Cover-Bild Kein Zurück
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28,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 640
  • Ersterscheinung: 11.06.2025
  • ISBN: 9783453274341
Stephen King

Kein Zurück

Roman
Bernhard Kleinschmidt (Übersetzer)

Die Polizei zieht Privatermittlerin Holly Gibney zurate. Ein anonymes Schreiben hat eine Mordserie angekündigt. Das erste Opfer ist eine unbescholtene Frau, in der Hand hält sie einen Zettel. Der Name darauf verweist auf eine Geschworene, die an der Verurteilung eines Unschuldigen beteiligt war, der im Gefängnis erstochen wurde. Der verrückte Täter tötet als „Sühneakt“ wahllos Ersatzopfer anstelle der Geschworenen? „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden“, hieß es. Das Morden geht weiter. Während Holly fiebrig das Puzzle zusammensetzt, hat sie auch alle Hände voll damit zu tun, Anschläge auf eine Feministin abzuwehren, der sie als Personenschützerin dient. Wie zielgerichtet strebt alles auf eine einzige große Katastrophe zu.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2025

Unterhaltsam, aber kein Meisterwerk

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Angeblich wurde ein Unschuldiger verurteilt und im Gefängnis erstochen. In einem anonymen Schreiben wird die Polizei darüber informiert, dass der Tod des Unschuldigen gerächt wird. Es sterben Menschen, ...

Angeblich wurde ein Unschuldiger verurteilt und im Gefängnis erstochen. In einem anonymen Schreiben wird die Polizei darüber informiert, dass der Tod des Unschuldigen gerächt wird. Es sterben Menschen, die auf dem ersten Blick unterschiedlicher nicht sein können. In ihrer Hand wird ein Zettel mit einem Namen gefunden. Auf dem Zettel - der Name eines der Geschworenen, die damals Alan Duffrey schuldig gesprochen haben. Dies ist ein Fall, bei dem Holly Gibney natürlich ihre Finger eins Spiel hat. Allerdings kann sie sich nicht zu 100% darauf konzentrieren, da sie als Security die Tour von der Feministin Kate McKay begleitet, deren Leben ebenfalls in Gefahr ist, da sie von einem Wahnsinnigen verfolgt wird.

Ich mag Holly Gibney und habe mich auf ein Wiedersehen sehr gefreut. King schreibt selbst im Nachwort, dass er das Buch schon mehrmals umgeschrieben hat und am Ende damit nur zufrieden war. Ja, so würde ich es auch beschreiben. Ich war damit zufrieden, es konnte mich unterhalten. Es war an sich aber kein Meisterwerk - Stephen kann es deutlich besser.

Und trotzdem habe ich es irgendwie doch gerne gelesen. Beide Stränge hatten meiner Meinung nach etwas Spannendes an sich. Die Kapitel aus der Sicht des Mörders waren gut. Ebenfalls diese aus der Sicht der Person, die Kate verfolgt und töten will. Man spürte, wie der Druck auf Holly und die Ermittler stets gestiegen ist und das Tempo langsam zunahm. Wer viele Wendungen und Wow-Effekte sucht, wird sie hier nicht finden. Ein stimmiges Ende allerdings. Eben ein Buch, das mich gut unterhalten aber nicht umgehauen hat. Es wird wieder Zeit für Grusel, Stephen!

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Stephen King kann es besser....

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Ich bin schon ewig ein Fan von Stephen Kings Bücher, darum stellte sich gar nicht die Frage ob ich das Buch hier lese oder nicht. Kurz davor war ich fertig geworden mit BILLY SUMMERS, was mir wirklich ...

Ich bin schon ewig ein Fan von Stephen Kings Bücher, darum stellte sich gar nicht die Frage ob ich das Buch hier lese oder nicht. Kurz davor war ich fertig geworden mit BILLY SUMMERS, was mir wirklich SEHR gut gefallen hat.
Nun kam ich dann langsam wieder rein in die Geschichte rund um Holly Gibney, die man ja schon kannte wenn man so gut wie alles von King gelesen hat. Unbescholtene Menschen werden ermordet und man drückt ihnen einen Zettel in die Hand mit einem Namen drauf von einem Geschworenen- der an der Verurteilung eines Unschuldigen vertreten war. Der Täter wird immer skrupelloser und man kann sich eigentlich nicht vorstellen, dass er so lange nicht erwischt bzw. geschnappt wird.
Im zweiten Strang geht es um eine Feministin, wo sich Holly dazu entschlossen hat diese als Personenschützerin zu begleiten auf ihren Veranstaltungen!! Man lernt Kate und deren "Managerin" kennen und darf mitreisen bei den Reden, die die manchmal sehr anstrengende Frau hält....
Im Großen und Ganzen waren die beiden Handlungsstränge interessant aufgebaut, aber irgendwas hat mir trotzdem gefehlt an dem Buch. Da hatte Billy Summers irgendwie mehr Tiefe als Protagonist. Zum Teil waren manche Teile etwas zu oft sich wiederholend. Naja, mir sind die Bücher vom King des Horror immer meist etwas zu lang geraten.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Nicht unbedingt die beste King Geschichte

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Nachdem bei der Polizei ein Schreiben eingetroffen ist, dass die Schuldigen an dem Tod eines Unschuldigen leiden sollen, beginnen wahllose Morde an unbescholtenen Opfern. Um hinter den Fall zu blicken, ...

Nachdem bei der Polizei ein Schreiben eingetroffen ist, dass die Schuldigen an dem Tod eines Unschuldigen leiden sollen, beginnen wahllose Morde an unbescholtenen Opfern. Um hinter den Fall zu blicken, fragt die Polizistin Izzy Holly Gibney um ihren Rat. Wer könnte der Mörder sein?

Seit längerem kommen die King Bücher in ähnlichem Stil raus. Oben groß der Name und unten groß der Titel, dazwischen ein Bild. So auch hier, obwohl ich zugeben muss, dass mir die Farben des brennenden Himmels und des dunklen Weges gut gefallen.
Nicht erst seit kurzem bin ich Fan von den Büchern über Holly. Denn obwohl sie mit großen Ängsten zu kämpfen hat, ist sie eine sehr mutige Frau und setzt sich immer durch. Zudem hat sie diesen speziellen Humor, der mir ausgesprochen gut gefällt. 😊
Hier muss ich allerdings sagen, dass ich nicht direkt gut in das Buch hineingefunden habe. Denn es gibt den oben erwähnten Fall, wo einer unschuldige Menschen im Namen anderer umbringt. Aber daneben gibt es noch die Geschichte mit Kate McKay, einer Frau, die für die Selbstbestimmung der Frau beim Thema Abtreibung kämpft. Das zieht natürlich viel Unmut auf sich und wer könnte da besser helfen als Holly?
Wie gesagt man hat es hier mit zwei sehr unterschiedlichen Fällen zu tun, die zwar am Ende zu einem spannenden Ende zusammenlaufen, aber am Anfang so gar nichts miteinander zu tun haben. Das ist so das einzige, das ich vielleicht zu bemängeln habe. Warum diese zwei so unterschiedlichen Handlungsstränge? Wollte der Autor einfach zwei Themen in einem Buch ansprechen? Um ehrlich zu sein, hätte vielleicht auch ein großes Thema gereicht, denn dadurch, dass man immer noch die Sichtweise von Jerome, Barbara und Izzy erzählt bekommt, benötigt man nicht unbedingt zwei Parallelgeschichten.
Trotzdem hat mir aber das Buch sehr gut gefallen und King kann seine unterschiedlichen Handlungsstränge gut voneinander trennen und deutlich aufzeigen. Also große Verwirrung gab es nicht. 😊
Neben den bekannten und liebgewonnen Charakteren aus Buckeye City lernt man noch zusätzlich einige neue kennen. Neben dem Mörder sind das noch Kate, ihre Assistentin Corrie und Sista Bessie, eine Soulsängerin. Wie immer sind alle Personen sehr gut beschrieben und jede*r auf seine bzw. ihre Art perfekt. Und das meine ich auch bei denen, die natürlich nicht nett rüberkommen sollen. 😉
Charakterbuilding kann der Meister eben. :D
Das Ende ist dann wie gesagt sehr spannend und da fliegen die letzten Seiten einfach nur noch so dahin. Da Hollys Geschichten abgeschlossene Thrillerfälle sind, kann King natürlich noch einiges zu ihr schreiben und ich hoffe, es wird noch was kommen. 😊

Mein Fazit: Vielleicht nicht unbedingt das allerbeste aus der Reihe um Holly Gibney, aber trotzdem macht es Vergnügen zu lesen. Holly ist einfach ein wunderbarer Charakter und ich hoffe, dass noch ein paar Bücher mit ihr erscheinen werden. An einigen Stellen fand ich die Story ein wenig zu sehr aufgebauscht, aber nicht so sehr, dass ich es weglegen würde. Man findet trotzdem gut in die Geschichte hinein. Auch wenn die Fälle alle abgeschlossen sind, würde ich vielleicht nicht mittendrin in der Reihe anfangen, denn es werden immer wieder Anspielungen auf frühere Fälle gemacht. Wer aber schon andere Holly Bücher gelesen hat, sollte dieses auch lesen. Ich empfehle es gerne weiter. 😊

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Spannend und politisch

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Im neuen Roman „Kein Zurück“ von Stephen King treffen wir auf Holly Gibney, sie ist Privatermittlerin und spielte schon in vorherigen Romanen von King eine Rolle.

In knapp 600 Seiten können wir Holly ...


Im neuen Roman „Kein Zurück“ von Stephen King treffen wir auf Holly Gibney, sie ist Privatermittlerin und spielte schon in vorherigen Romanen von King eine Rolle.

In knapp 600 Seiten können wir Holly diesmal nicht nur als Ermittlerin, sondern auch als Bodyguard erleben und sie hat diesmal wirklich einiges zu tun.
Denn es gibt einen verrückten Mörder, der wahllos Opfer tötet um sich an Geschworenen zu rächen, die einen Unschuldigen verurteilten.
Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und wir bekommen nicht nur einen Einblick in Hollys Ermittlungen, sondern auch die Taten des Mörders.

„Kein Zurück“ ist ein spannender Thriller, allerdings hätte ich von Stephen King ein bisschen mehr erwartet.
Es ging viel um politische Themen und dadurch hat es sich in der Mitte etwas gezogen.
Ich mochte das Buch, aber es war Highlight.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Holly ist zurück

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Holly ist zurück

Kings Lieblingsfigur, Holly Gibson darf wieder ermitteln. Dieses Mal in einem Fall, der es in sich hat. 13 Unschuldige und 1 Schuldiger sollen getötet werden als Sühneakt für den Tod ...

Holly ist zurück

Kings Lieblingsfigur, Holly Gibson darf wieder ermitteln. Dieses Mal in einem Fall, der es in sich hat. 13 Unschuldige und 1 Schuldiger sollen getötet werden als Sühneakt für den Tod eines unschuldig Inhaftierten. Doch der Täter ist den Ermittlern immer einen Schritt voraus und tötet willkürlich, was es nicht einfacher macht. Zudem muss Holly noch als Bodyguard eine Feministin vor einem Stalker beschützen und ihre Freundin, Kommissarin Izzy ist durch eine sportliche Verpflichtung gebunden.
Jede Menge Zündstoff also im neuen Roman von Stephen King. Mehrere Handlungsstränge sorgen für Spannung. Vor allem der Strang, in der der Täter zu Wort kommt, hat es in sich und diesen fand ich besonders interessant. Die vielen Stränge sorgen aber auch für Verwirrung und man muss schon sehen, dass man mit den vielen Charakteren und Handlungen nicht durcheinandergerät. Chapeau für den Autor, der es geschafft hat, diese Stränge zu jonglieren und sich nicht zu verzetteln.
Unwillkürlich fragt man sich beim Lesen, wie diese unterschiedlichen Fäden denn zusammengehören sollen. Aber man ist ja bei King und der schafft das schon und zwar meisterhaft. Wobei es mich nicht gestört hätte, wenn es – wie in der Realität – nicht zusammengeführt worden wäre.
King zu lesen ist immer wie ein Auto mit durchgedrücktem Gaspedal zu fahren. Man rast durch die Handlung, die sich unaufhörlich auf den Höhepunkt zubewegt.
Die Schreibweise Kings auch im neuen Roman wie immer anschaulich und ausführlich. Manchmal zu ausführlich. So hätte ich das Softballspiel am Ende (oder eigentlich überhaupt) nicht gebraucht, weil es nicht zum Fortgang der eigentlichen Handlung beiträgt.
Fazit: Ich sage es mal salopp: Der Meister der Worte hat wieder einen Knaller rausgehauen.