Cover-Bild Sörensen geht aufs Haus
Band 6 der Reihe "Sörensen ermittelt"
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 20.02.2026
  • ISBN: 9783499017384
Sven Stricker

Sörensen geht aufs Haus

Sörensen wird von seiner Vergangenheit eingeholt und hadert mit der Gegenwart – sein sechster und bisher persönlichster Fall. 

Veränderungen stehen an bei Sörensen – und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jennifer braucht – die sich allerdings ebenfalls verändern möchte …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2026

Wieder ein Mord

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Sörensen geht aufs Haus ist nun schon das sechste Buch, welches der Autor Sven Stricker selber eingelesen hat. Sörensen bekommt von seiner besten Kollegin die Kündigungspapiere und ist völlig aus dem Häuschen. ...

Sörensen geht aufs Haus ist nun schon das sechste Buch, welches der Autor Sven Stricker selber eingelesen hat. Sörensen bekommt von seiner besten Kollegin die Kündigungspapiere und ist völlig aus dem Häuschen. So geht das nicht, sie kann doch nicht einfach kündigen. Ausgerechnet sie, die ihm doch so viel bedeutet! Und dann kommt auch noch ein Anruf rein: während eines Nachbarschaftsstreits sind Leichenknochen durch die Gegend geflogen! Verdammt schon wieder ein Mord in dem beschaulichen Katenbül! Seitdem Sörensen in dem beschaulichen Örtchen in Friesland den Posten übernommen hat, gibt es immer wieder Mordfälle.

Ich bin inzwischen ein absoluter Fan von dem Kommissar. Ich mag seine norddeutsche Art und ich liebe es, wie der Autor seinen Text so wunderbar vorliest. Die typischen norddeutschen Tonlagen sind perfekt. Auch weiß natürlich Sven Stricker am besten, wie sich der Kommissar oder die anderen Figuren sich benehmen, ob einer wieder mal genervt ist oder überfordert. Klar, er hat ja diesen Darstellern Leben eingeschrieben. Wenn Sörensen mal wieder herumdruckst und eigentlich nicht weiß wie die Worte aus ihm kommen sollen oder wenn er neben dem Nachbarn auf dem Dach sitzt und Sörensen wieder einen Angstanfall bekommt.

Dann kommen auch noch die komischen Momente dazu. Sörensen versucht einen Menschen für sein Leben zu finden und trifft sich mit einer Frau in dem einzigen möglichen Lokal am Platz. Ich hätte Tränen lachen können, als ich diese Geschichte auf den Ohren hatte. Und obwohl es recht traurig ist, dass Sörensen Papa sterbenskrank ist und derzeit bei seinem Sohn in dem Haus am Deich wohnt, entstehen da auch wieder Situationen die Urkomisch sind.

Sörensen geht aufs Haus ist aber auch ein Krimi, der im Laufe der Geschichte natürlich auch wieder gelöst wird. Auch spannend und unterhaltsam. Dabei trifft Sörensen, dessen Vornamen wir immer noch nicht kennen, auf einen alten Freund Schiefel. Früher war er der beste Kumpel aber die beiden haben sich auseinandergelebt. Dabei lebt Schiefel mit seiner Familie ebenfalls in Katenbül und ist der Nachbar, dem die Knochen in den Garten geflogen sind.

Ich habe nun schon das sechste Hörbuch von und mit Sven Stricker gehört. Ich liebe einfach seine Art die Bücher selber einzusprechen. Jedes Mal bin ich traurig, wenn ein Fall gelöst wurde und erwarte dann den nächsten Teil. Bei diesem Teil hätte ich am Ende fast Beifall geklatscht, weil es endlich dazu kam, dass Sörensen über sich hinausgewachsen ist. Aber was das war, das werde ich hier bestimmt nicht laut machen, das kannst du dir alleine anhören oder lesen. Von mir bekommt das Buch 🐭🐭🐭🐭

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Spannend, unterhaltsam und humorvoll

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Die Sörensen-Reihe kannte ich vorher nicht und fand den Einstieg sehr leicht und angenehm. Sörensen gerät durch den Fund von Leichenteilen in einen neuen Mordfall, während sich auch sein Privatleben verändert. ...

Die Sörensen-Reihe kannte ich vorher nicht und fand den Einstieg sehr leicht und angenehm. Sörensen gerät durch den Fund von Leichenteilen in einen neuen Mordfall, während sich auch sein Privatleben verändert. Was mir besonders gut gefallen hat, ist der trockene, subtile und teils schräge Humor. Trotzdem hat das Buch auch ernste Momente und ist spannend.

Die Dialoge wirken lebendig, warmherzig und unterhaltsam. Es lässt sich sehr flüssig und zügig lesen. Auch das Setting mag ich sehr gerne: typisch norddeutsch und sehr authentisch.

Die Ermittlungen waren undurchsichtig und zunächst unübersichtlich. Es blieb somit spannend und rätselhaft, viele Richtungen waren möglich. Sörensen finde ich sehr sympathisch, und die Szenen mit ihm sind humorvoll und persönlich.

Das Ende und die Auflösung haben sich für mich schlüssig, rund und realistisch angefühlt. Man konnte gut miträtseln, einzelne Hinweise ergaben erst spät ein Gesamtbild.

Die Charaktere sind glaubwürdig, facettenreich und lebensnah dargestellt. Die Szenen fand ich zum Teil richtig witzig sowie sehr kreativ und originell. Manches bleibt offen und macht Lust, die Reihe weiter zu verfolgen.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Ich wurde angefixt

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Ich verstehe gar nicht wie Sörensen mir bisher entgehen konnte. Gut, dass ich ihn, dank einer Leserunde, endlich entdeckt habe. Ein poltriger, oft in sich gekehrter und skurriler Charakter, der auch Tiefe ...

Ich verstehe gar nicht wie Sörensen mir bisher entgehen konnte. Gut, dass ich ihn, dank einer Leserunde, endlich entdeckt habe. Ein poltriger, oft in sich gekehrter und skurriler Charakter, der auch Tiefe hat und mich überzeugen konnte.

Sven Stricker vereint in diesem Krimi nicht nur Spannung, unerwartete Wendungen, lebendige Charaktere, sondern auch herrliche Dialoge mit Sprachwitz und Situationskomik. Neben dieser Mischung gefiel mir die gute Verflechtung von Ermittlung und Privatleben. Gerade das Privatleben macht für mich die Figuren realistischer und greifbarer.

Wer einen spannenden, unblutigen und jederzeit unterhaltsamen Krimi sucht, ist bei Sörensen gut aufgehoben. Mich jedenfalls konnte Sven Stricker mit diesem Krimi überzeugen und nun will ich mehr davon.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Richtig guter überzeugender Krimi

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Zunächst war ich begeistert, ein Foto des personifizierten "Sörensen", Bjarne Mädel auf dem Cover zu finden. Ich mag die schlichten, gedeckten Farben und das unaufdringliche Bild. Und die zu Herzen gehende ...

Zunächst war ich begeistert, ein Foto des personifizierten "Sörensen", Bjarne Mädel auf dem Cover zu finden. Ich mag die schlichten, gedeckten Farben und das unaufdringliche Bild. Und die zu Herzen gehende - im wahrsten Sinne des Wortes - Geste, dass Sörensen beide Hände auf sein Herz legt und die Augen schließt. Nachdenklich, ein wenig traurig, ein wenig ratlos, konzentriert, in sich gekehrt und doch dem Wind ausgesetzt, in zerbeulter Hose, die Füße im Gras - so kennen und lieben wir ihn.

Ich finde das Cover sehr gelungen.

Ich empfehle dieses Buch jedem, der Sinn für trockenen, hintergründigen Humor hat, der solche stillen und skurril erscheinenden, aber tiefen und unaufdringlichen Charaktere wie Sörensen mag. Und jedem, der einen Sinn für "langsame" Krimis, ohne heftige Action und gequälte Brutalität hat, insbesondere wenn sie so schön nordlichtmäßig beleuchtet sind.

Bereits der Einstieg um die verschwundene Mia hat mich tief berührt und betroffen. Danach ging es erst mal flapsig weiter mit dem tollen trockenen Humor und Schlagabtausch zwischen Sörensen und Jennifer.

Hellauf begeistert bin ich von dem trockenen Sprachwitz, der in den Dialogen rüber kommt, aber auch in den Beschreibungen der Situationen, den feinen Charakter-Inszenierungen. Die Situationskomik entsteht genau durch diese subtile intelligente Art von Humor und wirkt so niemals plump.

Ich fand es auch sehr interessant und aufschlussreich, da ich bisher nur die Filme kannte, so viel über Sörensens Vergangenheit zu erfahren. Das ist sehr schön erzählt in den Kursivschrift-Kapiteln.

Wunderbar, diese Mischung aus sehr hintergründigem Humor, diesen trockenen Gedanken und Dialogen - unvergleichlich! - und den sehr ernsten Themen um die gesundheitliche Schwäche des Vaters, die Brutalität von Micke, unsaubere Geschäfte der beiden Schiefel-Brüder und Sörensens Störungen.

Es war grandios erzählt und mir keineswegs zu lange.

Auch wenn alles um die Figur Sörensen herum gruppiert ist und die Krimis von ihr "leben", so sind doch auch die anderen Charaktere lebendig, originell und ohne Schwarz-Weiß-Malerei liebevoll, glaubwürdig und detailliert gezeichnet.

Bis fast zum Schluss war die Geschichte für mich ziemlich offen bezüglich der Lösung, richtig gut entwickelt und in der Auflösung sowohl überraschend und originell als auch für mich schlüssig. 

Weitab von Effekthascherei oder Klischees.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Mein bisher liebster Band

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Endlich wieder Sörensen – und dieses Mal trifft es mich besonders.
In „Sörensen geht aufs Haus“ holt die Vergangenheit den grantigen, ängstlichen und gleichzeitig so liebenswerten Kommissar mit voller ...

Endlich wieder Sörensen – und dieses Mal trifft es mich besonders.
In „Sörensen geht aufs Haus“ holt die Vergangenheit den grantigen, ängstlichen und gleichzeitig so liebenswerten Kommissar mit voller Wucht ein. Sein kranker Vater zieht bei ihm ein, plötzlich steht ein alter Schulfreund vor der Tür und hinter dem Haus werden menschliche Überreste gefunden. Aus einem alten Cold Case wird ganz schnell ein sehr aktueller Fall.
Was ich an der Reihe so sehr liebe: Hier steht nicht der große Action-Krimi im Vordergrund, sondern die Menschen. Die zwischenmenschlichen Momente, die kleinen Alltagsneurosen, die wunderbar trockene norddeutsche Art und dieser feine, intelligente Humor, der einen immer wieder schmunzeln lässt. Sven Stricker schreibt so klug, verschachtelt und gleichzeitig herzerwärmend, dass man das Gefühl hat, man sitzt selbst in Katenbüll mit am Tisch.
Der sechste Band ist für mich bisher der persönlichste und – komischerweise – mein absoluter Favorit der gesamten Reihe. Sörensen darf noch mehr Mensch sein, noch mehr hadern, noch mehr wachsen. Und genau das macht ihn so unvergesslich.
Tipp von Herzen: Hört unbedingt die Hörbücher! Sven Stricker spricht sie selbst ein und der Hamburger Dialekt plus seine tolle Stimme passen einfach perfekt. Es fühlt sich an, als würde Sörensen persönlich mit einem reden.
Danke, Sven, für diese wunderbare Reihe. Wer Sörensen noch nicht kennt: unbedingt nachholen. Ihr verpasst was. ❤️

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