Cover-Bild Der Duft von lila Lilien
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 276
  • Ersterscheinung: 29.08.2020
  • ISBN: 9783752990539
Stephanie Weis

Der Duft von lila Lilien

Seit Lena und ihr Ehemann Hendrik umgezogen sind, fühlt sie sich einsamer als je zuvor. Auch Hendriks Wutausbrüche werden immer brutaler und Lenas Angst vor ihm wächst zunehmend. Nachdem sie den Kontakt zu ihrem besten Freund Finn notgedrungen aufgeben musste, sieht sie keinen Ausweg mehr aus ihrem schmerzvollen Alltag. Bis zuletzt hofft sie darauf, dass Hendrik sich ändert, muss jedoch bald der bitteren Realität ins Auge blicken.
Als Hendrik eines Tages komplett ausrastet, wird Lenas Nachbar Tom eine große Stütze für sie. Trotzdem wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ihren besten Freund Finn an ihrer Seite zu haben. Als er sich überraschend meldet, scheint die Chance gekommen, dass sich Lenas Leben von Grund auf ändert. Wird sie durch ihn endlich die Liebe erfahren, nach der sie sich schon so lange sehnt?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.09.2020

Eine Geschichte, die sich auch im eigenen Umfeld ereignen kann

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Eigentlich glaubte ich aufgrund des Klappentextes eine harmlose Liebesgeschichte vor mir zu haben. Doch schon nach den ersten Sätzen war mir klar, dass es sich hier um ein Buch mit absolutem Tiefgang ...

Eigentlich glaubte ich aufgrund des Klappentextes eine harmlose Liebesgeschichte vor mir zu haben. Doch schon nach den ersten Sätzen war mir klar, dass es sich hier um ein Buch mit absolutem Tiefgang handelt.
Es geht um häusliche Gewalt und die Abhängigkeit der Frauen, die nicht die Kraft haben, sich aus dieser Situation alleine davon zu befreien.
Die Geschichte von Lena ist aufwühlend und zutiefst ergreifend. Oft hatte ich einen dicken Kloß im Hals und am Ende des Buches musste ein Päckchen Papiertaschentücher dran glauben.
Die Autorin greift hier ein schwieriges, jedoch äußerst wichtiges Thema auf, das im Leben wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient.
Diese Geschichte wird mir noch lange nachgehen.
Ich danke Stephanie Weis ganz herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Diesem Buch würde ich alle Sterne der Welt geben, wenn es denn ginge. Somit gebe ich
5 von 5 Sternen und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.09.2020

"Ich wollte nur geliebt werden!"

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Seit einem Jahr lebt sie in einer fremden Stadt, ohne Kontakt zu ihrer Familie und ihren Freunden und auf der Suche nach einem Job als Erzieherin - die 29 jährige Lena, die täglich den Launen ihres Ehemannes ...

Seit einem Jahr lebt sie in einer fremden Stadt, ohne Kontakt zu ihrer Familie und ihren Freunden und auf der Suche nach einem Job als Erzieherin - die 29 jährige Lena, die täglich den Launen ihres Ehemannes Hendrik ausgesetzt ist. Er verdient als Produktionsleiter das Geld für die Familie und möchte, dass Lena ihrer Energie nicht für einen Beruf opfert, sondern lieber schwanger wird. Nur Lena hat andere Pläne. Sie möchte der Abhängigkeit von Hendrik entkommen, Freunde finden und ihren Horizont erweitern. Da zieht eines Tages der freundliche Tom mit seinem Hund Boris in die Nachbarwohnung - und entpuppt sich später als Retter in der Not. Denn Lena ist ihrem Mann wehrlos ausgeliefert - nicht nur verbal, auch körperlich erleidet sie starke Schmerzen und so landet sie in Toms Wohnung - aus Schutz vor ihrem gewaltbereiten Ehemann. Dieser schwört zwar jedes Mal, dass er sich ändern wird - nur Lena muss die Reißlinie ziehen. Als Tom dann auch noch Lena's alten Freund Finn kontaktiert, steht ihr Lieben völlig auf dem Kopf. Was soll sie tun? Bei Hendrik bleiben oder endlich anfangen, ihr eigenes Leben zu leben?

Stephanie Weis hat mit diesem Werk ein pikantes Thema aufgegriffen - häusliche Gewalt und die Abhängigkeit von seinem Partner. Wie oft tagtäglich Frauen missbraucht werden, zeigt die Statistik am Ende des Buches - und ist einfach nur erschreckend. Dieser Roman zeigt zunächst die Schattenseiten und macht deutlich, dass man durch die Hilfe von Freunden es schaffen kann, diesem Teufelskreis zu entfliehen.

Durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten. Ich muss gestehen, man sollte die Taschentücher bereithalten - denn neben den scheußlichen Gewaltszenen, bei denen man Lena einfach nur helfen und Hendrik selbst eine Verpassen möchte, hält die Autorin auch ein paar Liebesszenen für uns Leser parat. Auch das Thema Freundschaft hat mich tief berührt - auch wenn man jahrelang keinen Kontakt hatte, ist man in guten und schlechten Zeiten füreinander da - das ist wahre Freundschaft. Auch die handvoll an Protagonisten, die in diesem Buch eine Rolle spielen, zeigen, dass auch eine wundervolle Geschichte mit wenig handelnden Personen auskommen kann. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und es wird definitiv noch lange Zeit in meinem Kopf haften bleiben.

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