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9,81
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  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 20.10.2020
  • ISBN: 9782496704006
Silvia Stolzenburg

Tribut der Schande

Gefangen zwischen Liebe und dem Kampf gegen Unterdrückung: der fesselnde zweite Teil der historischen Tribute-Serie von Silvia Stolzenburg um die junge Händlerstochter Franziska.

Stuttgart, 1514. Als junger Mann verkleidet, schließt Franziska Hochperger sich der aufständischen Bewegung an. Die Verschwörer verabscheuen den prunksüchtigen Herzog von Württemberg, der hohe Steuern erhebt, während das Volk Hunger leidet.

Wagemutig überbringt Franziska anderen Gruppen Nachrichten und entkommt dabei immer wieder nur knapp größter Gefahr. Irgendwann, hat sie sich geschworen, wird der Herzog für seine Untaten büßen! Doch der rächt sich blutig für den Widerstand. In einer Verhaftungswelle wird auch Franziskas Verbündeter und Geliebter Jakob festgesetzt.

Wieder drohen die Schergen des Herrschenden einen Menschen hinzurichten, den sie liebt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2020

Ein ereignisreicher zweiter Teil

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Inhalt:

Stuttgart 1514: Der Herzog von Württemberg erhebt hohe Steuern, während das Volk Hunger leidet. Franziska Hochberger, die durch diese Skrupellosigkeiten bereits ihren Verlobten und Vater verloren ...

Inhalt:

Stuttgart 1514: Der Herzog von Württemberg erhebt hohe Steuern, während das Volk Hunger leidet. Franziska Hochberger, die durch diese Skrupellosigkeiten bereits ihren Verlobten und Vater verloren hat, verkleidet sich als jungen Mann, um sich der aufständischen Bewegung anzuschließen. Wagemutig überbringt sie anderen Gruppen Nachrichten und entkommt dabei immer nur knapp großer Gefahren. Irgendwann, so hofft sie, wird der Herzog für seine Verbrechen bezahlen. Doch der rächt sich blutig für den Widerstand und in einer Verhaftungswelle wird auch Franziskas Geliebter Jakob festgesetzt.



Meinung:

Wie auch schon der erste Teil dieser historischen Trilogie, ist auch "Tribut der Schande" wieder wahnsinnig spannend.

Der zweite Teil schließt so ziemlich nahtlos an den ersten an und Franziska kämpft immer noch gegen den Herzog, der durch seine Skrupellosigkeiten das arme Volk verhetzt.

Der Schreibstil ist zwar anspruchsvoll, aber einfach und flüssig zu lesen. Man fühlt sich richtig gehend in die frühere Zeitepoche versetzt und kann sich das Leben im früheren Stuttgart richtig gehend vorstellen.

Die kurzen Kapitel ermöglichen ein flottes lesen der Geschichte und auch der Spannungsbogen, der konstant auf einem hohen Level ist, fesseln den Leser regelrecht an das Buch.

Silvia Stolzenburg hat einen spannenden zweiten Teil verfasst, der mich nun sehnsüchtig nach dem finalen Band Ausschau halten lässt.

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Veröffentlicht am 28.10.2020

Überzeugende Fortsetzung der Reihe

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Ich habe bereits den ersten Band der Reihe verschlungen, deshalb war es für mich natürlich ein Muss, dass ich auch das Folgeband lese. Auch diesmal wurde ich wieder gut unterhalten und habe mich gleich ...

Ich habe bereits den ersten Band der Reihe verschlungen, deshalb war es für mich natürlich ein Muss, dass ich auch das Folgeband lese. Auch diesmal wurde ich wieder gut unterhalten und habe mich gleich wieder inmitten des Geschehens wiedergefunden.

In diesem Teil schließt sich Franziska Hochperger als junger Mann verkleidet, der aufständischen Bewegung an. Die Verschwörer verabscheuen den prunksüchtigen Herzog von Württemberg, der hohe Steuern erhebt, während das Volk Hunger leidet. Wagemutig überbringt Franziska anderen Gruppen Nachrichten und entkommt dabei immer wieder nur knapp größter Gefahr. Irgendwann, hat sie sich geschworen, wird der Herzog für seine Untaten büßen! Doch der rächt sich blutig für den Widerstand. In einer Verhaftungswelle wird auch Franziskas Verbündeter und Geliebter Jakob festgesetzt. Wieder drohen die Schergen des Herrschenden einen Menschen hinzurichten, den sie liebt …

In die Geschichte habe ich sofort hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt sehr gut zu dem Genre. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Deshalb habe ich das Buch auch in nur drei Tagen regelrecht verschlungen.

Die Hauptfigur Franziska ist mir bereits im ersten Teil ans Herz gewachsen, deshalb habe ich mich auf das Wiedersehen mit ihr sehr gefreut. Im zweiten Teil legt sie eine tolle Entwicklung hin und emanzipiert sich immer weiter. Sie ist sehr mutig, obwohl es auch diesmal mehr als gefährlich für sie wird.

Toll finde ich auch die historischen Infos rund um den Aufstand des armen Konrads in Württemberg im Jahre 1514, die die Autorin in die Storyline mit hineinfließen lässt. Sie schreibt sehr detailliert und lebendig, so dass ich mich nun auch weiter über die Vorkommnisse zu dieser Zeit informieren möchte.

Die Storyline selbst wurde spannend und ohne großartige Längen erzählt. Es war auf jeden Fall eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe richtig mitgefiebert – bis zum Ende, das uns mit einem regelrechten Cliffhanger zurücklässt. Ich bin nun mehr als gespannt, wie es im dritten und somit Finalteil weitergeht. Von mir erhält das Band deshalb 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.10.2020

Lebendige Geschichte

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Stuttgart 1514: Franziska Hochperger lebt nach der Hinrichtung ihres Vaters und ihres Verlobten verkleidet als junger Mann bei ihrem Kinderfreund Jakob. Sie sinnt auf Rache für den Tod ihrer Lieben, glaubt ...

Stuttgart 1514: Franziska Hochperger lebt nach der Hinrichtung ihres Vaters und ihres Verlobten verkleidet als junger Mann bei ihrem Kinderfreund Jakob. Sie sinnt auf Rache für den Tod ihrer Lieben, glaubt zu wissen, dass Herzog Ulrich von Württemberg dahintersteckt. Darum schließt sie sich dem „Armen Konrad“ an, einem Bündnis von Städtern und Bauern, die Ulrich dazu zwingen wollen, die gerade neu eingeführten Steuern und Gewichte wieder abzuschaffen. Franzi aber will noch mehr – Ulrichs Tod! Mit diesem Wunsch ist sie nicht allein, auch Herzogin Sabina, Ulrichs Frau, würde ihn lieber heute als morgen loswerden und unterstützt den „Armen Konrad“ darum im Geheimen.

„Tribut der Schande“ ist der zweite Band der Trilogie um Franziska und die Bauernaufstände. Sie wird von ihrer Kanzlei (der Begriff ist am besten mit einer Art Ortsgruppe der Aufständischen zu vergleichen) ausgewählt, Nachrichten an Gleichgesinnte auszutragen und neue Verbündete zu gewinnen. Jakob, der heimlich in sie verliebt ist, begleitet sie stets dabei. Bereits bei ihrem ersten Auftrag lernen sie den Gaißpeter kennen, einen gewitzten Bauern, der die neu eingeführten Gewichte des Herzogs einem Gottesurteil unterzieht und damit die ersten Kämpfe anzettelt. Franzi ist sofort klar, dass er damit den Zorn des Herzogs auf sie alle zieht: „Ich dachte, wir reiten hier her, um Verbündete zu suchen, und plötzlich stecken wir mitten in etwas, was wir erst noch planen wollten.“ (S. 60). Jakob und sie entgehen der Verhaftung nur knapp …

Auch in diesem Buch verbindet Silvia Stolzenburg wieder Geschichte und Geschichten perfekt. Zum einen erfährt man, wie es mit Franziska weitergeht, sie sich immer mehr emanzipiert und sich nicht mehr nur in ihren Hass verrennt. Sie erschien mir zum Teil sogar vernünftiger als Jakob, der sich in die Kämpfe gegen Ulrich verbeißt. Zwischen ihr und Jakob knistert es, aber sie ist der Meinung, dass sie wegen dem, was ihr im ersten Band passiert ist, kein Glück mehr verdient. Mir hat ihr Mut und ihre Durchsetzungskraft imponiert, da sie trotz ihrer Angst nicht aufgibt.
Aber ich habe Franzi diesmal zum Teil nur als Rahmenhandlung für die Aufstände rund um den „Armen Konrad“ und Ulrichs politische Ränkespiele empfunden. Silvia Stolzenburg beschreibt diese sehr detailliert und bringt dem Leser damit ein historisches Ereignis nahe, von dem ich bisher noch nichts gehört hatte. Sie macht Geschichte wieder lebendig, interessant und spannend!
Ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Band „Tribut der Rache“ weitergeht, da die Handlung mit einem Cliffhanger endet.

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Veröffentlicht am 20.10.2020

Tribut der Schande

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Franziska Hochperger hat sich der aufständischen Bewegung Stuttgarts angeschlossen. Sie hat sich dafür als Mann verkleidet, um nicht von ihren Feinden erkannt zu werden. Der Herzog von Württemberg ist ...

Franziska Hochperger hat sich der aufständischen Bewegung Stuttgarts angeschlossen. Sie hat sich dafür als Mann verkleidet, um nicht von ihren Feinden erkannt zu werden. Der Herzog von Württemberg ist für seine Prunksucht landesweit bekannt. Jetzt im Jahre 1514, wagen die Bauern und Bürger Stuttgarts den Widerstand. Sie wollen nicht mehr Hunger leiden oder zu Unrecht bestraft werden. Franziska gibt alles und überbringt brisante Nachrichten von einer Gruppe zur nächsten. Auch Jakob ist mit dabei. Doch der Herzog sieht nicht tatenlos zu, wie seine Untergebenen Widerstand leisten. Viele werden verhaftet und landen im Kerker, so auch Jakob. Kann Franziska ihn retten? Und wie wird es weitergehen in Württemberg?

„Tribut der Schande“ ist der zweite Teil dieser Trilogie von Silvia Stolzenburg. Ich kann nur empfehlen, Teil 1 „Tribut der Sünde“ gelesen zu haben. Die Handlung baut aufeinander auf und dieser Teil beginnt direkt dort, wo Teil 1 geendet hat.

Der leichte und flüssige Erzählstil der Autorin macht es leicht, der Handlung zu folgen. Schnell ist man mitten im Geschehen und dabei, wie Franziska um ihr Recht kämpft. Zudem wird die Geschichte des Widerstands erzählt. Dieser Widerstand ist als „Armer Konrad“ in die Geschichtsbücher eingegangen. Silvia Stolzenburg hat ihre eigene Geschichte vor einem realen Hintergrund spielen lassen. Sie erzählt, was sich in diesen ersten Jahren des 16. Jahrhunderts in Württemberg ereignet hat. Die Autorin macht dies auf ihre eigene Art und Weise und lässt dabei Geschichte lebendig werden, eigentlich.

Der historische Hintergrund hat mir auch gut gefallen. Es war interessant zu lesen, aber leider konnte ich gerade zu Franziska und Jakob so gar keine Beziehung aufbauen. Eher im Gegenteil. Ich fand ihre Dialoge zu langatmig. Zu oft wurde Vergangenes noch einmal durchgesprochen und vieles hat sich in ihren Taten und Worten auch einfach wiederholt. Hier wäre für mich weniger mehr gewesen. Allerdings hatte ich auch schon bei „Tribut der Sünde“ einige Probleme mit den Protagonisten. Ich fand nicht wirklich in die Geschichte hinein, leider ging es mir bei Band 2 nicht viel besser.

Fazit:

„Tribut der Sünde“ erzählt von dem Aufstand des armen Konrads in Württemberg im Jahre 1514. Die Handlung ist eingebettet in einen realen Hintergrund und lässt diese Zeit auferstehen. Auch wenn er mich nicht überzeugen konnte, wird diese Trilogie sicher ihre Leser finden, die sie lieben werden. Ich hingegen werde wohl schweren Herzens auf Band 3 ganz verzichten.

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Veröffentlicht am 20.10.2020

Der Aufstand der Verschwörer

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Um nicht erkannt zu werden verkleidet sich Franziska als junger Mann und schließt sich der aufständischen Bewegung an. Sie haben sich gegen den Herzog verschworen, da dieser prunksüchtig ist und immer ...

Um nicht erkannt zu werden verkleidet sich Franziska als junger Mann und schließt sich der aufständischen Bewegung an. Sie haben sich gegen den Herzog verschworen, da dieser prunksüchtig ist und immer wieder neue Steuern erfindet während das Volk darunter leidet. Franziska überbringt anderen Gegnern Nachrichten und hat dabei immer wieder knapp dasa Glück, nicht gefasst zu werden. Sie will, dass der Herzog für seine Untaten büßen muss. Doch der Herzog sitzt am längern Hebel und rächt sich blutig für den Widerstand. Viele Widerständler werden verhaftet u.a. auch Franziskas Verbündeter Jakob. Wieder sieht es so aus, als würde ein Mensch hingerichtet, den sie liebt.

Meine Meinung
Dies ist der zweite Band der Tribut-Reihe von Silvia Stolzenburg. Er knüpft nahtlos an den ersten Band an. Durch den – wie immer – angenehm unkomplizierten Schreibstil ließ sich das Buch wieder leicht und flüssig lesen, es gab keine Unklarheiten im Text. Ixch war auch gleich wieder in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Franziska, die immer wieder Albträume wegen der Dinge, zu denen sie ein hoher Rat gezwungen hat. Sie schämt sich entsetzlich und meint, deswegen Jakob nicht lieben zu dürfen. Aber Franziska und auch die Verschwörer sind auch reichlich naiv, wenn sie glauben, dass ein gefangener Verschwörer nicht redet. Gut es mag sein, dass der eine oder andere trotzdem schweigt, aber bei diesen Foltermethoden verrät doch jeder jeden. Aber Franziska ist auch reichlich leichtsinnig, wenn sie allein etwas unternimmt. Das ist gefährlich für sie, und auch für ihre Freunde. Doch dadurch ist das Buch auch spannend vom Anfang bis zum Ende, denn es hat mich gefesselt und ich habe es gerne gelesen. Außerdem hat es mich auch gut unterhalten und deswegen bekommt es von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.