Fesselnd wie Teil 1
In "How to Kill Fate" führt Saskia Louis ihre Dilogie-Reihe fort und setzt nahtlos an die bisherigen Ereignisse an. Der flüssige Schreibstil der Autorin ist – wie bereits im ersten Teil – so kraftvoll, ...
In "How to Kill Fate" führt Saskia Louis ihre Dilogie-Reihe fort und setzt nahtlos an die bisherigen Ereignisse an. Der flüssige Schreibstil der Autorin ist – wie bereits im ersten Teil – so kraftvoll, fesselnd und bildhaft, dass man das Buch kaum aus den Händen legen mag. Hier und da findet die Liebe wieder einmal ihren Platz und fügt sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein. Es ist nicht kitschig übertrieben oder in einem märthyrerischen Stil, sondern punktuiert und genau im richtigen Moment.
Die Protagonistin Kiana, die früher mehr mit ihrer inneren Zerrissenheit zu kämpfen hatte, wächst mit jedem Kapitel über sich hinaus. Bekannte Gesichter wie Nevin oder Martia begegnen ihr dabei immer wieder und bieten eine abwechslungsreiche Handlung im Kampf um ihr eigenes Schicksal.
Magische Kräfte, die Schicksalsfäden der Götter und deren eigenen Interessen sowie spannende Wendungen, die nicht vorhersehbar sind, sorgen für Unterhaltung pur auf den 415 Seiten.
Unter jedem Kapitel gibt es ein Zitat aus bekannten Büchern aus Anima, die das folgende Geschehen gut beschreiben. Der Farbschnitt passt perfekt zum Cover, das hochwertig gestaltet ist und das in die Thematik einleitet.
Fazit: Ein absolut genialer Teil der Dilogie, der es in sich hat. Schicksale, die Liebe und unerwartete Wendungen machen den Abschluss der Jugend-Fantasyreihe ab 14 Jahren zu einer klaren Leseempfehlung!