Cover-Bild Die Spur des Medaillons
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 06.12.2019
  • ISBN: 9783745700473
Tania Schlie

Die Spur des Medaillons

Von der Spiegel-Bestsellerautorin Caroline Bernard
Zwei Generationen. Zwei verbotene Liebesgeschichten. Ein Medaillon, das sie miteinander verbindet.

Als in Ninas Geschäft der attraktive Amerikaner Benjamin auftaucht und sie bittet, ein antikes Medaillon zu restaurieren, traut die junge Goldschmiedin ihren Augen kaum: Das Gegenstück gehört ihrer russischen Großmutter Natascha. In ihrem Schmuckstück befindet sich das Bild eines unbekannten Mannes, in Benjamins Medaillon entdeckt Nina nun tatsächlich ein Foto der blutjungen Natascha. Sowohl das Medaillon als auch Benjamins charmant blitzende Augen lassen Nina nicht mehr los. Sie fragt ihre Großmutter, und diese enthüllt schließlich eine unglaubliche Liebesgeschichte, die in den Wirren der Russischen Revolution ihren Anfang und im Paris der dreißiger Jahre eine dramatische Wendung nahm. Je mehr Nina über die Vergangenheit herausfindet, desto stärker wird in ihr der Wunsch, die Liebe festzuhalten, sobald sie ihr begegnet. Komme, was wolle.

Von Tania Schlie, auch bekannt unter dem Namen Caroline Bernard!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2020

Eine wunderbare Liebesgeschichte zweier Frauen - gekonnt in Szene gesetzt

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Die junge Nina stellt in ihrem Geschäft in Berlin-Mitte besondere Schmuckstücke her, die auf die zukünftigen Besitzerinnen quasi perfekt zugeschnitten sind. Ein außergewöhnliches Medaillon allerdings schlummert ...

Die junge Nina stellt in ihrem Geschäft in Berlin-Mitte besondere Schmuckstücke her, die auf die zukünftigen Besitzerinnen quasi perfekt zugeschnitten sind. Ein außergewöhnliches Medaillon allerdings schlummert fast vergessen in dem Tresor ihres Ladens: das Medaillon ihrer russischen Großmutter Natascha mit dem Bildnis eines unbekannten Mannes. Als eines Tages der Amerikaner Benjamin mit dem gleichen antiken Stück – allerdings mit dem Bild ihrer Großmutter darin - in ihren Laden kommt, fängt Nina an, nach der Geschichte der beiden Medaillons zu forschen.

Und heraus kommt eine wunderbare Geschichte auf 2 Zeitebenen, die mich nicht nur aufgrund der gut und flüssig lesbaren Sprache von Anfang an gefesselt hat. Die Autorin schafft es, sowohl die Geschichte von Großmutter Natascha zur Zeit der Russischen Revolution bis hin zu den Dreißigern in Paris im Wechsel mit der aktuellen Geschichte rund um Nina und Benjamin zu erzählen, ohne Verwirrung zu stiften. Manchmal war ich das ein oder andere Mal wohl versucht, das aktuelle zu überblättern, weil mich die „alte“ Geschichte mehr gepackt hat, was aber sicherlich an der Zeit, in der diese Geschichte spielt, und der Vielfalt der Themen, die angesprochen werden, liegt. Aber es machte auch Freude, das moderne Drama rund um die junge Berlinerin und den Amerikaner zu lesen.

Geschickt baut Tania Schlie Bilder vor meinem inneren Auge auf, die mich quasi in die Story reinziehen:

„Die Fahrt mit der U-Bahn war nicht dazu angetan, ihre Melancholie zu vertreiben. Das warme Sommerwetter war endgültig vorbei, es hatte zu regnen begonnen, man sah die ersten Jacken und festen Schuhe. Die Berliner waren schlecht gelaunt, weil die Zeit der milden Nächte und Wochenenden im Freien bis zum nächsten Jahr vorüber war. Um Nina herum saßen missmutige Menschen, die verbittert die Tropfen aus ihren Regenschirmen schüttelten.“ (Auszug S. 256)

So manche Thematik scheint heute noch aktuell wie z.B. die starke Frau, welche sich im Laufe der Jahre und durch verschiedene Bekanntschaften emanzipiert und ihr Schicksal in die Hand nimmt, während die Männer in der Flüchtlingskrise an alten Werten festhalten und über das Vergangene debattieren... Ja, ich muss sagen, mich hat der Roman wirklich begeistert!

Übrigens: die Lösung des Rätsels rund um die beiden Medaillons findet man erst ganz zum Schluß und es mag kein Spoiler sein, wenn verraten wird – es ist eine wirkliche Überraschung ;)

Alles in allem eine wunderschöne Liebesgeschichte zweier Frauen in zwei Zeitebenen, die von Tania Schlie gekonnt in Szene gesetzt wurde und mich sehr gut unterhalten hat.

Nur das Cover finde ich austauschbar und daher wenig gelungen – zur Zeit findet man viele Cover mit „junger Frau schaut in Bildhintergrund“ in den Buchhandlungen... daher hätte ich wohl aufgrund des Bildes nicht zum Buch gegriffen, was aber schade gewesen wäre, denn dann wäre mir dieser wunderbare Roman entgangen...

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Voller Emotionen und Liebe

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INHALT:
Ende der neunziger Jahre taucht Benjamin, ein Amerikaner, in Ninas Schmuckgeschäftt auf und zeigt ihr ein Medaillion. Dies soll sie restautieren und sofort fällt ihr auf, dass sie das Gegenstück ...


INHALT:
Ende der neunziger Jahre taucht Benjamin, ein Amerikaner, in Ninas Schmuckgeschäftt auf und zeigt ihr ein Medaillion. Dies soll sie restautieren und sofort fällt ihr auf, dass sie das Gegenstück davon zu Hause hat. Es gehörte ihrer russischen Grossmutter. Im Medaillion von Benjamin findet sie dann ein Foto von ihrer Grossmutter Natascha. Dieses Foto und auch der attraktive Benjamin lassen Nina nicht mehr los und sie fragt ihre Grossmutter. Natascha erzählt ihr dann schliesslich ihre unglaubliche Liebesgeschichte in den Wirren der russischen Revolution und von Paris in den Dreissiger Jahren.
MEINE MEINUNG:
Schon der Klappentext hat mich unheimlich neugierig gemacht, besonders, weil ich Romane, die auf zwei Zeitebenen spielen, einfach so sehr liebe. Und genau das bietet mir dieses Buch. Besonders die Abschnitte, die in der Vergangenheit spielen, fand ich grossartig, da sie auch viel Raum einnehmen und man in die Geschichte gut eintauchen kann. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen, ist bildhaft geschrieben, die Charaktere sind facettenreich und gut gewählt und die Geschichte ist sehr interessant und emotional, so dass mir keine Längen aufgefallen sind. Ich fand die Geschichte der Grossmutter einfach nur atemberaubend, sie steckt voller Emotionen, voller Rückschläge und Entbehrungen und auch so voller Zuversicht und Stärke. Einfach unglaublich, was diese Frau durchlebt hat und wie sich das auch noch heute auf ihre Enkelin überträgt.
FAZIT:
Ein grossartiges Buch, welches mich nicht mehr losgelassen hat. Es strotze vor Emotionen vor Liebe und war einfach atemberaubend schön .

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Veröffentlicht am 05.02.2020

Eine berührende Reise in die Vergangenheit

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„Die Spur des Medaillons“ war der allererste Roman der Autorin Tania Schlie. In dieser packenden Geschichte entführt sie uns nach St. Petersburg, dann geht die Reise weiter nach Paris und schließlich landen ...

„Die Spur des Medaillons“ war der allererste Roman der Autorin Tania Schlie. In dieser packenden Geschichte entführt sie uns nach St. Petersburg, dann geht die Reise weiter nach Paris und schließlich landen wir in Berlin.
Und hier taucht der attraktive Amerikaner Benjamin Ende der Neunziger Jahre in Ninas Geschäft auf. Er bitte die junge Goldschmiedin ein Medaillon zu restaurieren. Nina glaubt ihren Augen nicht zu trauen, denn das Medaillon ist genau das Gegenstück zu dem Medaillon ihrer russischen Großmutter. In dem Medaillon befindet sich das Foto eines unbekannten Mannes. In Benjamins Medaillon ist das Foto ihrer Großmutter. Nina will wissen, welche Geschichte sich hinter diesen Schmuckstücken verbirgt. Sie fragt ihre Großmutter und diese enthüllt eine unglaubliche Liebesgeschichte, die in den Wirren der russischen Revolution ihren Anfang nahm und im Paris der Dreißigerjahre eine dramatische Wendung nahm. Nina taucht in eine unglaubliche Geschichte ein und Nina beschließt: Sollte ihr einmal die wahre Liebe begegnen wird sie diese festhalten – komme was wolle……
Einfach gigantisch! Ein Wahnsinnsbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Die unglaubliche Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefangengenommen und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach spitzenmäßig. In meinem Kopf läuft die ganze beeindruckende Geschichte wie ein Film ab. Und all die geschichtlichen Ereignisse, die uns nahe gebracht werden, gehen unter die Haut und berühren mich sehr. Das Leben von Ninas Großmutter Natascha war einfach unglaublich-was diese Frau alles erlebt hat-das ist einfach unglaublich. Ich sehe Ninas erstauntes Gesicht vor mir. Auch ich lausche den Erzählungen von Natascha, einer liebenswerten Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Und ihre Liebesgeschichte nimmt auch Einfluss auf Ninas zukünftige Entscheidungen.
Eine atemberaubende Geschichte mit einem tollen Spannungsbogen. Für mich ein Lesehighlight 2020. Eine unterhaltsame, spannende und berührende Geschichte – ein Lesevergnügen der Extraklasse. Das Cover ist ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.12.2019

Kommt nicht wirlich auf den Punkt

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Nina ist Goldschmiedin und führt ein kleines Schmuckgeschäft in Berlin. Die Tage verlaufen immer recht ereignislos, bis eines Tages ein gutaussehender Amerikaner ihren Laden betritt und sie mit der Restauration ...

Nina ist Goldschmiedin und führt ein kleines Schmuckgeschäft in Berlin. Die Tage verlaufen immer recht ereignislos, bis eines Tages ein gutaussehender Amerikaner ihren Laden betritt und sie mit der Restauration eines alten Medaillons beauftragt. Nina traut ihren Augen nicht, als sie das Schmuckstück in den Händen, denn das passende Gegenstück gehört ihrer russischen Großmutter Natascha. Ninas Neugier ist geweckt und so fragt sie ihre Großmutter nach dem Ursprung des Schmucks und taucht ein in eine Lebens- & Liebegeschichte, die in den Wirren der russischen Revolution beginnt…

„Die Spur des Medaillons“ ist ein historischer Liebesroman, der nicht ganz so begeistert, wie ich mir das erhofft habe. In zwei Zeitsträngen erzählt, weiß die Handlung in der Vergangenheit mich an die Seiten zu fesseln und mich eine bittersüße Liebesgeschichte erleben, während die Handlung in der Gegenwart nicht an die Qualität des historischen Teils heranragt.
Ich mag die Figuren aus der Epoche, denn sie sind alle sehr kraftvoll, mit einer gewissen Kühnheit und einem großen Freiheitsdrang gezeichnet. Ihre Lebenswege sind interessant ausgestaltet und lassen einen tiefen Einblick in die geschichtlichen Ereignisse zu. Egal ob Russische Revolution, Leben im Exil, Beginn der Schreckensherrschaft der Nazis und die Folgen im Zweiten Weltkrieg – Tania Schlie weiß diese Rückblicke für den Leser sehr plastisch und bildreich zu gestalten und macht so den Roman zu einer aufregenden, aufwühlenden Zeitreise.
Jedoch gelingt es ihr nicht wirklich, diese Emotionen aufrecht zu erhalten und in die Gegenwart zu transportieren, denn die Erzählung am Schauplatz Berlin Ende der 1990er Jahre wirkt recht angestaubt und antiquarisch. Auch schleichen sich immer wieder einmal Logikfehler ein, die mich doch etwas stören. Nina wirkt im Vergleich mit ihrer Großmutter Natascha eher glanzlos und langweilig, auch wenn man ihr mit dem Gefühlswirrwarr und dem Herzschmerz ein wenig Aufregung vermitteln will. Sie wirkt eher wie eine Statistin und bekommt den Rang von ihrer eigenen Großmutter abgelaufen. Natascha ist hier für mich der strahlende Mittelpunkt in dem Roman, denn sie füllt mit ihrer Präsenz nicht nur die Seiten, sondern man hat das Gefühl, dass sie direkt vor einem steht und mit dem Leser ihre Lebensgeschichte bereitwillig teilt.
Die Suche nach der Spur des Medaillons gestaltet sich an manchen Stellen recht ausufernd und langwierig, weil die Erinnerungen von Natascha recht ausschmückend und weitschweifig erzählt sind. Eine Straffung hätte hier gutgetan, um manche Dinge einfach schneller auf den Punkt zu bringen.
Die Auflösung zum Schluss galoppiert im Gegenzug regelrecht am Leser vorbei und da hätte ich mir doch ein wenig mehr Tiefgang und Gefühl gewünscht. So bleibt leider ein wenig Enttäuschung zurück, denn das im Titel angepriesene Schmuckstück kommt in meinen Augen viel zu kurz, spielt nur eine untergeordnete Rolle und muss vielen Nebensächlichkeiten Platz machen. Schade, aber hier kann ich nur gut gemeinte 3 Sternchen vergeben

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