Cover-Bild Die Liebenden von Bloomsbury – Virginia und die neue Zeit
(42)
  • Einzelne Kategorien
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 485
  • Ersterscheinung: 21.06.2022
  • ISBN: 9783746639048
Stefanie H. Martin

Die Liebenden von Bloomsbury – Virginia und die neue Zeit

Roman

Auftakt der großen Saga über die Frauen von Bloomsbury

London, 1903. Während ihre Schwester Vanessa Kunst studieren möchte, will die hochintelligente Virginia nur eines: schreiben – und zwar in einer neuen Form, der modernen Welt angemessen. Mit ihren Brüdern gründen sie eine Wohngemeinschaft in Bloomsbury, die schon bald zum Hort geistiger Freiheit und Inspiration wird. Doch die Gesellschaft ihrer Zeit sieht für unverheiratete Frauen kein Leben in Freiheit vor, und immer wieder verlangt man von Virginia, sich einen Ehemann zu suchen ...

Ein so überraschender wie mitreißender Roman über Virginia Woolf – Ikone der literarischen Moderne und der Frauenbewegung

„Wer uns unserer Träume beraubt, beraubt uns unseres Lebens.“ Virginia Woolf  

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2022

Interessantes Buch

0

Das Cover des Buches mit der jungen Schriftstellerin Virgina Woolf lässt erahnen,worum es in diesem Roman geht.Die frühen Jahre der aus einer Intellektuellen Familie stammenden Virginia Woolf ...

Das Cover des Buches mit der jungen Schriftstellerin Virgina Woolf lässt erahnen,worum es in diesem Roman geht.Die frühen Jahre der aus einer Intellektuellen Familie stammenden Virginia Woolf werden in dem Roman mit eindringlichen Worten erzählt, und obwohl ich am Anfang mit den vielen englischen Doppelnamen etwas durcheinander kam hat mich die Geschichte doch sehr gefesselt,so das ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte!
Der Erzählstil ist einprägsam und die Figuren sind authentisch beschrieben.
Die unter Schwermut und Depressionen leidende Virginia möchte nach dem Tod des Vaters den Fesseln der viktorianischen Zeit und den Nachstellungen Ihres Stiefbruders entfliehen und gründet mit Ihrer Schwester und Ihren zwei Brüdern eine literarische Wohngemeinschaft in Bloomsbury und somit war der Grundstein zur Bloomsbury Group gelegt!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2022

Virginia Woolf

0

Virginia und ihre Schwester Vanessa leben mit ihren zwei Brüdern zusammen, für das frühw zwanzigste Jahrhundert sehr ungewöhnlich. Während Vanessa Kunst studiert möchte Virginia nur schreiben. ...

Virginia und ihre Schwester Vanessa leben mit ihren zwei Brüdern zusammen, für das frühw zwanzigste Jahrhundert sehr ungewöhnlich. Während Vanessa Kunst studiert möchte Virginia nur schreiben. Und zwar modern und zeitgemäß.

Ich muss gestehen, dass ich mich vor dem Buch noch nie mir Virginist Woolf auseinandergesetzt hatte, ich kenne zwar ihren Namen, aber habe noch nie etwas von ihr gelesen. Aber ich mag gerne die Zeit um die Jahrhundertwende zum zwanzigsten Jahrhundert.
Geschichtlich fand ich den Roman sehr spannend und auch Virginia ist eine starke Frau, die für sich und andere Frauen einsteht.
Ein guter Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Interessante Charaktere und ein Schicksal. Im Prinzip alles was ein guter historischer Roman haben muss. Es ist kein Sachbuch, sondern ein einfühlsam erzählte Portrait von Virginia. Mir hat es gefallen.

Veröffentlicht am 22.06.2022

Interessanter Einblick in das Leben von Virginia Woolf

0

Der Roman "Die Liebenden von Bloomsbury – Virginia und die neue Zeit" von Stefanie H. Martin ist der Auftakt der Bloomsbury-Saga, die im Aufbau Taschenbuchverlag erscheint.

London, 1903: Virgina Woolf ...

Der Roman "Die Liebenden von Bloomsbury – Virginia und die neue Zeit" von Stefanie H. Martin ist der Auftakt der Bloomsbury-Saga, die im Aufbau Taschenbuchverlag erscheint.

London, 1903: Virgina Woolf gründet mit ihrer künstlerisch begabten Schwester Vanessa und ihren Brüdern eine Wohngemeinschaft in Bloomsbury. Virginia möchte nur eines, schreiben und damit neue Wege begehen. Aber in der Gesellschaft ihrer Zeit erwartete man von ihr, dass sie heiratet und nicht als ledige Frau ein Leben in Freiheit führt. In der Bloomsbury Group konnte sie sich in Diskussionen über Literatur, Wissenschaft und Kunst mit Intellektuellen austauschen und so weiter entwickeln.

Virginia Woolf gilt als Ikone der literarischen Moderne und trat für ein gesellschaftliche Veränderungen, insbesondere das Frauenrecht und ein selbstbestimmtes Leben der Frauen ein.

Die Bloomsbury Group, benannt nach einem Stadtteil Londons, umfasste einen Kreis von Literaten und Intellektuellen, die sich dem freien Denken hingaben und gegen die bestehenden gesellschaftlichen Vorstellungen auflehnten, den Imperialismus und die Tabuisierung der Sexualität hinterfragten. Zu dieser Gruppe gehörten berühmte Personen wie Lytton Strachey, der Maler Duncan Grant, der Ökonom John Maynard Keynes und auch Virginia Woolf.

Dieser Roman ist der Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe, er beschreib die Anfänge der Bloomsbury Group zwischen 1903 bis 1909. Wir erleben an Virginias Seite die Gründung der Gruppe, nehmen teil an Gesprächen und Diskussionen und erleben eine Frau, die ihr Leben dem Schreiben widmen möchte und mit dem gesellschaftlichen Zwang einer Heirat hadert. Die weltoffene Ansicht des Zirkels eröffnete ihr freigeistige Eindrücke, die sich in ihren Essays widerspiegeln.

Stefanie H. Martin stellt in ihrer Romanbiografie Virginia Woolf in den Mittelpunkt. Wir erleben die historischen Ereignisse der Zeit, tauchen in Virginias Gedanken und Gefühle ein und spüren, wie sehr ihr die Schriftstellerei am Herzen liegt. Sie ist ein Vorbild ihrer Zeit, in der es Frauen nicht vergönnt war, ihre Leidenschaft frei auszuleben.

Von der sprachlichen Seite her ist dieser Roman ein Genuß, die Ausarbeitung ist der Autorin sehr zeitbeschreibend gelungen, man fühlt sich durch die poetischen Formulierungen und die besonderen Diskussionen und Briefwechsel förmlich in diese Epoche zurückversetzt. Es gelingt Stefanie H. Martin auf interessante und zeitbeschreibende Weise das private Leben der vielseitigen Persönlichkeit Virginias und ihrer Zeitgenossen zu begleiten und mehr über ihre Ambitionen zur Frauenbewegung zu erfahren. Dabei steht die anschauliche Charakterisierung der Figuren besonders im Fokus. Virginia wirkt ehrgeizig, dabei aber auch etwas unsicher und fragil. Ihre enge Beziehung zu Vanessa macht klar, wie sehr sie eine Bezugsperson suchte und brauchte.

Wer sich in den Literatursalons traf, hatte nicht nur Intellekt, er hatte auch das finanzielle Polster, um hier zu diskutieren und gedanklichen Austausch zu pflegen. Dabei ging es besonders offen auch um Sexualtität, einige der Bloomsburries waren Homosexuelle.

Diese sprachlich gelungene Ausarbeitung über Virginia Woolfs Leben ist für mich ein interessanter Einblick, der mit den gezeigten Zeitgenossen ein klares Bild der Bloomsbury Group und der viktorianischen Zeit abbildet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2022

Die junge Virginia

0

In diesem Roman beschäftigt sich die Autorin sehr intensiv mit dem Leben der jungen Verginia Steffen, die in die Geschichte als Virginia Wolf eingehen wird. Doch dieser Roman spielt vor ihrer Ehe, vor ...

In diesem Roman beschäftigt sich die Autorin sehr intensiv mit dem Leben der jungen Verginia Steffen, die in die Geschichte als Virginia Wolf eingehen wird. Doch dieser Roman spielt vor ihrer Ehe, vor ihrer Zeit als Schriftstellerin und erzählt wie sie zu dem würde was sie war.

Erschreckend schonungslos wird hier von der Krankheit der jungen Frau erzählt, die schon in jungen Jahren so viele Schicksalsschläge ertragen musste und so viele geliebte Menschen verlor. Gleichzeitig ist es die Geschichte von zwei jungen Frauen die einfach nicht mit dem Strom schwimmen wollen und sich von den Korsett ihres Lebens befreien wollen.

Der Roman erzählt von dem besonderen Verhältnis zwischen Virginia und ihren Geschwistern und lässt uns in die Künstlerszene Londons zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts blicken.

Ja man kann jetzt vielleicht sagen, das wir noch nicht allzuviel von der Karriere als Schriftstellerin erfahren, aber keine Sorge es gibt eine Fortsetzung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2022

Die Anfänge der Virginia Woolf

0

Die Liebenden von Bloomsbury von Stefanie H. Martin erzählt die frühen Jahre von Virginia Woolf. Der Leser bekommt einen Einblick in ihre familiären Gegebenheiten, ihren Freundeskreis und ihre charakterliche ...

Die Liebenden von Bloomsbury von Stefanie H. Martin erzählt die frühen Jahre von Virginia Woolf. Der Leser bekommt einen Einblick in ihre familiären Gegebenheiten, ihren Freundeskreis und ihre charakterliche und geistige Entwicklung.

Ich finde das Buchcover sehr gelungen. Es spiegelt die damalige Zeit und die höheren Gesellschaftsschichten, in denen sich Virginia und ihre Familie zur damaligen Zeit bewegten, aufgrund der Farbgebung und ihres Porträts gut wider.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm. An manchen Stellen war es aber für mich auch etwas schwere Kost, was aber nicht am Schreibstil lag, sondern an den Themen, die das Buch im Kontext des Lebenslaufs von Virginia Woolf darstellte. Ich fand zwar auch die Betrachtungsweise des Lebens der Virginia Woolf super interessant und sehr modern, aber ihr Charakter und die, für mich sehr egoistisch dargestellten Züge desselbigen, waren relativ anstrengend.
Die Darstellung der einzelnen Charakter war sehr gut gelungen. Stefanie H. Martin ist es gelungen, die Ecken und Kanten, Eigentümlichkeiten und die allgemeine und literarische Intelligenz der Protagonisten und ihres Freundeskreises abzubilden. Auch die gesellschaftlichen Erwartungen und die Gesellschaftsströmungen der damaligen Zeit, bspw. durch das Emporkommen der Suffragetten, fand ich nachvollziehbar dargestellt.

Ebenfalls gefiel es mir die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen. Virginia blüht meines Erachtens im Verlaufe des Romans auf. Es verändern sich aber gleichzeitig die Verhältnisse zu ihren Geschwistern, aber auch der Anhänger der Donnerstagstreffen. Speziell die Beziehung zu ihrer Schwester Vanessa verändert sich aufgrund deren veränderter persönlicher Umstände gravierend und ich hatte oftmals das Gefühl, dass Virginia dies nicht so stark spürte bzw. durch den Inhalt ihrer Briefe verdrängte. Trotz allem sind sie sich sehr ähnlich, Virginia strebt nach Aufmerksamkeit in literarischer Form und Vanessa in künstlerischer.
Die Abbildung der Briefe lockerte das Lesen des Romans auf. Ich mag solche Sequenzen, weil sie doch noch einmal einen persönlicheren Einblick in die Denk- und Handlungsweisen der Protagonisten ermöglichen.

Mein Fazit, es ist ein angenehm geschriebenes Buch mit einer tollen charakterlichen Darstellung der Protagonistin Virginia Woolf, welches uns gleichzeitig die beginnenden Veränderungen der Gesellschaft der damaligen Zeit aufzeigt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere