Roman | Eine bewegende Liebesgeschichte zwischen Ost- und Westberlin und eine fesselnde Suche nach Identität
Berlin 1988. Als die temperamentvolle Mina dem sensiblen Jan begegnet, verlieben sie sich trotz aller Unterschiede ineinander. Doch eine Zukunft scheint für die beiden unmöglich. Denn er studiert im Westen Berlins Medizin, sie ist Sängerin im legendären »Tanzpalast«, einer Ost-Berliner Diskothek, die ihrer Familie gehört.
Hier kommen alle zusammen, die Politik Politik sein lassen, hier wird getanzt, geliebt, gefeiert.
Als Mina sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater macht, ist es Jan, der ihr hilft. Auf ihrer abenteuerlichen Reise zwischen Ost und West entstehen Gefühle, die viel stärker sind, als beide es sich hätten träumen lassen ...
Ich habe dieses Buch verschlungen. Ich habe gelacht und geweint.
Ein wunderbares Buch über Liebe, die alles überwinden kann.
Die Autorin nimmt uns mit in eine Zeit des Umbruchs und zeigt uns, das alles ...
Ich habe dieses Buch verschlungen. Ich habe gelacht und geweint.
Ein wunderbares Buch über Liebe, die alles überwinden kann.
Die Autorin nimmt uns mit in eine Zeit des Umbruchs und zeigt uns, das alles möglich ist, auch wenn es nicht so scheint.
Das man frei sein kann, auch wenn man sich eingesperrt fühlt.
Dieses Buch ist wärmstens zu empfehlen.
Stefanie Jana legt mit ihrem Roman 'Damals waren wir frei' ein gewaltiges Stück Zeitgeschichte vor, welches einfühlsam, authentisch, lebensstark und unterhaltend zugleich das Leben von suchenden, liebenden, ...
Stefanie Jana legt mit ihrem Roman 'Damals waren wir frei' ein gewaltiges Stück Zeitgeschichte vor, welches einfühlsam, authentisch, lebensstark und unterhaltend zugleich das Leben von suchenden, liebenden, letztendlich ganz normalen Menschen beschreibt, die die Sehnsucht nach uneingeschränkter Freiheit der Gedanken, des Wortes und die selbstbestimmte Wahl des Aufenthaltsorts als tiefstes, inniges Bedürfnis vereint. Ihre Protagonisten zeichnen sich durch einen unbändigen Willen aus, das Leben in all seinen Fassetten zu spüren und es auszukosten. Dabei werden ihnen auf Grund der politischen Verhältnisse scheinbar unüberwindbare Schranken, Mauern vorgesetzt, die nicht nur Leid sondern auch Unverständnis in ihren Gefühlen manifestieren, welche die Autorin in einzigartiger Weise zu beschreiben weiß, uns mit ihren Protagonisten weinen und auch lachen lässt, uns die breite Vielfalt menschlicher Emotionen erleben lässt.
Ich habe diesen Roman von der ersten Seite an geliebt, bin in die Zeit des geteilten Deutschlands eingetaucht, habe die Sehnsüchte der Menschen auf das Grundrecht der persönlichen Freiheit nacherlebt und habe die warmherzige, empathische Darstellung der Charaktere in mein Herz geschlossen. In zwei Zeitschienen dürfen wir in dieser Geschichte den liebenswerten Protagonisten folgen. Elly lebt im Osten von Berlin als sie während einer Besuchsreise Ende der sechziger Jahre in Westberlin ihrer großen Liebe Uli begegnet und schweren Herzens zurück nach Hause fährt zu ihrem kleinen Sohn und ihrem Lebensgefährten. Mina ist das Geschenk, welches sie unter ihrem Herzen trägt. Und auch Mina begegnet im heimischen Tanzpalast dem Mann ihrer Träume. Beide trennen wiederum die scheinbar unüberwindbare Mauer, ein verminter Grenzstreifen und Stacheldrahtzäune. Der Roman endet mit dem Fall der Mauer und dem großen Freudenfest der Deutschen.
Ob neben der Menschlichkeit auch die Liebe gewinnt, verrät uns dieser einzigartige Roman, dem ich meine wärmste Leseempfehlung ausspreche. Lassen sie sich verzaubern von dieser einzigartigen Kunst des Erzählens.
In ihrem Roman „Damals waren wir frei“ beschäftigt sich die Autorin Stephanie Jana mit Ereignissen aus der jüngsten deutschen Geschichte zur Zeit der Wende in Berlin.
Die Handlung beginnt 1988.
Die ...
In ihrem Roman „Damals waren wir frei“ beschäftigt sich die Autorin Stephanie Jana mit Ereignissen aus der jüngsten deutschen Geschichte zur Zeit der Wende in Berlin.
Die Handlung beginnt 1988.
Die 19-jährige Sängerin Mina lebt mit ihrer Familie in Ost-Berlin. Dort hat ihre Großmutter Marianne, den „Tanzpalast“ gegründet, eine Disco, in der inzwischen die ganze Familie sowie Freunde mit anpacken und in der so richtig ausgelassen gefeiert wird. Hier lernt Mina auch Jan - einen jungen Medizinstudenten aus West-Berlin - kennen. Die beiden verlieben sich, aber durch die Mauer hat ihre Liebe keine Zukunft.
Minas Mutter Elly hat vor 20 Jahren ihre Familie im Westen für sieben Tage besucht. Damals hat sie sich in Uli verliebt. Bis heute trauert sie diesem still und heimlich hinterher.
Wiederholt sich nun die Geschichte der beiden?
Der Schreibstil von Stephanie Jana liest sich toll. Direkt von Beginn an, hat sie mich abgeholt und mitgenommen, in das Ost-Berlin kurz vor der Wende und die 1960er Jahre.
Die Kapitel werden im Wechsel aus der Perspektive von Mina, Elly und Marianne erzählt. Dabei begleiten wir zunächst Elly durch ihre 7 Tage im Westen und erfahren so, was in der Vergangenheit passiert ist.
Die Charaktere sind allesamt sehr gut angelegt und nachvollziehbar beschrieben. Jeder von ihnen hatte etwas Besonderes, war auf seine Art und Weise liebenswert und authentisch.
Die Atmosphäre wird in beiden Zeitebenen gelungen eingefangen. Ich konnte Ellys Gefühl der Freiheit im Westen und auch die Aufbruchstimmung im Osten der späten 1980er Jahre sehr gut nachvollziehen und regelrecht spüren.
Für mich war das Buch ein ganz großartiges Leseerlebnis, das mich sehr berührt hat. Es ist ein Stück Deutsche Geschichte, die ich hier anhand der Leben von Mina, Jan, Elly, Uli und den ganzen anderen miterleben durfte – einfach großartig!!!
Der Roman "Damals waren wir frei" von Stephanie Jana handelt von der jungen Ostberlinerin Mina, die sich in Jan verliebt, der in Westberlin lebt und dort Medizin studiert. Mina ist Sängerin im "Tanzpalast", ...
Der Roman "Damals waren wir frei" von Stephanie Jana handelt von der jungen Ostberlinerin Mina, die sich in Jan verliebt, der in Westberlin lebt und dort Medizin studiert. Mina ist Sängerin im "Tanzpalast", der angesagten Diskothek ihrer Oma Marianne und Mutter Elly.
Elly hat sich einst ebenfalls in einen Westberliner verliebt, über den sie noch immer nicht hinweg ist und der Minas leiblicher Vater ist. Mina möchte unbedingt mehr über ihren leiblichen Vater erfahren, weshalb sie sich zusammen mit Jan auf die Suche nach ihm begibt.
Mir hat der Roman von der ersten Seite an sehr gut gefallen, weil die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, z.B. aus der von Mina und Elly, und in unterschiedlichen Zeitebenen erzählt wird. Das hat die Geschichte so spannend gemacht, dass man gar nicht aufhören wollte, zu lesen.
Auch von den Protagonist:innen war ich total begeistert, weil mir alle so sympathisch waren und mir das Lesen dadurch viel Spaß gemacht hat. Vor allem sind mir Mina, Ratte, Marianne und Elly ans Herz gewachsen, weil sie starke Persönlichkeiten haben.
Ich fand es zudem sehr interessant mich in die damalige Zeit hineinversetzen zu können und fand die Erzählungen oftmals sehr bewegend z.B. wie wenig Freiheiten die Ostberliner hatten und dass sie ständig Angst vor Spitzeln haben mussten. Auch hat mich die Geschichte von Elly und Uli sehr berührt und ich bin froh, dass sie schlussendlich gut ausgegangen ist.
Außerdem fand ich total schön, wie sich die Beziehung zwischen Mina und Jan entwickelt hat. Besonders toll fand ich, dass Jan Mina aufrichtig liebt und sie immer unterstützt. Solch einen Partner würde sich jeder wünschen.
FAZIT
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, weil er vielschichtig ist und verschiedene Gefühle in mir ausgelöst hat: von Wut über Trauer bis hin zu Freude war alles dabei. Ich kann "Damals waren wir frei" deshalb auf jeden Fall weiterempfehlen.
Zum Inhalt:
Elly aus Ost-Berlin ist 1968 zu Besuch bei Verwandten in Frankfurt am Main und lernt bei einem Doors-Konzert Uli kennen, der in West-Berlin studiert und in den sie sich sofort verliebt. Die ...
Zum Inhalt:
Elly aus Ost-Berlin ist 1968 zu Besuch bei Verwandten in Frankfurt am Main und lernt bei einem Doors-Konzert Uli kennen, der in West-Berlin studiert und in den sie sich sofort verliebt. Die eine intensive Woche bleibt nicht ohne Folgen, doch Elly kehrt zu ihrem kleinen Sohn André und ihrem langjährigen Freund Bernd nach Ost-Berlin zurück, ohne zu wissen, dass sie schwanger ist.
20 Jahre später erfährt Mina von ihrem leiblichen Vater und sie macht sich auf die Suche, mit Hilfe von Medizinstudent Jan aus West-Berlin.
Meine Meinung:
Von Anfang an hat mich diese Geschichte dank des so lebendigen und warmherzigen Schreibstils gefangen genommen. Die Personen sind so wahnsinnig liebevoll und authentisch gezeichnet. Mit Elly und Mina als Protagonistinnen konnte ich mich gleich identifizieren und ich habe mich ihnen sehr nah gefühlt, und auch alle anderen Personen – Oma „Nonna“ Marianne, beste Freundin „Ratte“, Mitglieder von Minas Band, Uli, Jan etc. – sind so gelungen und aus dem Leben gegriffen angelegt, dass man sie alle gleich ins Herz schließen MUSS.
Die Geschichte zwischen Ost und West, auf zwei unterschiedlichen zeitlichen Ebenen von 1968 bis 1988/89, funktioniert prächtig. Sie hat einen sehr gelungenen Spannungsbogen, so dass man die ganze Zeit mitfiebert, und lebt natürlich auch von der Aufbruchstimmung vor der Wende, gerade in Ost-Berlin.
Dadurch, dass man die Personen sofort ins Herz schließt und mit ihnen mitfiebert, erlebt man die Geschehnisse des Mauerfalls ganz besonders intensiv und dieses besondere Kapitel deutscher Geschichte berührt einen wieder zutiefst.
Ich fand es total interessant, welche Rolle eine Lokalität wie der Tanzpalast spielte, wo sich die Menschen in Ost-Berlin getroffen haben und wo man genau spürte, dass die Menschen nicht mehr zu Hause herumsitzen wollten, sondern rausgehen und feiern und zusammen sein.
Neben der spannenden Handlung, den tollen Charakteren und den gut nachvollziehbaren Gefühlen hat der Roman für mich auch viele sehr philosophische Seiten und vieles, was mich nachhaltig bewegt, ohne sperrig zu sein. So gibt es zum Beispiel ein Gespräch zwischen Minas Oma „Nonna“ Marianne und ihrer besten Freundin „Ratte“ über das trübe und deprimierende Novemberwetter, das Ratte nicht gefällt. In dem Gespräch berichtet Nonna Ratte von ihrer Einstellung, dass das Leben in Zyklen abläuft und was sie gerade am November schätzt, in dem man sich neu sortieren und sich zu Hause einkuscheln kann.
Besonders gut gefällt mir, dass der Roman absolut ergreifend erzählt ist, ohne pathetisch zu sein.
Fazit:
Dieses unglaublich emotionale und mitreißende Buch ist für mich eines der Lese-Highlights aus diesem Jahr. Wenn ich mehr als fünf Sterne geben könnte, würde ich das tun.