Cover-Bild Liar's Room - Zwei Lügner, ein Raum, kein Entkommen

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 31.10.2019
  • ISBN: 9783404178889
Simon Lelic

Liar's Room - Zwei Lügner, ein Raum, kein Entkommen

Psychothriller
Friederike Achilles (Übersetzer)

Susanna Fenton hütet ein Geheimnis. Und deswegen blieb ihr nur die Wahl, ihr altes Leben hinter sich zu lassen, sich neu zu erfinden. Heute, vierzehn Jahre später, ist sie erfolgreiche Psychotherapeutin.
Ihr aktueller Klient verursacht ihr jedoch Unbehagen. Adam Geraghty erzählt ihr nicht nur von schrecklichen Gewaltfantasien, sondern erscheint ihr auch seltsam vertraut. Fast zu spät erkennt Susanna, dass er von ihrer Vergangenheit weiß - und gekommen ist, alte Rechnungen zu begleichen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2020

Lügner unter sich

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Ich habe den Klappentext gelesen und wusste sofort: Dieses Buch musst du lesen, es klingt unheimlich spannend!
Sobald es auf dem Reader war, habe ich auch begonnen - und wurde etwas enttäuscht. Meine ...

Ich habe den Klappentext gelesen und wusste sofort: Dieses Buch musst du lesen, es klingt unheimlich spannend!
Sobald es auf dem Reader war, habe ich auch begonnen - und wurde etwas enttäuscht. Meine Erwartungen waren sehr hoch und ich kam anfangs nicht wirklich in die Geschichte hinein. Die Protagonisten waren mir nicht wirklich sympathisch und ich hatte so viele Fragezeichen im Kopf, dass ich nicht gefesselt wurde.
Ich habe deshalb erstmal eine Lesepause eingelegt und das Buch später wieder in die Hand genommen. Um nichts zu verpassen, habe ich von vorne begonnen und da ich keine Erwartungen mehr hatte, kam ich auch viel besser in die Geschichte hinein.
Gut hat mir gefallen, dass man Stück für Stück mehr von den Geheimnissen der Beiden erfährt, aber man immer nur kleine Häppchen serviert bekommt. Deswegen bleibt man am Ball, denn irgendwie möchte man ja wissen, was passiert ist.
Und die Hintergrundgeschichte ist zum Teil wirklich sehr heftig. Dadurch wird die Geschichte aber auch rund und die Handlungen eher nachvollziehbar.
Nichtsdestotrotz wurde ich auch beim zweiten Anlauf nicht wirklich warm mit den Protagonisten. Deswegen kann ich das Buch nur bedingt weiterempfehlen, aber ich denke, es wird seine Liebhaber finden!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.11.2019

unkonzentrierte Erzählweise

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Susanna Fenton hütet ein Geheimnis. Und deswegen blieb ihr nur die Wahl, ihr altes Leben hinter sich zu lassen, sich neu zu erfinden. Heute, vierzehn Jahre später, ist sie erfolgreiche Psychotherapeutin.
Ihr ...

Susanna Fenton hütet ein Geheimnis. Und deswegen blieb ihr nur die Wahl, ihr altes Leben hinter sich zu lassen, sich neu zu erfinden. Heute, vierzehn Jahre später, ist sie erfolgreiche Psychotherapeutin.
Ihr aktueller Klient verursacht ihr jedoch Unbehagen. Adam Geraghty erzählt ihr nicht nur von schrecklichen Gewaltfantasien, sondern erscheint ihr auch seltsam vertraut. Fast zu spät erkennt Susanna, dass er von ihrer Vergangenheit weiß – und gekommen ist, alte Rechnungen zu begleichen.

Meine Meinung:

Hier habe ich ausnahmsweise den Klappentext übernommen, da er alles über dieses Buch aussagt. Ich gestehe, ich habe mich mit diesem Buch sehr schwergetan. Susanna ist als Person nicht so recht greifbar, unnahbar wirkt sie. Im ersten Teil des Buches handelt sie merkwürdig, wie ich finde und zudem ist auch noch der Schreibstil sehr verworren. Adam ist jung und von ihm bekommt man als Leser gar kein Bild. Die Handlung des Buches spielt sich in der Jetztzeit an einem einzigen Tag ab, die Rückblenden allerdings reichen weit in die Vergangenheit. Ich fand es schade, dass ein Thriller mit nur zwei Protagonisten so kaleidoskopartige Eindrücke zeigt. Zumal die erzählte Geschichte an sich ebenfalls sehr verwirrend ist. Lange, nahezu drei Viertel des Buches tappte ich völlig im Dunkeln und verlor die Lust am Weiterlesen, da ich mir überhaupt keinen Reim auf die Geschehnisse machen konnte. Es führte bei mir nicht zu Spannungsaufbau eher zu Gereiztheit, da der Autor ewig braucht bis er die Erzählstränge aus Vergangenheit und Jetztzeit zusammenführt und ein wenig Licht ins Dunkel bringt.
Und ehrlich gesagt fand ich das über 2/3 des Buches angekündigte dramaturgisch hochstilisierte Geheimnis eher fad. Es führte bei mir dazu Susanna noch unsympathischer zu finden. Das Ende ist ganz okay, mir allerdings ein wenig zu schnell abgehandelt und zu wenig erklärt. Mir fehlten tiefe fundierte Eindrücke sowohl in das Seelenleben der Protagonisten als auch in der Vergangenheitsebene, deren Zeitstrang ich bis zum Schluss nicht begriffen habe, da einige Zeitangaben bzw. Altersangaben schlichtweg fehlen.

Fazit: Eine konzentriertere Erzählweise hätte durchaus mehr Spannung erzeugen können.