Cover-Bild Die Frauen vom Inselsalon
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 01.04.2022
  • ISBN: 9783641257941
Sylvia Lott

Die Frauen vom Inselsalon

Roman - Die Norderney-Saga
Ein Friseursalon auf Norderney und starke Frauen, die für ihre Träume und die Liebe kämpfen – Die große Familiensaga voll nostalgischem Insel-Charme!Norderney, Anfang des 20. Jahrhunderts: Für die Fischertochter Frieda geht ein Traum in Erfüllung – sie bekommt eine Stelle im Friseursalon Fisser und damit Zugang zu einer neuen, aufregenden Welt. Ihr Glück ist perfekt, als sie den charmanten Joseph Graf Ritz zu Gartenstein kennenlernt. Doch der Standesunterschied macht eine Ehe unmöglich, und bald muss Frieda eine folgenschwere Entscheidung treffen. Auch Friedas Freundin Grete, Tochter einer wohlhabenden Berliner Familie, hat große Pläne. Sie will sich den Vorstellungen ihrer Eltern widersetzen und auf der Insel eine Ausbildung beginnen. Dass sie dabei einem fortschrittlichen jungen Arzt nahe sein kann, macht sie nur noch entschlossener. Doch alles kommt anders, als gedacht: Der Erste Weltkrieg bricht aus, und die Männer versprechen: Weihnachten sind wir zurück! Die Norderney-Saga von Sylvia Lott: Die Frauen vom Inselsalon Sturm über dem InselsalonBände 3 und 4 in Vorbereitung

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2022

Gelungener Auftakt einer schönen Buchreihe

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Bei dem Cover bekommt man direkt eine Ahnung wo und zu welcher Zeit der Roman spielt. Zu sehen sind zwei junge Frauen am Strand. Im Hintergrund kann man ein Kurhaus oder ähnliches sehen mit einem Steg ...

Bei dem Cover bekommt man direkt eine Ahnung wo und zu welcher Zeit der Roman spielt. Zu sehen sind zwei junge Frauen am Strand. Im Hintergrund kann man ein Kurhaus oder ähnliches sehen mit einem Steg hinaus auf das Meer. Die Farben sind eher dezent gewählt, nur der Rock der einen Frau sticht durch seinen Rotton genau wie der Titel hervor. Für mich passt das Cover gut zur Geschichte.

Die Frauen vom Inselsalon von Sylvia Lott ist der Auftakt der „Die Norderney- Saga“ aus dem blanvalet Verlag. Es ist der erste von vier geplanten Büchern. Das zweite ist jetzt im Juli 2022 erschienen und steht ganz oben auf meiner Wunschliste.

Die Geschichte wird spannend erzählt, so dass ich einfach immer weiter lesen wollte. Durch den Wechsel der drei „Handlungsorte“ wird die Spannung gut aufgebaut. Die Protagonistinnen Frieda und Grete muss man einfach gern haben. Die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts wird sehr authentisch vermittelt. So bekam ich ein gutes Gespür für die Szenen und hatte direkt ein Bild vor Augen.

Es ist eine fiktive Geschichte, doch die historisch bekannten Personen sind durchaus echt. Diese haben in der Zeit die Insel Norderney besucht, aber deren Auftreten wurden von der Autorin passend zur Geschichte gestaltet. Den Inselsalon hat es in dieser Form nicht gegeben. Auch wenn er natürlich Ähnlichkeiten zu einem vorhanden Friseursalon zu der Zeit aufweisen kann.

Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und bin nun gespannt, wie die Geschichte von Frieda und Grete im zweiten Band weitergeht. Wie werden die zwei wohl den 1. Weltkrieg erleben? Es bleibt spannend. Der Einblick in die Entwicklung des Friseurhandwerks fand ich faszinierend. Das kann man sich heute als Frau gar nicht mehr vorstellen, dass es Berufe gab, die man nicht erlernen durfte. Hast du Lust auf eine Familiensaga auf der Insel Norderney mit Friseursalon und dem Kurbetrieb des beginnenden 20. Jahrhunderts, dann wird dir dieser Roman Freude bereiten. Habe stets im Hintergrund, dass es eine fiktive Geschichte ist, aber sie liest sich so echt, als würde man selbst einen Fuß auf die Insel setzen und live dabei sein. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.05.2022

Großartiger Auftakt der Norderney-Saga mit historischem Inselflair

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Der Roman bildet den Auftakt einer vierteiligen Familiensaga auf Norderney.
Im Mittelpunkt stehen der Friseursalon der Familie Fisser sowie die jungen Frauen Frieda und Grete.
Frieda ist eine Fischertochter, ...

Der Roman bildet den Auftakt einer vierteiligen Familiensaga auf Norderney.
Im Mittelpunkt stehen der Friseursalon der Familie Fisser sowie die jungen Frauen Frieda und Grete.
Frieda ist eine Fischertochter, die ihrer Mutter als Badedienerin am Damenstrand hilft. Dort lernt sie eines Tages die etwa gleichaltrige Grete aus Berlin kennen, die wegen eines Hautausschlags und starkem Husten mit ihrer Familie auf der Insel ist. Die beiden jungen Frauen freunden sich an, obwohl sie aus sehr unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen.
Friedas heimlicher Traum ist es, in einem Friseursalon zu arbeiten, da sie das frisieren liebt. Durch einen glücklichen Umstand gelingt es ihr, im Salon Fisser angenommen zu werden, obwohl Frauen damals eher heiraten und eine Familie gründen sollten als arbeiten zu gehen.
Gretes Leben wird durch ihre Eltern vorbestimmt. Sie soll die Schule für höhere Töchter abschließen und einen standesgemäßen Mann heiraten. Doch sie hat andere Träume und Wünsche.
Für die beiden Freundinnen kommt dann auch die Liebe ins Spiel, für die aber auch beide kämpfen müssen.

Die Handlung dieses ersten Teils beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts und erstreckt sich bis 1914.
Wie man es aus anderen Romanen der Autorin kennt, hat sie die fiktionale Handlung in reale historische Ereignisse eingebettet, die aus meiner Sicht toll recherchiert sind. In ihrem Nachwort berichtet sie, welche Ereignisse historisch verbrieft sind und was sie für ihre Figuren hinzugefügt hat. Außerdem gibt sie einen interessanten Überblick, welche Gebäude es seinerzeit wirklich auf Norderney gab und wie sie diese in ihre Geschichte eingebaut hat. Auch zum Friseursalon Fisser, der eigentlich fiktional ist, gibt sie noch interessante Informationen zu einem realen Bezug.

Der Roman wird überwiegend wechselnd aus der Sicht von Frieda und Grete erzählt und zwischendurch gibt es noch einige Kapitel, die die Ereignisse im Friseursalon und rund um die Familie Fisser erzählen.
Gerne habe ich Frieda und Grete auf ihrem Weg begleitet. Es war interessant und schön zu erleben, wie aus den jungen Mädchen immer mehr starke junge Frauen werden, die zielstrebig um die Dinge kämpfen, die ihnen wichtig sind. Sie machen beide eine starke Entwicklung durch, die durch verschiedene Ereignisse beeinflusst wird und für mich glaubhaft und nachvollziehbar war.
Aber auch die weiteren Figuren wie das Ehepaar Fisser, das den Salon führt sowie deren Sohn Hilrich und der angehende Arzt Max sind gelungene und gut gezeichnete Figuren, die die Geschichte bereichern.

Auch wenn es für Frieda und Grete auch um die Liebe geht, ist dies kein eigentlicher Liebesroman. Sylvia Lott gibt mit ihrer Geschichte einen guten Einblick in das Leben zu dieser Zeit auf Norderney und was den Menschen dort wichtig war, wie z. B. der Tourismus. Sie gibt auch ein tolles Bild der politischen Lage in Deutschland zu dieser Zeit, des allgemeinen Zeitgeschehens und des gesellschaftlichen Lebens inklusive den Standesunterschieden und dem Stand der Frauen zu dieser Zeit.
Das hat mich sehr begeistert, denn ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen und habe alles nah mit ihnen gemeinsam erlebt.

Dieser Auftakt zur historischen Familiensaga auf Norderney hat mich mit dem authentischen Zeitbild, toll charakterisierten Figuren, einem schönen Setting und einer interessanten und berührenden Handlung wirklich begeistert und gefesselt. Durch den flüssigen und mitreißenden Schreibstil habe ich das Buch förmlich verschlungen, freue mich schon auf die Fortsetzung und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.com

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Die Norderney-Saga!

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Sylvia Lott hat mit ihrer neuen Norderney Saga genau meinen Geschmack getroffen.

Die Hauptpersonen der auf der Nordseeinsel angesiedelten Familiensaga vom Anfang des 20. Jahrhunderts sind die Freundinnen ...

Sylvia Lott hat mit ihrer neuen Norderney Saga genau meinen Geschmack getroffen.

Die Hauptpersonen der auf der Nordseeinsel angesiedelten Familiensaga vom Anfang des 20. Jahrhunderts sind die Freundinnen Frieda und Grete. Frieda kommt aus einer armen Fischerfamilie und Grete stammt aus einer wohlhabenden Berliner Familie, die jedes Jahr zur Sommerfrische auf die Insel kommt. Die beiden freunden sich an, weil Frieda sehr oft ihrer Mutter am Badekarren helfen muss und Grete dort ihr Bad nehmen muss, da sie an einer Krankheit leidet.

Es ist dies der 1. Teil der Norderney Saga, die ungefähr zehn Jahre umspannt und mit dem Beginn des 1. Weltkrieges endet.
Die Geschichte ist in mehrere Handlungsstränge eingeteilt, was mir gut gefallen hat und man dadurch das Geschehen immer gut im Blick hatte.
Die Recherchen über die damalige Zeit sind sehr aufschlussreich . Es wurde Geschichte und fiktive Personen bestens miteinander verbunden.Ich habe einiges an Historik erfahren, was ich noch nicht wusste.

Der Roman ist sehr spannend geschrieben und auch die Insel konnte ich mir lebhaft vorstellen, obwohl ich noch nie dort war.

Auch der Friseursalon der Familie Fisser, bei dem Frieda gearbeitet hat, bekam viel Platz in der Geschichte. Man konnte sich wunderbar vorstellen, wie es dort damals zu ging. Es kamen sehr viele prominente Persönlichkeiten dieser Zeit in den Salon und man erfuhr einiges an Klatsch und Tratsch, sowie die neuesten Geschichten über Mode und was sonst noch für die Prominenz interessant war.

Ich mag den Schreibstil der Autorin gerne, denn er lässt sich sehr flüssig lesen und es kommt nie Langeweile auf.
Mich hat diese Geschichte wirklich sehr gut unterhalten und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band.
Gerne empfehle ich dieses Buch weiter und gebe 5 Sterne.


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Veröffentlicht am 15.03.2022

Toller Reihenauftakt

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Der Friseursalon Fisser auf Norderney ist sehr beliebt und selbst prominente Urlauber kommen gerne zu den Fissers. Die Fischertochter Frieda Dirks würde zu gerne in dem Salon arbeiten und ist überglücklich, ...

Der Friseursalon Fisser auf Norderney ist sehr beliebt und selbst prominente Urlauber kommen gerne zu den Fissers. Die Fischertochter Frieda Dirks würde zu gerne in dem Salon arbeiten und ist überglücklich, als sie eine Zusage bekommt. Dort lernt sie auch den charmanten Joseph Graf Ritz zu Gartenstein kennen. Doch Die Familie des Grafen ist verarmt und so muss er unbedingt eine gute Partie machen. Frieda muss eine folgenreiche Entscheidung treffen. Die Berlinerin Margarete-Viktoria Lehmann, genannt Grete, ist mit ihrer Familie auf Norderney, um etwas gegen ihre Ekzeme und den Husten zu tun. Sie freundet sich mit Frieda an und will auf Norderney eine Ausbildung machen, was ihren Eltern nicht gefällt. Doch Grete ist entschlossen, ihren weg zu gehen, vor allem weil da auch noch der junge Arzt Max Lubinus ist, der ihr zuredet. Jahre später bricht der Erste Weltkrieg aus und die Männer werden eingezogen. Sie glauben, dass der Spuk bald vorbei ist und sie Weihnachten zurück sind. Welche ein Irrtum!
Dies ist er erste Band aus der Reihe „Die Norderney Saga“ von Sylvia Lott. Mich hat diese Geschichte von Anfang an gepackt. Die Inselatmosphäre ist wunderbar eingefangen und auch die historischen Umstände sind gut beschrieben. Interessant fand ich vor allem die Reformbestrebungen. Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen.
Die Freundinnen Frieda und Grete kommen aus sehr unterschiedlichen Schichten. Frieda hat es nicht leicht und muss schon früh mitarbeiten, damit ihre Familie ein Auskommen hat. Dagegen kommt Grete aus wohlhabenden Verhältnissen und soll eine gute Partie machen, doch ihr von Ekzemen entstelltes Gesicht und ihr Husten machen ihr zu schaffen. Ich mochte diese beiden jungen Frauen von Anfang an. Sie sind stark und gehen ihren Weg, auch wenn es nicht einfach ist. Man kann gut mitverfolgen, wie sie sich mit der Zeit weiterentwickeln. Aber auch die anderen Charaktere sind individuell und lebendig dargestellt.
Es ist schade, dass es nun eine Weile dauert, bis ich miterleben kann, wie es weitergeht.
Mit hat dieser Roman sehr gut gefallen.

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