Cover-Bild Opferstille
(12)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 11.01.2021
  • ISBN: 9783492315807
Sandrone Dazieri

Opferstille

Thriller
Claudia Franz (Übersetzer)

Ein fesselnder Thriller über die Tiefen menschlicher Abgründe

Der junge Mann ist blutverschmiert, spricht kaum ein Wort und hat nur einen Zettel mit seinem Namen bei sich: Tommy. So findet Colomba Caselli ihn in ihrem Schuppen vor. Seit sie vor eineinhalb Jahren bei einem Einsatz fast ums Leben kam, lebt die ehemalige Polizistin zurückgezogen auf dem Land. Ihr genialer Partner Dante Torre wird seitdem vermisst. Doch der mysteriöse Tommy weckt ihr Interesse. Der Fall führt sie schnell zurück in die Vergangenheit und bringt sie auf die Spuren eines Kindesentführers, der „Der Vater“ genannt wird. Auch Dante war eines seiner Opfer – doch Colomba hat ihn eigentlich vor Jahren getötet …

„Ein Thriller voll Action und Adrenalin.“ La Lettura  

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2021

gute Thrillerkost

0

Mir war irgendwie nicht klar, dass ich hier den Abschluss einer Krimitrilogie lese. Aber ich habe mich davon nicht abschrecken lassen und das Buch trotz mancher Ungereimtheit wegen fehlendem Wissen durchgelesen. ...

Mir war irgendwie nicht klar, dass ich hier den Abschluss einer Krimitrilogie lese. Aber ich habe mich davon nicht abschrecken lassen und das Buch trotz mancher Ungereimtheit wegen fehlendem Wissen durchgelesen. Ich fand, es war irgendwie nicht typisch italienisch sondern in vielem eher amerikanisch angehaucht. Die Heldin, die eigentlich eine taffe Ermittlerin ist, hat im Vorgängerband Dramatisches erlebt und knabbert schwer an einem Verlust. Aber eine Mordserie bringt sie aus ihrer Depression und bald läuft sie wieder zu alter Form auf.

Der Plot ist teilweise blutig, also nichts für zarte Gemüter. Und im letzten Drittel etwas gewollt und für meinen Geschmack etwas zu unrealistisch. Wenn man darüber hinwegsieht ist es dennoch unterhaltsame Thrillerkost, die gut unterhält.

Veröffentlicht am 24.01.2021

Verstörend, düster, packend!

0

Ich konnte richtig gut mit Colomba mitfühlen, als sie aus ihrer antriebslosen, gleichgültigen Verfassung (aufgrund eines Traumas) gerissen wird, da sie mit einem rätselhaften „Fall“ konfrontiert wird, ...

Ich konnte richtig gut mit Colomba mitfühlen, als sie aus ihrer antriebslosen, gleichgültigen Verfassung (aufgrund eines Traumas) gerissen wird, da sie mit einem rätselhaften „Fall“ konfrontiert wird, der mit ihrem verschollenen Freund Dante zusammen zu hängen scheint.
Sie ist ein sehr interessanter Charakter: eigenwillig, kompromisslos, tough bis selbst- zerstörerisch, aber das Herz am rechten Fleck – wenn es denn sein muss. Ihr (Innen)leben wird intensiv, sensibel, düster und schwarzhumorig geschildert - absolut mitreißend!
Dante ist ein Original, eine Art tragisches, exzentrisches Genie. Die Beziehung zwischen Colomba & Dante wäre sicher verständlicher gewesen, wenn ich die Vorgänger gelesen hätte - also Band 1 & 2 - aber auch ohne diese Vorkenntnisse konnte ich mir das Wichtigste nach und nach zusammenreimen. Die beiden sind für mich ein wenig wie Sherlock Holmes (Dante) und Dr. Watson (Colomba), nur dass dieser Sherlock Gefühle für Watson hat…
Mir haben auch das Setting (Italien - die Marken im eiskalten Winter), die Atmosphäre sowie der moderne, rasante Schreibstil sehr gefallen.
Das hohe Tempo, zusammen mit den erschütternden vielschichtigen & wendungseichen Geschehnissen, und den perfiden Widersachern, machen diesen heftigen Thriller zu einem wahren Pageturner!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2021

Wer ist der König der Münzen?

0


„Opferstille“ von Sandrone Dazieri ist der dritte und letzte Band einer Thriller-Trilogie um die italienische Polizistin Colomba Caselli, genannt CC. Worum geht es?
Colomba hat sich nach ihrem letzten ...


„Opferstille“ von Sandrone Dazieri ist der dritte und letzte Band einer Thriller-Trilogie um die italienische Polizistin Colomba Caselli, genannt CC. Worum geht es?
Colomba hat sich nach ihrem letzten Fall in ein altes Bauernhaus zurückgezogen. Fünfzehn Monate sind seitdem vergangen. Ihr Partner Dante Torre wird noch immer vermisst.
Nach einem Schneesturm findet sie einen blutverschmierten autistischen Jungen in ihrem Schuppen. Tommy - wie sich der Junge nennt - ist der einzige Überlebende eines Massakers, dem seine Eltern zum Opfer fielen. Colomba ermittelt.
Der Fall führt Colomba zurück in die Vergangenheit, auf die Spur eines Entführers und Serienmörders, der „Der Vater“ genannt wird. Auch Dante war eines seiner Opfer. Doch Colomba hatte ihn vor Jahren getötet. Hatte er einen Komplizen?
Sandrone Dazieri hat seinen Thriller packend inszeniert. Gekonnt springt der Autor durch Zeit und Raum. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Spannend, keine Frage. Aber auch blutig und brutal. Es empfiehlt sich, die beiden Vorgänger gelesen zu haben, da die Handlungszusammenhänge schneller deutlich werden und die Figuren in ihrer Komplexität besser zu verstehen sind.
„Opferstille“ ist zweifellos ein Thriller, der es wirklich in sich hat und einige Überraschungen bereithält, die ich so nicht erwartet hätte. Wie so oft, finde ich den Originaltitel „Il re di denari“ (= Der König der Münzen) besser, weil passender.

Fazit: Harter, rasanter Thriller. Wer die Vorgänger nicht kennt, hat es wahrscheinlich schwer.

Veröffentlicht am 20.01.2021

Spannend

0

Colomba Caselli hat sich nach dem erschütternden Ende ihres letzten Einsatzes von der Außenwelt zurückgezogen. Ihr Partner Dante wird noch immer vermisst. Doch bisher fehlt von ihm jede Spur und die ehemaligen ...

Colomba Caselli hat sich nach dem erschütternden Ende ihres letzten Einsatzes von der Außenwelt zurückgezogen. Ihr Partner Dante wird noch immer vermisst. Doch bisher fehlt von ihm jede Spur und die ehemaligen Kollegen scheinen der Suche nicht so intensiv nachzugehen, wie Colomba, die fest daran glaubt, dass Dante lebt, es gerne hätte. Niemand scheint Colomba aus ihrer Zurückgezogenheit herauslocken zu können. Das ändert sich allerdings, als in ihrer Nachbarschaft ein Mord geschieht und sie in ihrem Schuppen einen jungen, blutüberströmten Mann findet, der kaum ein Wort spricht. Er erinnert sie an Dante und deshalb beginnt Colomba auf eigene Faust nach Hinweisen zu suchen. Dabei wird schnell klar, dass sie sich der Vergangenheit stellen muss....

"Opferstille" ist nach "In der Finsternis" und "Schwarzer Engel" der dritte Band der Reihe um Colomba Caselli und Dante Torre. Um den recht komplexen Inhalt richtig zuordnen zu können, ist es empfehlenswert, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Es gibt zwar Rückblicke, die dafür sorgen, dass man den aktuellen Ereignissen auch dann folgen kann, wenn man noch keinen Band gelesen hat, um diesen Thriller aber richtig genießen zu können, ist es sinnvoll, die Vorgeschichte zu kennen.

Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven geschildert und trägt sich zuweilen auf unterschiedlichen Zeitebenen zu. Es fällt allerdings leicht, diese richtig einzuordnen. Das Interesse am Geschehen wird unmittelbar geweckt, denn Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass man alles mühelos vor Augen hat. Man spürt außerdem, wie sehr Colomba Caselli noch unter den vergangenen Ereignissen und dem Verlust ihres Partners leidet und kann ihre Handlungen deshalb nachvollziehen. Als sie den jungen, blutüberströmten Mann auf ihrem Grundstück findet, kommt ein wenig Leben in Colomba. Gemeinsam mit ihr beginnt man sich auf die Spurensuche einzulassen. Was dabei ans Tageslicht kommt, ist nicht sofort richtig einzuschätzen. Denn hier ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint und deshalb kommt es zu einigen überraschenden Wendungen. 

Durch die unterschiedlichen Perspektiven, die häufig an entscheidenden Stellen wechseln, gerät man früh in den Sog der Ereignisse. Dabei blickt man in tiefste menschliche Abgründe. Das große Finale ist actionreich, nervenaufreibend und sorgt für weitere Überraschungen, wodurch die Spannung bis zu Schluss erhalten bleibt. 

Ein fesselnder und gut durchdachter Thriller, der seinen Reiz allerdings besser entfalten kann, wenn man bereits die Vorgänger kennt. 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2021

Besser erst die Vorgänger lesen

0

Zum Inhalt:
Wer ist der junge Mann, den Colomba in ihrem schuppen gefunden hat? Er redet kaum, ist blutverschmiert und hat nur einen Zettel mit seinem Namen Tommy dabei. Obwohl sie eigentlich zurück gezogen ...

Zum Inhalt:
Wer ist der junge Mann, den Colomba in ihrem schuppen gefunden hat? Er redet kaum, ist blutverschmiert und hat nur einen Zettel mit seinem Namen Tommy dabei. Obwohl sie eigentlich zurück gezogen hat nach den Ereignissen vor einiger Zeit, ist Colomba neugierig, was das alles zu bedeuten hat.
Meine Meinung:
Mein größtes Problem mit dem Buch war, dass ich die Vorgänger nicht kannte und scheinbar Vorkenntnisse daraus sehr hilfreich wären. So habe ich mich mit der Geschichte echt schwer getan. Ich fand manches echt verwirrend, was es wohl mit Vorkenntnissen nicht gewesen wäre. Insgesamt hat mir die Geschichte schon gefallen, auch wenn ich mich ganz schön rein kämpfen musste. Der Schreibstil ist gut und auch durchaus anspruchsvoll. Vielleicht lese ich die Bücher irgendwann mal in der richtigen Reihenfolge. Fazit:
Besser erst die Vorgänger lesen