Cover-Bild Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht

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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 928
  • Ersterscheinung: 18.09.2020
  • ISBN: 9783423762960
Sarah J. Maas

Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht

Franca Fritz (Übersetzer), Heinrich Koop (Übersetzer)

Der Auftakt zur neuen Reihe von Bestsellerautorin Sarah J. Maas!

Magie, Musik – und tödliche Gefahren: Die junge Bryce Quinlan, Halb-Fae und Halb-Mensch, genießt jedes Vergnügen, das Crescent Citys Nächte zu bieten haben. Doch dann wird ihre beste Freundin Danika von einem Dämon brutal ermordet – und für Bryce bricht die ganze Welt zusammen.

Als der Dämon zwei Jahre später erneut zuschlägt, wird Bryce gegen ihren Willen in die Ermittlungen hineingezogen und muss mit Hunt Athalar zusammenarbeiten. Einem Engel, der als gewissenloser Auftragsmörder berüchtigt ist, – und mit dem sich Bryce auf ein Spiel mit dem Feuer einlässt.

Während die beiden der Spur des Dämons tief in die Unterwelt der Stadt folgen, entdecken sie eine bösartige Macht, die ganz Crescent City in Schutt und Asche legen könnte …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2020

Super Buch - auch wenn es etwas braucht

1

Auf dieses Buch habe ich wirklich ewig gewartet, zuerst auf den Titel, dann aufs Erscheinungsdatum und letzten Endes auch auf die Buchlieferung…aber dann hatte ich es endlich in der Hand und war so begeistert ...

Auf dieses Buch habe ich wirklich ewig gewartet, zuerst auf den Titel, dann aufs Erscheinungsdatum und letzten Endes auch auf die Buchlieferung…aber dann hatte ich es endlich in der Hand und war so begeistert von dem Cover, der Karte und der coolen Illustration auf der Innenseite. Natürlich musste ich auch gleich loslesen und habe es in zwei Tagen verschlungen.

Handlung
Bryce, eine Halbfae ohne nennenswertes magisches Talent, findet sich in der, von Übernatürlichen dominierten Welt, gut zurecht. Sie hat ihre beste Freundin – die Wolfwandlerin Danika – einen guten Job und so gut wie einen festen Freund.
Bis sie eines Abends über die zerfetzten Überreste von Danika und deren Pack stolpert.
Von da an stürzt sie sich in die Arbeit für eine moralisch-bedenkliche Hexe und kapselt sich ab – zumindest bis das Morden erneut beginnt, und das, obwohl der Mörder doch gefasst wurde.

Nun wird es plötzlich zu Bs Aufgabe den Mörder aufzuspüren, unter Aufsicht und mit Hilfe von Hunt, dem Engel der als „Schatten des Todes“ bekannt und gefürchtet ist.


Meinung
Kurz vornweg möchte ich sagen, dass ich versucht habe möglichst Spoilerfrei zu schreiben...das ist mir glaube ich einigermaßen gelungen, vielleicht mit Ausnahme einiger Infos die bestimmte Charaktere betrifft.

Nachdem ich dieses Buch auf Englisch gelesen habe, muss ich zuerst natürlich den Schreibstil loben, der wieder sehr angenehm zu lesen ist, was gut ist, denn die vielen unterschiedlichen Übernatürlichen-Wesen mit ihren Namen und Bezeichnungen, machen das ganze kompliziert genug.
Man braucht wohl eine Weile, um sich in dem Machtgefüge dieser Welt zurecht zu finden, aber sobald das geschafft ist, fliegt man nur so durch die Geschichte.

Bei der Handlung geht es auf und ab. Gleich am Anfang war ich zu Tränen gerührt, als Bryce die wichtigsten Personen in ihrem Leben verloren hat, und das, obwohl man Danika und ihr Pack ja nur für wenige Seiten kannte…dann geht es relativ ruhig weiter: die Suche nach dem Mörder sowie dem verschwundenen Fae-Artefakt entpuppt sich als schwierig. Immer wenn die drei glauben der Lösung einen Schritt näher zu kommen, gibt es einen Rückschlag und sie stehen wieder bei Null. Das geht so weiter, bis etwa 150 Seiten vor dem Schluss, denn da geht es dann richtig los. Die Dramatik steigt ins unermessliche, ich habe mehr als einmal Tränen wegblinzeln müssen, denn die Offenbarungen, die Täuschungen enthüllen sich nacheinander und es kommt zum alles entscheidenden Kampf.

Und hier muss ich sagen, dass ich das Buch zwar die ganze Zeit mochte, aber erst der große (etwas Ungewöhnliche) Schlussakt, mich so richtig, richtig begeistern konnte und das Buch somit besonders gemacht hat.

Kurz habe ich daher überlegt, ob mich die Längen dazwischen gestört haben, aber tatsächlich habe ich es (letzten Endes) genossen. Denn obwohl die Suche nicht vorangegangen ist und man dadurch das Gefühl hatte, dass die Geschichte „steht“, haben sich doch die Beziehungen zwischen den Charakteren konstant weiterentwickelt. Es war toll mitzuerleben wie sich zwischen Bryce und Hunt langsam eine Beziehung entwickelt hat, und das, obwohl beide nicht gerade offen waren, traumatisiert von ihren jeweiligen Erfahrungen.
Interessant waren auch Bryce und Ruhn, die sich einander ständig angenähert haben, bevor B sich wieder abgewendet hat. Sie hatte ihre Gründe dafür, die ich komplett verstanden habe und trotzdem habe ich jedes Mal mit dem armen, hoffnungsvollen Ruhn mitgelitten.
Und dann, zu guter Letzt, war da noch die Beziehung zwischen B und Danika. Denn selbst als Tote hat sie sehr viel Einfluss auf diese Geschichte.

Diesen Einfluss verdankt Danika den Geheimnissen und den Lügen, die nach und nach aufgedeckt werden und die ich so, nie vermutet hätte. Als Leser wird man in die Irre geführt, zweifelt an allen Charakteren, selbst an den Toten und ist dann überrascht, bei der großen Enthüllung am Ende.

Neben der Handlung, waren auch die Charaktere super, wobei ich Bryce und Hunt, nicht so ganz mein Fall sind. Insbesondere Hunt hat mich überrascht, denn obwohl er ein hervorragender Killer ist, will er das nicht. Er ist so nett, was mich ehrlich irritiert hat…andererseits, ist er damit genau was B braucht. Und man darf nicht vergessen: er kann auch ganz anders, wenn es darum geht seine Vergangenheit zu rächen und B zu beschützen.
Wen ich dagegen absolut geliebt habe, waren Ruhn und Fury, sowie den (nur auf wenig Seiten vorkommenden) Prinzen der Hölle. Wobei ich wirklich hoffe, von den beiden letzteren im nächsten Band noch mehr zu sehen, denn Ruhn hatte einige Kapitel aus seiner Sicht, was mich immer sehr gefreut hat.

Auch erwähnen möchte ich die super ausgearbeitete, magische Welt. Zwar hat Maas keine eigene Sprache geschaffen – nein, da musste Latein herhalten – aber die verschiedenen Wesen, sowie die Macht- / Rangordnungen sind super, auch wenn man (wie am Anfang schon erwähnt) sich mit den Begriffen erst mal zurechtfinden muss. Ich finde es toll, wie viel Details in der Stadt stecken, mit den verschiedenen Stadtteilen, deren Regenten und den Torbögen, die viel mehr sind als einfache Durchgänge.


Fazit
Wenn man gerne mitdenkt und mitfiebert, ist dieses Buch – sowie auch Throne of Glass – ideal. Bei einigen Vermutungen wird man vielleicht richtigliegen, doch bei vielen wird man auf die Täuschungen reinfallen und diese Irreführung auch noch genießen.
Sarah J. Maas, Königin der Plot-Twists, hat es wieder geschafft, mich zu begeistern (auch wenn es diesmal etwas gebraucht hat)!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2021

Fantasy auf ganz hohem Niveau <3

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Dieses Buch ist ein absolutes Jahreshighlight und ja ich weiß, dass es 2020 erschienen ist, aber ich habe es erst diesen Monat gelesen, von daher:
Jahreshighlight 2021! 😉

In diesem Buch geht es um Bryce, ...

Dieses Buch ist ein absolutes Jahreshighlight und ja ich weiß, dass es 2020 erschienen ist, aber ich habe es erst diesen Monat gelesen, von daher:
Jahreshighlight 2021! 😉

In diesem Buch geht es um Bryce, welche vor zwei Jahren ihre beste Freundin Danika durch einen brutalen Mordangriffs eines Dämons verlor. Mit Danika verließ Bryce auch ihre Lebenslust und ihre Leidenschaft für das Tanzen. Als der Dämon wieder zurückkehrt und Crescent City in Aufruhr versetzt, soll sie mit dem Engel Hunt Athalar zusammenarbeiten, um den Täter oder die Täterin aufzuspüren. Hunt ist dafür bekannt auf Befehl zu töten und Bryce ist sich nur zu gut bewusst, dass diese Zusammenarbeit alles andere als friedlich verlaufen wird…

Meine Meinung:

Obwohl ich dieses Buch liebe, muss ich zugeben, dass es anfangs eine Weile gedauert hat, aber das Warten hat sich wirklich ausgezahlt, denn das hier ist Fantasy auf ganz hohem Niveau. Die Geschichte wird ziemlich schnell ziemlich ernst und es herrscht für ein paar Kapitel eine zunehmend trübe Stimmung. Die stärksten Kapitel befinden sich meiner Ansicht nach hauptsächlich in der zweiten Hälfte des Buches, aber es gibt einige Ausreißer-Momente in der ersten Hälfte des Buches. Ich habe so viele Lieblingsszenen, ich kann sie gar nicht mehr alle zählen. Die Spannung nimmt auf den letzten 150 Seiten enorm zu und es ist einfach so voraussehbar gewesen, weil Sarah J. Maas immer am Ende noch einen oben drauf setzen muss. Die Welt von Crescent City ist phänomenal und wahrscheinlich die schönste Welt von ihr. Ich verstehe immer noch nicht wie ein solches Worldbuilding in diesem Ausmaße überhaupt zustande kommen kann.
Neben der Geschichte, welche übrigens völlig unerwartete Wendungen enthält, sind natürlich auch die gefühlt zwanzig verschiedenen Charakter super interessant gewesen.
Bryce ist eine Top-Protagonistin. Sie ist ehrlich, frech und wirklich sehr intelligent.
Ich mag ihre liebevolle und offene Art sehr. Auch Hunt ist ein toller Protagonist.
Er geht ganz nach dem Motto „Harte Schale, weicher Kern“ und seine Geschichte ist wirklich herzzerreißend. Lehabah und Rhun sind äußerst interessante Nebencharaktere und es gibt natürlich noch so viele weitere nennenswerte Charaktere, wie beispielsweise Danika, Jesiba oder Juniper, aber ich möchte hier immerhin keinen Roman schreiben.
Der Schreibstil von Sarah J. Maas ist perfekt.
So, jetzt habe ich meine Meinung gesagt. Ich finde ihren Schreibstil wirklich magisch und auch sehr emotional, spannungsvoll und tiefgründig. Sie baut sich wirklich eine eigene Welt mit ihrem fantasievollen Schreibstil auf. Das Cover ist ein Traum.
Es ist wunderschön und ich liebe jeden einzelnen Aspekt daran. <3

Mein Fazit:

Dieser Auftaktband ist Kino und Fantasy pur. Das Worldbuilding ist außerordentlich gut gelungen und ich kann einfach keine negativen Worte über dieses Buch verlieren. 😊

Eine klare Empfehlung meinerseits!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2021

Liebe macht alles möglich

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Dämonen, Engel und Werwölfe ‑ für mich hatte diese Kombination bereits seit vielen Jahren bereits ihren Reiz verloren. Zu oft wiederholt, zu oft in Literatur und Film verarbeitet. Vielleicht ist diese ...

Dämonen, Engel und Werwölfe ‑ für mich hatte diese Kombination bereits seit vielen Jahren bereits ihren Reiz verloren. Zu oft wiederholt, zu oft in Literatur und Film verarbeitet. Vielleicht ist diese innere Haltung meinerseits auch der Grund, warum ich so selten Urban Fantasy lese. Crescent City konnte mich jedoch trotz dieser Analogien begeistern. Das ist zum großen Teil dem Schreibstil der Autorin und den Charakteren zu verdanken, die mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet wurden.

Ich habe eine Weile gebraucht, um in das Buch zu finden. Das lag nicht nur allein an der eher plumpen Art, wie die Welt den Leserinnen in den ersten 100 Seiten vorgestellt wurde, sondern vorrangig auch an Bryce. Ich hielt sie für arrogant, oberflächlich und verantwortungslos. Einem solchen Charakter wollte ich nicht 900 Seiten lang folgen. Doch im Laufe der Geschichte habe ich sie dennoch lieb gewonnen, als sie immer mehr vor meinen Augen zum Leben erwacht ist.

Nicht nur bei Bryce, auch bei Hunt war ich ebenfalls lange Zeit skeptisch, denn zu seinen schlechten Seiten gehören definitiv ein Beschützerinstinkt mit leicht übergriffigem Verhalten. Doch Bryce geigt ihm hier an einigen Stellen die Meinung, wenn er wieder versucht, über Dinge zu bestimmen, die sie selbst entscheiden möchte. Insbesondere, weil ihre eigene Mutter unter einer toxischen Beziehung litt. Dieses Verhalten wird von ihr nicht beschönigt, sondern ist Streitthema. Schlussendlich habe ich Hunt als relativ unproblematisch erlebt. Die Chemie zwischen ihr und ihm war so gut ausgearbeitet, dass ich ihnen die große Liebe tatsächlich abgekauft habe. Vermutlich, weil Gefühle insgesamt sehr heftig und einnehmend dargestellt werden, sowohl familiäre, freundschaftliche als auch partnerschaftliche Gefühle.

Ich fand es wundervoll dargestellt, wie Hunt und Bryce zusammen an sich arbeiten, heilen und ihre Trauer bewältigen. Wie Freundschaften entstehen oder zerbrechen, wie das Zwischenmenschliche auf allen Ebene der ganzen Geschichte Tiefe verliehen hat. In dieser einen Geschichte werden so viele andere Geschichten erzählt, von Personen, die wieder zueinander finden, die lernen, Verständnis aufzubringen und die besser werden als sie zuvor waren.
„Die Liebe besiegt alles“ ‑ Etwas weniger Pathos wäre mir zwar lieber gewesen, doch im Großen und Ganzen ist vor allem die Liebe zwischen Freundinnen gemeint, die selbst über den Tod noch anhält. Das kann ich akzeptieren.

Was ich jedoch nicht mochte, war die Darstellung von ausschließlich atemberaubend schönen und bevorzugt mächtigen, auch oft selbstgefälligen Charakteren, die nur an Sex dachten. Da musste ich mir mehrmals ein Augendrehen verkneifen. Ich finde es ermüdend, andauernd zu lesen, wie unheimlich elegant jemand sich bewegte oder wie geschmeidig doch das Haar war. Alle waren einfach ausnahmslos perfekt. Viele männliche Nebencharaktere, die unter dem scherzhaft betitelten „dominanten Arschloch‑Syndrom“ litten, wirkten daher identisch. Auch Bryce schien für jeden und alles absolute Traumfrau zu sein.
Kritisch finde ich auch, dass ich mir bei einigen Charakteren nie sicher sein konnte, waren sie jetzt POC oder nicht. Vielleicht wollte die Autorin es einfach schlicht der Vorstellung der Leser
innen überlassen, aber ich persönlich hätte eine konkrete Personenbeschreibung bevorzugt.

Die Welt war an sich schlüssig aufgebaut, auch wenn ich die Namensgebung etwas einfallslos finde. „Midgard“ verbinde ich mit nordischer Mythologie, die konnte ich in der Geschichte jedoch nicht finden. „Umbra Mortis“ ist Latein, jedoch habe ich auch hier keinen Bezug der Charaktere oder der Welt zum Lateinischen gesehen, der diese Bezeichnung erklären würde.
Die ersten 100 und die letzten 400 haben mir am besten gefallen. Dazwischen entstehen einige Längen, die zwar der Charakterentwicklung zuträglich waren, jedoch für mich zu sehr dahinplätscherten. Davon sollte man oder frau sich jedoch nicht abhalten lassen ‑ ebenso wenig von der übereifrigen Informationsflut am Anfang ‑ denn tatsächlich haben die letzten Seiten diese Längen für mich wieder herausgeholt.

Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich mit den Charakteren so stark mitfühlen konnte. Es stecken so viel Leid und Freude in den Seiten, dass man entweder atemlos davor sitzt, der ganze Körper sich vor Schmerz verzieht oder vor Glück weint. Das Ende war überwältigend. Als ich dachte, jetzt wäre es vorbei, hatte ich noch mindestens 100 weitere Seiten zu lesen und es wurde noch viel heftiger.
Crescent City war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2021

Ein packender Auftakt

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In „Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht (Crescent City-Reihe, Band 1)“ geht es um Bryce, die Halb Fae, halb Mensch ist und jedes Vergnügen in Cresent City genießt. Doch als ihre beste Freundin Danica ...


In „Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht (Crescent City-Reihe, Band 1)“ geht es um Bryce, die Halb Fae, halb Mensch ist und jedes Vergnügen in Cresent City genießt. Doch als ihre beste Freundin Danica ermordet wird, kommt alles ganz anders. Als nach 2 Jahren wieder jemand getötet wird, wird aufeinander Bryce zusammen mit Hunt Athalar in die Ermittlungen gezogen. Welche gefährliche Macht bewegt sich in der Stadt und könnte alles zerstören ?

Bryce ist Halb-Fae und Halb-Mensch und arbeitet tagsüber für eine Magierin und verkauft magische Artefakte, die vielleicht auch manchmal illegal sein könnten. Nachts ist sie immer wieder gerne in Clubs unterwegs und versucht so sich von ihrem Alltag etwas abzulenken.

Hunt Athala ist ein Engel, der als gewissenloser Auftragsmörder berüchtigt ist.
Er hat die offizielle Aufgabe jeden Dämon zu orten und zu beseitigen, der durch illegale Weise oder durch die Risse im Northern Rift kommt. Doch es steckt noch etwas anderes hinter seiner Vergangenheit das mit jeder Seite mehr klar wird.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im Wechsel aus der Perspektive von Bryce, Hunt und noch einigen weiteren Charakteren erzählt. Der Leser kann sie so einen Überblick über verschiedene Charaktere bekommen und ihre Eigenschaften. Die beeindruckende Kulisse von Cresent City hat mich mit jeder Seite mehr mitgenommen und neugierig gemacht mehr in dieser Welt zu entdecken. Die Nebenfiguren haben mich ebenso beeindruckt, weil man eine so besondere komplexe Welt erlebt.

Die Spannung hat mich nicht sofort erwischt muss ich gestehen, sondern es hat etwas gedauert, bis ich mehr in die Welt von Bryce eintauchen konnte und sie näher kennenlernen konnte. Schon mit ihrer anderen Reihe konnte mich, die Autorin begeistern, was in dieser hier nicht anders war. Besonders die unterschiedlichen Häuser, die im Buch eine wichtige Bedeutung haben lernt, man nach und nach kennen.

Es gibt diese hier:
HAUS DER ERDE UND AHNEN, HAUS DES HIMMELS UND ATEMS , HAUS DER VIELEN WASSER und HAUS DER FLAMMEN UND SCHATTEN.
Man trifft auf sehr unterschiedliche Wesen und doch führt alles irgendwie nach Cresent City zurück. Die Handlung hat mich immer tiefer mitgenommen und ich konnte es kaum abwarten neue Dinge zu erfahren und vor allem wer hat Bryce beste Freundin getötet. Ich könnte noch so viel mehr schreiben, aber ich kann euch nur empfehlen, wenn ich die Autorin mögt, werdet ihr die Geschichte ebenfalls verschlingen.
Bei der Anzahl der Seiten habe ich etwas länger gebraucht, weil es mit über 900 Seiten ein sehr dicker Wälzer war.

Das Cover ist absolut Mega genial und ich habe mich kaum daran sattsehen können.

Fazit

Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht ist ein gigantischer Auftakt der neuen Reihe von der Autorin, der mich auf seine Weise mitgerissen hat. Ich fiebere sehr auf Band 2 und ich hoffe wir erfahren bald, wann er auf Deutsch kommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.01.2021

Atemberaubende Fantasy - mit Luft nach oben :)

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Crescent City ist das erste Buch, was ich 2021 gelesen habe - ich habe es zu Weihnachten Geschenk bekommen :) Ehrlich gesagt, war ich mit meiner Mutter Ende September sogar zusammen im Buchladen, weil ...

Crescent City ist das erste Buch, was ich 2021 gelesen habe - ich habe es zu Weihnachten Geschenk bekommen :) Ehrlich gesagt, war ich mit meiner Mutter Ende September sogar zusammen im Buchladen, weil ich mir unbedingt eine der heißbegehrten limitierten Auflagen ergattern wollte... aber das Buch habe ich dann erst zu Weihnachten bekommen und der stattliche Preis hat sich meiner Meinung nach wirklich gelohnt!
Nun da ich jedes Buch von SJM (Sarah J. Maas, die Abkürzung ist einfacher) gelesen habe -die Throne of Glass Reihe und Das Reich der sieben Höfe- konnte ich es mir nicht nehmen und habe während des Lesens verglichen.
Bei jeder ihrer Reihen war der erste Band nur ein sanftes Vorspiel, auf das was folgt; der Love-Interest aus dem ersten Band ändert sich immer im Laufe der reihe zu dem, mit dem die Protagonistin dann im ,,endgame" ist; die Handlung wird unglaublich groß und weitet sich auf etwas aus, was man vom Klappentext her nie erwartet hätte und, ich glaube ich spreche für jeden SJM-Fan, ich liebe es. Ganz große High Fantasy.

Crescent City ist ein sehr dickes Buch mit 940 Seiten, dabei bestanden die ersten 200 Seiten beinahe komplett aus World-Building und ein wenig Handlung, was den Einstieg sehr schwer gemacht hat. Unglaublich viele fremde Fantasy-Begriffe, viele Personen und Handlungen, die ich nicht nachvollziehen konnte - kurz gesagt, Crescent City hat mich erschlagen.

Allerdings nach diese 200 Seiten, wenn die Handlung ins Rollen kommt, wurde es besser. das World-Building hatte ich im Kopf verankert und ich hatte mir ein schemenhaftes Bild der Protagonisten gemacht.
Zu Bryce und Danika hatte ich keinen Bezug, weil sich ihre Persönlichkeiten sehr von meinem Charakter unterscheiden. Das hat sich im Laufe des Buches jedoch geändert und ich hatte zwar noch keine persönliche Bindung zu Bryce, konnte sie aber sehr gut nachvollziehen, habe mit ihr gelitten und geliebt.
Trotzdem ist Bryce mir immer sympathischer geworden und ich liebe sie für ihre emotionale Stärke, ihre Liebe zu Danika und Ihrer unermüdlichem Kampfgeist. Obwohl sie anfangs wirklich nervig war...

Besonders beeindruckt hat mich die tiefe Freundschaft zwischen Danika und Bryce, an der Bryce nie zweifelt, egal was für eine Bombe aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit platzt. Das war so ziemlich das Einzige, was ich mit Bryce gemeinsam habe; diese eine beste Freundin, zu der man eine wirklich tiefe Bindung hat. Daher war alles, was mit Danikas Tod zutun hatte, wirklich unglaublich emotional für mich :,)
Hunt Athalar, der männliche Protagonist hat an sich eine komplexe Vergangenheit, jedoch keinen wirklich neuen Charakter. Er wirkt auf mich stereotypisch und relativ langweilig; das einzige Mal, als er Gefühle bei mir hervorrief war bei der Dusch-Szene, vertraut mir, wenn ich sage, dass ich wirklich fast geweint hatte.
Die Handlung ist sehr SJM-like, sich langsam steigernd und mit phänomenalem Ende. Crescent City hat sich langsam aufgebaut und auf den 940 Seiten hat sich alles sehr gezogen; was mich am Ende doch überzeugt hat war das Finale. Action, Spannung und Emotionen, genau wie ich es liebe!

Was ich nach Nachforschungen herausgefunden habe ist, dass Crescent City SJM erstes ,,offizielles" Erwachsenen-Fantasy-Buch ist. Das bestätigt sich durch viele Erotik-Szenen und bildliche Gewalt, letzteres kam in dem Rahmen nie in Das Reich der 7 Höfe noch in Throne of Glass vor, war aber auch nicht so, dass es abschreckend wirkte. Die Erotik-Szenen... gut vielleicht ein bisschen random und unnötig, aber okay. Hat halt nichts mit dem Plot zu tun, aber annehmbar :))

Ich bin sehr gespannt darauf, was die Leser noch in den nächsten zwei Folgeteilen in Crescent City erwartet - vielleicht besuchen wir den zweiten Kontinent, Pangea, erfahren mehr über Ruhn, Königin Hypaxia, Aidas, den fünften Prinzen der Hölle, Jessica Rogas und die neue Regentschaft der Erzengel und möglicherweise lernen wir noch eine andere ,,love interest" für Bryce kennen...
Aufgrund all diesem verdient Crescent City 4 Sterne: ein tolles, aber sehr kompliziertes World-Building, eine phantastische, doch anfangs träge Handlung (mit epischem Finale) und liebenswerte, jedoch leider nicht sehr ,,nahe" Charaktere - ein Muss für SJM Fans!
Trotz allem ist das Buch für mich noch nicht mit meinem emotionalen Leseerlebnis mit der Throne of Glass reihe zu vergleichen, allerdings kann ich jetzt schon sagen, dass mir die Charaktere besser gefallen als jene aus Das Reich der 7 Höfe :)
stay safe

xx Juli

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