Cover-Bild Die kleine Pension am Meer

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 28.02.2020
  • ISBN: 9783404179336
  • Empfohlenes Alter: bis 99 Jahre
Sofia Caspari

Die kleine Pension am Meer

Roman

Jule braucht dringend Abstand vom Alltag und beschließt, mit ihrem Sohn Johan auf die Insel Krk zu reisen. Jule ist alleinerziehend; ihr Sohn hat über seinen Vater Ivan kroatische Wurzeln. Als sie im Internet nach einer Unterkunft sucht, entdeckt sie eine zauberhafte Pension - und erkennt überrascht, dass diese Ivans Eltern gehört. Mit klopfenden Herzen bricht sie nach Krk auf, um Ivans Familie zu treffen, die nichts von Johan weiß. Und dann kommt alles ganz anders als erwartet ...



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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2020

Die Sorgen einer alleinerziehenden Mutter mit besonderem Kind

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Jule bekommt ein Kind. Johan ist von Beginn an sehr anstrengend und sie hat die Befürchtung zu versagen. Außerdem zieht der Kindsvater die Reißleine und verlässt Jule. Nach 6 Jahren, vielen anstrengenden ...

Jule bekommt ein Kind. Johan ist von Beginn an sehr anstrengend und sie hat die Befürchtung zu versagen. Außerdem zieht der Kindsvater die Reißleine und verlässt Jule. Nach 6 Jahren, vielen anstrengenden Zeit und einem Kind das als unbeschulbar gilt sucht Jule nach einem Ort in dem sie mal von dem ganzen Stress abschalten kann. Dabei führt sie ihr Weg im Internet auf eine Seite einer kleinen Pension in Kroatien, die auf Ivan, den Vater ihres Sohnes hinweist. Spontan beschließt Jule ihn mit seinem Sohn zu konfrontieren. Was sonst noch bei dem Urlaub geschehen wird lässt sie auf sich zukommen.


Das Cover des Buches sieht wie ein Reiseführer aus. Eine herrliche Bucht am blauen Meer. ganz idyllisch.

Das die Geschichte dann nicht so wirklich idyllisch beginnt schockt schon ein wenig. Da ich vom Fach bin hatte ich schon recht zeitig die Vermutung das Johan ein Asperger Autist ist. Erst in der Grundschule wird hier aber die Diagnose gestellt. Auf der einen Seite ist Jule froh zu wissen was Sache ist, auf der anderen ist sie aber auch schockiert, da sie , wie alle Eltern erhofft hatte das ihr Kind irgendwann alleine lebensfähig ist.

Die Sorgen der Mutter werden hier gut beschrieben und können von betroffenen sicherlich auch in der Art selbst erlebt worden sein. Gerade als Alleinerziehende kommt man da sicherlich megamäßig an seine Grenzen.
Schlimm fand ich das die Hilfen die angesetzt waren dann leider wieder gestrichen wurden da sich kein neuer Anbieter für eine Integrationsmaßnahme fand. Das ist aber leider die Realität, denn selbst wenn Maßnahmen genehmigt werden gibt es leider viel zu wenige Fachkräfte in diesem Bereich.

Die Bilder die es dann von der Insel Krk gab fand ich sehr schön. Ich konnte mir die Insel sehr gut vorstellen. Auch die kleine Pension und die Ruhe dort ließen mich ruhig werden. Ich habe das Buch an Weihnachten fertig gelesen und fand die Geschichte um Jule, Ivan, dessen Bruder Jakov, Mutter Gordana, Stiefvater Stipe sowie die Rentner Lotti und Professor.

Schön fand ich wie die Menschen mit Johan und seiner Beeinträchtigung umgegangen sind und wie auch deutlich gemacht wurde, das Johan locker und gelöst war sobald seine Mutter auch lockerer wurde.

Die vielen Wiederholungen die in der Rezension vor mir angemarkt wurden sind ganz typisch für viele Autisten und darf deshalb hier nicht fehlen. Ich fand es sehr passend.
Und schön das alle dort sagten Johan ist Johan, denn so ist es mit den Autisten auch .Sie sind alle ganz individuell. Man sagt bei vielen gleichen gerne. Kennst du einen kennst du alle.
Bei den Autisten kann man sagen: Kennst du einen, kennst du einen. Denn jeder ist anders und so soll es auch sein. Wir müssen einfach lernen damit umzugehen das es normale und anders normale gibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2021

Mehr als Urlaub

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Als Alleinerziehende hat es Jule nicht leicht. Dazu kommt, dass Johan anders ist und Jule das erst nach und nach realisiert. Sie braucht eine Auszeit und mietet sich in der Pension der Familie von Ivan, ...

Als Alleinerziehende hat es Jule nicht leicht. Dazu kommt, dass Johan anders ist und Jule das erst nach und nach realisiert. Sie braucht eine Auszeit und mietet sich in der Pension der Familie von Ivan, dem Vater ihres Sohnes, ein. Diese liegt auf der Insel Krk und die Be-schreibung der Gegend dort hat mir gut gefallen und ich fühlte mich fast selber dort. Auch die verschiedenen Charaktere sind gut dargestellt und jeder ist in seiner Art etwas besonde-res. Wobei mir gerade Ivan in seiner Art sehr überzogen vorkam, doch solche Menschen gibt es sicherlich, und Jule hat scheinbar Probleme mit der Außenwirkung ihres Sohnes bzw. mit dem Umgang damit.
Neben einer schönen Atmosphäre und einer sich langsam anbahnenden Liebesgeschichte werden auch ernstere Probleme erwähnt. Im mittleren Teil hatte ich ein wenig Probleme dabei zu bleiben, doch es ist eine gut erzählte Geschichte. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und es ist gute Unterhaltung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.11.2020

Ein leichter Sommerroman mit etwas schwerfälligem Schreibstil

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Das Cover ist sehr schön gestaltet und auch die Kurzbeschreibung klingt interessant, so dass man sich auf einen leichten Sommerroman freut, der in Kroatien spielt. Leider ist der Schreibstil an mehreren ...

Das Cover ist sehr schön gestaltet und auch die Kurzbeschreibung klingt interessant, so dass man sich auf einen leichten Sommerroman freut, der in Kroatien spielt. Leider ist der Schreibstil an mehreren Textstellen und Buchabschnitten ziemlich schwerfällig und weist überflüssige Längen auf, die sehr gut hätten weggelassen werden können. Der Sohn der Hauptdarstellerin ist Autist; im Buch wird zu oft und ausgedehnt das nicht ganz einfache Verhältnis der Mutter zu ihrem autistischen Sohn beschrieben. Außerdem wird zu oft im Buch geschrieben, dass Johan in Kroatien Delfine sehen möchte. Des Weiteren zieht sich die Unentschlossenheit der Hauptdarstellerin etwas in die Länge, ob sie sich auf den einen oder den anderen Sohn der Familie einlassen soll. Am Ende des Buches stellt man dann fest, dass es wirklich bessere Bücher gibt als dieses.

  • Cover
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