Cover-Bild Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 10.02.2017
  • ISBN: 9783423761635
Sarah J. Maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Roman
Alexandra Ernst (Übersetzer)

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2017

Mein Highlight 2017

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Auf dieses Buch habe ich mich unglaublich gefreut. Das Cover ist mit Abstand eines der schönsten die ich je gesehen habe. Doch auch der Klappentext machte mich neugierig.

Ich hatte das Buch bereits einige ...

Auf dieses Buch habe ich mich unglaublich gefreut. Das Cover ist mit Abstand eines der schönsten die ich je gesehen habe. Doch auch der Klappentext machte mich neugierig.

Ich hatte das Buch bereits einige Tage hier liegen, gestern Mittag schnappte ich es mir und wollte mal kurz rein lesen, tja, das wurde leider nichts, ich legte das Buch erst wieder auf die Seite als ich es fertig gelesen hatte.
Jetzt nach dem lesen bin ich noch immer völlig geflasht.
Ich hatte wirklich viel erwatet aber was die Autorin hier geschaffen hat ist der absolute Wahnsinn.
Ihr hättet mein Gesicht sehen sollen als ich das Buch beendet hatte, ich saß bestimmt 10 Minuten reglos da, mit offenen Mund.
Ich war völlig geplättet und sprachlos.
So viel kann ich euch jetzt schon sagen, dieses Buch ist mit Abstand mein Highlight 2017!!!!

Der Schreibstil der Autorin sehr locker und flüssig zu lesen. Ich habe dieses Buch inhaliert, ich habe jeder Seite und jedem neuen Wort entgegen gefiebert.
Ich war derart in diesem Buch versunken dass ich dachte ich sei ein Teil der Story.

Feyre hat es alles andere als leicht, ihre Mutter ist früh verstorben, sie leben in verarmten Verhältnissen und dennoch versucht sie ihre Familie zu ernähren, doch der harte Winter und die wenigen Tiere machen ihr fast einen Strich durch die Rechnung.
Dennoch gibt Feyre nicht auf, und diese Ausdauer wird belohnt, Feyre erlegt eine Hirschkuh. Doch damit nicht genug die erlegt auch einen Wolf, um dessen Fell zu verkaufen.
Dass dieser Wolf aber ein sagenumwobener Fae war erkennt sie erst als es zu spät ist.
Der High Lord persönlich fordert ihre Schuld ein, entweder stirbt sie oder aber sie kommt mit in sein Reich.
Was Feyre dort alles widerfährt, was sie durch stehen muss und erlebt könnte kaum grausamer sein.

Die Charaktere sind einfach wundervoll gezeichnet.
Selbst die Nebencharaktere die oftmals ziemlich blass sind, sind hier sehr facettenreich und voller Farbe gestaltet.
Die Beziehung zwischen Feyre und Talmin ist einfach toll beschrieben.

Diese neue Welt die die Autorin hier erschaffen hat ist einfach grandios.
Gerade das Reich der Fae hat mich völlig in den Bann gezogen, nichts ist dort wie es scheint.
Das Ende gleicht einem wahren Showdown. Unglaublich spannend, berührend und voller Action.
Anders als ich erwartet hatte endete dass Buch ohne Cliffhanger. Zwar sind noch einige Fragen offen aber zunächst einmal herrscht Frieden.

Ich denke ihr merkt es selbst, ich bin begeistert und dieses Buch ist DASS Highlight 2017 für mich. Ich bezweifele dass mich ein anderes Buch derart begeistern kann.
Klare und uneingeschränkte Empfehlung.

Fazit:
Mit "Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen" gelang der Autorin in den USA ein unglaublicher Hype und dass völlig verdient.
Was sie hier geschaffen hat überzeugte mich auf ganzer Linie. Selbst jetzt nach dem lesen kreisen meine Gedanken ständig um die Story.
Dieses Buch bekommt von mir die 5 + Sterne denn es ist ein wahres Highlight und ein Must read.

Veröffentlicht am 21.02.2017

Eine märchenhafte Geschichte mit einem schwachen letzten Drittel...

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Inhalt
Damit ihre Familie den harten Winter überleben kann, muss die junge Feyre einiges auf sich nehmen. Als sie eines Tages im Wald einen grossen Wolf erledigt, weiss sie noch nicht, was sie damit angerichtet ...

Inhalt
Damit ihre Familie den harten Winter überleben kann, muss die junge Feyre einiges auf sich nehmen. Als sie eines Tages im Wald einen grossen Wolf erledigt, weiss sie noch nicht, was sie damit angerichtet hat. Denn der Wolf war ein Fae, eines jener mächtigen und grausamen Wesen von der anderen Seite der Mauer. Die Fae fordern Wiedergutmachung für diesen Mord; ein Leben für ein Leben. Und so kommt es, dass Feyre ihre Vergangenheit hinter sich lassen und ihre Zukunft in Prythian, dem Reich der Fae, verbringen muss. Trotz ihrer Abneigung gegen die magiebegabten Wesen muss Feyre bald feststellen, dass die Fae nicht nur die blutrünstigen Monster sind, die sie aus den Geschichten kennt. Besonders Tamlin, auf dessen Anwesen im Frühlingshof sie fortan leben muss, ist ganz anders, als sie erwartet hat...

Meine Meinung
Ich habe recht schnell in die Geschichte hinein gefunden. Der Schreibstil ist wirklich sehr schön, teilweise fast schon poetisch, was mir persönlich grosse Freude bereitet hat. Ein wenig mehr Informationen wären zu Beginn doch angenehm gewesen, da man mit Begriffen wie Fae und High Lord konfrontiert wird und sich noch nicht wirklich einen Reim darauf machen kann.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Feyre geschrieben, einem jungen Menschenmädchen, das ein hartes Schicksal erlitten hat; sie ist Halbwaise, ihre Familie bettelarm und doch ist sie die einzige, die den Willen hat, ums Überleben zu kämpfen. Ihre beiden Schwestern sind ihr keine grosse Hilfe, die eine schwach, die andere grausam, und auch der Vater hat längst den Lebenssinn verloren. So kommt es, dass Feyre all das erlernt hat, was sie zum Überleben braucht: Kämpfen, Jagen, Töten. Als sie aus Versehen einen Fae erledigt, nimmt ihr Schicksal eine krasse Wendung; um Wiedergutmachung zu leisten, soll sie bis zum Lebensende im Land der Fae bleiben. Da sie die Fae nur als Monster aus uralten Geschichten kennt, fürchtet sie sich und plant ihre Flucht, sucht nach einem Ausweg. Doch schnell stellt sie fest, dass die Fae anders sind, als die Mythen und Legenden sagen. Tamlin, Herr des Hauses, in dem sie fortan leben soll, ist ein zuvorkommendes Wesen und auch sein Berater, Lucien, ist zwar den Menschen gegenüber eher abgeneigt und doch lässt er sie in Ruhe und Frieden leben.

Die Geschichte nimmt ihre Wendungen, Feyre entdeckt nach und nach, was hinter den Fae steckt, entdeckt Geheimnisse und erforscht die Umgebung ihres neuen Zuhauses. Ihre Zuneigung zu den Fae, insbesondere zu Tamlin wächst und wächst. Die Entwicklung in dem Buch hat mir sehr gut gefallen - Feyre wird von der notgedrungenen Jägerin zu einer selbstbewussten jungen Frau, eine zarte Liebe bahnt sich an und doch hat es genügend Überraschungen und Wendungen, dass einem der Lesespass erhalten bleibt. Dass die Geschichte eine Adaption von "Die Schöne und das Biest" ist, hat mir natürlich ganz besonders gefallen.

Etwas negativ aufgefallen ist mir, dass sich Logikfehler eingeschlichen haben. So weiss Feyre nicht, wo sie sich genau im Land der Fae befindet und kann es trotzdem benennen. Sie hat noch nie ein bestimmtes Wesen gesehen, schafft es aber, es fast haargenau zu malen. Personen haben mal rotblondes, mal schwarzes Haar. Eine Fae wird später immer als "Sterbliche" bezeichnet... Ich weiss nicht, ob sich die Fehler in der Übersetzung eingeschlichen haben, oder woran das lag, mich hat es aber ein wenig gestört.

Gefallen hat mir dafür sehr, wie sich die Beziehung zwischen Feyre und Tamlin aufgebaut hat, wie die einzelnen Stränge der Geschichte zusammengelaufen sind, die Tiefe der Story an sich und hach ... lest es am besten selbst, es ist wirklich schwer, die richtigen Worte zu finden.

Was mich dann aber richtig gestört hat, war das letzte Drittel der Geschichte... Es ist schwer, dieses zu beschreiben, ohne gross zu spoilern, deshalb hier eine kleine Spoilerwarnung. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt...

SPOILER
Konkret rede ich hier von der Szene an, als sich Feyre unter dem Berg befindet. Ich rede vom Rätsel, dessen Lösung so offensichtlich ist, ich rede vom Labyrinth, von komischen Aufgaben, die unnötig brutal gestaltet sind, und deren Ausgang doch schon von vornherein klar sind und ich rede auch von unnötigen Szenen, in denen Ekelpaket Rhysand Feyre unter Drogen setzt und sie tagtäglich dazu zwingt, vor hunderten Fae halbnackt zu tanzen.

Vorneweg muss ich sagen, ich habe eine grosse Abneigung gegen Labyrinthe in Büchern. Für mich ist das ein Zeichen, dass ein Autor nicht weiss, wie er seine Geschichte spannend halten soll. Dies ist lediglich meine Meinung, ich erkläre das hier nur, damit ihr meine Bewertung versteht.
Feyre kriegt drei Aufgaben gestellt. Auch das war mir ein Dorn im Auge. Ganz ehrlich? Die Aufgaben sind zwar brutal, dennoch waren sie für mich unglaubhaft. Eine furchtbare Herrscherin, die sich solche Spiele ausdenkt. Für mich einfach nicht glaubhaft. Bis Feyre in den Berg geht habe ich "Dornen und Rosen" als Jugend- und Erwachsenenbuch empfunden. Mit dem Labyrinth, den Rätseln, den Aufgaben ist es aber zu einem (zugegebenermassen recht brutalen) Kinderbuch mutiert. Für mich ging es von da an einfach nur noch bergab.
Auch dass Rhysand auftaucht, der in den Social Media regelrecht vergöttert wird, hat hier nichts retten können. Mich hat er leider nicht überzeugen können und seine Handlungen - wenn auch später erklärt - sind für mich unverzeihbar.
SPOILER ENDE

Viele Punkte in der Geschichte empfand ich als vorhersehbar, so leider auch das Ende. Für das obgenannte und das Ende muss ich leider einen fetten Punkt Abzug geben.

Setting
Die Geschichte um Feyre spielt in einer fiktiven Welt. Vorne im Buch befindet sich eine wunderschöne Karte, der man entnehmen kann, welche Orte wie heissen und welches Territorium das der Fae und der Menschen ist. Das World-Building hat mich vollkommen überzeugen können. Auch wenn erst etwas Ratlosigkeit geherrscht hat, was denn nun Fae und High Lords und all die anderen Wesen sind.

Die Fae sind ein faszinierendes Volk mit einer Menge Artenvielfalt. Je nach dem, woher die Fae stammen, sehen sie vollkommen anders aus, als ihre Artgenossen. So gibt es auch blauhäutige Fae, solche die wie Schatten sind und solche mit borkenähnlicher Haut. Bei gewissen Arten hatte ich meine Mühe, sie mir vorzustellen, und doch war ich sehr begeistert von der Welt der Fae.

Ein Grossteil der Geschichte spielt im Frühlingshof, der Heimat von Tamlin und Lucien. Der Frühlingshof hat mir persönlich sehr gut gefallen, da ich blühende Blumen, frische Windböen und zarte Regentropfen einfach mag. Die Beschreibung der Orte war wirklich meisterhaft und ich habe mich direkt vor Ort gefühlt.

Charaktere
Feyre ist eine junge Menschenfrau, die es im Leben nicht einfach hat. Im Gegenteil, ihre Familie ist ihr gegenüber unfair und undankbar. Ich hatte schon von Beginn an Mitleid mit ihr, auch wenn sie alles tut, dass sie eben dieses Mitleid nicht braucht. Feyre ist ein starker Charakter, hat Eigenwille und Mut, ist aber auch ein wenig naiv. Ihr grösste Schwäche ist ihre Unwissenheit. Teilweise hatte ich zwar etwas Mühe mit ihr, weil sie nicht gesehen hat, was um sie herum passiert ist und dass Tam eigentlich nichts böses will, trotzdem war sie mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe richtig mit ihr gefiebert.

Tamlin ist ein Fae, der die Gestalt wandeln kann. Er hat ein grosses Geheimnis und eine schreckliche Bürde, die auf ihm lastet. Seine Geheimnisse werden nur nach und nach aufgedeckt. Spätestens aber nach dem ersten Drittel hat er mein Herz für sich gewonnen. Er ist ein zarter Fae, sanftmütig im Herzen, wenn auch manchmal hart gegen aussen. Ganz ehrlich, ich bin total verknallt in ihn!

Die Charaktere in "Dornen und Rosen" haben mir sehr gut gefallen. Sie waren alle durchdacht und hatten ihre Tiefe, ihre Schwächen. Besonders mochte ich auch Lucien, den Berater von Tamlin. Seine Art war sehr erfrischend und unterhaltsam und hat mich immer mal wieder zum Schmunzeln gebracht. Wen ich hingegen nicht richtig liebgewinnen konnte, ist Rhysand. Ich weiss, dass praktisch alle dem Typen verfallen sind und auch wenn gegen Schluss seine Beweggründe klarer werden - ich mag den Kerl nicht.

Fazit
"Dornen und Rosen" ist ein wunderbarer, fantastischer, märchenhafter Auftakt, der mit tiefgründigen Charakteren, tollen Plottwists und einer zauberhaften Welt trumpft. Leider wurde mir der letzte Drittel zu "wild" und unlogisch und hat für mich einiges kaputt gemacht. Dennoch wurde ich sehr gut unterhalten und besonders Tamlin wird für immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Veröffentlicht am 21.02.2017

Eine echt tolle Geschichte

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Titel: Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen
Reihe: Das Reich der sieben Höfe; Band 1
Autorin: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
Preis: 18,95 € Hardcover
Erscheinungsdatum: 10.02.2017
Seitenzahl: 480


Inhalt:

Sie ...


Titel: Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen
Reihe: Das Reich der sieben Höfe; Band 1
Autorin: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
Preis: 18,95 € Hardcover
Erscheinungsdatum: 10.02.2017
Seitenzahl: 480


Inhalt:

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.[Quelle: dtv Verlag]


Über die Autorin:

Sarah J. Maas wuchs in Manhattan auf und lebt seit einiger Zeit mit Mann und Hund in Pennsylvania. Bereits mit dem ersten Entwurf zu ›Throne of Glass‹ sorgte sie für Furore: Mit 16 veröffentlichte sie ›Queen of Glass‹ (so der damalige Titel) auf einem Online-Forum für Autoren und initiierte damit eines der frühesten Online-Phänomene weltweit. [Quelle: dtv Verlag]


Erster Satz:

Der Wald war ein Irrgarten aus Schnee und Eis.



Meine Meinung:

Cover:
Das Cover finde ich total schön. Dieser durchsichtige Schutzumschlag ist einfach nur total cool.

Schreibstil:
Das Buch ist in einem wunderschön flüssigen Schreibstil aus der Sicht von Feyre geschrieben. Es ist alles super schön bildlich beschrieben, sodass ich mir die Welt gut vorstellen konnte.

Charaktere:
Die Charaktere waren alle sehr schön detailreich ausgearbeitet und hatten eigentlich alle ihre Daseinsberechtigung. Ich hatte aber erstmal mit vielen auch so meine Schwierigkeiten. Am Anfang fand ich irgendwie keinen so richtig sympathisch. Mit der Zeit wuchsen mir dann aber doch einige Charaktere sehr ans Herz, wie z.B. die Protagonistin Feyre. Am Anfang war sie mir irgendwie zu kühl, aber dann mochte ich sie von Seite zu Seite mehr. Dann waren da noch Tamlin und Lucien. Auch die beiden haben sich nach und nach einen Platz in meinem Herzen erkämpft. Sehr sympathisch fand ich aber auch Alis, eine super nette und hilfsbereite Fae. Dann gab es noch Rhysand. Erst habe ich ihn gehasst, dann mochte ich ihn, dann habe ich ihn wieder gehasst. Es war ein ständiges hin und her.


Story:
Eine wundervolle Geschichte voller Gefühl, Magie und Spannung. Den Anfang fand ich noch ein wenig langatmig und ich hatte ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Für mich hat es sich aber definitiv gelohnt weiterzulesen. Die Geschichte wurde echt noch richtig gut. Denn nachdem ich mit Feyre das Reich der Fae erkunden durfte und Tamlin und Lucien kennenlernte, wurde die Geschichte viel besser. Die Autorin erschafft mit „Prythian“ wirklich eine einzigartig magische Welt. Nicht nur eine wundervolle Liebesgeschichte ist Teil des Buches, auch ein großes Geheimnis galt es zu lüften. Immer mal wieder bekam ich Hinweise und deckte mit Feyre zusammen Dinge auf. Dennoch waren meiner Meinung nach die ersten zwei Drittel doch eher der Liebesgeschichte gewidmet, die aber unglaublich schön war. Leider gab es dennoch zwischendrin immer mal wieder kurzzeitig ein paar langatmige Stellen. Doch dann im letzten Drittel wurde es auf einmal richtig spannend. Nachdem das große Geheimnis erst einmal gelüftet war, folgten eine Überraschung und ein Schock dem Nächsten. Mit dem was dann passierte, habe ich eigentlich nicht gerechnet. Neben der unglaublichen Spannung war das Ende aber auch sehr schön. Für mich war es ein ganz schönes Wechselbad der Gefühle. Ich habe sehr mit Feyre mitgelitten und gehofft. Ich bin sehr gespannt, wie es in Band 2 weitergeht.

Fazit:

Eine echt tolles Buch mit einer wundervollen Liebesgeschichte, einer einzigartigen magischen Welt und geballter Spannung am Schluss. Trotz ein paar Längen zwischendurch wirklich ein gelungener Reihenauftakt. Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.



Veröffentlicht am 18.02.2017

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Die Original Ausgabe von Das Reich der sieben Höfe, hatte ich dank Instagram schon länger im Auge. Da mir die Reihe Throne of Glass von Sarah J.Mass sehr gefällt. So habe ich mich sehr gefreut, dass diese ...

Die Original Ausgabe von Das Reich der sieben Höfe, hatte ich dank Instagram schon länger im Auge. Da mir die Reihe Throne of Glass von Sarah J.Mass sehr gefällt. So habe ich mich sehr gefreut, dass diese Reihe nun auch übersetzt wird. Doch hatte auch etwas Angst, da meine Erwartungen hoch waren. Schon mal vorweg, ich wurde nicht enttäuscht.

Beim Cover war ich erst zwiegespalten, da mir das Original sehr gefallen hat. Doch nun nach dem Lesen und wenn man es dann in den Händen hält, gefällt es mir. Der transparente Umschlag ist mal was anderes und auch ohne dieses, schaut das Buch sehr schön aus.

Weil heute Nacht alle Monster aus ihrem Käfig gelassen werden, egal, welchem Hof sie gehören. Und daher kann ich bis zum Morgengrauen nach Belieben umherstreifen. Seite 227

Zum Inhalt. Der Klappentext verrät nicht viel, genauso wie ich es mag. So hat man nicht schon ein Bild im Kopf vor dem Lesen, sondern kann sich ganz auf die Geschichte einlassen und sich so treiben lassen, wohin auch immer sie einen führt. Deswegen werde ich es ihm gleich tun und mich bedeckt halten. Doch eins kann ich euch Verrat, wenn ihr die Schöne und das Biest mögt, seid ihr bei der Geschichte hier genau richtig.

Sarah J.Maas hat einen tollen Schreibstil. Sie schafft es, beim Leser ein Kopfkino zu erzeugen. Dabei verliert sie sich aber nicht in endlosen Beschreibungen. Ich konnte mir die Welt von Prychian sehr gut vorstellen, hatte beim Lesen die Charaktere genau vor Augen. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Feyre. Etwas habe ich auf Perspektivwechsel zu an Charakteren gehofft, wie bei Throne of Glass. Diese blieben aber aus. Vielleicht in Band 2, ich würde es mir wünschen.

Wer will schon jemanden in seiner Nähe haben, der so mit Dornen gespickt ist wie ich. Mit Dornen? Stachelig. Widerborstig. Scharfzüngig. Unberechenbar. Seite 286

Die Charaktere erinnerten mich stark an die aus Throne of Glass. Aber keine Angst, nicht 1 zu 1. Ich habe nur so einige Charaktereigenschaften wider erkannt. Da wäre Feyre unsere Protagonistin, sie muss sehr stark sein, um zu überleben und ist eine Kämpferin, aber auch nicht auf den Mund gefallen und stur. Dann Tamlin, eine tragische Figur für mich, die ich aber sehr mag. Und wo wir bei tragisch sind, auch das Schicksal von Lucien ist nicht ohne. Ihn mochte ich auch sehr. Nun zu meinem Lieblingscharakter Rhys, man erfährt nur sehr wenig über ihn. Aber alleine die optische Vorstellung seinen Charakters, wie die Dunkelheit ihn verschluckt. Wow, eine tolle Vorstellung. Ihr merkt schon, ich mag sie alle sehr gerne. Frau Maas schafft es mal wieder, mir so einige Charaktere ans Herz wachsen zu lasen.

Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Wie die Elemente aus die Schöne und das Biest in diese High-Fantasy Welt eingeworben wurden, war toll. Noch dazu wurde das ganze sehr spannend und fesselnd erzählt. Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil es so schön war in diesem Weltenentwuf abzutauchen. Gleichzeitig wollte ich es aber nicht beenden. Am Ende kommt es zu einem nervenaufreibenden Showdown. Bei dem ich auf meinem Pullikragen rumgebiessen habe und nur immer wieder Nein, Nein gesagt habe, während ich den Kopf geschüttelt habe. Extrem Spannend. Emotional konnte mich die Geschichte so richtig packen, sodass ich sehr mit den Charakteren mitgefiebert habe.

Fazit:
Die Schöne und das Biest meets Throne of Glass.
Sarah J.Maas hat es geschafft, ein Märchen in eine High-Fantasy Welt zu pflanzen, mit viel Spannung und authentischen Charakteren.
Wer die Throne of Glass Reihe kennt, wird einige Gemeinsamkeiten finden.
Ich bin extrem gespannt auf Band 2.

Veröffentlicht am 16.02.2017

I ship it! (ausnahmsweise mal nicht die Hauptcharaktere)

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Oh mein Gott.
Dieses Buch hat mich echt fertig gemacht (im positiven Sinn).
Auf den ersten 200 Seiten passiert an sich nicht soooo viel, aber es ist so malerisch und wundervoll geschrieben, dass ich dennoch ...

Oh mein Gott.
Dieses Buch hat mich echt fertig gemacht (im positiven Sinn).
Auf den ersten 200 Seiten passiert an sich nicht soooo viel, aber es ist so malerisch und wundervoll geschrieben, dass ich dennoch völlig darin versinken konnte. Die Charaktere waren einfach nur sehr gut geschrieben und vor allem fand ich sie sehr... realistisch. Hier wurden auch mal schlechte Entscheidungen getroffen, wie es jeder eben manchmal tut und man konnte nicht einfach alles wieder hinbiegen. Danke dafür.
Die Storyline an sich war auch wirklich gut. Obwohl jeder wahrscheinlich die Geschichte von "die Schöne und das Biest" kennt werden hier doch einige Twists und Ereignisse gebracht, die den Leser noch überraschen.
Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin guter Hoffnung dann einmal mehr fünf Sterne vergeben zu können.