Cover-Bild Grausames Licht

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14,80
inkl. MwSt
  • Verlag: Sisyphus
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 214
  • Ersterscheinung: 15.10.2020
  • ISBN: 9783903125483
Simon Konttas

Grausames Licht

Erzählungen

Ein pornosüchtiger Buschauffeur heckt einen hinterhältigen Streich gegen seine eigeneTochter aus. Eine Ehefrau wird in der Nacht zum Opfer ihres eifersüchtigen Mannes. Ein frühreifer Schüler sieht sich wegen eines dummen Streichs aus der Schule geworfen.

Was alltägliche Schlagzeilen oder Skandale sein könnten, vertuschte Familiengeheimnisse oder Begebenheiten, die nie jemand erfahren soll – Simon Konttas holt sie aus dem Schatten und stellt sie ins Licht, verleiht ihnen literarisches Leben. Seite an Seite ergeben sie etwas wie ein Panorama der Befindlichkeit unserer Zeit. Wir erkennen alles wieder: die narzisstische Selbstgefälligkeit, die Haltlosigkeit, den Eskapismus, die Aussichtslosigkeit inmitten unendlicher Möglichkeiten ...

Mit einem besonderen Gespür für Abgründigkeit führt uns Konttas durch Straßen, Gassen, kleine Wohnungen und trostlose Arbeitsplätze und erweckt die Menschen darin zum Leben, zeigt sie mit ihrem Leiden und ihrem Trost, ihren Einsichten und Irrtümern, ihren Hoffnungen und Enttäuschungen. Und mit ihren Verrücktheiten. Indem wir uns in ihnen wiedererkennen, dämmert uns die eigentliche Konttas’sche Einsicht: dass wir alle Verrückte sind.



Simon Konttas beschreibt Menschen distanziert, mitleidslos, könnte man sagen, und das passt insofern, als die von ihm Beschriebenen mangelndes Mitgefühl durch ihr Verhalten herausfordern. Sie sind nicht sympathisch. Konttas beobachtet sie und spießt sie auf wie ein Insektensammler, mit erstaunlicher Kenntnis unterschiedlicher Milieus. Keine idyllischen Geschichten, aber interessant beunruhigende.
Elfriede Hammerl


Es ist interessant, wie Sie auch in den Erzählungen unterschiedliche Töne oder überhaupt Stimmen haben. Immer gleich ist jedoch die Sprache, die so wunderbar tief in die Dinge greift.
Reinhard Kaiser-Mühlecker

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