Cover-Bild Angelfall - Tage der Dunkelheit

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 09.01.2017
  • ISBN: 9783453317482
Susan Ee

Angelfall - Tage der Dunkelheit

Roman
Sonja Rebernik-Heidegger (Übersetzer)

Kaum hat Penryn ihre kleine Schwester Paige aus dem Hauptquartier der Engel in San Francisco befreit, wird diese erneut entführt. Und so muss sich Penryn in den rauchenden Trümmern der Stadt erneut auf die Suche nach Paige machen. Dabei findet sie heraus, welch finstere Pläne die Engel wirklich verfolgen. Ihre letzte Hoffnung ist der gefallene Engel Raffe, der jedoch vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens steht: Soll er auf sein Herz hören und Penryn helfen, oder soll er versuchen, seine Flügel zurückzubekommen?

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2018

schwächerer Zwischnteil, trotzdem ein Must-Read

0 0

Meine Meinung
Story und Charaktere
Der Plot schließt gleich an Teil 1 an. So kommt man auch gut wieder rein und fiebert gleich mit Penryn mit. Denn auch dieser zweite Band hat an Spannung nicht nachgelassen ...

Meine Meinung


Story und Charaktere
Der Plot schließt gleich an Teil 1 an. So kommt man auch gut wieder rein und fiebert gleich mit Penryn mit. Denn auch dieser zweite Band hat an Spannung nicht nachgelassen und ist wieder grandios, sodass man das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

„ »Ich glaub ich muss mich gleich übergeben«, erklärte ich.
»Ich befehle dir, das nicht zu tun«, erwiderte Obi.
»Ah, sag das nicht«, meint Dei-Dum. »Sie ist die geborene Rebellin. Sie kotzt dann womöglich rein aus Prinzip.« “ ~ Penryn (S.39)


Wieder begleiten wir Penryn auf einem neuen Abschnitt ihrer Reise. Diesmal ist Raffe leider nicht so oft dabei. Dafür sein Engelsschwert, welches Penryn versucht immer bei sich zu tragen. Dieses hat wirklich ein "eigen Leben" und lüftet so noch mehr Geheimnisse über ihn. Aber dennoch lässt es einen in einigen ungewissen Dingen.

Cover
Dazu brauch ich glaub ich nichts mehr sagen. Es ist so ein schönes Cover. Auch wenn mich die Größe des Buches irgendwie etwas gewundert hat. Es ist ein sehr kleines Taschenbuch, aber mit einer schönen Geschichte auf den innen Seiten.

Schreibstil
Man hat sich wieder super in Penryn hineinversetzten können. Es ist ein einfacher, aber doch detaillierter Schreibstil.


Fazit

Es ist ein weiterer Teil einer Engelsgeschichte, wo die sonst so bekannten Engel mal nicht die Guten sind. Man wird mit einer starken und entwicklungsreichen Protagonisten durch eine apokalyptische Welt geführt, welche ihren guten Willen und ihr Herz am rechten Fleck hat.

Veröffentlicht am 11.03.2018

Noch spannender und noch grausamer als der erste Band!

0 0

Penryn hat die Katastrophe im Engelshorst überlebt und ist mit den Rebellen, ihrer Schwester und ihrer Mutter geflohen. Doch sie können sich nicht wirklich eingliedern und vor allem Paige sorgt mit ihrem ...

Penryn hat die Katastrophe im Engelshorst überlebt und ist mit den Rebellen, ihrer Schwester und ihrer Mutter geflohen. Doch sie können sich nicht wirklich eingliedern und vor allem Paige sorgt mit ihrem Aussehen und ihrer neuen „Art“ für Aufregung und Panik unter den Menschen. Ihre Mutter trägt nicht wirklich zum Besseren bei. Es kommt wie es kommen muss, Penryn verliert Paige erneut und muss alles daran setzen sie wiederzufinden – und dabei zu entscheiden wie sie ihrer Schwester in Zukunft begegnen will. Dabei entdeckt sie in einem neuen Hauptsitz der Engel ein schreckliches Geheimnis, kommt so langsam hinter die gefährlichen politischen Spielchen der Engel und muss versuchen Raffe um Hilfe zu bitten. Wird er ihr helfen oder all seine Kraft für die Suche nach seinen Flügeln verwenden?

Nach dem nervenaufreibenden Ende des ersten Bandes musste ich einfach direkt weiterlesen – immerhin bin ich an diesem Cliffhanger bereits 2013 schon hängen geblieben. Nichts konnte mich also davon abhalten direkt zum nächsten Band zu greifen und ich habe es nicht bereut.
Zum Inhalt möchte ich euch dieses Mal nur wenig verraten, um die Spannung nicht zu nehmen.
Das Ende im ersten Teil war ja einfach herzzerreißend und ich konnte es kaum erwarten dass Penryn und Raffe im zweiten Band wieder aufeinander treffen. Doch zunächst verfolgen wir das Leben des Trios im Camp der Rebellen und erfahren mehr über Paige und was sie in der Gewalt der Engel durchgemacht hat. Ihre Veränderung ist schon sehr gewöhnungsbedürftig und ich mochte einfach wie echt Penryns Reaktion auf sie war. Wie sie zweifelte und sich selbst dafür gehasst hat. Aber auch die Reaktionen der Menschen waren verständlich.
Was die Grausamkeiten angeht legt meiner Meinung nach dieser Band noch eine Schippe drauf und das wird vor allem bei einem Geheimnis deutlich welches Penryn aufdeckt. Es ist schon erstaunlich zu was Menschen - und in diesem Falle auch Engel - fähig sind.
Aber auch was die Hintergründe der Ankunft der Engel angeht erfahren wir ein wenig mehr, wenn auch für den letzten Band noch einige Fragen offen bleiben. Ihr könnt euch auf einige schräge Sachen gefasst machen.
Ansonsten treffen natürlich auch Raffe und Penryn wieder aufeinander und müssen sich selbst dabei endlich klarmachen, wofür die beiden jeweils kämpfen. Was ihre Ziele sind und ob diese Ziele miteinander vereinbar sind. Was den „romantischen“ Part angeht: auch in diesem Band tut sich in diese Richtung meiner Meinung nach nicht zu viel und das gefällt mir richtig gut – Kitsch wäre einfach furchtbar für die Stimmung der Geschichte. Das Ende ist dieses Mal nicht ganz so fies, sorgt aber auch dafür dass ich die Trilogie nun endlich beenden muss!

Noch spannender und noch grausamer als der erste Band! Penryn muss mehr als eine schreckliche Entdeckung machen, überlegen wie sie mit dem neuen Ich ihrer Schwester klarkommt und sich darüber klar werden, ob ihre und Raffes Ziele gemeinsame Berührungspunkte haben.
Eine gelungenen Mischung aus Urban Fantasy und einer Prise Horror, bei der die politischen Machenschaften der grausamen Engel langsam gruselige Ausmaße annehmen. Ich warte auf einen echten Showdown im letzten Teil!

Zuerst erschienen auf: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2018/03/rezi-tage-der-dunkelheit-angelfall-bd-2.html

Veröffentlicht am 10.01.2018

Raffe hat mir gefehlt :(

0 0

Penryns Story geht genauso spannend weiter wie es im ersten Teil aufgehört hat. Kaum haben sie ihre Schwester gerettet und wollen aufatmen, da wird ihre Schwester wieder entführt!
Alles in allem eine ...

Penryns Story geht genauso spannend weiter wie es im ersten Teil aufgehört hat. Kaum haben sie ihre Schwester gerettet und wollen aufatmen, da wird ihre Schwester wieder entführt!
Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, einziger Minuspunkt: raffe hat mir das ganze Buch über sehr sehr gefehlt!
Ich bin gespannt auf den dritten Teil und wünsche mir mehr Szenen mit penryn und raffe <3

Veröffentlicht am 19.06.2017

Der Kampf geht weiter...

0 0

Ich hatte keine Probleme wieder in die Geschichte hineinzufinden, da die Handlung nahtlos an den ersten Teil anknüpft. Daher warne ich jetzt alle, die Nacht ohne Morgen, den ersten Band nicht gelesen haben, ...

Ich hatte keine Probleme wieder in die Geschichte hineinzufinden, da die Handlung nahtlos an den ersten Teil anknüpft. Daher warne ich jetzt alle, die Nacht ohne Morgen, den ersten Band nicht gelesen haben, dass es Spoiler zu Band 1 geben könnte.
Penryn hat es lebendig aus dem Engelshorst geschafft, auch wenn sie durch das Gift noch gelähmt ist. Sie konnte ihre Schwester Paige befreien, auch wenn diese nicht mehr so ist, wie vorher und auch niemals wieder so sein wird. Raffe ist hingegen immer noch auf der Suche nach seinen richtigen Flügeln, da er immer noch die Dämonenflügel besitzt. Raffes Schwert ist weiterhin in Penryns Besitz und sie lernt langsam damit umzugehen.
Penryn war im ersten Teil stark und mutig. Ihre taffe Art mochte ich dort sehr gerne, aber hier blieb sie anfangs sehr blass. Irgendwie fehlte mir der Zugang zu ihr und ich konnte mich nicht richtig in sie hineinversetzen. Ihre Schwierigkeiten sich mit Paiges neuem Aussehen anzufreunden habe ich teilweise schon verstanden, aber ich es war doch trotzdem ihre Schwester. Ich hatte allgemein auch einfach das Gefühl, dass Penryn keine Ahnung hatte, was sie da eigentlich macht. Sie war komplett planlos und die meiste Zeit war es einfach nur pures Glück, dass sie überlebt hat.
Leider wurde ich hier nicht so mitgerissen wie im ersten Teil, da ich einfach nicht richtig gepackt wurde. Ich hatte schon im ersten Teil das Gefühl nur ein Zuschauer zu sein und nicht wirklich ein Teil der Geschichte. Das war auch hier der Fall und auch wenn die Geschichte meistens zeimlich spannend war, gab es doch auch Stellen, die sich sehr gezogen haben. Richtig spannend wurde es eigentlich erst als Penryn und Raffe wieder vereint sind.
Einige Fragen, die ich mir bereits im ersten Teil gestellt habe, wurden endlich beantwortet, einiges blieb noch unklar und neue Fragen sind aufgetaucht. Da es zum Ende hin wirklich interessant wurde, freue ich mich schon auf Band drei, der noch dieses Jahr erscheint. Ich hoffe dann werde ich wieder mehr gepackt.

Veröffentlicht am 21.04.2017

von himmelhoch jauchzend zu enttäuschend mittelmässig

0 0

Was hatte ich mich gefreut, als ich hörte, dass "Angelfall" doch noch weiter übersetzt werden würde. Dem ersten Band "Nacht ohne Morgen" hatte ich damals nämlich sogar die Goldene Leseente verliehen. Da ...

Was hatte ich mich gefreut, als ich hörte, dass "Angelfall" doch noch weiter übersetzt werden würde. Dem ersten Band "Nacht ohne Morgen" hatte ich damals nämlich sogar die Goldene Leseente verliehen. Da ich das Ende von Band 1 nochmal etwas aufgefrischt hatte, fiel mir der Einstieg in "Tage der Dunkelheit" leicht. Die Handlung setzt nämlich nahtlos an den Vorgänger an, doch Susan Ee hat auch sowieso einige Wiederholungen eingebaut.

So steckt man schnell wieder in der apokalyptischen USA, muss aber leider feststellen, dass die Geschichte etwas auf der Stelle tritt. Penryn versucht immer noch ihre Schwester zu retten und ihre Familie zusammenzuhalten und Raffe ist immer noch auf der Suche nach seinen Engelsflügeln - nun bedauerlicherweise jedoch alleine.
Schon bald musste ich feststellen, dass sich die so spannende Engelsfantasy aus Band 1 in ein etwas zu gewolltes Horrosszenario im Monsterkabinett gewandelt hatte.

Je länger die Geschichte dauerte, desto mehr hatte ich zu bemängeln. Der grösste Kritikpunkt ist ganz klar die Abwesenheit von Raffe. Die spritzigen Dialoge zwischen den beiden so unterschiedlichen Charaktere hatten Band 1 so richtig aufgemischt und ohne die blieb fast nur noch die Angst vor den schrecklichen Skorpionen.
Dann entwickelte Raffes Schwert, das nun in Penryns Besitz war, plötzlich ein Eigenleben und zeigte ihr Einblicke in Raffes Leben. Vielleicht wollte die Autorin damit Raffes Abwesenheit ausgleichen, doch das missriet meiner Meinung nach gleich doppelt. Zum einen war das Schwert weder arrogant, sarkastisch noch sexy und zum anderen waren mir diese Rückblicke fast zu viel, sie zogen die Handlung zu sehr in die Länge.

Dann endlich, leider erst etwa 100 Seite vor dem Ende, tritt Raffe wieder in Action und "Angelfall - Tage der Dunkelheit" zeigt uns kurz, was wir an seinem Vorgänger so geliebt haben: Sarkasmus, einige humorvolle Wortgefechte und die Anziehung der beiden. Und so versöhnt der Abschluss etwas und lässt mich hoffnungsvoll auf das grosse Finale warten.

Auch wenn ich einiges an diesem zweiten Band zu bemängeln habe, ist und bleibt Penryn eine tolle Protagonistin. Obwohl ihre Situation alles andere als rosig ist, versinkt sie nicht in Selbstmitleid. Sie weiss genau, was sie will und dieses Ziel verfolgt sie - knallhart, aber mit der nötigen Portion Menschlichkeit.

Der Schreibstil von Susan Ee ist einfach und sehr flüssig zu lesen. Auch dieses Mal baut sie eine düstere Atmosphäre auf und schafft einige Gruselmomente, gleich faszinieren konnte mich das Setting jedoch nicht mehr.
Leider ist "Tage der Dunkelheit" doch ein typischer Mittelteil und so stehen wir am Ende des Buches eigentlich wieder am gleichen Punkt wie nach Band 1. Sehr schade.

Fazit:
Ehrlich gesagt bin ich gerade etwas fassungslos. Wie konnte es passieren, dass eine Trilogie, die so fulminant und innovativ gestartet ist, so ins Mittelmass abrutscht? Hatte ich meine Erwartungen zu sehr geschürt?
Nur gut, dass sich "Angelfall - Tage der Dunkelheit" trotz meinen Kritikpunkten sehr flüssig lesen lässt und mich das Ende doch noch etwas versöhnlich stimmen konnte, so dass ich doch unbedingt das Finale lesen möchte. Ich würde doch so gerne nochmals eine Goldene Leseente verleihen ....