Cover-Bild Ein Haus zieht um

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bergischer Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 15.05.2019
  • ISBN: 9783945763728
Sia Pauli

Ein Haus zieht um

Altes Haus an neuem Ort
Ein altes Fachwerkhaus zerlegen und an anderer Stelle wiederaufbauen – wer macht denn sowas? Doch nur Freilichtmuseen. Tja – und wir!
Der vorliegende Roman beschreibt in fiktionaler Form die realen Ereignisse rund um ein historisches Fachwerkhaus, das aus dem bäuerlich geprägten Bergischen Land in den Raum Wuppertal-Beyenburg versetzt und dort Ende der 1980er Jahre originalgetreu wiederaufgebaut wurde.
Nachdem mir anlässlich der Sichtung des alten Aktenmaterials aus der Bauphase die ganze Absurdität einer solchen Unternehmung wieder zu Bewusstsein gekommen war, habe ich in meinem Roman diese und die Erinnerungen an viele wahre Geschehnisse und Ortslegenden verarbeitet. Die leidvollen Erfahrungen auf dem Weg zum „schnuckeligen“ Eigenheim haben mich bewogen, ein fiktives Ehepaar Köster durch ähnliche Höhen und Tiefen zu schicken, die auch mein Mann und ich dabei erlebt haben.
Der real existierende Schauplatz der Handlung befindet sich inmitten einer Ansammlung von Siedlungshäusern oberhalb des Stadtteils Wuppertal-Beyenburg im Bergischen Land und im Ortskern von Beyenburg, das mit seinem Stausee, mit seiner ehemaligen Klosteranlage und den unter Denkmalschutz stehenden, alten, hutzeligen, verschieferten Fachwerkhäusern seit jeher ein beliebter Ausflugsort ist. Viele der vorkommenden Figuren haben so oder ähnlich tatsächlich existiert und dem Ort sein sympathisches Gesicht verliehen – ihn im besten Sinn zur Heimat gemacht. Die Umgebung ist ländlich, und die Bewohner vertreten stolz die Ansicht: „Wir wohnen da, wo Andere spazieren gehen.“
Das entstandene, heute teilverschieferte Fachwerkhaus inmitten seines bunten Bauerngartens ist inzwischen ein vielfotografiertes Objekt, welches schon in dem Bildband „Wuppertal im Spiegel der Jahreszeiten“ und einem Kalender mit Wuppertaler Ansichten abgebildet wurde. Über die Lehmbauarbeiten wurde in einer Radioreportage vom damaligen WDR 1 berichtet.

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