Cover-Bild Monsieur Mounk und die kleinen Wunder des roten Hauses
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 03.02.2020
  • ISBN: 9783492503280
Sophia Verena

Monsieur Mounk und die kleinen Wunder des roten Hauses

Roman
»Die fabelhafte Welt der Amélie« meets »Chocolat« – eine zauberhafte, charmante Wohlfühllektüre und eine ganz besondere Liebesgeschichte mit kauzigen, aber warmherzigen Charakteren, die einen noch lange begleiten

»Jeder Buchstabe ist magisch. Und jeder einzelne öffnet seinen Zauber für dich, wenn du ihn darum bittest.«

Ein kleines, französisches Dorf zu Beginn des 20 Jahrhunderts.
Ein Tanzhaus, das geschlossen wird.
Buchstaben, die zum Leben erwachen, das Kätzchen Minou und ein kleines Mädchen voller Fantasie. 
Eine traurige Tänzerin und der liebenswerte, introvertierte Monsieur Mounk bilden den Reigen, welcher diese Geschichte voller Liebe, Spannung und zarter Fantasie umschließt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2020

Ein zauberhafter Roman zu Beginn des 20 Jahrhunderts, der den Leser zum Träumen einlädt und die ein oder andere Weisheit bereit hält.

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Vielen lieben Dank an den Piper-Verlag, der mir wieder einmal ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Diesmal handelt es sich um den Titel "Monsieur Mounk und die kleinen Wunder des roten Hauses" ...

Vielen lieben Dank an den Piper-Verlag, der mir wieder einmal ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Diesmal handelt es sich um den Titel "Monsieur Mounk und die kleinen Wunder des roten Hauses" von Sophia Verena. Es scheint sich hierbei um das Debüt der Autorin zu handeln, jedenfalls habe ich zuvor noch nie von ihr gehört und es sind auch keine weiteren Bücher auf Lovelybooks von ihr zu finden. Die Geschichte hat mich durch das romantische Cover und den Inhalt neugierig werden lassen und ich bekam Lust in den Anfang des 20 Jahrhunderts einzutauchen, einer Welt, in der es noch keine Handys und Co gab. Auf den Ideenreichtum und den Schreibstil von Frau Verena war ich sehr gespannt.

Der Start in die Geschichte ist anders, als ich von den meisten Büchern gewohnt bin. Hier gibt es nicht einen speziellen Protagonisten, aus dessen Sichtweise berichtet wird. Es wird erst einmal allgemein über das Dorfleben berichtet, denn die meisten Bewohner spielen in dem Buch eine Rolle. Der Leser lernt sie kennen und taucht in die Welt des roten Hauses ab. Außerdem lernt er Monsieur Mounk kennen, einen Herrn, der am Dorfleben nicht teilnimmt und über den viel gemunkelt wird. Generell leben die Dorfbewohner vom Klatsch und Tratsch und ich möchte nicht unbedingt mit einem der Protagonisten tauchen. Das sind wahrscheinlich die Nachteile, wenn Jeder Jeden kennt. Fluch und Segen zugleich. Jedenfalls wird auch über Lucille, einer mittellosen Tänzerin, getratscht, eine junge Witwe mit einem kleinen Kind, einem Mädchen Namens Yvette. Die beiden haben in ihrer Vergangenheit viele schlimme Dinge erfahren und finden Unterschlupf im roten Haus. Doch eine folgenschwere Tatsache sorgt dafür, dass viele Menschen ihr Heim verlieren und nun auf Jemanden angewiesen sind, den sie einst verpönten... Doch was wäre die Geschichte ohne die Liebe. Die Liebe, die vor allem von Yvette verströmt wird <3 In das kleine Mädchen habe ich mich von Anfang an verguckt. Sie ist zuckersüß und schafft es, Menschen einander näher zu bringen. Sie ist sehr wissbegierig und abenteuerlustig, was ihre Mutter manchmal an ihre Grenzen bringt. Aber manchmal lohnt es sich, gewisse Grenzen zu überwinden....

Das Buch lehrt den Leser, dass man stets auf sein Herz hören sollte und man sich niemals abhängig von anderen Meinungen machen sollte, so böse diese auch sind. Denn meist sind diejenigen, die einem Böses wünschen, selbst bis ins Mark verletzt und traurig und wissen es nicht besser zu kompensieren. Wenn man ihnen trotzdem mit Liebe begegnet, so bekommt man, vielleicht eines Tages, Liebe zurück und gebrochene Herzen fangen langsam wieder an zu heilen.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, obwohl die Kapitel etwas langatmig sind. Es werden viele Metaphern und Wortspiele benutzt, viele Gegebenheiten können dadurch wunderbar veranschaulicht werden. Literarisch ist dieses Buch sehr gut. Allerdings nicht immer in der heutigen Sprache gehalten, was dem ein oder anderen möglicherweise nicht so gefällt.

Dadurch, dass die Protagonisten nur angerissen werden, weil aus allen Sichtweisen mal berichtet wurde, konnte ich mit ihnen nicht zu 100% warm werden, weil ich mich nie ganz hineinversetzen konnte. Nichts desto trotz sprang die Sympathie bei mir über und ich fieberte ihrem Ende entgegen.

Als süß empfand ich es, als auch einmal aus Sicht einer Dorfkatze berichtet wird, das Buch ist teilweise echt verniedlicht :)

Es gibt auch einige heikle und teilweise sogar lustige Wendungen! Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und mit seiner Märchenhaftigkeit wieder etwas Farbe in den tristen Alltag gebracht :) Es ist süß, besitzt aber gleichzeitig auch ein wenig Tragik.

Eine Leseempfehlung und 4 gute Sterne ****

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Veröffentlicht am 22.03.2020

Monsieur Mounk und die Magie der Buchstaben...

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Monsieur Mounk und die kleinen Wunder des roten Hauses von Sophia Verena
zur Geschichte:
Ein kleines, französisches Dorf zu Beginn des 20 Jahrhunderts.
Ein Tanzhaus, das geschlossen wird.
Buchstaben, die ...

Monsieur Mounk und die kleinen Wunder des roten Hauses von Sophia Verena
zur Geschichte:
Ein kleines, französisches Dorf zu Beginn des 20 Jahrhunderts.
Ein Tanzhaus, das geschlossen wird.
Buchstaben, die zum Leben erwachen, das Kätzchen Minou und ein kleines Mädchen voller Fantasie. 
Eine traurige Tänzerin und der liebenswerte, introvertierte Monsieur Mounk bilden den Reigen, welcher diese Geschichte voller Liebe, Spannung und zarter Fantasie umschließt.
Mein Fazit:
Den Leser erwartet ein monoton dahin hinplätschernder Roman, in dem die ganze Welt sehr blumig beschrieben ist. Ein Märchen für Erwachsene...
Die Protagonisten Yvette, Lucille und Monsieur Mounk erzählen ihre Geschichte.
Monsieur Mounk lebt allein in einem kleinen Haus am Waldrand. Er lebt zurück gezogen, spricht kaum und wird von der Dorfbevölkerung gemieden.
Yvette ist eine kleines Mädchen. Sie lebt mit ihrer Mutter Lucille im roten Haus. Keiner kümmert sich um das Kind. Ihr einziger Begleiter ist ihre Puppe Madame Antoinette. Sie schließt Freundschaft mit Monsieur Mounk und besucht ihn heimlich in seinem Haus. Er ist freundlich und nimmt sich für das Kind Zeit. Er bringt ihr die Buchstaben des Alphabetes bei.
Lucille ist Witwe und lebt mit ihrer Tochter im roten Haus. Für Yvette nimmt sie sich kam Zeit. Auf der Suche nach ihrer Tochter lernt sie Monsieur Mounk kennen.
Als das rote Haus schließen muss, bittet Monsieur Mounk den Damen Unterschlupf an.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Ein Buch wie ein rosafarbener Traum aus Zuckerwatte

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Normalerweise fange ich meine Buchbesprechungen immer mit einer kurzen Zusammenfassung des Inhaltes an, aber in diesem Fall kann ich das gar nicht, denn ich würde einfach viel zu viel verraten und dann ...

Normalerweise fange ich meine Buchbesprechungen immer mit einer kurzen Zusammenfassung des Inhaltes an, aber in diesem Fall kann ich das gar nicht, denn ich würde einfach viel zu viel verraten und dann würde der Zauber zerspringen wie eine Seifenblase...und das möchte ich auf keine Fall, denn dieses Buch ist anders als das, was man bisher kennt und ich möchte, dass jeder Leser sich auf diese Geschichte ganz unvoreingenommen einlassen kann.
Da ist das kleine französische Dorf, das mit seinen Bewohnern dir Tür und Tor öffnet, um dich als Gast willkommen zu heißen. Man geht mit offenen Augen und einem frohen Herzen die Gassen und lässt sich schließlich im Garten von Monsieur Mounk im Schatten das Apfelbaumes nieder, um ihm voller Neugier zu lauschen, wenn der die Geschichte der Dorfbewohner revuepassieren lässt. Man fühlt sich wie ein kleines Kind, das zu Füßen seines Großvaters sitzt und voller Neugier und Aufregung des Episoden lauscht, die er zu erzählen hat. Von Monsieur Mounk geht eine Warmherzigkeit aus, die einem umgibt wie ein kuscheliges Plaid - und so fühlt sich auch die ganze Erzählung an. Sie umhüllt dich und hält dich mit liebevollen Armen fest, damit ein Eintauchen in die Dorfszenerie möglich ist.
Die Bewohner des Dorfes habe alle ihren Ecken und Kanten- da gibt es die Klatschbasen, die zu allem und jedem etwa zu erzählen haben und so dafür sorgen, dass die Schicksale eines jeden einzelnen ans Tageslicht kommen. Aber es gibt auch Lucille, eine mittellose Tänzern, die versucht, sich als alleinerziehende Mutter mit der kleinen Yvette durchs Leben zu schlagen. Yvette ist ein kleiner Sonnenschein, der nicht nur Glanz in das Leben ihrer Mutter bringt, sondern sie verzaubert auch den Leser mit ihrem Wesen und man möchte die Kleine einfach nur dauerknuddeln und liebhaben.
Die Dorfidylle wird je gestört, als ein unvorhergesehenes Eiereignis dafür sorgt, dass viele Menschen ihr Zuhause verlieren und Zuflucht bei einem Menschen suchen müssen, den sie eigentlich nicht in ihrer Mitte haben wollen.
Mir gefällt der Schreibstil, weil er ganz viele farbenfrohe und, vor allen Dingen, bewegte Bilder bei Lesen entstehen lässt, aber die sprachlichen Mittel sind jetzt nicht unbedingt das Non-plus-Ultra - vieles wirkt ein wenig in die Länge gezogen und die Sprache ein wenig angestaubt, so dass das Buch ein wenig altbacken erscheint. Das hat es in meinen Augen aber gar nicht verdient, denn es strömt so viel Magie, so viel Zauber aus den Seiten, dass ich über diese Manko ganz traurig bin.
Aber lest selbst, wie sehr euch Monsier Mounk verzaubern kann, denn diese Buch ist für alle, die das Träumen nicht verlernt habe und an den Zauber und die Magie des Augenblickes glauben

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Veröffentlicht am 05.02.2020

Ein richtiges Wohlfühlbuch

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Die letzte Seite ist umgeblättert und ich sitze hier mit einem seligen Lächeln auf den Lippen. Was für eine schöne und warmherzige Geschichte – ein richtiges Wohlfühlbuch.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl ...

Die letzte Seite ist umgeblättert und ich sitze hier mit einem seligen Lächeln auf den Lippen. Was für eine schöne und warmherzige Geschichte – ein richtiges Wohlfühlbuch.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl unter einem Apfelbaum in Monsieur Mounks Garten zu sitzen und ein Erzähler berichtete mir von den Ereignissen im damaligen Sommer, als Yvette, die Tochter der Tänzerin Lucille, noch ein kleines Mädchen war. Die Atmosphäre des Dorfes erinnerte mich stark an die Don-Camillo-Filme und genau diese Erzählerstimme hatte ich im Ohr.

Die Dorfbewohner sind Leute wie du und ich, manche liebenswert, andere etwas schrulliger. Auch Monsieur Mounk hatte seinen Ruf weg und alle kannten ihn nur als Eigenbrötler. Yvette erkannte aber sehr schnell, dass er das Herz am richtigen Fleck hatte und freundete sich mit ihm an. Das war wohl einer der Hauptgründe, warum er dann die Tanztruppe von Madame Odette bei sich aufnahm, als die „leichten Mädchen“ auf der Strasse standen weil ihr Etablissement, das Rote Haus, geschlossen wurde. Aber sein Herz schlug für noch jemanden schneller und mit all dem Chaos, dass Madame Odette und Co. mitbrachten, zog auch die Hoffnung auf Liebe in Monsieur Mounks beschauliches Heim.

Es ist eine leichte und zugleich leise Geschichte, die auf sehr einfühlsame Weise erzählt wird. Der gefühlvolle Schreibstil hat mich richtiggehend gefangen genommen. Es gibt so viele kleine Details, Beschreibungen und Vergleiche, die alles noch lebendiger haben erscheinen lassen. Ich mochte mehrere Figuren sehr – allen voran Monsieur Mounk. Die Autorin hat wohl bewusst seinen Vornamen nie verraten, was ihn manchmal etwas unnahbar aber nicht weniger liebenswert machte. Das hätte womöglich das Geheimnisvolle, das ihn umgab, zerstört und ich möchte ihn mir gar nicht anders vorstellen. Ich finde, jedes Dorf sollte einen solchen Monsieur Mounk haben.

Für mich ist die Autorin Sophia Verena eine wirkliche Entdeckung und ich hoffe auf weitere Bücher von ihr.

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