Cover-Bild Lovely Mistake

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Paperback
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 03.08.2020
  • ISBN: 9783864931499
Sarah Stankewitz

Lovely Mistake

Wie weit wird sie gehen, um ihr Herz zu schützen?

Ein halbes Jahr ohne Dates, ohne Männer und vor allem ohne sich neu zu verlieben. Das ist Mollys Plan, denn sie hat eine schwere Zeit hinter sich und kann es sich nicht leisten, ihr Herz an den Falschen zu vergeben. Als sie jedoch von einem Wasserschaden aus ihrer Wohnung vertrieben wird, hat sie keine andere Wahl, als bei Troy einzuziehen, einem verdammt gutaussehenden Handwerker. Ungewollt entdeckt sie die Narben aus seiner Vergangenheit und fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Doch Troy gehört genau zu der Sorte Mann, von der Molly sich unbedingt fernhalten muss ... 

Die Geschichte von Molly und Troy, für alle Fans von »Perfectly Broken«.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2020

Nicht überzeugend

2

Im zweiten Teil der Bedford-Reihe lernen wir Molly und Troy kennen. Die besten Freunde von Brooklyn und Chase aus dem ersten Teil der Reihe.

Nachdem Molly in der Vergangenheit immer wieder an die "falschen ...

Im zweiten Teil der Bedford-Reihe lernen wir Molly und Troy kennen. Die besten Freunde von Brooklyn und Chase aus dem ersten Teil der Reihe.

Nachdem Molly in der Vergangenheit immer wieder an die "falschen Männer" geraten ist, hat sie eine Regel aufgestellt - sie will für die nächsten 6 Monate keinen Mann berühren. Der Plan gerät allerdings schwer ins wanken, als sie einen Rohrbruch in ihrer Wohnung hat und vorübergehend bei Troy einzieht.

Troy, der den Ruf hat ein "Abschlepper" zu sein, war mir zu weich, zu begriffsstutzig und zu süß. Für mich war absolut nicht verständlich, wie er überhaupt an diesen Ruf gekommen ist.
Molly fand ich einfach unmöglich. Sie stößt Troy permanent von sich, provoziert aber immer wieder Situationen, in denen es zu Nähe kommt und obwohl sie Troy sagt, dass sie kein Interesse an ihm hat, ist sie dennoch eifersüchtig und lässt ihn das auch deutlich spüren. Häufig wirkt, als schiebt sie ihre kranke Mutter immer wieder als Ausrede vor, wenn ihr Situationen oder Veränderungen Angst machen. Es passt nicht zu dem Image, was man anfangs von ihr vermittelt bekommt und beide konnten mich leider überhaupt nicht überzeugen.

Die Story selbst war absolut vorhersehbar und ich fand schade, dass bei Mollys Vergangenheit so drum herum geredet wurde, obwohl es ohnehin klar war, was ihr passiert ist. Das gefühlt ewig ein Geheimnis darum gemacht wird und es dann aber in wenigen Sätzen abgetan war, ist für mich auch nicht nachvollziehbar.

So sehr ich mich auch auf "Lovely mistake" gefreut habe, muss ich zugeben, dass es leider überhaupt nicht mit dem ersten Teil mithalten kann und für mich maximal als Strandlektüre taugt.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.07.2020

Leider nicht meins - ich bin mit den Protagonisten und der Handlung nicht warm geworden

1

Achtung: Band 2 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!

Molly ist eigentlich nicht schüchtern, wenn es um Männer und Sex geht, aber nach ihrer letzten Beziehung ist das Thema für sie erstmal durch. Sie ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!

Molly ist eigentlich nicht schüchtern, wenn es um Männer und Sex geht, aber nach ihrer letzten Beziehung ist das Thema für sie erstmal durch. Sie hat genug! Also beschließt sie, 6 Monate lang auf sämtliche Berührungen von Männern zu verzichten. Ihre krebskranke Mutter sagte ihr nämlich, wenn es der Richtige ist spürt man das Knistern bei der Berührung. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Molly. Nach einem Wasserrohrbruch in ihrer Wohnung kommt sie ausgerechnet bei Troy unter, den sie nach einem heftigen Flirt einfach im Anschluss ignoriert hat. Kann Molly ihre Regel durchhalten?


Ich fand „Perfectly Broken“ unglaublich berührend und wirklich wunderschön. Gut, am Ende hatte es eine Klischee-Attacke aber ansonsten fand ich es echt toll. Also war klar, dass ich mir „Lovely Mistake“ anschaffen würde. Aber leider, war dieses Buch nicht meins.

Molly war für mich ein schwieriger Charakter. Ich fand sie oft albern und zu Teenie. Ihren Entschluss konnte ich nicht nachvollziehen und immer wieder reagiert sie in meinen Augen unlogisch. Ich bin mit ihr sehr lange nicht warm geworden. Erst im letzten Drittel, als man etwas mehr erfahren hat, wurde das besser, aber dann ging mit der Wendung für mich wieder alles bergab.

Troy ist am Anfang auch sehr widersprüchlich. Man wird lange im Dunkeln gelassen, aber als man dann endlich mehr über ihn erfährt, nimmt die Sympathie stetig zu. Ich mochte ihn lieber als Molly.

Mein Liebling in diesem Buch war aber Balou, ein Hund. Er ist Mollys Halt und Kummerkasten und einfach ein unglaublich liebes Tier, trotz allem, was er erlebt hat. Ich finde es toll, dass hier ein nicht perfekter Hund aus dem Tierheim eine Rolle bekommen hat. Oft versauern diese Tiere im Tierheim, weil die Menschen ein optisch perfektes Haustier haben wollen.

Ich bin leider mit der Geschichte überhaupt nicht warm geworden. Ich konnte Mollys Entschluss nicht nachvollziehen und empfand sie sehr oft als albern und unlogisch. Immer wieder hat sie sich gegen Dinge extrem gewehrt und sich total aufgeregt und ich habe nicht verstanden, warum eigentlich. Sie hat einen großen Traum und will den nicht umsetzen, aus diversen vorgeschobenen Gründen. Sie hat Angst davor, dabei liegt eine eventuelle Lösung auf der Hand, aber nein, auf keinen Fall geht das so einfach, es muss kompliziert und scheinbar unlösbar sein.
Mollys „Grund“ für ihren Entschluss, den man erst sehr spät erfährt, fand ich nicht schlecht, aber leider passt ihr restliches Verhalten überhaupt nicht dazu. Für mich passt Molly irgendwie nicht, zu viele zu gegensätzliche Facetten. Ihr Verhalten ist sehr sprunghaft. Ich konnte ihr oft nicht folgen. Immer wieder sorgte sie bei mir für „Hä?“-Momente.

Zu Beginn des letzten Drittels begann ich, langsam besser mit dem Buch klar zu kommen und dann kam die Wendung und schon war alles wieder genauso wie vorher: Chaos, seltsame Entscheidungen, Überreaktionen und jede Menge „Hä?“-Momente. Ich empfand Mollys Reaktion auf die Wendung als sehr klischeehaft und absolut vorhersehbar, dennoch aber nicht logisch.

Fazit: Leider war das Buch nicht meins. Ich hatte meine Probleme mit den Protagonisten, wurde mit der Handlung nicht wirklich warm und habe mich über die Wendung geärgert. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht, weil ich gehofft hatte, wieder verzaubert zu werden, wie bei „Perfectly Broken“, das mich sehr berührt hatte. Aber leider hat das überhaupt nicht geklappt. Kurz vor der Wendung dachte ich „jetzt!“, doch die Wendung hat mir das wieder kaputt gemacht.

Ich kann dem Buch leider nicht mehr als 2 Sterne geben. Für mich war es leider nichts.

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Veröffentlicht am 28.07.2020

Leider weit hinter den Erwartungen

1

Ich hatte mich sehr auf Lovely Mistake gefreut, da ich Prefectly Broken echt super fand. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an das Buch, die leider nicht in dem Maß erfüllt werden konnten.

Zentrale ...

Ich hatte mich sehr auf Lovely Mistake gefreut, da ich Prefectly Broken echt super fand. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an das Buch, die leider nicht in dem Maß erfüllt werden konnten.

Zentrale Figuren sind Molly und Troy, die sich beide in dem Zug ähneln: Ihr Leben und ihre Wünsche aufzugeben und ihre Leben für andere zu opfern. Molly sagt sich zu Beginn vorerst von der Männerwelt los und leider hat das Buch da schon für mich geschwächelt. Ich habe Molly einfach nicht glauben können. Das wirkte nicht echt, kam nicht von innen oder zumindest waren es nicht die richtigen Worte für mich, um dieses Gefühl zu transportieren. Und leider ging es das ganze Buch über so weiter.

Die Grundidee hatte mir gefallen aber recht schnell wurde klar, dass das Buch Schema F verfolgt. Das klingt jetzt recht hart, was ich damit meine ist, dass ich immer wusste was im kommenden Schritt passieren wird bzgl. Handlung. Somit gab es da leider keine Überraschungen und es wurde einem Muster gefolgt, welches man kennt, wenn man öfter Romane liest. Das ist per se nichts Schlechtes, führt aber eben dazu, dass es mich als Leser ein Stück weit gelangweilt hat.

Nichtsdestotrotz ist das Buch gutgeschrieben, flüssig, verständliche Sprache und absolut logisch aufgebaut. Die Geschichte wird sowohl aus der Perspektive von Troy als auch Molly erzählt, was ich persönlich sehr mag. Um so mehr hat mich aber gestört, dass Mollys Gefühle bei mir nicht ankamen und dass Troy charakterlich blass geblieben ist. Bei Vergleichen wurde in die Phrasenkiste gegriffen, flotte Sprüche wirkten aufgesetzt und nicht authentisch, sie passten einfach nicht, gerade bei Molly. Es wirkt so zwanghaft cool auf mich.

In der Summe gebe ich 3 von 5 möglichen Sternen. Die Geschichte hatte potenzial, welches leider nicht ausgeschöpft werden konnte.

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Veröffentlicht am 21.07.2020

Leider eine absolute Enttäuschung

1

Nach schlechten Erfahrungen mit Männern erlegt sich Molly selbst eine Regel auf: ein halbes Jahr keine Männer oder Dates! Sie möchte sich lieber auf sich und ihre kranke Mutter konzentrieren. Doch ein ...

Nach schlechten Erfahrungen mit Männern erlegt sich Molly selbst eine Regel auf: ein halbes Jahr keine Männer oder Dates! Sie möchte sich lieber auf sich und ihre kranke Mutter konzentrieren. Doch ein Wasserschaden in ihrer Wohnung bringt ihre Pläne durcheinander. Molly zieht nämlich vorübergehend bei Troy ein und der lässt ihr Herz höher schlagen...

Vielleicht waren meine Erwartungen nach Perfectly Broken zu hoch, aber Lovely mistake konnte zu keinem Zeitpunkt an diese Geschichte heranreichen. Dieses Buch ist eine einzige Molly Show. Es fängt schon bei ihren komischen Regeln an, die sie selbst reihenweise nach belieben bricht. Wenn aber andere diese Regeln brechen, wird sie zur Furie. Ihre Meinungen und Gedanken wechseln von Seite zu Seite hin und her. Das nervt ungemein! Es geht nur um sie und ihren Willen! Bis zum Schluss bin ich nicht mit ihr warm geworden und konnte rein gar nichts fühlen oder ihre Handlungen nachvollziehen. Troy dagegen ist ein wirklich toller Kerl (obwohl er laut Molly ein Frauenheld ist!), der aber leider völlig untergeht. Seine Probleme standen immer im Schatten und wurden, meiner Meinung nach, auch nicht vernünftig behandelt/gelöst. Desweiteren gab es viele inhaltliche Phasen die mich störten: z.B. auf der einen Seite nennt Molly den Namen von Troys Schwester und auf der nächsten Seite hat er ihr den Namen nie gesagt! Zu oft wurde auch auf Troys "perfekten Sixpack" und seine "eisblauen Augen" hingedeutet. Mollys ständige unbegründete Eifersucht setzt dem ganzen dann die Krone auf! Auch das Auftreten von Brooke und Chase wirkt zu aufgesetzt und hat nichts mit dem Paar aus Band 1 gemein. Die letzten drei Kapitel waren dagegen sehr emotional und ich konnte zum ersten Mal wirkliche Gefühle empfinden.

Lovely mistake ist leider eine komplette Enttäuschung! Es kamen nie richtige Gefühle auf, denn dazu war die Molly Ego Show einfach zu groß gewesen. Sarah Stankewitz meint zum Schluss, dass kein zweiter Teil geplant war und sie hätte es auch dabei belassen sollen!

  • Cover
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Veröffentlicht am 13.07.2020

Leider viel zu konstruierte und unlogische Liebesgeschichte

1

Das Cover mag ich wirklich gerne, weil zum einen die Farbkombinationen sofort ins Auge sticht und es zum anderen perfekt zum ersten Teil der Reihe passt, ohne dass sie sich allzu sehr gleichen.

Auch ...

Das Cover mag ich wirklich gerne, weil zum einen die Farbkombinationen sofort ins Auge sticht und es zum anderen perfekt zum ersten Teil der Reihe passt, ohne dass sie sich allzu sehr gleichen.

Auch die Geschichte an sich klang erstmal recht viel versprechend: Mollys Leben läuft im Moment alles andere als gut. Ihre Mutter erholt sich gerade von einer anstrengenden Chemotherapie und sie führt deswegen deren Café weiter, obwohl sie eigentlich lieber eine Konditorei eröffnen würde. Dann muss sie wegen eines Rohrbruchs auch noch aus ihrer Wohnung raus. Als einzige Alternative bleibt ihr bei Troy, dem besten Freund von Chase, einzuziehen. Mit diesem verbindet sie eine unglaubliche Anziehung und Chemie, etwas, das sie so gar nicht brauchen kann, hat sie sich doch gerade erst vorgenommen, im nächsten halben Jahr keine Männer mehr zu küssen, zu daten oder auch nur zu berühren. Doch dieser Plan gerät immer mehr ins Schwanken, je mehr sie den attraktiven Troy kennenlernt…

Ich mochte den ersten Teil der Reihe rund um Chase und Brooke durchaus ganz gerne, auch wenn ich fand, dass er nicht sein komplettes Potenzial ausgenutzt hat. Dennoch habe ich den Band in einem Zug durchgelesen und habe vor allem den Schreibstil in guter Erinnerung, deswegen habe ich mich auch auf den zweiten Teil gefreut, wurde aber komplett enttäuscht. Der Schreibstil ist holprig und ich bin überhaupt nicht in die Geschichte gekommen. Das hat sich mit dem Verlauf des Buches ein bisschen gegeben, aber ich habe immer wieder gestockt und Sätze erneut lesen müssen, weil sie zumindest für mich keinen Sinn ergaben oder viel zu kompliziert geschrieben waren.

Auch die Story an sich hat mich überhaupt nicht überzeugt. Ich habe bis zum Ende nicht verstanden, warum Molly keine Männer mehr berühren will, weil ihre Mutter sagt, dass es den Funken bei der Berührung geben muss? Wie naiv ist denn bitte diese Vorstellung? Natürlich kann es sein, dass man jemanden findet, den man berührt und dies dann einen Funken erzeugt, aber das kann auch nur oberflächliche Chemie sein, die niemals zu einer tiefen Verbindung werden kann und andersrum kann es sein, dass man jemandem bei der ersten Berührung nicht unbedingt mag, in den man sich aber beim näheren Kennenlernen verliebt. Deswegen fand ich ihren Plan von Anfang an einfach nur dämlich und konnte es nicht wirklich verstehen. Es wird später zwar noch eine andere Erklärung für diesen Plan gegeben, aber ich fand, dass es ein bisschen so wirkte, als wolle man, noch eine ‚geheimnisvolle‘ Geschichte aufdecken, mit der man nicht gerechnet hat. Ich finde die spätere Erklärung im Prinzip sogar glaubwürdig, sie verhält sich aber vorher nie so, als würde sie die Art, wie die vorherige Beziehung endete, noch irgendwie berühren, sodass Mollys Backgroundstory einfach sehr, sehr unrund wirkt. Mir hat das so ein bisschen den Spaß an der Geschichte genommen, weil ich ihren Plan ab der ersten Minute blöd fand und deswegen auch die Schwierigkeiten, die er mit sich brachte, nicht nachvollziehen konnte. Auch dass sie einfach so zu einem Typen zieht, den sie nur oberflächlich durch ihre Freunde kennt und mit dem sie ein Date hatte, fand ich ein bisschen seltsam, vor allem weil der kein Gästezimmer hat und sie auf dessen Couch schlafen muss. Wenn sie jetzt auf einer Matratze im Abstellraum geschlafen hätte, okay, aber so fand ich das irgendwie recht absurd, aber vielleicht bin ich da auch ein bisschen eigen, was meine Privatsphäre angeht. Zudem konnte ich Mollys Charakter an sich nicht wirklich verstehen und erfassen, mal handelt sie so, dann zwei Seiten später komplett anders und dann wieder anders. Das hat mich extrem verwirrt. Das Problem war vermutlich vor allem, dass immer wieder Emotionen beschrieben wurden, die so aber durch das Buch nicht rüberkamen, das bedeutet, dass sie zwar genannt wurden, aber sich die Personen nicht diesen Gefühlen entsprechend verhalten haben, sodass ich mich immer wieder gefragt habe, was denn nun der Wahrheit entspricht. Diese Schwierigkeiten hatte ich auch mit Troy. Mit diesem habe ich mich zwar besser anfreunden können, als mit Molly, aber warm geworden, bin ich mit ihm auch nicht. Das liegt vor allem daran, dass er wenig von sich Preis gibt und Molly in den Mittelpunkt stellt. Er meint, nichts erreicht zu haben und stellt deswegen ihren Erfolg in den Fokus. Das war zwar auch ein bisschen süß, aber man hat ihn nie wirklich kennenlernen können.

Zudem gab es immer wieder kleinere logische Fehler, die mir bei einem besseren Buch vielleicht gar nicht aufgefallen wären, mich hier aber wirklich gestört haben. So trägt Molly in einer Szene erst eine Hotpants und später einen Slip, ohne dass die Möglichkeit gehabt hätte, sich umzuziehen. Das alles sind nur Kleinigkeiten zeigen aber dennoch die Schwierigkeiten des Buches, bei dem ich das Gefühl hatte, dass es nicht noch einmal richtig überarbeitet oder lektoriert wurde, weil eben auch das Grundgerüst für mich nicht logisch war.

Alles in allem habe ich ein nettes Buch für Zwischendurch ähnlich dem ersten Teil erwartet, wurde aber von dem Buch extrem enttäuscht und ich musste mich richtig zwingen, es durchzulesen. Ich fand einfach, dass die Schwierigkeiten zwischen Troy und Molly zu konstruiert und gewollt wirkten, auch wenn es durchaus Möglichkeiten gegeben hätte, reale Probleme und Hintergrundgeschichten zu schaffen, die die Geschichte an sich einfach glaubhafter gemacht hätte.

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