Cover-Bild Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin

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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penhaligon
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 21.09.2020
  • ISBN: 9783764532390
Samantha Shannon

Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin

Roman
Wolfgang Thon (Übersetzer)

Eine Welt voller Drachen, starker Frauenfiguren und politischer Intrigen – umwerfender Fantasy-Stoff grandios erzählt!

In ihrem epischen Fantasy-Roman „Der Orden des geheimen Baumes“ hebt Samantha Shannon das Genre auf die nächste Stufe. Mächtige Frauen lenken und beeinflussen das Schicksal ihrer Welt, ob als Königin, Magierin oder Drachenreiterin. Doch die Welt ist geteilt: Während im Westen alle Drachen als absolut böse verdammt werden, werden diese im Osten als göttergleiche Wesen verehrt. Trotz dieser gegensätzlichen Weltanschauungen müssen die Menschen des Ostens und des Westens zusammenarbeiten, als ein riesiger bösartiger Drache aus der Vergangenheit wieder aufersteht. Drei starke Frauen nehmen die Herausforderung an, die Bewohner beider Reiche zu vereinen, um die Menschheit zu retten …
In diesen Momenten – wenn Glaubenssysteme kollidieren und eine detailreiche Welt entsteht – ist Samantha Shannon in Bestform.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2020

Fantastisches und ausführliches Worldbuilding mit einer mitreißenden Handlung. Ich liebe es!

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Ich habe das Buch auf englisch gelesen, deshalb die Rezension für beide deutsche Teile (ohne Spoiler):

Die Welt ist zwiegespalten und teilt sich in zwei Parteien: die, die Drachen verehren und die, die ...

Ich habe das Buch auf englisch gelesen, deshalb die Rezension für beide deutsche Teile (ohne Spoiler):

Die Welt ist zwiegespalten und teilt sich in zwei Parteien: die, die Drachen verehren und die, die sie jagen. Ead ist die Kammerzofe der Königin Sabran. Doch das ist nur Tarnung, denn der Orden des geheimen Baumes hat es zu ihrer Aufgabe gemacht, Sabrans Leben zu beschützen. Gleichzeitig lernt man Tane kennen, die eine Ausbildung zur Drachenreiterin macht. Plötzlich nehmen die Angriffe durch Würmer (Wyrm, ich weiß leider nicht, wie das in der deutschen Version übersetzt wird - es ist auf jeden Fall kein Drache und sie sind böse) zu und das Gerücht kommt auf, dass der große Feind, der Namenlose, wieder erwachen wird. Schaffen die beiden Seiten es, sich zu verbünden und somit den Namenlosen zu besiegen?

Man wird sehr langsam und gemächlich in die Geschichte eingeführt, was ich ziemlich gut finde, weil das Worldbuilding unglaublich komplex und ausführlich ist. Es ist eine fantastische wundervolle Welt, die Samantha Shannon uns da beschreibt. Man lernt die Charaktere nach und nach in den einzelnen Kapiteln kennen und kann sich gut in sie hineinversetzen. Die Handlung lässt nach und nach Spannung aufkommen und erst ziemlich am Schluss wird klar, was die einzelnen Charaktere verbindet.
Das Englisch finde ich im Gegensatz zu anderen Büchern schwieriger zu lesen und die winzig kleine Schrift macht es auch nicht einfacher, gut in diesem 800 Seiten Wälzer voranzukommen. Da finde ich es geschickter, wie es bei den deutschen Ausgaben gemacht ist: einfach in zwei Bücher aufteilen. Das ist allerdings auch schon das einzige Manko an diesem beeindruckenden Werk.

Ich bin durch und durch begeistert, wie ausführlich und mitreißend dieses Buch gestaltet ist. Eine klare Empfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2020

Ideenreiches Fantasyepos

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Wie so oft wurde auch dieses Buch für die Übersetzung in zwei Teile gespalten. Der erste Teil „Die Magierin“ umfasst dennoch über 500 Seiten und ist somit immernoch ein ordentlicher Brocken. War die Aufteilung ...

Wie so oft wurde auch dieses Buch für die Übersetzung in zwei Teile gespalten. Der erste Teil „Die Magierin“ umfasst dennoch über 500 Seiten und ist somit immernoch ein ordentlicher Brocken. War die Aufteilung also nötig? Meines Erachtens nach ja, denn bereits dieser erste Teil enthält eine Fülle an Informationen, Charakteren und Handlung, dass man einige Zeit zu Beginn braucht, um sich vollends zu orientieren.

Sicher gibt es einige Längen, etwa mit Politik oder Mythen gefüllt, die mancher Leser sicher unnötig empfinden wird. Für mich verschaffen gerade diese Szenen der Geschichte die nötige Tiefe – das ist mir als Leser wichtiger wie eine schnell voranschreitende Handlung aber ohne Tiefgang.

Und die Welt, die Samantha Shannon erschafft, ist wirklich grandios. Sie verknüpft einen Konflikt zwischen Ost und West mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Überzeugungen – überschattet von einer gemeinsamen Bedrohung. Die Charakterzeichnung ist in ihrer Vielfältigkeit stark und man entwickelt den Protagonisten gegenüber einiges an Sympathie. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, deren Handlungsstränge nach und nach zusammenfinden. Ich bin gespannt, wie sich dies im zweiten Teil weiter entwickeln wird.

Trotz der angesprochenen, eher erklärenden Szenen gibt die Story in Sachen Spannung gut Gas und der Leser wird nicht nur einmal mit einer unerwarteten Wendung überrumpelt. Das macht die Handlung unvorhersehbar und super spannend. Ich bin richtig angefixt und muss wissen, wer die bisher diffus gebliebenen Antagonisten sind und wie sich alles zu einem großen Ganzen fügen wird. Wie gut, dass der zweite Teil „Die Königin“ gerade erschienen ist!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2020

Eine phantastische Geschichte ?

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Ich wollte dieses Buch schon auf englisch lesen, bin aber nie dazu gekommen es mir zu kaufen....Ich meine hallo es geht um Drachen!
Der Schreibstil war sehr bildreich und detailliert, was mir wirklich ...

Ich wollte dieses Buch schon auf englisch lesen, bin aber nie dazu gekommen es mir zu kaufen....Ich meine hallo es geht um Drachen!
Der Schreibstil war sehr bildreich und detailliert, was mir wirklich sehr gefallen hat, weil man sich dadurch die Welt viel besser vorstellen konnte. Ich hatte die ganze Zeit ein Bild vor Augen während des Lesens. Die Welt die, die Autorin hier geschaffen hat ist einfach nur grandios. Ich habe das Worldbuilding geliebt. Es gibt viele verschiedene Figuren, Namen, Kreaturen und so viele Orte. Deshalb habe ich sehr lange gebraucht bis ich in die Geschichte reingekommen bin, außerdem musste ich mich zum Teil richtig konzentrieren um nichts zu verpassen. Wenn ich ganz ehrlich bin, war ich nach 200 Seiten immer noch etwas verwirrt und wusste manchmal nicht wer der Protagonist war. Das Glossar am Ende des Buches hat mir da ziemlich weiter geholfen, aber jedes mal nachzuschlagen war auch mühsam und hat meinen Lesefluss etwas gestört.
Es ist also kein Buch für zwischendurch, man muss sich darauf einlassen.
Am Anfang ziehen sich die Kapitel sehr in die Länge, vor allem da vieles noch erklärt werden muss.
Alle Protagonisten waren auf ihre Art sympathisch, unterschiedlich und alle waren sehr gut ausgearbeitet und durchdacht. Ich will euch nicht zu viel über den Inhalt erzählen oder über die Charaktere um euch nicht zu spoileren. Aber ich kann euch auf jeden Fall sagen, dass die Idee der Geschichte unglaublich grandios und komplex ist. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass das Buch nicht so lang wäre. Ich hatte an vielen Stellen das Gefühl, dass die Autorin sich etwas in der Geschichte verrannt hat und irgendwie den roten Faden verloren hat. Es wäre auch viel spannender gewesen, wäre das Buch etwas gekürzt worden. Das Ende zeigt meiner Meinung nach, das unglaubliche Potenzial der Autorin, weshalb ich auch auf jeden Fall den zweite Teil lesen will.
Ich denke es kann nur spannender werden...zu mindestens hoffe ich es. Wer gerne High Fantasy und komplexe Settings liest, dem kann ich dieses Buch wirklich nur ans Herz legen.
Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne

Veröffentlicht am 18.10.2020

Eine sehr phantasievolle Geschichte

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Das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig auf das Buch gemacht. Ich habe mich unglaublich gefreut mal wieder eine Geschichte über Drachen zu lesen.
Der Schreibstil war sehr ...

Das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig auf das Buch gemacht. Ich habe mich unglaublich gefreut mal wieder eine Geschichte über Drachen zu lesen.
Der Schreibstil war sehr ausführlich, was mir aber ganz gut gefallen hat, denn so hat man wirklich eine Vorstellung von der Welt bekommen. Die Beschreibungen der Autorin waren bildhaft und sorgten dafür, dass man beim Lesen Bilder im Kopf hatte.
Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen und besonders die Welt, die die Autorin geschaffen hat fand ich wirklich phantastisch und interessant. Sie war aber auch unglaublich komplex. Es gibt viele verschiedene Figuren, viele Namen, phantastische Kreaturen und so viele Orte. Man muss sich beim Lesen wirklich sehr konzentrieren und ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Auch nach mehreren hundert Seiten war ich teilweise noch sehr verwirrt von den ganzen verschiedenen Protagonisten und Schauplätzen und hatte irgendwie immer das Gefühl etwas wichtiges überlesen zu haben, da ich einfach keine Ahnung hatte, worauf die Geschichte überhaupt hinauslief. Geholfen hat mir da auf jeden Fall das sehr umfangreiche Glossar am Ende des Buches.
Die Protagonisten waren alle auf Ihre Art sympathisch und grade wegen ihrer Unterschiede sehr interessant. Das einzige was Sie gemeinsam hatten, war ihr gemeinsamer Feind.
Was ich auch irgendwie schade finde ist, das das Buch im deutschen in zwei Bände geteilt wurde, denn man hat einfach gemerkt, dass es kein richtiges Ende war.
Ich muss sagen, dass das Buch mich irgendwie ratlos zurückgelassen hat. Einerseits hat mir die Welt sehr gut gefallen, da sie wirklich sehr phantasievoll und interessant war, andererseits hatte die Geschichte einige Längen und war für mich einfach zu verwirrend. Ich bereue zwar nicht das Buch gelesen zu haben, aber irgendwie war es auch anstrengend.

Es ist definitiv eine Geschichte auf die man sich komplett einlassen muss und vielleicht war es für mich auch einfach nicht die richtige Zeit für das Buch. Vielleicht hätte ich etwas leichteres gebraucht. Wer gerne High Fantasy liest, dem kann ich das Buch trotz dessen empfehlen und trotz der Kritik bin ich irgendwie gespannt drauf, wo die Geschichte hinführt und möchte daher auch den zweiten Band lesen.
3,5/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

abwechslungsreich

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„Das ist das Problem mit alten Geschichten, Kind. Man kann die Wahrheit, die darin liegt, nicht mehr ermessen.“ (S. 149)

Der Orden des Geheimen Baumes ist ein umfangreicher Zweiteiler, der mit Die Magierin ...

„Das ist das Problem mit alten Geschichten, Kind. Man kann die Wahrheit, die darin liegt, nicht mehr ermessen.“ (S. 149)

Der Orden des Geheimen Baumes ist ein umfangreicher Zweiteiler, der mit Die Magierin seinen Anfang nimmt. In einem riesigen Land beeinflussen die widersprüchlichen Religionen nicht nur das politische Geschehen, sondern auch die Menschen, die keine politische Macht haben. Es geht um eine Kammerzofe, die Königin Sabran von Inys beschützen soll, um einen Höfling, der zum Spion gezwungen wird, einen Alchemisten, der seine Haut retten und eine Drachenreiterin, die nicht so ganz ins Gesamtbild passen will.
Alle Handlungsstränge werden abwechselnd von einem allwissenden Erzähler beschrieben. Anfangs wirkt es etwas undurchsichtig, da viele Namen und Orte, sowie die politischen und religiösen Gepflogenheit erwähnt werden. Trotzdem ist es längst nicht so unübersichtlich wie der Beginn von Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin, weil die Autorin die Protagonisten einzeln einführt und alle Umstände im Laufe des Geschehens näher beschrieben werden.

Im Königinnenreich Inys, dem Hauptschauplatz dieses Buches, glauben die Menschen an das Tugendtum und dass die Blutlinie der Königin, Sabran IX Berethnet, sie vor der Rückkehr des Namenlosen Einen beschützt. Dieser ist ein roter Wyrm und der Oberherr der Drakonischen Armee, doch ist er im Schwarzen Spiegel, das Meer westlich vom Golf von Edin, eingesperrt. Nur die mutigsten Freibeuter trauen sich, über den Schwarzen Spiegel zu fahren.
Südlich vom Königinnenreich Inys befindet sich das Drakonische Königreich von Yscalin, welches erst kürzlich dem Tugendtum ab- und dem Namenlosen Einen die Treue geschworen hat. Dadurch hat es die Unterstützung des Königinnenreich Inys und seinen Verbündeten verloren.
Jenseits des Schwarzen Spiegels leben die Seiiki im gleichnamigen Land. Während in den Ländern des Tugendtums Wyrm gejagt und getötet werden, werden die Lindwürmer in Seiiki vergöttert. Als höchste Ehre gilt es, von einem Drachen als Reiter auserwählt zu werden.
Durch die gegensätzlichen Religionen wird neben der Politik auch das Miteinander der Menschen beeinflusst und es entstehen viele Reibepunkte.

Obwohl die Protagonisten aus unterschiedlichen Schichten und Ländern kommen, wirkt sich ihr Handeln auf die gesamte Geschichte aus.
„[…] Ead hatte es sich zur Aufgabe gemacht, alle Geheimnisse des Hofs zu kennen.“ (S. 37) Als Kammerzofe der Königin genießt sie eine höhere Stellung und kann unbehelligt im Schloss umher laufen. Ihre Priorität ist es, Königin Sabrans Leben zu beschützen. Dazu gehört auch herauszufinden, wer die Mordbuben schickt um die Berethnet-Blutlinie auszulöschen.
Vicomte Arteloth „Loth“ Beck ist der beste Freund von Königin Sabran und wird als Spion in das Drakonische Königreich von Yscalin entsendet, um den Verbleib des letzten Botschafters zu klären.
In Seiiki trifft Tané auf einen Fremden und lässt ihn bei dem Anatom Nicolay Roos verstecken. Sie möchte den wichtigsten Tag in ihrem Leben nicht gefährden, denn seit ihrem dritten Lebensjahr trainiert sie, um eine Drachenreitern zu werden.
Aufgrund ihrer gegensätzlichen Religionen und Werte, verfolgen die vier Protagonisten unterschiedliche Ziele. Trotzdem läuft alles auf ein Ereignis hinaus: das Verhindern der Wiederauferstehung des Namenlosen Einen.
Vor allem die Entwicklung der einzelnen Personen ist überraschend. Loth wirkt viel zu naiv und lieb, um als Spion an einem gefährlichen Hof wie Yscalin zu bestehen. Ead hat eigene Geheimnisse, die sie daran hindern das Vertrauen der Königin zu gewinnen. Dame Tané scheint egoistisch zu handeln und Niclays Roos ist nur ein alter Mann, dem das Schicksal böse mitgespielt hat.

Wie vielfältig die Menschen in den unterschiedlichen Ländern sind, lässt sich neben der Religion auch an der Hautfarbe und den Traditionen festmachen. Um die Diversität in diesem Roman noch zu fördern, muss es auch mindestens eine homosexuelle Liebesbeziehung geben. Diese wirkt erzwungen, als hätte die Autorin das Thema unbedingt noch einbringen wollen. Im Fall von Niclays Roos trägt die explizite Szene in keinster Weise zur Charakterentwicklung bei und hätte ausgelassen werden können. Ob er Männer oder Frauen bevorzugt, spielt in seinem Alter keine Rolle mehr.

Die Magierin ist ein aufregender und abwechslungsreicher erster Teil. Obwohl es Parallelen zu unserer eigenen Welt gibt, ist die von der Autorin erschaffene Welt phantastischer. Was es mit dem Orden des Geheimen Baumes auf sich hat, bleibt zum großen Teil ein Rätsel, welches hoffentlich im zweiten Teil aufgelöst wird.

  • Cover
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  • Charaktere