Cover-Bild Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 15.03.2021
  • ISBN: 9783446268005
Susanne Schmidt

Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei

Eine Berliner Busfahrerin erzählt
Eine Liebeserklärung an die wilde Welt des öffentlichen Nahverkehrs

Motorpanne am ersten Tag, Bombendrohungen, spontane Partys in ihrem Doppeldecker. Als Busfahrerin in Berlin hat Susanne Schmidt schon alles erlebt. Für sie ist es der schönste Beruf der Welt. Man ist frei, immer unterwegs und Königin der ganzen Stadt.
"Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei" ist eine Liebeserklärung an alle Heldinnen und Helden des Nahverkehrs. Wo Wahn und Witz dicht beieinanderliegen, sich das soziale Mikroklima an jeder Haltestelle ändert und manchmal sogar ein Fuchs zusteigt. Nach der Lektüre werden Sie Ihre nächste Busfahrerin mit anderen Augen sehen.

"Die Neugier der Großstadt ist überall zu finden. Die Suche danach beginnt mit dem Warten auf den nächsten Bus."

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2021

Typisch Berlin

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Jeder von uns ist bestimmt schon Bus gefahren und sicherlich hat jeder da so die ein oder andere Geschichte zu erzählen. Besonders in einer Großstadt wie Berlin kann man so einiges im öffentlichen Nahverkehr ...

Jeder von uns ist bestimmt schon Bus gefahren und sicherlich hat jeder da so die ein oder andere Geschichte zu erzählen. Besonders in einer Großstadt wie Berlin kann man so einiges im öffentlichen Nahverkehr erleben. Aber die meisten Geschichten kennen bestimmt unsere Busfahrer*innen.
Und so hat Susanne Schmidt die ein und andere Anekdote für uns aufgeschrieben. "Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei" erzählt Susanne Schmidts Werdegang bei der BVG (Berliner Verkehrsgesellschaft). Als Frau "reiferen"Alters, orientiert sie sich noch einmal neu und beginnt eine Ausbildung als Busfahrerin in Berlin.
Mich hat sie mit ihrem Mut und Elan sehr beeindruckt. Gleichermaßen war ich jedoch auch schockiert. Einerseits über die harten Arbeitsbedingungen und andererseits über die diskriminierende Einstellung mancher Kollegen, Chefs und Fahrgäste, Frauen hinter dem Buslenkrad gegenüber.
Begeistert haben mich aber auch die vielen witzigen Begebenheiten. Der Berliner Stadtverkehr ist nicht ohne und jeder BVG Fahrgast kann bestimmt so manche Geschichte erzählen. Auch unsere Busfahrer sind oftmals sehr speziell. Ein gutgelaunter, redseliger und freundlicher Busfahrer macht den Urberliner eher misstrauisch. Da würden sich viele eine Frau als Busfahrerin bestimmt wünschen. Und auch mir wäre es sehr recht gewesen, wenn dieses Geschichte hier noch eine Fortsetzung gehabt hätte. Denn Susanne Schmidt hat einen wunderbar angenehmen und unterhaltsamen Erzählstil. Und selbst Begebenheiten die bestimmt furchtbar unangenehm waren erzählt sie mit einem Lächeln. Was einen sehr großmütigen Eindruck macht. So wird sie von mir noch nachträglich als meine Lieblingsbusfahrerin gekürt!

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Veröffentlicht am 24.04.2021

Die Königinnen der Straße

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Das wunderschöne Cover macht neugierig auf die Busfahrerin
und ihre Geschichten. Es leuchtet in dem hübschen Gelb des Logos der BVG,
die Berliner Verkehrsbetriebe, und zeigt eine Abbildung des Berliner ...

Das wunderschöne Cover macht neugierig auf die Busfahrerin
und ihre Geschichten. Es leuchtet in dem hübschen Gelb des Logos der BVG,
die Berliner Verkehrsbetriebe, und zeigt eine Abbildung des Berliner Straßennetzes.
Ich will aber gleich am Anfang erwähnen, dass es hier nicht nur wie im Klappentext genannt
wird nur um die Erlebnisse einer Busfahrerin geht, sondern um viel mehr.
Susanne Schmidt erzählt uns ihre ganze Geschichte.
Damals hatte die BVG Stellenanzeigen geschaltet für die Suche nach „älteren Frauen“.
Voller Begeisterung und Leidenschaftlich bewarb sie sich auf diese Stellenanzeige.
Leider hielten viele Männer diese Neuerung für völlig unnötig.
Die hatten Angst das die Frauen ihnen ihre Arbeitsplätze wegnahmen.
Der Weg von der Einstellung bis zur Übernahme wird hier chronologisch erzählt.
Die Schreibweise ist wunderbar. Voller Humor und mit einem Augenzwinkern berichtet
Frau Schmidt von den Prüfungen, von allem, was den Frauen abverlangt wurde, bis sie
endlich in den Straßenverkehr entlassen wurde. Dieser Alltag mit all seinen Höhen
und Tiefen wird wunderbar kommentiert.
Frau Schmidt ist eine begeisterte Busfahrerin. Sie liebt ihre Fahrgäste, das merkt man
ihr an. Trotz des unmenschlichen Schichtdienstes und Routenplanung
ist sie fröhlich und immer offen für neues. Aber sie kann auch anders.
Sehr ehrlich und recht scharf prangert sie die
Missstände, an die sie als Frau unter dieser Männerhierarchie erleiden musste.

Als Berlinerin und BVG Kundin liebe ich dieses Buch besonders.
Wer jetzt nicht nur witzige Anekdoten, sondern auch Hintergrundwissen erfahren möchte wird dieses Buch auch lieben.
Ein ehrliches Buch, eine Liebeserklärung an Berlin und die Berliner.
Ich fahre oft mit dem M48 und dem M19 und werde von jetzt an immer an Frau Schmidt denken.
Schade das sie nicht mehr dabei ist. Vor allem für die BVG, die eine so wunderbare
Arbeitskraft nicht geschätzt und dadurch verloren hat.

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Veröffentlicht am 24.04.2021

Humorvolles und ehrliches Buch über den Berufsalltag einer Busfahrerin

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Handlung:
In diesem Buch wird man auf die anstrengende aber gleichzeitig aufregende Reise einer Busfahrerin durch ganz Berlin mitgenommen!
Meinung:
Dieses Buch hat mich von Anfang an, sehr interessiert! ...

Handlung:
In diesem Buch wird man auf die anstrengende aber gleichzeitig aufregende Reise einer Busfahrerin durch ganz Berlin mitgenommen!
Meinung:
Dieses Buch hat mich von Anfang an, sehr interessiert! Es ist so spannend einmal in den Berufsalltag einer Busfahrerin hineinschnuppern zu dürfen! Auch der lockere, leichte und vor allem humorvolle Schreibstil von Susanne Schmidt hat mich von Anfang an überzeugt!
Susanne Schmidt ist in ihrem Alltag als Busfahrerin sehr selbstbewusst, wortgewandt und auch ein klein wenig verrückt! Allein deswegen macht es so viel Spaß, mit ihr gemeinsam durch Berlin zu fahren!
Abseits des ganzen Witzes muss sich Susanne mit einigen wenigen anderen Frauen in diesem leider immer noch sehr dominanten Männerberuf behaupten, dabei hat sie nicht selten mit Vorurteilen, Sexismus und einem rückständigen Frauenbild zu kämpfen! Besonders die mangelnde Bereitschaft der BVG, sich auf Veränderungen und Neues einzulassen, hat mich regelmäßig geschockt! Zudem kommen noch die absolut unregelmäßigen Schichtzeiten und die kurzen Pausen zwischen ihren langen Diensten, die Busfahrer zu bewältigen haben!
Deshalb habe ich nach diesem Buch nicht nur starke Berlin-Vibes, sondern auch eine ordentliche Hochachtung vor jedem Busfahrer! Dieses Buch ist absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 23.04.2021

Busfahren-ein Harter Job

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Inhalt: Es geht um eine Busfahrerin, die von ihren Berufserfahrungen berichtet. Sie berichtet über Freundlichkeit und Demütigung in ihrem Alltag. Sie muss auch mit schwierigen Situationen umgehen können ...

Inhalt: Es geht um eine Busfahrerin, die von ihren Berufserfahrungen berichtet. Sie berichtet über Freundlichkeit und Demütigung in ihrem Alltag. Sie muss auch mit schwierigen Situationen umgehen können und bekommt selten Hilfe.

Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, das Cover war auch sehr passend gestaltet. Das Buch ist sehr informativ und man kann sich viele Taten von Busfahrern besser verstehen. Der Schreibstil ist sehr einladend und lustig geschrieben.

Fazit: Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.04.2021

Bitte einsteigen und bereichern lassen!

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Ein essentielles Transportmittel sind die Busse des ÖPNV weltweit. Sehr unterschiedlich ausgestaltet und getaktet bereichern sie das öffentliche Leben oder machen es teilweise erst möglich. In Deutschland ...

Ein essentielles Transportmittel sind die Busse des ÖPNV weltweit. Sehr unterschiedlich ausgestaltet und getaktet bereichern sie das öffentliche Leben oder machen es teilweise erst möglich. In Deutschland sticht das äußerst gut ausgebaute Busnetz der BVG in Berlin ins Auge mit seinen leuchtend gelben Bussen.
Susanne Schmidt hat ihre Erfahrungen als Busfahrerin in einem Buch nun literarisch ausgefeilt zusammengefasst in „Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei“, erschienen bei hanserblau.
„Die ganze Stimmung unserer Stadt sitzt im Bus. Großzügig wird hier Frust mit Lust vermischt, Frechheit mit großer Schnauze zu klugen Sätzen verquirlt, zu viel Egoismus fällt schon mal vom Sitz, Dummheit wird in Berliner Manier auf den Arm genommen.“ (S.200)
Kein Buch für einen schnellen Gag und auch nicht ein Schenkelklopfer nach dem andere, erwarten Sie bitte keine Anekdotensammlung, dies ist ein ernstzunehmendes literarisches Buch. Wer Marzahner Fußpflegerinnen mag, wird diese Busfahrerin lieben! (Anspielung auf ‚Fußpflege in Marzahn‘).
Susanne Schmidt, eine selbstironisch reflektierte Frau, hat um die letzte Jahrtausendwende die Chance genutzt und ist als erfahrene gestandene Frau Busfahrerin der BVG geworden. Dieses Buch ist eine Reflektion des Erlebten von der Bewerbung bis zur Kündigung.
Ich habe sehr viel über den Beruf selbst gelernt, was alles zu wissen, wieviel Verantwortung zu tragen ist und wie einsam es sein kann und vieles mehr! Hier werden nicht platt Fakten abgespult, sondern auch die Zwischentöne gehört und das auch noch literarisch angenehm verpackt! Pro Kapitel wird ein Thema beleuchtet, nie einseitig und facettenreich gut geschrieben! Auf jeden Fall wird man für den Beruf sensibilisiert mit all seinen Belastungen und zum Schmunzeln kommt man auch. Nur Vorsicht, wenn man dieses Buch gelesen hat, kann man zur Nervensäge für alle anderen werden, sichtet man einen ÖPNV-Bus, denn man hat plötzlich viel zu teilen und zu sinnieren.
„Sinnvolle Veränderungen warten lange draußen vor der Tür.“ (S 174) Susanne Schmidt setzt sich auch kritisch mit dem System auseinander, aber respektvoll und als Leser merkt man wie sehr ihr die BVG am Herzen liegt.

Fazit: Unbedingt im Bus lesen, bereichern lassen und den/die Busfahrer:innen freundlich grüßen!

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