Cover-Bild Safe Space
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 28.11.2025
  • ISBN: 9783751784313
Sarah Bestgen

Safe Space

Der sicherste Ort. Eine tödliche Falle. Der atemberaubende neue Thriller der aufregenden jungen Stimme des psychologischen Nervenkitzels. Thriller

Dein Geheimnis ist entsetzlich.

Dein Plan ist raffiniert.

Doch: Dein Gegner hat dich längst im Visier ...

Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern und ist bekannt dafür, die undurchdringlichsten Fassaden zu durchschauen. Doch niemand ahnt, was sich hinter ihrer eigenen verbirgt. Denn ausgerechnet in den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses jagt Anna ihrer ganz persönlichen Heilung hinterher. Auf der Suche nach der Wahrheit ist sie bereit, alles zu riskieren. Nur: Sie ist nicht die Einzige, die ein gefährliches Spiel spielt. Jemand spielt mit - der Einsatz ist Annas Leben ...

Der neue Thriller der Autorin des Erfolgsdebüts HAPPY END - eine fesselnde Reise in die dunkelsten Kammern der menschlichen Psyche

»Was für ein Debüt! HAPPY END ist eine emotionale Achterbahnfahrt (...) kaum ist sie zu Ende, möchte man vor Begeisterung rufen: Noch mal!« MIKE ALTWICKER, WDR

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Gefangen

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Inhalt: Die forensische Psychologin Anna Salomon tritt eine neue Stelle in einem Hochsicherheitsgefängnis an. Doch für sie ist es weit mehr als nur ein beruflicher Neuanfang. Anna sucht nach der Wahrheit ...

Inhalt: Die forensische Psychologin Anna Salomon tritt eine neue Stelle in einem Hochsicherheitsgefängnis an. Doch für sie ist es weit mehr als nur ein beruflicher Neuanfang. Anna sucht nach der Wahrheit über ihre Schwester Sina, die vor sechs Jahren spurlos verschwand.

Mein Leseeindruck: Das Setting im Hochsicherheitsgefängnis empfand ich als erfrischend anders und von Beginn an sehr atmosphärisch. Eine junge Frau, umgeben von Schwerverbrechern und Sexualstraftätern – schon das allein sorgt für eine beklemmende Spannung. Doch Anna bewegt sich nicht nur aus beruflichen Gründen in dieser Welt, sondern folgt einer sehr persönlichen Mission. Sie will endlich Antworten darauf finden, was mit ihrer Schwester geschehen ist. Schon bald erhält Anna Drohungen und es wird klar, dass sie nicht die Einzige im Gefängnis ist, die Sina kannte.

Anna ist eine vielschichtige und tiefgründige Protagonistin. Besonders berührt hat mich ihre Trauer, nicht nur um ihre Schwester, sondern auch um die verlorene Chance auf Versöhnung. Anna war mit Sina zerstritten, nachdem diese die Familie verließ, als ihre Mutter schwer erkrankte. Zugleich ist Anna aber auch mutig und setzt alles daran, endlich die Wahrheit zu finden. Durch Tagebucheinträge erhält man außerdem Einblicke in Sinas Gedankenwelt. Beide Schwestern kämpfen mit Schuldgefühlen, Verlust und seelischen Verletzungen, was die Geschichte sehr emotional macht. Auch die Rückblicke in die Kindheit von Sinas Freund Leon fand ich bewegend und gut eingebunden.

Ich habe intensiv mitgerätselt, was mit Sina passiert ist und wer hinter den Drohungen steckt. Der flüssige, angenehme Schreibstil und die gelungenen Perspektivwechsel haben dafür gesorgt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Einen Teil der Lösung hatte ich zwar geahnt, doch der andere Teil konnte mich am Ende noch überraschen.

Fazit: Ein psychologischer Thriller mit einem außergewöhnlichen Setting und starken, glaubwürdigen Hauptfiguren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Ein explosives Ende

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Worum geht’s?
Anna Salomon ist forensische Psychologin, jung, klug und eigentlich mitten im Leben. Doch ihre Schwester ist tot. Zumindest fast. Ihre Leiche wurde nie gefunden, nur Blut, viel zu viel Blut. ...

Worum geht’s?
Anna Salomon ist forensische Psychologin, jung, klug und eigentlich mitten im Leben. Doch ihre Schwester ist tot. Zumindest fast. Ihre Leiche wurde nie gefunden, nur Blut, viel zu viel Blut. Und diese Spur führt Anna nach Weyer, in ein Hochsicherheitsgefängnis, in dem nicht Resozialisierung, sondern Abgründe verwahrt werden. Ein Ort, an dem Wahrheit ein gefährliches Gut ist und Vertrauen ein Luxus, den man sich besser nicht leistet.

Meine Meinung:
Von Sarah Bestgen hatte ich im Vorfeld viel gehört, entsprechend hoch war die Erwartung an ihren Thriller „Safe Space“. Und ja: Dieses Buch hat ordentlich Wucht. Der Thriller gibt intensive Einblicke in den Alltag einer forensischen Psychologin und in die beklemmende Atmosphäre eines Hochsicherheitsgefängnisses. Der Schreibstil ist dicht, eindringlich und lässt kaum Luft zum Atmen. Besonders stark sind die wechselnden Perspektiven, die gleichzeitig Orientierung geben und gezielt verunsichern. Genau das, was ein Thriller tun sollte.

Sarah begleiten wir in der Gegenwart. Irgendwie mag ich sie, auch wenn sie immer etwas ungreifbar bleibt. Dann lesen wir noch aus Sicht von Leon und Auszüge aus dem Tagebuch ihrer Schwester. Ihrer Schwester, die ihr sehr ähnlich ist, und doch ein völlig anderes Leben geführt hat, mit der sie aber noch mehr verbindet, als sie sich je erträumen könnte.

Der Aufbau der Story trägt dann die Spannung von selbst und es geht direkt richtig los. Vor allem die Tagebuchauszüge gehen unter die Haut. Ansonsten baut sich das Finale im Laufe des Buches immer mehr auf, die Geschehnisse und Vorahnungen prickeln unter der Haut und heizen die Fantasie an – so ging es zumindest mir. Leider gab es in der Mitte einige Längen, die sich stellenweise etwas trocken lesen. Dafür wird es am Ende unglaublich spannend. Ja, ich habe es kommen sehen, auch wenn die Autorin versucht hat, eine falsche Fährte zu legen. Und dennoch ist es einfach genial und unbegreiflich und erstaunlich, dass Anna das nicht gesehen hat. Ab diesem Punkt gibt es kein langsames Lesen mehr. Das Tempo schießt hoch, Seiten fliegen, Gedanken rasen. Dieses Buch ist eine brennende Zündschnur. Du siehst die Explosion kommen, kannst nichts dagegen tun und bist am Ende trotzdem erleichtert, wenn es endlich knallt.

Fazit:
„Safe Space“ von Sarah Bestgen überzeugt mit einem intensiven Einblick in die Arbeit einer forensischen Psychologin und dem beklemmenden Setting eines Hochsicherheitsgefängnisses. Der Schreibstil ist dicht und fesselnd, die wechselnden Perspektiven sorgen gleichzeitig für Orientierung und gezielte Verunsicherung. Besonders die Tagebuchauszüge der Schwester gehen unter die Haut und tragen viel zur düsteren Atmosphäre bei. In der Mitte gibt es ein paar ruhigere, sachlichere Passagen, die das Tempo kurz bremsen. Das Finale steigert sich dafür konsequent und zieht das Lesetempo spürbar an. Auch wenn man eine Ahnung vom Ausgang haben kann, ist das Ende konsequent, wirkungsvoll und rund.

4 Sterne von mir!

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Sehr gut

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Safe Space - Sarah Bestgen

Mein erstes Buch im Jahr 206, welches ich angefangen und auch beendet habe

Ein packender Start für mich ins Jahr 2026.
Anna hat vor 6 Jahren ihre Schwester verloren. Zumindest ...

Safe Space - Sarah Bestgen

Mein erstes Buch im Jahr 206, welches ich angefangen und auch beendet habe

Ein packender Start für mich ins Jahr 2026.
Anna hat vor 6 Jahren ihre Schwester verloren. Zumindest vermutet das die Polizei. Weil mehr als Blut wurde von Sina nie gefunden. Anna lässt es alles keine Ruhe. Durch alte Tagebucheinträge ihrer Schwester begibt sie sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit. Im Gefängnis hat sie die Hoffnung als Anstaltspsychologin weiter zukommen und hier den Mörder zu finden.
Doch bleibt nicht nur dieser sichere Ort auf einmal nicht mehr so sicher wie gedacht.

Der Schreibstil hat mich total gefesselt. Die verschiedenen Perspektiven Wechsel haben die Geschichte lebhaft gemacht und ich habe versucht zu entschlüsseln, wie alles zusammenpasst. Aber das Ende hab ich so nicht vermutet bzw. Erst auf den letzten Seiten.
Für mich eine enorme Steigerung zu „Happy End“

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Veröffentlicht am 01.01.2026

spannend

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Sarah Bestgen ist mit "Safe Space" ein spannender und gleichzeitig sehr bedrückender Thriller gelungen.

Anna Salomon, eine junge Psychologin, tritt ihren neuen Job in einem Hochsicherheitsgefängnis an ...

Sarah Bestgen ist mit "Safe Space" ein spannender und gleichzeitig sehr bedrückender Thriller gelungen.

Anna Salomon, eine junge Psychologin, tritt ihren neuen Job in einem Hochsicherheitsgefängnis an und ihre Aufgabe besteht darin, die Insassen, die grausamen Verbrechen begannen haben, zu therapieren und dabei eventuell auch noch zu resozialisieren. Doch dies ist nicht ihr vordergründiges Ziel, in Wahrheit sucht sie unter den Insassen den Mörder ihrer Schwester, die bestialisch ermordet wurde. Als sie dann auch noch Botschaften bekommt, die ihr nur der Täter schicken kann, wird ihre eigene Seele an ihre Grenzen gebracht.

Der Einstieg in die Story war sehr gelungen, konnte ich mir doch schnell ein Bild von Anna und ihrem Arbeitsbereich machen. Auch ihre Gefangenen bzw. Klienten wurden äußerst gut eingeführt und charakterisiert.
Ihr Privatleben und damit ihre Beziehung fand ich stellenweise zu langatmig erklärt und teilweise relativ konstruiert.

Die beiden Zeitzonen, in denen die Geschichte spielt, werden durch die Tagebucheinträge von Sina, Annas Schwester sehr lebendig und gleichzeitig mysteriös. Die Autorin versteht es, falsche Fährten zu legen und dadurch Verwirrung zu stiften.

Nach ihrem hervorragenden Debüt mit "Happy End" wurden mit "Safe Space" meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, dennoch habe ich die Story gerne gelesen und empfehle das Buch gerne weiter.

Veröffentlicht am 30.11.2025

Katz und Maus

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Wer auf psychologische Thriller voller Fallstricke und absurd überraschender Wendungen steht, der ist hier genau richtig. Hier ist eigentlich nichts, wie es zu sein scheint, auch wenn die POVs dem Leser ...

Wer auf psychologische Thriller voller Fallstricke und absurd überraschender Wendungen steht, der ist hier genau richtig. Hier ist eigentlich nichts, wie es zu sein scheint, auch wenn die POVs dem Leser zwar einen Hinweis geben, wonach wir hier die Augen offenhalten müssen, hat mich die Auflösung absolut kalt erwischt. Passiert mir nicht so häufig, daher bin ich schon allein deswegen ein bisschen begeistert

Die Prämisse der Geschichte fand ich total spannend und auch die Erzählweise, die zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt, ist sehr passend gewählt und erzeugt eine gute Grundstimmung. Ich mag, dass die Bedrohung eher unterschwellig ist, man eigentlich weiß, wie der Ausgang dieser Geschichte sein muss, es sich aber so vorsichtig und hinterhältig anbahnt, dass man trotzdem überrascht ist.

Das Setting der JAV fand ich als Schlachtfeld erstaunlich gut gewählt und hier wird viel mit Stimmung, Misstrauen und Verdachtsmomenten gearbeitet. Alles sehr subtil und so angelegt, dass die Protagonistin beginnt an sich selbst zu zweifeln. Das war wirklich gelungen umgesetzt. Die Handlung ist schon relativ dicht und emotional aufgeladen. Und genau das sorgt dafür, dass Rationalität und Professionalität hier zunehmend ausgehebelt werden und Protagonistin Anna zu entgleiten droht.

Ich weiß gar nicht so genau, was mich mehr mitgenommen hat: Sinas Schicksals und Annas unermüdliche Suche nach Antworten, egal wie schmerzlich diese ausfallen könnten.
Vom Tempo her ging mir die Geschichte fast ein bisschen zu schnell, um eine echte Sogwirkung zu erzeugen. Neue Erkenntnisse kann man als Leser kaum sacken lassen, weil die Geschichte so schnell voranschreitet und eigentlich durchweg irgendwas passiert, das die Handlung vorantreibt. Trotzdem, oder vielleicht auch genau deswegen, liest sich das Buch toll weg, ist stark geplottet und durchweg spannend, wenn auch auf eher dezente Art.

Mir hats gut gefallen.

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