsinnig gut. Man fliegt geradezu durch die Seiten, sodass ich das Buch innerhalb von drei Tagen durchlesen konnte. Zudem ist er sehr anschaulich und hat mich direkt mitgerissen. Auch das Cover finde ich sehr hübsch.

Die Story beginnt damit, dass die kleine Vanora spät abends an ihrem Fenster sitzt und auf der Suche nach den ihr so vertrauten goldenen Augen, die sie schon seit jeher während der Abenddämmerung dort draußen sieht, hinausschaut. Anders als sonst sieht Vanora jedoch auch, wie sich die Augen plötzlich in Richtung ihres Hauses bewegen und kurz drauf jemand, der sich später als Glendorfil entpuppt, an der Tür klopft. Natürlich ist man als 10-Jährige sehr neugierig, so auch Vanora, und belauscht das folgende Gespräch zwischen ihrem Vater und Glendorfil. Dieser fängt am nächsten Tag an, Vanora den Umgang mit Waffen und ihrer Magie beizubringen.

Vanora ist die Protagonistin des Buches und zu Beginn erst 10 Jahre alt. Das ändert jedoch nichts an ihrem Mut und ihrer Abenteuerlust. Dieser Abschnitt ist eher kurz gehalten und bald schon wird aus Vanora eine junge und auch sehr stolze Frau. Sie lässt sich nicht bevormunden und ist auch gut in der Lage ihre Aufgaben eigenständig zu meistern. Später stellst sich heraus, dass Vanora die Tochter von Daralee, eine der beiden Schwesternköniginnen von Elvion, dem Elfenreich, ist. Daralee hat vor tausenden von Jahren das Elfenreich aus Liebe zu einem anderen Elfen mit ihrer Magie in das Licht- und das Schattenreich gespalten und wurde kurz darauf getötet. Die Barriere besteht jedoch nach wie vor und kann nur durch Vanoras Blut, das Blut der einzig noch lebenden Nachfahrin, durchbrochen werden.
Vanora war mir von Beginn an echt sympathisch und ich mochte sie auch sehr gerne. Allerdings entwickelt sie sich in eine Richtung, die zwar nachvollziehbar, aber auch recht düster ist.

Eamon ist der Sohn des Königs vom Schattenreich und der nächste in der Thronfolge. Als er Vanora zum ersten Mal sieht, ist er natürlich gleich von ihr und der Intensität ihrer Magie verzaubert. Fortan will er sie beschützen und tut alles, um in ihrer Nähe sein zu können. Er ist sehr impulsiv und lässt sich stets von seinem Herzen leiten. Obwohl ich ihn manchmal auch ein wenig anstrengend fand, mochte ich ihn doch ganz gerne leiden.

Nevliin ist der Befehlshaber der Lichtritter und dient der Königin der Elfen des Lichtreiches. Er ist ein typischer Ritter: kühl, loyal und stellt keine Fragen. Er ist sogar so loyal, dass er blind für die Lügen und Intrigen seiner Königin ist.
Er ist das komplette Gegenteil von Eamon, denn er stellt seine Gefühle für gewöhnlich ab. Erst als er Vanora kennenlernt und sie zu ihrer Hinrichtung bringen soll, ändert sich alles, denn auch er ist direkt von Vanora verzaubert.
Nevliin ist ein sehr düsterer Charakter und nicht besonders sympathisch. Ich mochte ihn aber trotzdem irgendwie.

Bienli und Finora sind zwei sehr loyale und sehr süße Kobolde. Zwar beschweren sie sich die ganze Zeit übereinander und sind auch sonst sehr aufbrausend und unhöflich, sie haben aber das Herz am rechten Fleck und versuchen alles, um Vanora zu beschützen.

Der Plot war mir im Großen und Ganzen ja schon bekannt, auch wenn ich mich nicht mehr an alles erinnern konnte. Trotzdem konnte er mich wieder begeistern. Obwohl bei so langen Büchern immer die Gefahr besteht, dass sich Abschnitte in die Länge ziehen, wurde das Buch doch nie langweilig. Die Spannung hat sich stetig weiter aufgebaut und zum Schluss ihren Höhepunkt erreicht.
Die Autorin schafft mit diesem Buch einen wunderbaren Mix aus humorvoll, traurig, hoffnungsvoll und düster.

Fazit:

Auch beim zweiten Mal Lesen fand ich das Buch wirklich gut. Obwohl mir der Plot ja bereits bekannt war, war das Buch trotzdem spannend. Es hat mich einfach von Anfang an mitgerissen und in seinen Bann gezogen. Einige Charaktere sind zwar nicht ganz einfach, ich mochte sie aber trotzdem ganz gerne leiden.
Insgesamt ein tolles Buch, das von mir 5 von 5 Sterne erhält.

Veröffentlicht am 24.07.2017

Elfenmagie

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Nachdem dieses Buch eine gefühlte Ewigkeit auf meiner Wunschliste und schließlich auf meinem SuB war, habe ich es nun endlich gelesen. Und ich bereue es so so sehr, dass ich es nicht schon viel früher ...

Nachdem dieses Buch eine gefühlte Ewigkeit auf meiner Wunschliste und schließlich auf meinem SuB war, habe ich es nun endlich gelesen. Und ich bereue es so so sehr, dass ich es nicht schon viel früher gelesen habe. Die Geschichte hat mich von Beginn an fesseln können und die rund 900 Seiten waren im Nu gelesen.

Anfangs lernt man direkt Vanora kennen. Sie lebt mit ihrem Vater zusammen in einem kleinen und beschaulichen Dorf und wächst recht behütet auf. Dennoch hat sie keine Freunde und ist daher sehr viel alleine. Diese Einsamkeit meistert sie recht gut und je näher ich sie kennen lernen durfte umso mehr ist mir Vanora ans Herz gewachsen. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich immer weiter und wächst mit ihren Aufgaben.
Eamon, Prinz der Dunkelelfen hat zunächst keinen so ganz guten Eindruck bei mir hinterlassen. Er scheint sich für sein Reich nicht so sehr zu interessieren und denkt eher an sich selbst und sein Vergnügen.
Dann gibt es noch den Lichtritter Nevliin, der als überaus gefährlich gilt und vor dem Vanora sich stets in Acht nehmen soll.
Auch diese beiden Figuren waren stark ausgearbeitet und konnten mich durch und durch überzeugen. Besonders gelungen fand ich es, dass ich bei mehreren Charakteren meine ursprüngliche Meinung noch einmal revidieren musste und der erste Eindruck oft nicht so ganz passend war.

Sabrina Qunai hat eine sehr vielschichtige und große Welt geschaffen. Zum einen gibt es die Welt der Menschen, die stark an das Mittelalter erinnert. Neben der Menschenwelt gibt es noch das Reich der Elfen - Elvion. Dieses wurde aufgespalten in das Dunkelreich, welches von den Dunkelelfen bewohnt wird und das Lichtreich, bewohnt von den Lichtelfen. Beide Reiche und Völker lernt man mit der Zeit näher kennen und durch verschiedene Reisen bekommt man mehr und mehr Einblicke in die zahlreichen Winkel von Elvion. Als Leser erhält man zudem auch einige Hintergrundinformationen wie es zu der Spaltung von Elvion gekommen ist und wie die beiden Reiche entstanden sind.

Neben einer Liebesgeschichte, die immer wieder mal für Überraschungen gesorgt hat, wird die Spannung stets aufrecht erhalten und spitzt sich gegen Ende mehr und mehr zu. Zudem kommt es zu zahlreichen Kämpfen und mehr als einmal nimmt die Geschichte eine sehr Wendung ein, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Besonders das Ende war sehr überraschend und hat mich sprachlos zurück gelassen. Da musste ich erst einmal schlucken und war etwas geschockt. Ob es mir gefällt, da bin ich mir bis jetzt noch unschlüssig. Ich persönlich hätte mir einen anderen Ausgang gewünscht, dennoch passt es irgendwie total gut.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Ein ganz wundervolles Buch!

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Der Klappentext verrät nicht viel über den Inhalt des Buches, aber er ist sicherlich ausreichend, um die Neugier des Lesers zu wecken. Deshalb soll an dieser Stelle gar nicht mehr viel über die Handlung ...

Der Klappentext verrät nicht viel über den Inhalt des Buches, aber er ist sicherlich ausreichend, um die Neugier des Lesers zu wecken. Deshalb soll an dieser Stelle gar nicht mehr viel über die Handlung verraten werden. Die muss man einfach selbst entdecken und erleben. Sie ist zudem so komplex, dass die Grenze zwischen dem Erwecken von Neugier und dem Preisgeben von zu vielen Details schwierig zu ziehen ist.

„Elfenmagie“ ist ein waschechter Fantasy-Roman, denn die Handlung spielt in der fantastischen Welt der Elfen, Kobolde und Drachen. Zum Großteil jedenfalls. Ein kleiner, aber nicht unwesentlicher und vor allem nicht unwichtiger Teil der Handlung spielt in der Welt der Menschen. Aber auch diese ist typisch für einen Fantasy-Roman gestaltet, da es sich um eine mittelalterlich anmutende Welt handelt, in der sich die Menschen zu Pferde fortbewegen und viele Schmiede, Weberinnen oder Holzfäller in der Gastwirtschaft nebenan anzutreffen sind. Die Welt der Elfen ist geteilt in das Lichtreich und das Schattenreich und Sabrina Qunaj ist es gelungen, beide Reiche mit ihren besonderen Eigenheiten zu versehen und sie authentisch zu gestalten. Dabei beschreibt die Autorin die Landschaft, die Bewohner, die Gerüche dieser Welt so eindringlich, dass sie vor dem geistigen Auge des Lesers lebendig werden. Die Namen der beiden Reiche deuten ja bereits an, worin die Eigenheiten liegen könnten, aber dahinter steckt noch viel, viel mehr!

Sabrina Qunaj hat ein besonderes Auge für Details und durch ihre umfangreichen Beschreibungen der Charaktere und der Handlungsumgebung, die doch nie in Nebensächlichkeiten abdriften, schafft sie ein klares und umfassendes Bild, in dem die Figuren lebendig werden und sich der Leser als Teil der Geschichte fühlt. Es sind einfach Kleinigkeiten, die zeigen, wie viel Engagement die Autorin in dieses Buch gesteckt hat. Sie beschränkt sich nicht nur auf Oberflächlichkeiten, sondern gibt sich Mühe, dem Leser Einblicke in die von ihr erschaffene Handlungsumgebung zu verschaffen. Und damit gelingt es ihr, die Neugier des Lesers zu befriedigen, der gerade dabei ist, eine neue Welt und neue Charaktere kennenzulernen.

Die Handlung ist durchweg ausgefeilt und nachvollziehbar konstruiert. Es gilt, einige komplexe Zusammenhänge zu verstehen, was aber aufgrund der einleuchtenden Erklärungen der Autorin leicht gelingt. Einige überraschende Wendungen warten auf den Leser und sorgen für so manche erstaunte Reaktionen. Insgesamt besticht die Handlung durch ihren Wechsel zwischen spannenden und ruhigen Szenen und ihren abwechslungsreichen Schwerpunkten, die in Momenten einer Freundschaft, einer Liebe, einer Feindschaft liegen können oder die die verschiedensten Emotionen wie Trauer, Hass oder Glück hervorrufen. Und dies nicht nur bei den Figuren, sondern auch beim Leser, der Teil der Geschichte wird. Die Handlung nimmt auf 974 Seiten enorm viel Raum ein, den braucht sie aber auch, um sich voll zu entfalten. Kein Handlungsstrang ist überflüssig oder uninteressant, die Handlung wirkt nicht überladen mit Details. Kleine Längen können beim Lesen sicherlich entstehen, je nachdem, ob sich der Leser für jeden Charakter und jeden Handlungsstrang begeistern kann.

Die Charaktere sind das besondere Highlight an diesem Buch. Es gibt eine Vielzahl an Hauptfiguren, denen die Kapitel gewidmet werden, aber wirklich jede von ihnen ist lebendig und greifbar gezeichnet. Der Leser wird derart mit den Charakteren vertraut gemacht, dass man schon erahnen kann, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten werden. Die Charaktere sind einfach authentisch und liebevoll gezeichnet, jede Figur ist mit ihren besonderen Eigenheiten versehen, die sie liebenswert oder auch gerade das Gegenteil davon machen. Die meisten Figuren werden zu guten Freunden des Lesers und es macht Spaß, sie durch ein so umfangreiches Buch hindurch begleiten zu dürfen. Zudem begegnet der Leser nicht nur Menschen und Elfen, sondern auch Kobolden und anderen mystischen Wesen wie den Drachen oder kleinen geflügelten feengleichen Wesen.

Aufgrund des besonderen Aufbaus des Buches – nämlich der Tatsache, dass jedes Kapitel einer Hauptfigur gewidmet ist - fällt es zusätzlich leicht, sich den Figuren zu nähern und sie kennen zu lernen. Zudem erhält der Leser dadurch einen umfassenden Blick auf die Ereignisse, die ihm aus verschiedenen Sichtweisen nahe gebracht werden. Der Stil der Autorin ist überaus angenehm. Das Buch liest sich leicht und flüssig. Wie bereits erwähnt, hat Sabrina Qunaj ein besonderes Auge für Details und sie schafft es, mit einfach Worten bunte Bilder zu malen und die Handlung und die Charaktere lebendig werden zu lassen. Der Stil wahrt ein gewisses Niveau, ohne anspruchsvoll zu sein. Es sitzt einfach jedes Wort und es macht Spaß, sich von der Autorin bzw. dem allwissenden Erzähler die Geschichte um Vanora und alle anderen erzählen zu lassen.

Am Ende des Buches bleiben einige Fragen offen, die schon jetzt neugierig auf die Fortsetzung machen. Vor allem der Epilog gibt Rätsel auf, sodass die Ereignisse des zweiten Bandes mit Spannung zu erwarten bleiben.

Mein Fazit:

Sabrina Qunaj entführt die Leser mit ihrem Erstlingswerk in die Welt der Elfen, die sich farbenprächtig vor dem geistigen Auge des Lesers entfaltet – dazu überzeugt das Buch durch seine spannende und abwechslungsreiche Handlung und die liebevoll gezeichneten und lebendigen Charaktere.