Cover-Bild Die Tribute von Panem X
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 19.05.2020
  • ISBN: 9783789120022
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Suzanne Collins

Die Tribute von Panem X

Das Lied von Vogel und Schlange
Peter Klöss (Übersetzer), Sylke Hachmeister (Übersetzer)

Ehrgeiz treibt ihn an.
Rivalität beflügelt ihn.
Aber Macht hat ihren Preis.
Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden.
Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen: Lucy Gray, das Mädchen im Regenbogenkleid, das zwar singen kann, aber für den Kampf ungeeignet zu sein scheint. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg seines zukünftigen Lebens entscheiden und Lucys Leben vorzeitig beenden. Es beginnt ein brutaler Kampf in der Arena, bei dem Coriolanus schnell feststellt, dass sein Schicksal untrennbar mit Lucy Grays verbunden ist.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2021

Vorgeschichte Snows

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Auf die „Tribute von Panem: Das Lied von Vogel und Schlange“ war ich sehr gespannt, da ich die Trilogie vor ein paar Jahren als Nicht-Fantasy-Leserin regelrecht verschlungen habe und begeistert war. In ...

Auf die „Tribute von Panem: Das Lied von Vogel und Schlange“ war ich sehr gespannt, da ich die Trilogie vor ein paar Jahren als Nicht-Fantasy-Leserin regelrecht verschlungen habe und begeistert war. In Berührung gekommen bin ich mit der Reihe überhaupt erst, als meine damalige Schulklasse inklusive mir ins Kino ging, um den zweiten Teil auf Englisch anzuschauen. Ich stellte mich auf zwei langweilige Stunden ein, war jedoch völlig überraschend in den Bann gezogen worden. Nach dem Film stand fest, dass ich die Trilogie lesen musste. Das ist nun ein paar Jahre her, weshalb ich sehr gespannt auf das Prequel von Suzanne Collins war.

Im Roman werden die zehnten Hungerspiele thematisiert, bei denen der volljährige Coriolanus Snow als Mentor mitwirken darf. Zehn Jahre nach der Beendigung des Krieges zwischen den Rebellen und dem Kapitol ist die Familie Snow schlecht situiert, weshalb Coriolanus sich Mühe geben muss, seinen Tribut zum Erfolg zu führen. Damit würde er sich für ein Stipendium qualifizieren und die Aussicht, ein besseres Leben führen zu können, erhalten. Bei der Zuteilung der Tribute wird Coriolanus das Mädchen aus Distrikt 12, Lucy Gray, zugewiesen. Was sich anfänglich nach einer sicheren Niederlage anhört, entpuppt sich schnell als vielversprechend. Außerdem entwickeln die zehnten Hungerspiele bereits vor Beginn jener eine gefährliche Eigendynamik…

Suzanne Collins erzählt die Geschichte gewohnt spannend, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte. Es ist sehr interessant, zu erfahren, wie die Hungerspiele 64 Jahre bevor Katniss diese bestreiten musste, aussehen und was für einen Veränderungsprozess die Spiele bis dahin durchlaufen haben. Außerdem ist der Roman aus der Perspektive von Coriolanus Snow geschrieben, weshalb man einen Einblick in seine Gefühlswelt und seine Handlungsmotive bekommt. Zu Beginn und auch während des Verlaufs der Geschichte war mir Coriolanus sehr sympathisch. Ich habe fast verstanden, warum er handelt, wie er handelt. Die Figur der Lucy Gray hat ebenfalls zu dieser Sympathie beigetragen.

Hier muss Suzanne Collins ein großes Kompliment gemacht werden, da Snow in der Trilogie für mich nicht einmal einen Hauch Sympathie gezeigt hat. Dass dies hier anders ist, lässt sich durch die geschickte Erzählweise erklären. Während ich weitergelesen habe, kam mir immer wieder der Gedanke, wie sich die Sympathie in Abscheu umwandeln würde. Auch hier denke ich, dass dieser Gedanke erreicht werden sollte.
Das Ende hat mir persönlich, ohne zu viel zu verraten, nicht besonders gut gefallen. Mir ist bewusst, dass der Roman auf diese Weise enden musste, jedoch fehlt mir ein wenig die Ausführlichkeit, mit der Collins ansonsten die Handlungen ihrer Figuren beschreibt. Auch das kann von ihr so beabsichtigt sein, sodass eine kontroverse Diskussion um das Ende entsteht. Das Ende ist jedoch auch der einzige Kritikpunkt, den ich äußern möchte, ansonsten hat mich der Roman in den Bann gezogen.

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Willkommen zurück in Panem

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"Es sind die 10. Hungerspiele. Er ist ihr Mentor, sie sein Tribut. Verbunden in einem aussichtslosen Kampf. Folgt er den Regeln des Spiels? Oder seinem Wunsch, zu überleben?"

Das ist glaub ich das erste ...

"Es sind die 10. Hungerspiele. Er ist ihr Mentor, sie sein Tribut. Verbunden in einem aussichtslosen Kampf. Folgt er den Regeln des Spiels? Oder seinem Wunsch, zu überleben?"

Das ist glaub ich das erste Mal, dass ich ein Buch richtig gern mochte, obwohl ich den Protagonisten nicht ausstehen konnte.

Ich denke es gibt nicht viele, die die Trilogie gelesen bzw. gesehen haben und ein Fan von Coriolanus Snow sind. Auch ich nicht. Aber ich dachte mir: Ok, geben wir ihm eine Chance, vielleicht lässt sich durch seine Geschichte ja nachvollziehen, wie er so geworden ist.

Und für mich hat sich herausgestellt, dass er einfach schon immer widerlich und egoistisch war. Sorry für diese harten Worte, aber es ist einfach so.

Coriolanus Snow ist ausschließlich darauf bedacht, gut vor anderen dazustehen, seine Schwächen gekonnt zu überspielen und aus jeder Situation einen Profit für sich rauszuschlagen. Auch wenn man durch die Geschichte kurz mal denken könnte, dass er sowas wie ein Herz besitzt; NEIN, TUT ER NICHT!

Ich will und werde nicht spoilern und ich weiß auch gar nicht, wieso ich mich da jetzt so reinsteiger, aber das ist eben das, was Bücher mit uns machen.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der wieder in die Welt von Panem eintauchen möchte, weil das Setting war einfach wunderbar und es gab auch immer mal wieder Passagen, die die Verbindung zur Trilogie hergestellt haben. Sehr sehr gelungen.

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Veröffentlicht am 17.09.2020

Snow landet immer oben

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Der vorliegende dystopische Roman „Die Tribute von Panem – Das Lied von Vogel und Schlange“, geschrieben von Suzanne Collins ist 2020 erschienen und handelt von der Entwicklung des Coriolanus Snow.

Es ...

Der vorliegende dystopische Roman „Die Tribute von Panem – Das Lied von Vogel und Schlange“, geschrieben von Suzanne Collins ist 2020 erschienen und handelt von der Entwicklung des Coriolanus Snow.

Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden. Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen: Lucy Gray, das Mädchen im Regenbogenkleid, das zwar singen kann, aber für den Kampf ungeeignet zu sein scheint. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg seines zukünftigen Lebens entscheiden und Lucys Leben vorzeitig beenden. Es beginnt ein brutaler Kampf in der Arena, bei dem Coriolanus schnell feststellt, dass sein Schicksal untrennbar mit Lucy Grays verbunden ist.

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd, ich möchte es nicht mehr aus den Händen legen! Der Aufbau der Handlung ist stimmig und die Sprache anschaulich. Die Autorin verschafft den Lesenden einen umfangreichen Einblick in die Vergangenheit und Gedanken von Coriolanus Snow. Es ist sehr spannend zu erfahren welche Gründe Snow dazu bewegen, sich im Laufe seines Lebens zu einem unnahbaren und abgebrühten Strategen zu entwickeln. Ich finde auch die anderen Charaktere sehr spannend, einige Familiennamen sind schon aus der Trilogie bekannt. „Snow landet immer oben“ lautet das Motto von Corio und es zeigt mir wieder, dass man mit einer positiven Lebenseinstellung seine Ziele erreichen kann.

Ich bin zu 100% von „Die Tribute von Panem X“ überzeugt und es findet einen Platz neben meinen Lieblingsbüchern im Regal. Wer sich jetzt noch fragt was „Das Lied von Vogel und Schlange“ zu bedeuten hat, findet nach dem Lesen die Antwort darauf.

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Ich war erst skeptisch

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Wenn nach Jahren eine eigentlich abgeschlossene Serie plötzlich wieder aufgegriffen wird, in ich immer erst etwas skeptisch. Aber hier hat mir das Prequel wirklich gut gefallen.
Ich war sofort wieder in ...

Wenn nach Jahren eine eigentlich abgeschlossene Serie plötzlich wieder aufgegriffen wird, in ich immer erst etwas skeptisch. Aber hier hat mir das Prequel wirklich gut gefallen.
Ich war sofort wieder in Panem und konnte mir alles so gut vorstellen, vor allem wurden die Unterschiede zwischen den 10. und den 74. Hungerspielen sehr deutlich.

Dass Snow hierbei Hauptcharakter ist und Teil einer Liebesgeschichte sein soll, konnte ich mir allerdings nicht vorstellen und hatte zunächst Angst, das es eine Story wird nach dem Motto, "der arme Snow, jetzt kann man ihn ein bisschen verstehen". Aber das ist es gar nicht. Der Charakter Coriolanus Snow ist einfach perfekt ausgearbeitet. Obwohl ihm hier und da etwas menschliches teilweise sogar ein Ansatz von Empathie zugesprochen wird, kommen immer wieder seine egozentrischen und eiskalten Züge durch. Das mochte ich besonders an dem Buch.

Was mir auch gefallen hat, war der Bezug zu den anderen Büchern, indem man hier einfach erkannt hat wie und warum sich beispielsweise bestimmte Regeln der Hungerspiele geändert haben.

Was das Ende betrifft, bin ich mir unschlüssig, ob ich es liebe oder hasse. Aber da möchte ich nicht zu viel verraten.

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Veröffentlicht am 04.08.2020

Streben nach Macht

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Ich bin ein riesen Panem Fan und als ich gehört habe, dass ein Prequel erscheint konnte ich den Erscheinungstermin kaum abwarten. Natürlich war ich auf der anderen Seite auch skeptisch, jedoch wurde ich ...

Ich bin ein riesen Panem Fan und als ich gehört habe, dass ein Prequel erscheint konnte ich den Erscheinungstermin kaum abwarten. Natürlich war ich auf der anderen Seite auch skeptisch, jedoch wurde ich keinesfalls enttäuscht.

Das Prequel spielt zur Zeit der 10. Hungerspiele und diese sind so ganz anders wie man sie kennt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der junge Coriolanus Snow, der spätere Präsident Panems, den wir alle mehr oder weniger gehasst haben. Im Rahmen seiner schulischen Karriere wird er als Mentor für die Hungerspiele gewählt und natürlich hofft Snow, dass sein Tribut der Sieger wird. Da ist die Enttäuschung zu Beginn groß, dass er ausgerechnet die Tributin Lucy Gray Bird aus Distrikt 12 zugeteilt bekommt, doch er versucht alles seinen Tribut am Leben zu erhalten, kann er diese Spiele gewinnen und wenn ja zu welchem Preis ?

"Snow landet immer oben"- das Motto der Familie Snow ist tief in die Gedanken des jungen Coriolanus eingebrannt, dessen Familie den Krieg nicht so einfach weggesteckt hat, was jedoch keiner erfahren darf, denn nur keine Schwäche zeigen. Die Familie Snow steckt tatsächlich voller Überraschungen, so dass wir einer bekannten Figur begegnen, die wir so gar nicht der Familie zugeordnet hätten. Ich war sehr gespannt wie der junge Coriolanus wohl ist, ist er genau so böse, machtgierig und hinterhältig wie wir ihn in der Triologie kennengelernt haben oder ist er ein komplett anderer Mensch und hat sich erst später verändert ? Meiner Meinung nach liegt die Wahrheit dazwischen, jedoch sollte sich jeder beim Lesen selbst ein Bild davon machen. Der Charakter des Coriolanus ist sehr vielseitig und es war spannend währen dem Lesen in die verschiedenen Ebenen seiner Persönlichkeit einzutauchen. Die Geschichte ist aus seiner Perspektive geschrieben und so lernt man ihn gut genug kennen, um Sympathie für ihn zu empfinden, was während der Geschichte um Peeta und Katniss kaum möglich gewesen wäre. Coriolanus ist ehrgeizig und auf seinen Vorteil bedacht, jedoch setzt er diese Eigenschaften auch ein, um Lucy Gray in der Arena zu helfen und aus ihr eine Siegerin zu machen. Lucy Gray ist ebenfalls wie Coriolanus ein sehr ambivalenter Charakter, auf der einen Seite scheint sie das schwache Mädchen aus Distrikt 12 zu sein, auf der anderen zeigt auch sie einen willensstarken Charakter und weis sich zu wehren. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und einer ist so spannend wie der andere, so dass ich keinen Lieblingsteil wählen könnte. Suzanne Collins schafft es auch mit diesem Buch mich völlig in den Bann zu ziehen und die Realität gerät beim Lesen in Vergessenheit. Ich finde es einfach einzigartig wie sie es mit ihrem Schreibstil schafft, die Spannung kontinuierlich steigen zu lassen, ohne dass diese zwischendrin abflacht. Beeindruckend fand ich auch die Wahl der Nebencharaktere, denen die Autorin ebenfalls so viel Leben einhaucht und deren Charakter ebenfalls so detailliert und liebevoll kreiert wurden, wie die Hauptcharaktere. Auch finde ich es sehr interessant, dass das Kapitol auch schon vor Snows Präsidentschaft manipulativ war, denn eigentlich hatte ich den Eindruck, dass er erst diese Macht ausgenutzt hat und Panem zu dem Land geformt hat, dass wir kennengelernt haben. Aber das liebe ich an diesem Buch, es deckt nach und nach die Geschichte Panems auf und hat dabei auch die ein oder andere Überraschung parat, die man so nicht erwartet hätte. Besonders gut gefallen haben mir auch die Andeutungen zu der Triologie, so erklärt sich auch die Herkunft des "Hangig tree" Songs oder Snows abnormaler Hass auf den Spotttölpel.

Das Buch ist ein Muss für alle Panem Fans und solche die es noch werden wollen. Meiner Meinung nach muss man auch die Triologie nicht unbedingt gelesen haben, um das Buch zu lieben und es wäre wohl interessant zu wissen welche Gefühle man empfinden würde, wenn man Panem noch nicht kennt. Das Buch ist einfach toll, jedoch bleiben auch viele Fragen offen, deren Beantwortung noch mindestens ein Buch füllen könnte.

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