Cover-Bild The Haven - Im Untergrund
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9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Loewe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 15.01.2020
  • ISBN: 9783743205505
Simon Lelic

The Haven - Im Untergrund

Spannendes Jugendbuch für Jungen und Mädchen ab 12 Jahre
Ann Lecker (Übersetzer)

Unter den Straßen Londons liegt er verborgen, versteckt vor den Augen der Erwachsenen: The Haven . Ein geheimer Zufluchtsort für Flüchtlingskinder, Straßenkids und Waisen – wie Ollie. 

Gerade noch war Ollies Leben vollkommen normal und plötzlich ist er Teil der geheimen Untergrundorganisation Haven. Innerhalb von 24 Stunden muss er gemeinsam mit dem Ermittlungsteam den Sohn des berüchtigten Gangchefs Danny Hunter finden – oder einer von ihnen wird sterben.
Ein turbulentes Rennen gegen die Zeit beginnt, doch je näher Ollie und seine Freunde ihrem Ziel kommen, desto klarer wird ihnen, dass noch eine weitaus größere Bedrohung auf sie wartet.

„Im Wesentlichen helfen wir Kindern und Jugendlichen.“
„Kindern? Was für Kindern?“
„Kinder, die uns brauchen, die nirgendwo sonst hinkönnen.“
„Wie … obdachlose Kinder, meinst du?“
„Obdachlose. Flüchtlinge. Waisen. Kids, die es mit Banden zu tun bekommen. Die Enkelin der Queen, wenn sie unsere Hilfe bräuchte. Wir sind wirklich nicht wählerisch.“
„Und was ist mit den Erwachsenen? Wo sind sie?“
Dodge grinste. „Das ist das Coolste an der ganzen Sache. Hier gibt es keine Erwachsenen.“

Der Auftakt zu einer rasanten Actionreihe! Vor außergewöhnlichem Setting im Londoner Untergrund spinnt Simon Lelic ein fesselndes Agenten-Abenteuer von Freundschaft, Verrat und einer lebensbedrohlichen Mission. Spannende Unterhaltung für Fans von Top Secret, Agent 21 und Jungs und Mädchen ab 12 Jahren!

Im Untergrund ist der erste Band der The Haven -Reihe.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.07.2020

Blockbuster für Jugendliche

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Was an diesem Buch besonders hervorsticht ist das Setting. Es handelt sich um eine eigenständige Welt, unterhalb von London. Eine zweite Stadt, verborgen im dunklen. In dieser leben all diejenigen Kinder ...

Was an diesem Buch besonders hervorsticht ist das Setting. Es handelt sich um eine eigenständige Welt, unterhalb von London. Eine zweite Stadt, verborgen im dunklen. In dieser leben all diejenigen Kinder und Jugendliche, die im sozialen Gefüge keinen Platz finden und übersehen werden. Um die sich scheinbar niemand kümmern will. Dieses Netz, verteilt sich über die ganze Stadt und die Jugendlichen sind in verschiedenen Gangs integriert.
Eine zweite Stadt erschaffen, um all denen zu helfen, die sonst von niemanden Hilfe zu erwarten haben.

Sehen wir einmal von dem grandiosen Setting haben, hat dieses Buch einiges zu bieten. Es ist nicht nur actionreich und erinnert an einen Blockbuster, sondern es behandelt auch noch ernste Themen, die aus der Welt kaum wegzudenken sind.
Wir als Leser erfahren etwas über die einzelnen Schicksale der Kinder und Jugendlichen, die in keiner heilen Familie aufwachsen können, das Kinderleid immer noch ein topaktuelles Thema ist, was nicht wegdiskutiert werden kann, weil es präsent vor uns liegt.

Der Hauptprotagonist in diesem Buch ist ganz klar Ollie. Er ist ein mehr als sympathischer Junge. Man würde meinen, mit seiner ruhigen Art, seinem angenehmen Wesen, sei er überall beliebt und habe ohne Ende Freunde, doch dem ist nicht so. Er ist eher schüchtern, zurückhaltend, fast unscheinbar. Er ist so, weil er schon einmal alleine im Leben gestanden hat und nun noch ein zweites Mal damit konfrontiert wird. Er ist genau das Kind, welches durch jedes Raster fällt, weil er zu normal ist.

Zur Story lässt sich sagen, dass sie natürlich mit der Realität nicht viel zu tun, außer wenn es um das Schicksal der Kinder geht. Daher darf es auch am Ende des Buches zu einem übertriebenen fulminanten Finale kommen. Das gehört einfach dazu, denn wer es schafft ein Setting zu erschaffen, was an Blockbuster Filme erinnert, darf auch ganz nach Hollywood Manier das Buch abschließen.
Dieses Buch ist nichts für zarte Seelen, denn neben der Action wird es auch Brutal, denn wir müssen uns leider von ein paar Protagonisten verabschieden, die im Verlauf des Buches sterben. Leider sind es meist nicht die bösen, so dass es einem beim Lesen richtig ans Herz geht und man sich wünschen würde, es wäre anders.
Dennoch ist die Idee hinter „The Haven“ mehr als gut und in meinen Augen sehr gut umgesetzt. Das Ganze ist sehr schlüssig und trotz aller Action kommen die ernsten Themen nicht zu kurz. Sie werden mit viel Respekt, großen Herzen und wahrscheinlich ganz viel Realität präsentiert und machen beim Lesen einen selbst sehr betroffen. Wenn man nur ansatzweise darüber nachdenkt, dass es so etwas wie „The Haven“ wirklich geben könnte ; ist mehr als erschreckend und zeigt auf, welche Defizite es in unserem System gibt.
Ist die Mischung gut? Definitv, denn sie ist ein kleiner Pageturner (hier verrate ich nicht mehr), welcher mit Witz, Charme, Spannung, Adrenalin und ganz viel Sympathie gepaart wird. Eine neue Buchreihe, die definitv ihre Leser finden wird.


Meine Meinung: 4 Sterne
Dieses Buch ist eine Mischung aus Detektivgeschichte, Thriller, Action und Drama. Eine brisante Mischung, die dieses Buch aber zu einem wirklich guten Auftakt macht und Lust auf mehr verspricht. Dennoch hat es einen Themenbereich, der vielleicht für Jugendliche schwerer zu verstehen und zu verdauen ist, als für Erwachsene, denn bei denen wird ganz klar die Action im Vordergrund stehen. Vielleicht wäre hier eine bessere Dosierung angebracht gewesen um es komplett rund zu machen.

Veröffentlicht am 03.04.2020

Rasanter Jugendkrimi in London

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Der bekannte Autor für Erwachsenenthriller Simon Lelic hat mit The Haven - Im Untergrund einen ansprechenden Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe geschaffen, der sich flott liest und keine Atempause kennt.

Das ...

Der bekannte Autor für Erwachsenenthriller Simon Lelic hat mit The Haven - Im Untergrund einen ansprechenden Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe geschaffen, der sich flott liest und keine Atempause kennt.

Das Intro ist extrem kurz, sehr schnell ist der Leser mit dem 13-jährigen Ollie Turner in der Kanalisation von London unterwegs. Auch Ollie weiß nicht wirklich wie ihm geschieht und erst nach und nach erschließt sich ihm (und dem Leser) der Hintergrund.

Ollie wird vom Anführer einer Zufluchtsstätte für Straßenkids aus den Fängen fieser Entführer gerettet und in den Haven gebracht - das Zentrum der legendären, den Behörden nicht bekannten Einrichtung. Im Haven gibt es keine Erwachsenen. Das klingt nach Chaos, ist tatsächlich aber eine wunderbar funktionierende und demokratische Mikrogesellschaft. Ollie lernt schnell das Kompetenzteam vom Haven kennen und möchte sich eigentlich schnell wieder verabschieden... Aber die Ereignisse überschlagen sich und bevor Ollie sich versieht, findet er sich in halsbrecherischer Mission wieder, um London vor den grausamen Machenschaften einer kriminellen Psychopathin zu schützen.

Lelic erschafft hier eine äußerst interessante Untergrundgesellschaft, die sich im von Banden dominierten Banden der Rettung von Jugendlichen verschrieben hat. Für mich nimmt sich Lelic nicht genug Zeit um dieses Szenario ausreichend zu schildern. Bereits die ersten Kapitel sind sehr hektisch und weder die Charaktere noch die Handlung baut sich groß auf. Dadurch wird das Buch sehr kurzweilig, lässt aber Tiefe vermissen, die andere Bücher für dieses Alter durchaus besitzen. Die Entwicklung, die Ollie im Laufe des Buches nimmt, ist bemerkenswert und erstaunlich. An detaillierter Action fehlt es dem Buch nicht und auch die klassische Böse ist sehr gut dargestellt. Die Handlung ist gut, aber nicht sehr überraschend.

Für mich ein gutes Jugendbuch, das in Sprache und Handlung etwas unausgereift ist und so bei guter Idee etwas an Tiefe verliert. Rasante Action gibt es aber in jedem Fall und eine Fortsetzung kommt schon im Sommer 2020!

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Veröffentlicht am 26.02.2020

Ganz nett, mehr aber leider auch nicht!

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The Haven klang auf jeden Fall interessant und die Challenge, das Buch innerhalb von 24 Stunden zu lesen, habe ich gerne angenommen und es ist mir auch gelungen.

Die Idee dahinter fand ich wirklich toll. ...

The Haven klang auf jeden Fall interessant und die Challenge, das Buch innerhalb von 24 Stunden zu lesen, habe ich gerne angenommen und es ist mir auch gelungen.

Die Idee dahinter fand ich wirklich toll. Ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche regieren und anderen Minderjährigen helfen und zusammenhalten, leben, das hat mich doch sofort neugierig gemacht.

Das Buch an sich lies sich auch super schnell lesen. Es war nicht langweilig, es gab viel Action und auch tolle Wendungen. Trotzdem hat es mich einfach insgesamt nicht erreicht. Der Schreibstil war mich einfach irgendwie zu nüchtern. Die Charaktere blieben mir zu blass, die Handlung war stellenweise nicht überzeugend, nicht glaubwürdig genug. Da fehlten im Großen und Ganzen einfach auch jede Menge Emotionen.

So habe ich es zwar schnell gelesen und fand es auch ganz in Ordnung, aber es hat mich nicht mitgerissen und leider macht es mich auch nicht wirklich neugierig auf die Fortsetzung. Und mehr gibt es hier leider auch schon nicht mehr zu sagen aus meiner Sicht.

Fazit
The Haven ist auf jeden Falle eine Geschichte mit einer genialen Idee dahinter. Das lässt sich nicht bezweifeln! Leider reicht das allein aber nicht aus, um mich überzeugen zu können. Das Wichtigste ist eigentlich immer der Schreibstil und wenn mich dieser nicht direkt ins Geschehen katapultiert, sodass ich regelrecht mitfiebern kann, dann wird es einfach schwierig. Und genau das war hier das Problem. Die Story an sich fand ich gut, die Handlung hat Action, rein theoretisch Spannung und so einige Überraschungen. Doch das Mitfiebern blieb aus. Es kamen keine Gefühle auf, zu den Figuren konnte ich keine Verbindung aufbauen und insgesamt habe ich es einfach nur nüchtern runtergelesen. Sehr schade, aber so ist das manchmal. Für mich war das Buch in Ordnung, aber eine große Empfehlung kann ich leider nicht aussprechen und weiterverfolgen werde ich diese Reihe auch nicht. 3 Sterne.

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