Cover-Bild Der Reiz des Bösen
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 01.12.2022
  • ISBN: 9783492317696
Stefanie Ross

Der Reiz des Bösen

Kriminalroman | Urbaner Tatort-Krimi um ein kongeniales Ermittlerteam

Der Reiz des Bösen – für Serientäter ist er wie eine Droge, für Kommissar Marcus Lauer die größte Herausforderung. Als eine Reihe von Verbrechen verübt werden, die nicht zwingend zum Tod der Opfer führen, aber ihr Leben zerstören, steht er vor seinem kniffligsten Fall. Erst als er sich mit der durchtriebenen Lokalreporterin, der brillanten Analytikerin und dem stadtbekannten Obdachlosen zusammentut, kann das ungewöhnliche Ermittlerteam einen Zusammenhang zwischen den Handlungen herstellen. Doch der Täter hat seinen Racheplan minutiös vorbereitet. Können sie ihn noch aufhalten oder ist es schon zu spät?

»Marcus Lauer steckt voller Überraschungen, hadert jedoch damit, dass seine Kugel einst einen Unschuldigen getroffen hat. Dieser Fall bringt ihn an seine Grenzen … aber lesen Sie am besten selbst.« Stefanie Ross

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2023

Super spannend

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Da ich es als äußerst schwierig empfunden habe, eine kurze Inhaltsangabe zu dieser Geschichte zu verfassen, ohne zu viel zu verraten, habe ich hier einfach auf den Klappentext zurück gegriffen:
„Der Reiz ...

Da ich es als äußerst schwierig empfunden habe, eine kurze Inhaltsangabe zu dieser Geschichte zu verfassen, ohne zu viel zu verraten, habe ich hier einfach auf den Klappentext zurück gegriffen:
„Der Reiz des Bösen – für Serientäter ist er wie eine Droge, für Kommissar Marcus Lauer die größte Herausforderung. Als eine Reihe von Verbrechen verübt werden, die nicht zwingend zum Tod der Opfer führen, aber ihr Leben zerstören, steht er vor seinem kniffligsten Fall. Erst als er sich mit der durchtriebenen Lokalreporterin, der brillanten Analytikerin und dem stadtbekannten Obdachlosen zusammentut, kann das ungewöhnliche Ermittlerteam einen Zusammenhang zwischen den Handlungen herstellen. Doch der Täter hat seinen Racheplan minutiös vorbereitet. Können sie ihn noch aufhalten oder ist es schon zu spät?“

Schon nach dem Prolog hatte ich eine Gänsehaut und war froh, dass es nicht gleich ganz so extrem spannend und verstörend weiter ging. Aber es hat nicht lange gedauert, bis die Spannung einen sehr hohen Stand erreicht und dann auch gehalten hat. Bei dieser Geschichte hatte ich kaum eine Chance, das Buch aus der Hand zu legen.
Dies ist das erste Buch, das ich von Stefanie Ross gelesen habe. Aber sie hat es damit sofort auf meine „Diese Autorin lohnt es sich zu lesen“-Liste geschafft. Durch die kurzen Kapitel und die dauernden Perspektivwechsel wird die Geschichte sehr schnell, immer interessanter und spannender.

Allein die Zusammenstellung der Ermittler finde ich absolut gelungen und genial. Da wäre als erstes Kriminaloberkommissar Marcus Lauer vom LKA Hamburg, der sich seit einem traumatischen Erlebnis zumeist aus den Ermittlungen heraus hält; Lokalreporterin Sabrina von Wesenberg, die es schafft auch einen Stein zum reden zu bringen; den ehemaligen Rechtsmediziner Professor Dr. Winfried Kohlmorgen mit seinem Boxer Freddy und der Obdachlose, der sich Astra nennt und am liebsten Astra trinkt. Dazu Lauers schwerhörige Assistentin Juliane und sogar seine Tochter Valerie, die sich entschlossen hat, ab nun bei ihrem Vater zu leben, mischt in diesem Fall ein bisserl mit. Es ist so toll zu lesen, wie die so unterschiedlichen Menschen nach und nach zu einer taffen Ermittlergruppe zusammen wachsen.

Ein sehr interessanter Fall und aussergewöhnliche Ermittler haben mir durch Autorin Stefanie Ross ein paar sehr spannende und abwechslungsreiche Lesestunden geschenkt.

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Veröffentlicht am 05.01.2023

Toller Krimi

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Mit dieser Rezension zu dem neuen Buch von Stefanie Ross unterbreche ich mal meinen Reigen der „weihnachtlichen Artikel“ auf meinem Blog. Aber ich denke, dass dieses Buch bei dem ein oder anderem als Weihnachtsgeschenk ...

Mit dieser Rezension zu dem neuen Buch von Stefanie Ross unterbreche ich mal meinen Reigen der „weihnachtlichen Artikel“ auf meinem Blog. Aber ich denke, dass dieses Buch bei dem ein oder anderem als Weihnachtsgeschenk unter dem Tannenbaum liegt. Zumindest wäre es mein Tipp, wenn man mich fragen würde: Welches Buch soll ich einem Krimileser schenken?

Der Reiz des Bösen von Stefanie Ross

Endlich ist er da, der von mir so lang erwartete Band rund um den Ermittler Marcus Lauer. Die Spannung war riesig, die Erwartungshaltung ebenfalls.

Mit Marcus Lauer hat Stefanie Ross einen eher etwas ungewöhnlicheren Ermittler geschaffen, der im Laufe der Ermittlungen zum Kopf eines ebenso ungewöhnlichen Teams wird.

Damit sind wir schon beim ersten Punkt meiner Rezension … die Charaktere des Buches. Eines fällt mir gleich zum Anfang auf: alle sind, durch die Bank weg, extrem menschlich. Mit all ihren Facetten, Eigenheiten – sowohl die Guten als auch die Bösen. Der Autorin gelingt ein wunderbarer Querschnitt bei den Charakteren und zeigt dabei, dass man auch mit unterschiedlichen Lebenswegen, vermeidlich unterschiedlichen Bildungswegen und unterschiedlich Herkunft, unabhängig von Beeinträchtigungen aller Art auch gut zusammenarbeiten, miteinander agieren kann.

Sie zeigt auf, wie vielschichtig der Mensch in seinen Wesenszügen, in seinen charakterlichen Eigenschaften ist und wie sehr die Entwicklung schon von Kindheit an, der Einfluss der da aufs Kind genommen wird, die weitere Entwicklung, die Handlungen, beeinflusst.

Besonders erschreckt hat mich dabei, dass dieser Spruch „Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust“ hier auf perfide Art sich bewahrheitet. Das Thema „multiple Persönlichkeit“ ist schon verdammt spannend.

Das war es zum Thema der Charaktere im Buch … Dazu kommt die Handlung des Buches und da fehlen mir teilweise echt die Worte. Ich bin von der Autorin so einiges gewohnt und ich weiß, dass ihre Bücher (bisher) jedes Mal eine wunderbare Mischung aus Humor und Spannung sind. Spannung, die von hintergründig bis actionreich alle Facetten aufweisen kann, die es da so gibt. Und dann der Humor – der Schlagabtausch von Marcus mit seiner Tochter, seinem ungewöhnlichen Team, den Spaß den man trotz des kniffligen Falls miteinander hat. Der Zusammenhalt, das Vertrauen das sich entwickelt, die Freundschaften die sich bilden sind eine wichtige Komponente und werden gekonnt dem Leser nahegebracht.

Der Schreibstil von Stefanie Ross ist wie gewohnt exzellent; der Mix aus spannungsreiche Action, ruhige Momente und viel Humor liest sich flüssig und man gerät in einen Sog der Worte, will nicht aufhören zu lesen und ist dann doch viel zu schnell durch.

Auch hier tauchen, so ganz am Rande und immer wieder mal, Bekannte aus dem LKA Hamburg auf und ich habe das Wiedersehen mit Dirk und Tannhäuser, aber auch Alexander und Toni genossen. Zumal es die Autorin versteht, diese nur einzuflechten und den Hauptpersonen des Romans den Raum zu geben, den sie brauchen, um sich zu entwickeln.

Was mir auch immer wieder in ihren Büchern gefehlt ist die menschliche Komponente. Wie schreibt ein anderer Rezensent so schön? Es „menschelt“ in ihren Büchern. Die Charaktere sind nicht perfekt, jeder hat sein Päckchen zu tragen und man erfährt auch Stück für Stück was und warum. Das bringt dem Leser die Persönlichkeiten näher und sorgt dafür, dass sie ein Platz im Herzen des Lesers finden. Es sorgt auch dafür, dass man unbedingt wissen will, wie es mit Marcus und Sabrina weitergeht, warum Astra auf der Straße gelandet ist … usw. Allein schon deren Geschichten haben Potential für weitere Geschichte und ich hoffe, das Stefanie Ross noch weitere Geschichte rund um das Team von Marcus Lauer im Kopf hat und auf Papier bringt.

Ich kann nur wieder 5 Sterne für diesen Lesegenuss geben und freue mich schon jetzt auf ein neues Buch aus der Feder von Stefanie Ross. Ideen hat sie ja zum Glück genug

Veröffentlicht am 05.01.2023

Ein ungewöhnliches Team

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Der Klappentext: Der Reiz des Bösen – für Serientäter ist er wie eine Droge, für Kommissar Marcus Lauer die größte Herausforderung. Als eine Reihe von Verbrechen verübt werden, die nicht zwingend zum Tod ...

Der Klappentext: Der Reiz des Bösen – für Serientäter ist er wie eine Droge, für Kommissar Marcus Lauer die größte Herausforderung. Als eine Reihe von Verbrechen verübt werden, die nicht zwingend zum Tod der Opfer führen, aber ihr Leben zerstören, steht er vor seinem kniffligsten Fall. Erst als er sich mit der durchtriebenen Lokalreporterin, der brillanten Analytikerin und dem stadtbekannten Obdachlosen zusammentut, kann das ungewöhnliche Ermittlerteam einen Zusammenhang zwischen den Handlungen herstellen. Doch der Täter hat seinen Racheplan minutiös vorbereitet. Können sie ihn noch aufhalten oder ist es schon zu spät?
Zum Inhalt: Sabrina und ihre Freundin Conny werden in einem Restaurant in einen Überfall verwickelt, scheinbar eine Schutzgelderpressung. Doch Sabrina, als umtriebige Reporterin hat eine andere Theorie, sie stellt die unterschiedlichsten Verbrechen in eine Reihe und ist überzeugt, dass hier ein Serientäter einen bestimmten Plan verfolgt. Zum Glück ist ihr Onkel ein hohes Tier bei der Polizei und setzt den Kommissar Marcus Lauer auf Sabrinas These an und Sabrina darf auch noch ganz offiziell mitermitteln. Das Team um Marcus wird schnell größer und die Taten des Serientäters immer klarer.

Meine Meinung: Der Reiz des Bösen ist der erste Fall, des wohl ungewöhnlichsten Ermittlungsteams, dass sich die Autorin Stefanie Ross bis jetzt ausgedacht hat und sie hat ja gerne eher unkonventionelle Kombinationen. Wer die Bücher von ihr kennt, wird auch das eine oder andere bekannte Gesicht treffen, es gibt aber ansonsten keine Überschneidungen und man kann ganz unbelastet gut in die neue Reihe starten. Als Auftaktband der neuen Reihe wird hier den einzelnen Charakteren viel Raum gelassen, damit sie sich entfalten und der Leser sie kennenlernen kann, trotzdem kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Und die Ermittlungsarbeiten werden ausführlich und logisch zusammengefügt, man bekommt auch immer wieder Eindrücke des Täters geliefert, ehrlich gesagt bekommt man relativ einen Verdacht, aber die Überführung ist spannend gestaltet, auch wenn das Ende vielleicht etwas schnell kommt. Aber dieser Krimi ist super aufgebaut und definitiv spannend bis zur letzten Seite. Ich hoffe, dass dieses Team schnell seinen nächsten Fall lösen darf.

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Veröffentlicht am 29.12.2022

Unkonventionell

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Zum Inhalt:
Nachdem sein finaler Rettungsschuss das falsche Ziel getroffen hat, schiebt Marcus Lauer lieber Akten von links nach rechts, als sich mit "echter" Polizeiarbeit zu befassen. Doch als eine Lokalreporterin, ...

Zum Inhalt:
Nachdem sein finaler Rettungsschuss das falsche Ziel getroffen hat, schiebt Marcus Lauer lieber Akten von links nach rechts, als sich mit "echter" Polizeiarbeit zu befassen. Doch als eine Lokalreporterin, die zufällig das Patenkind seines Chefs ist, eine mögliche Serie von Verbrechen erschnüffelt, erwacht das alte Jagdfieber in ihm. Gemeinsam mit der Journalistin und einer Kollegin bildet er bald ein Team, zu dem immer mehr Personen stoßen, um einen traumatisierten, aber leider auch genialen Verbrecher zu stoppen.

Mein Eindruck:
Dieser Krimi unterhält deshalb gut, weil er sich sehr viel Zeit und Muße für die Charakterzeichnung seiner Figuren nimmt. Das sind alles echte Typen und man kann sich schön in sie hineinversetzen und sieht Valeries Unterlippe zittern, wenn sie von ihrer Mutter redet oder spürt den Schweiß, wenn Marcus nach einem Albtraum erwacht. Viel Fantasie zeigt die Autorin Stefanie Ross ebenfalls bei den Tötungs- bzw. Strafszenarien, die sie sich für die Opfer ersinnt. Der einzige Wermutstropfen findet sich in der Auflösung der verantwortlichen Person, welche leider viel zu einfach gerät. Da hätte man gerne ein bisschen intensiver knobeln dürfen. Es bleibt der Wunsch, dass die von Ross zusammengestellte Truppe einen weiteren Fall lösen darf, - dann gerne mit ein bisschen mehr Unsicherheit zum Täter.

Mein Fazit:
Spannend und unterhaltsam, - gerne bald mehr