Cover-Bild Was von mir bleibt

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7,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bookspot Verlag
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 31.07.2019
  • ISBN: 9783956691317
Sylvia Kling

Was von mir bleibt

Gedichte von 2009 – 2019
Gedichte von 2009 – 2019
Es sind die schönsten Gedichte aus 10 Jahren ihrer Arbeit als Poetin enthalten .

Die ausgewählten Gedichte sind nicht nur poetisch von großer Kraft, es wird auch hin und wieder philosophisch. Die Dichterin reibt sich eindringlich an den Schwächen des Menschen und der Gesellschaft. Ihre Gedichte erzählen vom fragilen Grat unseres Daseins, zwischen Glück, Liebe, Melancholie, Niedergeschlagenheit und der Liebe zur Natur – aber auch immer wieder mit dem Blick auf die Zeit, die Vergänglichkeit – und unser Herz.

Die 1967 in Dresden geborene Autorin, Aphoristikerin und Liedtexterin fasziniert das geschriebene Wort seit ihrer frühen Jugend. Ihre Worte gehen mitten ins Herz. Die Autorin versteht es auch treffsicher zu schreiben: unaffektiert und menschlich, der Liebe, Heimat und Natur verbunden. Ihre Stimme geht unter die Haut.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2019

Ein Bündel Gedichte

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Sylvia Kling – Was von mir bleibt: Das Gedicht-Band versammelt Gedichte über einen längeren Zeitraum.
Vieles wirkt selbsttherapeutisch, Depressionen und Trauer werden verarbeitet. Das wird besonders deutlich ...

Sylvia Kling – Was von mir bleibt: Das Gedicht-Band versammelt Gedichte über einen längeren Zeitraum.
Vieles wirkt selbsttherapeutisch, Depressionen und Trauer werden verarbeitet. Das wird besonders deutlich bei den Gedichten, die dem Zyklus Aus meinen Schwerezeiten (2007 – 2012M) stammen.
Einiges davon erinnert an Brigitte Schwaiger.
Der therapeutsiche Effekt wird auch ausgedrückt, z.B. in „ich lächle dem Leben zu.“ oder in Neublick:

Aus meiner müden Finsternis
wurde kraftvolles Licht,

aus meinen trauerschwarzen Tal
eine wiesenbunte Ebene


Mich hat zeitgenössische Lyrik schon oft fasziniert. Doch nicht alles erreicht mich. Sylvia Klings Stil ist nicht ganz das, was ich üblicherweise lese. Über manchen Passagen wundere ich mich, wie sentimental sie sind. Fast möchte man sich fremdschämen, wenn es zu pathetisch wird.
Manchmal wird es sozialkritisch, z.B. in Der Deutsche im empathischen Wohlstandsmodus.
Doch das funktioniert so nicht.

Sylvia Kling beschäftigt sich auch mit der Heimat. Sie ist in der DDR aufgewachsen. Das hat seine stärkste Wirkung, wenn sie sich erinnert, z.B. in Das Haus. „Ich lief an meiner Kindheit vorüber ...“.

Der Abschnitt Gebündeltes beinhaltet viele kürzere Gedichte. Das kompakte tut ihnen gut.