Cover-Bild Safe Space
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 28.11.2025
  • ISBN: 9783751784313
Sarah Bestgen

Safe Space

Der sicherste Ort. Eine tödliche Falle. Der atemberaubende neue Thriller der aufregenden jungen Stimme des psychologischen Nervenkitzels. Thriller

Dein Geheimnis ist entsetzlich.

Dein Plan ist raffiniert.

Doch: Dein Gegner hat dich längst im Visier ...

Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern und ist bekannt dafür, die undurchdringlichsten Fassaden zu durchschauen. Doch niemand ahnt, was sich hinter ihrer eigenen verbirgt. Denn ausgerechnet in den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses jagt Anna ihrer ganz persönlichen Heilung hinterher. Auf der Suche nach der Wahrheit ist sie bereit, alles zu riskieren. Nur: Sie ist nicht die Einzige, die ein gefährliches Spiel spielt. Jemand spielt mit - der Einsatz ist Annas Leben ...

Der neue Thriller der Autorin des Erfolgsdebüts HAPPY END - eine fesselnde Reise in die dunkelsten Kammern der menschlichen Psyche

»Was für ein Debüt! HAPPY END ist eine emotionale Achterbahnfahrt (...) kaum ist sie zu Ende, möchte man vor Begeisterung rufen: Noch mal!« MIKE ALTWICKER, WDR

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2025

Katz und Maus

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Wer auf psychologische Thriller voller Fallstricke und absurd überraschender Wendungen steht, der ist hier genau richtig. Hier ist eigentlich nichts, wie es zu sein scheint, auch wenn die POVs dem Leser ...

Wer auf psychologische Thriller voller Fallstricke und absurd überraschender Wendungen steht, der ist hier genau richtig. Hier ist eigentlich nichts, wie es zu sein scheint, auch wenn die POVs dem Leser zwar einen Hinweis geben, wonach wir hier die Augen offenhalten müssen, hat mich die Auflösung absolut kalt erwischt. Passiert mir nicht so häufig, daher bin ich schon allein deswegen ein bisschen begeistert

Die Prämisse der Geschichte fand ich total spannend und auch die Erzählweise, die zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt, ist sehr passend gewählt und erzeugt eine gute Grundstimmung. Ich mag, dass die Bedrohung eher unterschwellig ist, man eigentlich weiß, wie der Ausgang dieser Geschichte sein muss, es sich aber so vorsichtig und hinterhältig anbahnt, dass man trotzdem überrascht ist.

Das Setting der JAV fand ich als Schlachtfeld erstaunlich gut gewählt und hier wird viel mit Stimmung, Misstrauen und Verdachtsmomenten gearbeitet. Alles sehr subtil und so angelegt, dass die Protagonistin beginnt an sich selbst zu zweifeln. Das war wirklich gelungen umgesetzt. Die Handlung ist schon relativ dicht und emotional aufgeladen. Und genau das sorgt dafür, dass Rationalität und Professionalität hier zunehmend ausgehebelt werden und Protagonistin Anna zu entgleiten droht.

Ich weiß gar nicht so genau, was mich mehr mitgenommen hat: Sinas Schicksals und Annas unermüdliche Suche nach Antworten, egal wie schmerzlich diese ausfallen könnten.
Vom Tempo her ging mir die Geschichte fast ein bisschen zu schnell, um eine echte Sogwirkung zu erzeugen. Neue Erkenntnisse kann man als Leser kaum sacken lassen, weil die Geschichte so schnell voranschreitet und eigentlich durchweg irgendwas passiert, das die Handlung vorantreibt. Trotzdem, oder vielleicht auch genau deswegen, liest sich das Buch toll weg, ist stark geplottet und durchweg spannend, wenn auch auf eher dezente Art.

Mir hats gut gefallen.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Kranker und perfider Thriller, der unter die Haut geht - nichts für schwache Nerven!

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"Ich suche Heilung am einem Ort, dem die Gefahr aus jeder Pore strömt, und weiß am Ende doch nicht sicher, ob mein Plan überhaupt aufgehen wird."

Der Schreibstil hat mir direkt zugesagt. Schon im Prolog ...

"Ich suche Heilung am einem Ort, dem die Gefahr aus jeder Pore strömt, und weiß am Ende doch nicht sicher, ob mein Plan überhaupt aufgehen wird."

Der Schreibstil hat mir direkt zugesagt. Schon im Prolog ist die Rede vom Tod und der Psyche mit wissenschaftlichen Fakten, die zum Nachdenken anregen. Ich mag es, wenn man als Leser direkt in die Handlung mit einbezogen und darauf eingestimmt wird. Genau das macht einen Psychothriller noch unheimlicher.

Wir erleben zuerst die forensische Psychologin Anna, die etwas zu verbergen scheint, aus der Ich-Perspektive bei ihrer Arbeit in der JVA.
Weiterhin treffen wir auf eine zweite Perspektive (Leon), dessen Handlungsstrang mit Erinnerungen/Rückblenden ausgestattet ist, was mir gut gefiehl, weil es Abwechslung in die Story gebracht hat. Zudem mag ich es, wenn die Erzählung aus mehreren Perspektiven erfolgt, weil es die Spannung erhöht und man ständig rätselt, wie deren Handlungsstränge zusammengeführt werden.

Zugegeben, der Fortgang nach der Leseprobe war für mich nicht direkt soghaft. Aber ab Kapitel 10 war ich gefesselt. Im Laufe der Story bin ich wirklich so viele Theorien im Kopf durchgegangen, habe hin und her spekuliert und wurde am Ende trotzdem wieder überrascht.
Annas innere Zerrissenheit sowie die Gefühlslage der Charaktere sind so gut dargestellt, dass ich mich beim Lesen manchmal richtig unwohl gefühlt habe und auch gar nicht mehr wusste, was von dem Gelesenen ich glauben soll und kann.

Dieser Thriller ist wirklich sehr intensiv, aufwühlend und hat eine beklemmende Atmosphäre - also nichts für schwache Gemüter.
Es ist kein Buch, was man einfach nebenbei mal so „wegliest“ - sondern eines, das fordert, nachdenklich macht und tief bewegt.
Trotzdem hat es mich leider nicht zu 100% gecatcht. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich mit keinem der Charaktere so wirklich komplett sympathisieren konnte und es mir zwischendurch doch ab und zu etwas langatmig vorkam. Dennoch aber ein fesselnder und spannender Psychothriller!

Zitate:

"Was also, wenn deine ganze Welt mit allem, was du geglaubt und gefühlt hast, in Schutt und Asche gelegt wird, bevor sie in Schwärze untergeht?"

"Das Böse ist selten sichtbar, zumindest nicht auf den ersten Blick."

"Wer fragt, der führt."

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Veröffentlicht am 28.11.2025

spannender Psychothriller

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Anna Salomon hat ihr Studium der forensischen Psychiatrie als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Sie hat ihr Ziel erreicht als sie nun auch noch die Stelle in der JVA Weyer antreten kann. Denn Anna hat einen ...

Anna Salomon hat ihr Studium der forensischen Psychiatrie als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Sie hat ihr Ziel erreicht als sie nun auch noch die Stelle in der JVA Weyer antreten kann. Denn Anna hat einen Plan, einen Plan den keiner außer ihr kennt…
Den Prolog finde ich beeindruckend. Es werden die Sterbearten erklärt und am Ende folgt der Ich-Bezug auf den Erzähler, der mich neugierig auf das weitere Buch gemacht hat.
Wie Anna von Selbstzweifeln bei ihrem Job in der JVA gequält wird, hat mich anfangs ein wenig an ihrer Fachkompetenz zweifeln lassen. Dabei ist die durchaus vorhanden, nur leider lässt ihr ihr eigener Plan und die nächtlichen Albträume dafür kaum Spielraum.
An manchen Stellen war mir ihre Zerrissenheit etwas zu viel ausgeweitet.
Interessanter fand ich dagegen, wie immer wieder Kapitel unter dem Titel Leon Einblicke in das Leben dieses Leon gaben. Wie in diesen Kapiteln dessen Gegenwart in die Erlebnisse der Vergangenheit übergingen, fand ich spannend, oft traurig und doch hat sich mir immer wieder die Frage gestellt, wie das alles mit Anna zusammenhängt. Das ist nicht nur stilistisch gut gelungen, das hat auch Spannung gebracht. Das Ende des Thrillers empfand ich als ein Explosionsgemisch aus Manipulation, Emotion und Verzweiflung. Brillant beschrieben hat das meinen Gesamteindruck des Buchs nochmal verbessert. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Das Böse ist nach

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Zum Inhalt:
Die junge Psychologin Anna Salomon beginnt ihre Neuanstellung in der sozialtherapeutischen Abteilung der Justizvollzugsanstalt Weyer. Während sie ihre therapeutischen Sitzungen abhält, ahnt ...

Zum Inhalt:
Die junge Psychologin Anna Salomon beginnt ihre Neuanstellung in der sozialtherapeutischen Abteilung der Justizvollzugsanstalt Weyer. Während sie ihre therapeutischen Sitzungen abhält, ahnt niemand, dass Anna ihren eigenen Interessen nachjagt. Verzweifelt versucht sie, einen bestimmten Häftling zu finden, der ihre Fragen zum Verschwinden ihrer Schwester beantworten kann. Doch Anna befindet sich längst im Visier des Bösen.

Meine Meinung:
Das Cover passt mit dem kurzen Titel und dem Stacheldraht, der sich längs durch das Bild zieht, hervorragend zu dem ersten Buch „Happy End“ von Sarah Bestgen.
Ein Erkennungswert ist damit gegeben, jedoch sind die beiden Bücher nicht Bestandteil einer Reihe.
Die Autorin hat ohne Zweifel einen Schreibstil, der die Emotionen der Protagonisten sehr gut vermittelt und eine gewisse Düsternis impliziert. Spannung ist durch die abwechselnde Erzählung von Anna und einem gewissen Leon gegeben. Dazwischen erhält man kurze Einblicke in das Tagebuch von Annas Schwester Sina.
Durch diesen Wechsel erhält man einen Eindruck von Leons Leben, Sinas Gedanken und Wünschen und Annas verzweifeltem Versuch, die Wahrheit hinter Gittern zu erfahren. Eigentlich genug Raum und Akteure, um sich permanent im Kopf damit zu beschäftigen, was passiert ist und wer der Übeltäter sein kann.
Anna lebt ständig in der Angst, dass sie in der Haftanstalt auffliegt, und wirkt deshalb nervös und ängstlich. Mir ist deshalb unverständlich, wie dies nicht den ganzen Psychologen, mit denen sie zusammenarbeitet, auffällt. Die ständige Betonung auf ihre Nervosität und Angst war mir einfach zu viel, hat mich dann nur noch genervt und gefühlt zu viel Raum eingenommen. Ein kühleres Auftreten hätte da besser gewirkt. Als es dann mit kleinen Nachrichten losging, konnte ich bereits ahnen, wer dahintersteckt und ich habe mich gewundert, warum sich Anna nur auf einen Bereich fokussiert. Ich war zwar nicht überrascht, wer Anna etwas Böses will, aber die Autorin setzte noch ein Highlight oben drauf.

Fazit:
Ein gutes Buch, das für mich einige Schwächen beinhaltet, dennoch für Psychothriller-Liebhaber durchaus etwas Besonderes haben kann.

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