Cover-Bild BROKEN Hope - Bis ich dich lieben kann
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13,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Vajona Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 536
  • Ersterscheinung: 07.04.2020
  • ISBN: 9783981988888
Schöche Vanessa

BROKEN Hope - Bis ich dich lieben kann

Das Schicksal weiß, was es tut. Auch wenn es manchmal die grausamsten Wege einschlägt.

Hope bedeutet Hoffnung.
Doch diese hat die junge Hope Green schon längst aufgegeben. Ihr Leben gleicht einem irreparablen Scherbenhaufen. Das Schicksal, das immer gnädig zu Hope war, schlug unerwartet eine andere Richtung ein und reißt sie damit in eine unergründliche Schlucht der Leere.

Die zerbrochene Hope fällt immer tiefer in die dunklen Schatten ihres Lebens, bis sie auf den einfühlsamen und verständnisvollen Liam trifft. Für ihn scheint die junge Frau, in deren Augen ein heftiger Sturm tobt, jedoch unnahbar. Dennoch versucht Liam alles, um Hope aus dieser Finsternis herauszuholen, die ihr den Weg zu einem wunderschönen Leben versperrt.
Unwissend, dass er ihr in diesem Moment schon so viel verbundener ist als sonst jemand.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2020

Eine emotionale Liebesgeschichte mit tollen Charakteren

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Ich habe schon wirklich lange keinen Liebesroman mehr gelesen, welcher mich vom ersten Moment an so sehr packen und begeistern konnte. Denn obwohl der Klappentext bereits darauf schließen lässt, hätte ...

Ich habe schon wirklich lange keinen Liebesroman mehr gelesen, welcher mich vom ersten Moment an so sehr packen und begeistern konnte. Denn obwohl der Klappentext bereits darauf schließen lässt, hätte ich nicht gedacht, dass die Autorin mir bereits auf den ersten 100 Seiten so gnadenlos das Herz brechen würde.

Denn nicht nur ist das, was Hope widerfährt unglaublich schrecklich und ergreifend, es wurde auch einfach total schön und emotional geschrieben und Hopes Emotionen sind wirklich mit voller Wucht bei mir angekommen. Ihr Schmerz war so greifbar, dass ich total mit ihr mitgelitten habe und das Gefühl hatte, wirklich mitten im Geschehen zu sein.

Dadurch, dass Hopes etwas tatsächlich unglaublich schlimmes erlebt hatte, kam in der Geschichte auch nicht dieses Gefühl von unnötigem Drama auf, wie es in diesem Genre häufig zu finden ist. Es war nämlich endlich einmal wirklich verständlich, dass die Protagonistin noch sehr an ihrer Vergangenheit zu knabbern hatte und deshalb auch nicht direkt einfach so weitermachen konnte. Ich finde sogar, dass sie insgesamt noch wirklich tapfer mit allem umgegangen ist und im Laufe der Geschichte eine wirklich gute Entwicklung durchgemacht hat, die sie zu einer tollen und spannenden Protagonistin gemacht hat.

Liam war einfach nur ein Traum von einem Bookboyfriend! Schon nach seinem ersten Auftritt in der Geschichte wusste ich, dass ich ihn lieben würde und er hat mich wirklich nicht enttäuscht. Er kam super ohne all diese nervigen Klischees aus, die viele Love Intrests in Büchern immer so langweilig und gleich machen und war einfach ein total liebenswerter Typ. Es war einfach schön zu verfolgen, wie er sich immer mehr in Hope verliebte und sich auch nach und nach ihr Vertrauen erarbeitet hat.

Auch die Nebencharaktere waren mir wirklich durchweg sympatisch. Hopes Freunde haben sich wundervoll um sie gekümmert, wobei aber auch gezeigt wurde, dass gerade die Menschen, die nahe stehen und auch wirklich nur das Beste für dich wollen manchmal einfach nicht so helfen können, wie sie es gerne könnten. Selbes klang auch für Hopes Vater, welchen ich wirklich geliebt habe. Er war so wahnsinnig lieb und wollte Hope so gerne helfen, konnte aber einfach nicht. Manchmal tat es fast weh zu sehen, wie hilflos er war, es hat die Geschichte aber einfach umso authentischer gemacht.

Insgesamt war die Dynamik unter den Charakteren in der Geschichte einfach eine der besten, die ich seit langem gesehen habe und ich kann wirklich keinen Charakter nennen, welcher mir negativ in Erinnerung geblieben ist.

Nachdem die Geschichte sehr schnell Fahrt aufgenommen und mich gepackt hatte, muss ich aber leider auch sagen, dass ich nach dem ersten Höhepunkt in ein kleines Loch gefallen bin, welches dafür gesorgt hat, dass ich eine Weile nicht wirklich vorangekommen bin und mich etwas überreden musste das Buch wieder zur Hand zu nehmen. Das ganze ging aber nur so ca. 100 Seiten lang, dann hatte mich die Geschichte wieder voll. Trotzdem hat das dem Lesefluss einfach geschadet. Tatsächlich ist das aber auch das einzige, das ich auszusetzen habe. Deshalb gbt es ein klein wenig Abzug, insgesamt war das Buch aber trotzdem ganz ganz nah daran die vollen fünf Sterne zu bekommen. Absolut weiterempfehlen kann ich es aber auf jeden Fall, wenn ihr eine emotionale Liebesgeschichte mit liebenswerten Charakteren sucht!

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Veröffentlicht am 05.05.2020

Wie Trauer zu Liebe wird

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Klappentext:
Hope bedeutet Hoffnung.
Doch diese hat die junge Hope Green schon längst aufgegeben. Ihr Leben gleicht einem irreparablen Scherbenhaufen. Das Schicksal, das immer gnädig zu Hope war, schlug ...

Klappentext:
Hope bedeutet Hoffnung.
Doch diese hat die junge Hope Green schon längst aufgegeben. Ihr Leben gleicht einem irreparablen Scherbenhaufen. Das Schicksal, das immer gnädig zu Hope war, schlug unerwartet eine andere Richtung ein und reißt sie damit in eine unergründliche Schlucht der Leere.

Die zerbrochene Hope fällt immer tiefer in die dunklen Schatten ihres Lebens, bis sie auf den einfühlsamen und verständnisvollen Liam trifft. Für ihn scheint die junge Frau, in deren Augen ein heftiger Sturm tobt, jedoch unnahbar. Dennoch versucht Liam alles, um Hope aus dieser Finsternis herauszuholen, die ihr den Weg zu einem wunderschönen Leben versperrt.
Unwissend, dass er ihr in diesem Moment schon so viel verbundener ist als sonst jemand.

Das Cover:
Ich würde sagen, es ist ein typisches New Adult-Cover. Durch die Farbgebung und Gegenstandlosigkeit wirkt es sehr angenehm. Es lässt nichts über die Geschichte durchblicken, wodurch man sich mehr auf den Titel konzentriert, der groß und geteilt darauf steht. Das zentrale Wort ist „Hope“. Das wiederum findet sich in der Geschichte wieder, was ich sehr schön finde.

Der Schreibstil:
Die Autorin schreibt wirklich wundervoll. Sehr detailreich, flüssig, mit Sätzen, die ordentlich gewichtig sein können. Dadurch gelingt es Vanessa Schöche wunderbar die Emotionen und Gedanken der Figuren rüberzubringen und geht das Schicksal, das Hope widerfährt, angenehm sensibel an. Vielleicht sind einige Passagen etwas zu langgezogen. Da hätte dann wieder etwas gekürzt werden können, um die Spannung nicht zu verlieren.

Meine Meinung:
Anfangs war ich mehr als skeptisch. Ich habe schon öfters Bücher gelesen, bei der die Protagonistin/der Protagonist unter einem Verlust zu leiden hatte. Meist wird der Leser dann vor vollendete Tatsachen gestellt und erfährt erst durch Rückblicke, was passiert ist. Bei dieser Geschichte ist es nun so, dass wir vor dem Verlust beginnen. Skeptisch war ich deshalb, weil dies verständlicherweise recht kurz gehalten wurde und man eigentlich nur ein Paar beobachtet, das im siebten Himmel schwebt. Es passiert nicht großartig was und alles ist schon fast zu perfekt. Dann geht es in die Trauerphase über, die für mich immer noch zum sonst gewohnten vor der Geschichte gehört. Hier liest man dann ziemlich deprimierende Worte, leidet mit der Protagonistin und hofft auf neue Hoffnung. Diese zwei Teile waren für mich noch etwas langweilig, weil ich Sam gar nicht so richtig kennengelernt habe und deshalb nicht so um ihn „trauern“ konnte wie Hope es tut. Zudem sieht man lange keine Veränderung und damit auch keine Hoffnung auf Besserung. Ich war kurz davor mir noch ein paar Mal den Klappentext durchzulesen, um auch wirklich sicher zu sein, dass da jetzt noch wieder was Positives kommt.
Seid beruhigt. Es kommt was Positives. Es fängt damit an, dass Hope endlich aus ihrem Trott rauskommt und eine spontane Aktion startet. Ab dann war ich voll in der Geschichte und gespannt darauf, was als nächstes geschehen würde.
Und plötzlich ist da Liam und ich konnte mich nicht mehr von den Seiten lösen. Die Autorin beweist hier, wie sensibel sie mit Gefühlen umgehen kann. Es wird aus zwei Perspektiven erzählt und beide sind sehr überlegt. Liam ist einfach eine großartige Person. Er ist einfühlsam, geduldig, macht sich seine Gedanken und bedrängt Hope nicht. Er schätzt sie so wie sie ist und trägt einen ganz gewaltigen Teil dazu bei, dass es ihr wieder besser geht. Ich fand es wirklich gut gemacht, wie uns durch ihn bewusst gemacht wird, dass Hope Zeit braucht. Sie hat eben einen Verlust hinnehmen müssen, der sich alles andere als leicht verarbeiten lässt. Und dennoch sieht man eine Entwicklung, die genau im richtigen Tempo voranschreitet. Besonders nimmt man die natürlich durch Hopes eigene Perspektive wahr. Ihre Entwicklung begleiten dabei nicht nur Handlungen, sondern auch wichtige Erkenntnisse. Ich war restlos begeistert davon, dass das Thema: ich darf doch jetzt noch nicht wieder jemanden lieben bzw. ich kann niemanden mehr so lieben wie Sam, gar nicht erst aufkommt bzw. logisch begründet nur klein gehalten wird. Stattdessen kommt Hope zu Erkenntnissen, die eine wichtige Botschaft hinsichtlich der wahren Liebe senden und einfach davon zeugen, wie viel Vertrauen sich die beiden in ihrer Beziehung entgegengebracht haben und wie gut sie einander kannten. Das passte dann wunderbar zu dem Bild, das uns die Autorin von Sam vermittelt.
Ich kann die Trauerarbeit in diesem Buch also nur loben und betonen, wie authentisch und auch verständlich sie erzählt wird.
Es gibt glaube ich keinen, der nach dieser Geschichte noch denken wird, dass es nicht möglich ist, zwei Menschen zu lieben.

Zum Ende hin wurde es dann für mich wieder etwas langatmig, wobei ich verstehen kann, weshalb die Autorin es so lang zieht. Hier muss ich noch einmal anmerken, dass sie drei Zeitsprünge in die Geschichte eingebaut hat, die einem schon einiges ersparen und das Tempo der Thematik einfach realistisch halten. Gegen Ende wird die Authentizität dann dadurch aufrecht erhalten, dass sich die Protagonisten fest im Leben verankern. Die Geschichte umfasst also auch noch den Teil, der nach dem, ich sage mal lapidar, finalen „Ich liebe dich“ geschieht. So kann man sich dann sehr gut vorstellen, wie dieses Paar auch hinterher noch funktioniert und alles wird gefestigt. Dazu gibt es noch einen wirklich schönen Epilog:) Aber eben alles einen kleinen Tick zu lang. Nicht von der Story her, sondern eher von den Beschreibungen/Bemerkungen. Da hätte noch etwas gekürzt werden können.

Fazit:
Für mich war es eine Achterbahnfahrt. Es ging langsam und gemächlich los, um dann in ein grandioses Hoch zu stürzen und am Ende wieder abzuschwächen. Zum Glück überwiegt das Hoch und dieses hat es in sich. Der detaillierte Schreibstil vermag es wunderbar, Emotionen zu transportieren und verleiht der tiefgreifenden Geschichte sehr viel Gefühl. Dazu war es spannend und sehr authentisch. Die „Moral der Geschicht“ war deutlich zu spüren und die sympathischen Charaktere wunderbar beschrieben. Sie entwickelten sich innerhalb einer Geschichte, die sich nicht der einfachsten Thematik zuwandte, dies aber wunderbar umgesetzt hat.

Für mich sind das 4 von 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht.

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“Broken Hope”

hat mich ziemlich überrascht und auch traurig werden lassen. Direkt schon zum Beginn des Buches musste ich mehrmals die Taschentuchbox aus dem Schrank holen, was mir eigentlich selten passiert. ...

“Broken Hope”

hat mich ziemlich überrascht und auch traurig werden lassen. Direkt schon zum Beginn des Buches musste ich mehrmals die Taschentuchbox aus dem Schrank holen, was mir eigentlich selten passiert. Was tut die Autorin Vanessa Schöche nur ihren Lesern an? Es ist so grausam und ich möchte gerne hier darüber sprechen, aber ich möchte euch auch nicht zu viel verraten. Schließlich sollt ihr dieses Buch unbedingt lesen. Trotz der schlimmen Tragödie wird es zu einem wunderschönen und gefühlvollen Liebesroman.

Der Schreibstil von Vanessa ist ausführlich, gefühlsbetont und hat mir sehr gefallen. Gerührt und mit viel Herzschmerz habe ich mich den Protagonisten hingegeben. Auch der Sichtwechsel zwischen Hope und Liam war an den Stellen passend gewählt und für die Geschichte genau richtig.

Das Cover von "Broken Hope – Bis ich dich lieben kann" wurde perfekt ausgewählt. Die Farben sind sehr harmonisch und haben gleich mein Interesse geweckt. Stilvoll gestaltet macht es sich prima in jedem Regal.


Die Handlung Broken Hope

Hope Green erleidet einen harten Schicksalsschlag, der sicherlich nicht nur mich so dahin schlagen lässt. Der Inbegriff der Hoffnung hat die Freude am Leben verloren und dies lässt Hope den Leser auch spüren. Hope Green wird zu "Broken Hope". Ihr Vater und auch ihre besten Freunde bieten ihr Unterstützung an, können ihr aber nicht wirklich helfen. Ihre Heimat nimmt ihr die Luft zum Atmen, alles erdrückt sie und ihre Hoffnung auf das Gute im Menschen fehlt, genauso wie die Hoffnung in die Liebe.

Die Autorin Vanessa Schöche von "Broken Hope" bringt die Protagonisten daher auf eine Reise, wo sie sich erhofft wieder zu sich zu finden und auch den Glauben und die Hoffnung. Nach mehrstündiger Fahrt trifft sie auf eine Weggefährtin, die ich direkt ins Herz geschlossen habe. Um der Geschichte eine Wendung zu geben, bringt Ava sie zu sich nach Hause, wo Hope während ihres vermeintlichen Zwischenstopps auf Liam trifft. Doch Hope kann nicht weiter ziehen, irgendetwas weckt Liam in ihr, dass sie schon längst aufgegeben hatte.

Liam hat mir von Anfang an gut gefallen und ich mochte ich auf Anhieb. Man merkt schnell, dass er viel mehr von Hope möchte, aber er überfordert sie nicht, sondern geht sehr behutsam, liebevoll und bedacht mit ihr um. Er lockt sie aus ihrem Schneckenhaus heraus.


FAZIT

Vielen Dank an Vanessa Schöche für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst und trotzdem möchte ich eine Leseempfehlung aussprechen. "Broken Hope - Bis ich dich lieben kann" ist für mich die perfekte Liebesgeschichte, die voller Emotionen und tollen Menschen ist. Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight und eine große Empfehlung kann ich hier wirklich aussprechen. Aber gebt acht, eurem Herzen und eurer Gefühlswelt geht dieses Buch von Vanessa Schöche ziemlich nahe. Ihr solltet dies Buch nur lesen, wenn Emotional stabil seid und genug Taschentücher im Haus habt.



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Veröffentlicht am 27.04.2020

Ergreifend!

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Zum Inhalt:
Nach einem Schicksalsschlag, der Hopes Leben von der einen auf die andere Sekunde vollkommen umkrempelt, wird sie in die Tiefen der Trauer gerissen. Nur einer scheint das Licht zwischen den ...

Zum Inhalt:
Nach einem Schicksalsschlag, der Hopes Leben von der einen auf die andere Sekunde vollkommen umkrempelt, wird sie in die Tiefen der Trauer gerissen. Nur einer scheint das Licht zwischen den dunklen Wolken zu sein: Liam.

Meine Meinung:
Der erste Liebesroman von Vanessa Schöche ist ein voller Erfolg. "Broken Hope" ist der Auftaktband der "Broken"-Reihe und es ist nicht nur ein guter Auftakt, sondern ein grandioser. Geschrieben wird die Geschichte aus der Perspektive von Hope und von Liam - hierbei verwendet Vanessa Schöche die Ich-Form. Für mich hätte es keine bessere Aufteilung geben können, da man so in beide Gefühlswelten abtauchen kann, was gerade bei einer so ergreifenden Geschichte wie dieser, definitiv nötig war. Der Einstieg in die Story war leicht und locker, man wusste noch nicht was einen erwartet und ich rechnete mit einer "entspannten" Geschichte. Doch schon wenige Kapitel später trieb mich die Autorin auf den Boden der Tatsachen und ich hatte das erste Mal Tränen in den Augen. Der Schicksalsschlag kam mit seiner ganzen, unerwarteten Wucht und ich wurde mitgerissen. Zunächst zweifelte ich, ob man ein solches Thema gut und realitätsnah umsetzen könne, doch Vanessa Schöche tat genau dies: sie ging vorsichtig mit ihren Worten um, sensibel mit ihren Gefühlen - man fühlte, was Hope fühlte. Hope ist ein Charakter geworden, den ich nie vergessen werde. Sie war ein so besonderer, schöner Charakter, dass ich ihren Lebensweg nur zu gern mitverfolgt habe. Liam als zweiter Hauptcharakter war mir von den ersten Sätzen an sympathisch. Ich glaube ich kenne keinen Mann der sensibler und gefühlvoller ist als Liam. Er ist der Lichtblick in Hopes Leben - ihr Anker und Halt, jetzt, wo sie so tief gesunken ist. Die Liebesgeschichte zwischen Hope und Liam war sehr besonders und gleichzeitig so natürlich, als wären sie schon immer zusammen gewesen. Das Thema, die Haupt- und Nebencharaktere, die Gefühlswelten und die Form - es war perfekt und ich hätte nicht gewusst, wie man alles besser hätte umsetzen können.

Fazit:
"Broken Hope" war eine Überraschung für mich - eine, die ich immer wieder lesen würde, nur um ein weiteres Mal zu fühlen, was ich gefühlt haben. Ergreifend, Tiefgründig und doch mit einer großen Freiheit und Leichtigkeit.

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Veröffentlicht am 16.04.2020

Schönes Buch mit kleinen Schwächen

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Klappentext

Das Schicksal weiß, was es tut. Auch wenn es manchmal die grausamsten Wege einschlägt.

Hope bedeutet Hoffnung.
Doch diese hat die junge Hope Green schon längst aufgegeben. Ihr Leben gleicht ...

Klappentext

Das Schicksal weiß, was es tut. Auch wenn es manchmal die grausamsten Wege einschlägt.

Hope bedeutet Hoffnung.
Doch diese hat die junge Hope Green schon längst aufgegeben. Ihr Leben gleicht einem irreparablen Scherbenhaufen. Das Schicksal, das immer gnädig zu Hope war, schlug unerwartet eine andere Richtung ein und reißt sie damit in eine unergründliche Schlucht der Leere.

Die zerbrochene Hope fällt immer tiefer in die dunklen Schatten ihres Lebens, bis sie auf den einfühlsamen und verständnisvollen Liam trifft. Für ihn scheint die junge Frau, in deren Augen ein heftiger Sturm tobt, jedoch unnahbar. Dennoch versucht Liam alles, um Hope aus dieser Finsternis herauszuholen, die ihr den Weg zu einem wunderschönen Leben versperrt.
Unwissend, dass er ihr in diesem Moment schon so viel verbundener ist als sonst jemand.

Meine Meinung

„Broken Hope- Bis ich dich lieben kann“ ist für mich das erste Buch der Autorin gewesen, welches ich gelesen habe. Da mich der Klappentext sehr angesprochen hat, habe ich mich sehr gefreut das Buch zu lesen und habe viel Emotionen und Gefühle erwartet.

Emotional war das Buch für mich definitiv, jedoch hauptsächlich aufgrund der tragischen Ereignisse, die in der Geschichte stattfinden. Der Schreibstil der Autorin ist gut, aber emotional konnte er mich leider nicht hundertprozentig überzeugen. Eigentlich schade, da die Geschichte definitiv das Potential dazu geliefert hat, einen auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitzunehmen.

Zu Beginn des Buches wird Hope Leben bis zu jenem tragischen Ereignis geschildert und anschließend begleitet man Hope danach, während sie versucht irgendwie mit dem Erlebten klar zu kommen, obwohl ihr das unmöglich erscheint. Ich finde das Buch hätte mich noch mehr packen, können wenn das Buch an einer anderen Stelle begonnen hätte und man als Leser erst später von Hope Erlebnis erfahren hätte. So hätte man genauso wie Liam Hope erst mal ganz ohne Vorkenntnisse kennenlernen können.

Jedoch hat Hope trotzdem einen Platz in meinem Herzen bekommen, obwohl ich ihre Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Vermutlich ist das aber normal, wenn man nicht ähnliches erlebt hat und so habe ich versucht Verständnis für sie aufzubringen so gut ich konnte.

Durch den Wechsel der Perspektiven zwischen Hope und Liam konnte man auch einen sehr guten Einblick in die Gedanken von Liam bekommen. In ihm habe ich meine Lieblingsperson des Buches gefunden. Es hat mir so gut gefallen, wie der Hope ohne Vorbehalte kennenlernen wollte und immer für sie da war und sie unterstützt hat, obwohl er den Grund für ihr Leiden lange nicht kannte. So selbstlose Personen sollte es viel mehr geben.

Die anderen Personen in dem Buch wie Ava, Isa und James haben mir gut gefallen, jedoch hätte ich mir für sie eine größere Rolle in der Geschichte gewünscht, sodass man sie noch besser hätte kennenlernen können.

Das Buch hat mir sehr viel Hoffnung gegeben, dass auch wenn es schlimme Schicksalsschläge gibt, es immer weiter geht und es nicht unmöglich ist, eine zweite Chance für Glück zu erhalten. Auch das vergangene Glück trägt man immer in sich und niemand kann es einem wieder wegnehmen.

Fazit: „Broken Hope“ ist für mich ein schönes Buch gewesen, was einem sehr viel mitgibt, auch wenn es für mich emotional gesehen ein paar Schwächen hatte und ich nicht immer ganz mit der Protagonistin zurecht kam.

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