Cover-Bild Angelfall - Tage der Dunkelheit

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 09.01.2017
  • ISBN: 9783453317482
Susan Ee

Angelfall - Tage der Dunkelheit

Roman
Sonja Rebernik-Heidegger (Übersetzer)

Kaum hat Penryn ihre kleine Schwester Paige aus dem Hauptquartier der Engel in San Francisco befreit, wird diese erneut entführt. Und so muss sich Penryn in den rauchenden Trümmern der Stadt erneut auf die Suche nach Paige machen. Dabei findet sie heraus, welch finstere Pläne die Engel wirklich verfolgen. Ihre letzte Hoffnung ist der gefallene Engel Raffe, der jedoch vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens steht: Soll er auf sein Herz hören und Penryn helfen, oder soll er versuchen, seine Flügel zurückzubekommen?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2017

von himmelhoch jauchzend zu enttäuschend mittelmässig

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Was hatte ich mich gefreut, als ich hörte, dass "Angelfall" doch noch weiter übersetzt werden würde. Dem ersten Band "Nacht ohne Morgen" hatte ich damals nämlich sogar die Goldene Leseente verliehen. Da ...

Was hatte ich mich gefreut, als ich hörte, dass "Angelfall" doch noch weiter übersetzt werden würde. Dem ersten Band "Nacht ohne Morgen" hatte ich damals nämlich sogar die Goldene Leseente verliehen. Da ich das Ende von Band 1 nochmal etwas aufgefrischt hatte, fiel mir der Einstieg in "Tage der Dunkelheit" leicht. Die Handlung setzt nämlich nahtlos an den Vorgänger an, doch Susan Ee hat auch sowieso einige Wiederholungen eingebaut.

So steckt man schnell wieder in der apokalyptischen USA, muss aber leider feststellen, dass die Geschichte etwas auf der Stelle tritt. Penryn versucht immer noch ihre Schwester zu retten und ihre Familie zusammenzuhalten und Raffe ist immer noch auf der Suche nach seinen Engelsflügeln - nun bedauerlicherweise jedoch alleine.
Schon bald musste ich feststellen, dass sich die so spannende Engelsfantasy aus Band 1 in ein etwas zu gewolltes Horrosszenario im Monsterkabinett gewandelt hatte.

Je länger die Geschichte dauerte, desto mehr hatte ich zu bemängeln. Der grösste Kritikpunkt ist ganz klar die Abwesenheit von Raffe. Die spritzigen Dialoge zwischen den beiden so unterschiedlichen Charaktere hatten Band 1 so richtig aufgemischt und ohne die blieb fast nur noch die Angst vor den schrecklichen Skorpionen.
Dann entwickelte Raffes Schwert, das nun in Penryns Besitz war, plötzlich ein Eigenleben und zeigte ihr Einblicke in Raffes Leben. Vielleicht wollte die Autorin damit Raffes Abwesenheit ausgleichen, doch das missriet meiner Meinung nach gleich doppelt. Zum einen war das Schwert weder arrogant, sarkastisch noch sexy und zum anderen waren mir diese Rückblicke fast zu viel, sie zogen die Handlung zu sehr in die Länge.

Dann endlich, leider erst etwa 100 Seite vor dem Ende, tritt Raffe wieder in Action und "Angelfall - Tage der Dunkelheit" zeigt uns kurz, was wir an seinem Vorgänger so geliebt haben: Sarkasmus, einige humorvolle Wortgefechte und die Anziehung der beiden. Und so versöhnt der Abschluss etwas und lässt mich hoffnungsvoll auf das grosse Finale warten.

Auch wenn ich einiges an diesem zweiten Band zu bemängeln habe, ist und bleibt Penryn eine tolle Protagonistin. Obwohl ihre Situation alles andere als rosig ist, versinkt sie nicht in Selbstmitleid. Sie weiss genau, was sie will und dieses Ziel verfolgt sie - knallhart, aber mit der nötigen Portion Menschlichkeit.

Der Schreibstil von Susan Ee ist einfach und sehr flüssig zu lesen. Auch dieses Mal baut sie eine düstere Atmosphäre auf und schafft einige Gruselmomente, gleich faszinieren konnte mich das Setting jedoch nicht mehr.
Leider ist "Tage der Dunkelheit" doch ein typischer Mittelteil und so stehen wir am Ende des Buches eigentlich wieder am gleichen Punkt wie nach Band 1. Sehr schade.

Fazit:
Ehrlich gesagt bin ich gerade etwas fassungslos. Wie konnte es passieren, dass eine Trilogie, die so fulminant und innovativ gestartet ist, so ins Mittelmass abrutscht? Hatte ich meine Erwartungen zu sehr geschürt?
Nur gut, dass sich "Angelfall - Tage der Dunkelheit" trotz meinen Kritikpunkten sehr flüssig lesen lässt und mich das Ende doch noch etwas versöhnlich stimmen konnte, so dass ich doch unbedingt das Finale lesen möchte. Ich würde doch so gerne nochmals eine Goldene Leseente verleihen ....

Veröffentlicht am 19.02.2017

Grandiose Fortsetzung

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Nachdem mir Band 1 schon unglaublich gut gefallen hat war ich natürlich sehr gespannt auf den zweiten Band. Ich muss sagen meine Erwartungen waren ziemlich hoch.
Das Cover des Buches gefiel mir unglaublich ...

Nachdem mir Band 1 schon unglaublich gut gefallen hat war ich natürlich sehr gespannt auf den zweiten Band. Ich muss sagen meine Erwartungen waren ziemlich hoch.
Das Cover des Buches gefiel mir unglaublich gut, es passt einfach hervorragend gut zum Buch.
Der Titel "Tage der Dunkelheit" konnte nicht passender gewählt werden, denn die Atmosphäre im Buch ist düster und auch Hoffnungslos, es scheint für Penryn und ihrer Familie keinen Ausweg zu geben.
Obwohl sie den Horst der Engel angegriffen haben scheinen diese sich sehr schnell zu erholen und bauen schon ihren neuen Horst auf.
Penryn scheint zu nächst bei den Widerstandskämpfern sicher zu sein, doch bald merkt sie dass dies nicht der Fall ist. Die Ereignisse überschlagen sich und schon bald ist Penryn wieder auf der Suche nach ihrer kleinen Schwester, was sie bei dieser Suche herausfindet scheint das Schicksal der letzten Menschen endgültig zu besiegeln.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach wieder wundervoll, sie schreibt flüssig und sehr locker.
Dadurch habe ich dieses Buch innerhalb eines Tages verschlungen.

Ich muss sagen ich bin mehr als erleichtert dass auch dieser zweite Band endlich übersetzt wurde, dass war ja lange ungewiss. Und hoffe und bange ich dass der Verlag auch den dritten Band übersetzten wird. Zwar steht noch kein Datum fest, doch ich glaube fest an die Übersetzung.

Dieses Reihe ist in meinen Augen mehr als außergewöhnlich.
Die Welt die die Autorin hier erschaffen hat ist einmalig.
Düster, gefährlich und brutal scheint diese Welt zu sein. In einer Welt in der es kaum noch Hoffnung gibt, gibt es dennoch immer wieder kleine einzelne Lichtblicke.

Die Charaktere hat die Autorin wieder wundervoll gezeichnet. Sei es Penryn oder Raffe beide habe ich in mein Herz geschlossen.
Obwohl die beiden sich zueinander hingezogen fühlen, steht diese Liebe nicht im Vordergrund. Hier steht ganz klar das Überleben und der Kampf zwischen Menschen und Engel im Vordergrund.

Die Handlung hat mich völlig begeistert und gefesselt. Es gab wieder einige blutige und auch brutale Szenen doch dass störte mich nicht, denn es passte einfach.
Das Ende gleicht einem spannungsgeladenen Showdown, wieder schaffte es Penryn alle zu überraschen.
Durch geschickte Wendungen gelang es der Autorin mich zu schockieren und mich atemlos zurück zu lassen.
Was auch besonders ist, ist dass dieses Buch völlig unvorhersehbar ist. Ich als Leser hatte keine Ahnung welchen Verlauf die Story nehmen würde und das ist mehr als einmalig.

Für mich ist dieser zweite Band ein Highlight! Ich bin völlig geflasht und kann gar nicht anders als euch dieses Buch zu empfehlen.
Diese Reihe und dieser zweite Band sind etwas besonderes und absolut lesenswert!!!

Fazit:
Mit "Angelfall - Tage der Dunkelheit" ist der Autorin eine grandiose Fortsetzung gelungen die mich vollkommen begeistert hat!
Eine unglaublich spannende und auch düstere Handlung voller Gefahr, ein fesselnder Schreibstil und zwei außergewöhnliche Charaktere überzeugten mich auf ganzer Linie.
Dieses Buch bekommt von mir die 5 + Sterne! Ein absolutes Highlight!

Veröffentlicht am 09.02.2017

düster, skurril, blutig und unglaublich gut

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Düster, dürsterer, Tage der Dunkelheit. Und es ist ein unglaublich passender Titel zu dieser skurrilen, apokalyptischen Welt. Furchtbar, was Menschen Menschen antun um zu überleben. Mal ganz abgesehen ...

Düster, dürsterer, Tage der Dunkelheit. Und es ist ein unglaublich passender Titel zu dieser skurrilen, apokalyptischen Welt. Furchtbar, was Menschen Menschen antun um zu überleben. Mal ganz abgesehen von den Engeln, heiliger Himmerarschundzwirn! Ich bin begeistert von Endzeit und Zerstörung. Monstern, Blut und Gemetzel. War das nicht mal ein Jugendbuch? Irgendwie hat es einmal als ein solches begonnen und vielleicht bin ich zu zart besaitet, aber irgendwie ist es mittlerweile in der nicht mehr ganz so jugendlichen horrorhaften Fantasy angelang.

Ich bin begeistert von diesem zweiten Band, keine Frage! Ich denke, dass konnte jeder Leser herauslesen und es gibt nicht einmal ein ABER. Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht in Worte zu fassen, wie gut mir das Buch gefiel, denn es würde Spoiler über Spoiler enthalten. Natürlich waren nicht alle Entscheidungen Penryns immer ganz rational, aber ich finde doch, dass sie sich für die Verhältnisse dort ziemlich gut schlägt. Ich meine, was würdet ihr tun, wenn plötzlich irgendwelche Engel unsere Städte verwüsten?

Ich habe mich allerdings gefragt, ob es wohl auf der ganzen Welt so aussieht wie in den Schauplätzen der Handlung hier. Es wird erwähnt, dass es einen Grund habe, weshalb die Engel eben diesen Ort für ihr Auftauchen wählten, aber wie sieht es auf den anderen Kontinenten aus? Würden hier auch Menschen abgeschlachtet und Gebäude in Ruinen verwandelt? Wurden ganze Städte zerstört?

Ich bin wahnsinnig begeistert von dieser Fortsetzung, die in Sachen Brutalität, Skurrilität und Gruselfaktor noch einmal eine Schippe drauf geschmissen hat. Wirklich klasse, was für eine Welt die Autorin hier geschaffen hat und ich endlich mal wieder auf unglaublich intensive Art mit. Was wird aus Penryn und ihrer Familie? Und Raffe? Wie soll das alles nur jemals wieder ansatzweise gut werden? Ich freue mich auf mehr!

Veröffentlicht am 01.02.2017

Anders, aber nicht schlechter

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Susan Ee konnte mich mit dem Auftakt zu dieser Reihe schwer begeistern und ich konnte es kaum abwarten, bis es endlich auf Deutsch weitergeht und der Heyne Verlag nachlegt. Wenn ich mir so die Rezension ...

Susan Ee konnte mich mit dem Auftakt zu dieser Reihe schwer begeistern und ich konnte es kaum abwarten, bis es endlich auf Deutsch weitergeht und der Heyne Verlag nachlegt. Wenn ich mir so die Rezension zu Angelfall – Nacht ohne Morgen ansehe, komme ich direkt wieder in dieses Feeling von permantenter Achtsamkeit und möchte meinen Blick, ähnlich wie Penryn, immer hoch in den Himmel werfen, um nachzusehen, ob nicht wieder irgendwelche überstarken Engel mich in Stücke reißen wollen. Ich habe direkt wieder Lust in diese apokalyptische Welt einzutauchen, die düster und gefährlich und brutal ist. Ich möchte die Dialoge zwischen Raffe und Penryn lesen und den irren Aktionen von Penryns Mutter mit einem Schmunzeln begegnen.

Dieses Problem mit so einem geilen Auftakt ist bekannt. Vor allem, wenn es eine Reihe ist. Und ich habe es sicher schon einmal erwähnt, ich erwarte mittlerweile von den zweiten Bänden von Trilogien, dass sie etwas abkacken. Die Erfahrung hat mich selten eines Besseren belehrt. Ist leider so.

An dem Punkt hat mich Angelfall – Tage der Dunkelheit tatsächlich nochmal überrascht. Denn als ich die letzten Seiten gelesen habe, musste ich kurz innehalten. Ich hatte das Buch in der Hand. Sah es mir so an, von allen Seiten und habe die Geschichte und die Ereignisse nicht direkt loslassen können. Wie schon beim ersten Band! Das ist super, oder? Und doch war da keine schiere Begeisterung, wie beim letzten Mal. Eher war es ein „Woah-Effekt“. Nicht zu verwechseln mit dem „Wow-Effekt“.

Ich fand Angelfall – Tage der Dunkelheit von Susan Ee wieder wirklich gut. Obwohl ich zu Beginn leichte Startschwierigkeiten hatte und schon das Schlimmste befürchtete. Trotz der raffiniert eingebundenen Rückblenden für den Leser, um nochmal die wichtigsten Ereignisse aus dem ersten Band Revue passieren zu lassen und daran anknüpfen zu können. Ich hatte trotzdem Probleme die Connection zu Penryn wiederzufinden, ich habe indirekt wieder auf diese Schlagabtäusche zwischen Raffe und Penryn gewartet und einfach mehr. Mehr von allem! Ich wollte, dass die Autorin mich wieder mindestens genauso schnell begeistert, wie beim ersten Mal. Ich wollte mehr Action, mehr Drama, mehr und mehr und mehr. Und das vermisste ich etwa die ersten 100 bis 150 Seiten lang. Dann wurde es besser.

Ob das wieder an diesem rasanten und fesselnden Schreibstil von der Autorin lag oder ich diese Seiten brauchte, um mich speziell auf den zweiten Band einzugrooven, kann ich gar nicht wirklich sagen. Allerdings hat Susan Ee in diesem Buch wieder großartige Arbeit geleistet, was die Details, auch sehr unschöne und unappetitliche, angeht. Wie ich bereits in meiner Rezension zu Angelfall – Nacht ohne Morgen erwähnt habe, hat sie eine sehr bildliche Schreibweise. Und auch in diesem Fall empfehle ich zarten Gemütern das Buch nicht. Denn es ist weiterhin roh. Es ist nackt und unschön und ich find das geil!

Manchmal habe ich mich gefragt, ob dieses Buch eine einzige Freakshow ist. Was da an Gestalten rumlaufen und was da alles rumexperimentiert wird. Ich habe bei diesem Buch nie nebenbei etwas gefuttert. Das geht einfach nicht. Was da passiert und beschrieben wird hat mich jetzt nicht unendlich verstört, aber Appetit auf Gummibärchen oder Schoki habe ich dabei auch nicht bekommen. Das Buch ist also kein Buch zum nebenbei snacken. Sorry.

Insgesamt fand ich diesen Band wesentlich bedrückender, gefährlicher und düsterer als den ersten Band. Was sicher daran lag, dass Raffe sehr lange nur passiver Teil der Geschichte ist und dieser passive Teil, sehr klein ausfiel. Das bedeutetete auch, dass Penryn größtenteils allein unterwegs war. Klar, sie hatte Abschnitte, wo sie andere Menschen an ihrer Seite hatte, z. B. ihre Mutter, aber auch das waren eher kurze Episoden. Und so kam es mir vor, dass wir, das Schwert von Raffe und Penryn allein auf Streifzug durch Amerika waren, um Paige mal wieder zu befreien.

Während dieses Streifzugs lernen wir Penryn genauer kennen. Und das äußert sich auf besondere, und wie ich finde, sehr reife und reflektierte Art. So schwierig die Familienbande durch die Veränderung an Paige und die Verrücktheit ihrer Mutter geworden sind, ist da diese Fürsorge, und ja, auch ein Pflichtgefühl seitens Penryn. Erstmals wird sehr unübersehbar, wie kräftezerrend all das für Penryn ist, als einzige „Normale“ die Verantwortung zu tragen. Sich immer um die anderen beiden aus ihrer Familie zu kümmern und auch, entgegen ihres Bestrebens, Seiten an sich zu entdecken, die ihrer Mutter nicht ganz unähnlich sind. Und diese nicht von sich zu weisen, sondern zu schätzen, liebevoll als Verbundenheit zu betrachten und irgendwie auch Frieden mit sich und ihrer Rolle in der Familie zu schließen.

Nichtsdestotrotz brodelt da etwas in Penryn, wo ich schon sehr gespannt bin, was passiert, wenn das alles an die Oberfläche kommt. So wie ich die Autorin einschätze, wird das ein Fest. Für mich zum Lesen, für Gegner und Feinde im Buch wahrscheinlich nicht so sehr.

Fazit
Angelfall – Tage der Dunkelheit von Susan Ee hat mich überzeugt. Auf ganz andere und eigene Weise. Es mag vielleicht das gleiche Plotkonzept wie beim ersten Band vorweisen, allerdings fand ich es da schon mega. Also kann ich das der Autorin nicht wirklich ankreiden. Insgesamt ist das Buch wieder auf verrückte Art und Weise besonders, bleibt im Kopf und hat mit seinen Pageturner-Qualitäten definitiv einen Platz in jedem Regal und bei einem jeden Leser verdient, welches und welcher mit dieser Art von Buch klarkommt. Ganz zu Schweigen davon, dass wenn man Band 1 schon mochte, hier etwas zeitverzögert, aber trotzdem, auf seine Kosten kommt.

Veröffentlicht am 25.01.2017

*Grandiose Fortsetzung*

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Ganze 4 Jahre musste ich nun auf die deutsche Fortsetzung von Angelfall 1 warten. Das erste Buch habe ich damals geliebt und nur so verschlungen- auch dieses hier habe ich in nur 2 Tagen inhaliert. Es ...

Ganze 4 Jahre musste ich nun auf die deutsche Fortsetzung von Angelfall 1 warten. Das erste Buch habe ich damals geliebt und nur so verschlungen- auch dieses hier habe ich in nur 2 Tagen inhaliert. Es setzt genau da ein, wo das andere aufgehört und ich gebe zu das nach so langer Zeit nicht mehr alle Erinnerungen an die Geschehnisse aus dem ersten Band präsent waren. Aber die Autorin hat es glänzend verstanden mit kleinen Rückblenden den Leser wieder vollkommen ins Bild zu setzen.

Penryn ist also beim Widerstand und hat auch ihre Schwestern und Mutter gefunden. Ihre Schwester ist jedoch nicht mehr das liebe kleine Mädchen, sondern wurde von den Engeln verändert. Raffe glaubt Penryn ist in seinen Armen gestorben. Als ihre Schwester erneut spurlos verschwindet, heftet sich Penryn auf deren Fersen und versucht sie wieder zu finden.

Dabei wird wieder mal sehr eindrücklich von dieser neuen Welt geschrieben, in der sich Penryn nun zurecht finden muss und in der die Engel die blutrünstigen Monster sind. Immer mehr wird klar das die Engel fiese Experimente an den Menschen durch führen und jeder um das nackte Überleben kämpft. Allen voran natürlich die Hauptfigur.

Penryn mag ich als Heldin unglaublich gerne. Sie ist total tough und braucht keinen Prinzen in schimmernder Richtung, der sie aus heiklen Situationen befreit. Sie schafft das selber, obgleich sie sich eben diesen Prinzen ab und an doch gern herbei sehnt.

Auch Raffe tritt wieder in Erscheinung, wenn auch recht spät für meinen Geschmack. Gut, vorher wurde es durch die Geschehnisse auch nie langweilig, aber trotzdem. Schön fand ich die Handlung mit Raffes Schwert, das wirklich eine eigene Persönlichkeit hat und Penryn einiges erzählt (metaphorisch gesprochen).

Alles in allem hatte mich die Geschichte wieder regelrecht in ihrem Bann gezogen. Unglaublich schnell flog ich durch die Seiten und blickte durch Penryns Augen. Ich habe mit ihr gekämpft, verloren und geliebt.
Es wäre eine Schande, wenn ich nun wieder 4 Jahre warten müsste, eh ich weiter lesen dürfte- denn das Ende war mal wieder eines: ein unbefriedigender Cliffhanger....