Cover-Bild Lügen auf Friesisch
Band der Reihe "Tatort Waterkant"
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition M
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 303
  • Ersterscheinung: 13.01.2026
  • ISBN: 9782496718362
Thomas Herzberg

Lügen auf Friesisch

Der Tod ist manchmal nur der Anfang – ein neuer Tatort Waterkant von Bestsellerautor Thomas Herzberg

Tagsüber leitet Sven Christiansen einen Restpostenmarkt, doch nach Feierabend führt er ein anderes Leben. Eines, das aus Luxus und amourösen Abenteuern besteht. Als Christiansens schrecklich zugerichtete Leiche gefunden wird, sieht es nach klassischem Raubmord aus. Aber schnell wird klar, dass alle in seinem Umfeld etwas zu verbergen haben.

Ausgerechnet jetzt muss Michi Greves mürrischer Chef Kruse ins Krankenhaus – und will auch von dort den Fall leiten –, was die Sache nicht einfacher macht. Ist Michi so weit, ohne ihn zu ermitteln? Nach und nach entwirren die Beamten der Mordkommission ein Geflecht aus Lügen und Halbwahrheiten. Ein tödlicher Wettlauf, denn der Täter ist noch nicht fertig.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2026

Ein familiäres Verbrechen

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Sven Christiansen leitet einen Markt für Restposten. Eines morgens wird er ermordet aufgefunden. Doch wer der Täter ist, kann die Kripo nicht auf Anhieb ermitteln. Der Chef der Kripo muss auch noch ins ...

Sven Christiansen leitet einen Markt für Restposten. Eines morgens wird er ermordet aufgefunden. Doch wer der Täter ist, kann die Kripo nicht auf Anhieb ermitteln. Der Chef der Kripo muss auch noch ins Krankenhaus, so dass die Beamten Michi und Ulf auf sich gestellt sind. Nicht ganz, wie sich herausstellt, denn ihr Chef zieht die Strippen auch aus dem Krankenhaus. Er kennt halt eine Menge Leute in Husum und so kommen ganz allmählich einige Geheimnisse ans Licht.
„Lügen auf Friesisch“ aus der Reihe Tatort Waterkant von Thomas Herzberg ist der vierte Band aus dieser Reihe. Das Cover zeigt eine typische Waterkant Szene und passt ganz gut zu diesem Krimi. Die Story ist auch gut nachvollziehbar, die Sprache ist ein bisschen langatmig, in meinen Augen. Die beiden Kommissare hingegen gefallen mir sehr gut. Vor allem das Küken Michi ist ganz schön auf Zack. Nicht nur dass sie ihren Chef Kruse gut im Griff hat, naja sie versorgt ihn ja auch ganz, so kann sie sich auch manchmal einen frechen Spruch erlauben. Auf kriminalistisch gibt sie ihr Bestes und zusammen mit ihrem, manchmal brummigen Kollegen Ulf, bilden sie schon ein gutes Team. Die Krone ist allerdings Kruse, der Gott und die Welt kennt und so vom Krankenbett aus den Fall mit seinen beiden Kollegen zum Abschluss bringt. Gut vorstellen kann ich es mir schon, dass so ein langjähriger Kommissar viele Leute kennt und auch irgendwo immer etwas guthat, um an Informationen zu kommen. Die Szenen im Krankenhaus sind schon etwas Besonderes. Allerdings ist so ein kleines Manko, dass der Krimi sehr langsam in die Gänge kommt und so am Anfang schon so seine Längen hat. Die Spannung ist gut bis zum Ende entwickelt und im Laufe der Handlung wird es dann auch interessanter.
Ich finde diesen Krimi gut in seiner Art, aber nicht überragend. Er lässt sich gut lesen und ist als regionaler Krimi auch gut. Für mehr fehlt so ein bisschen die Spritzigkeit von Anfang an.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Wer hat Sven Christiansen auf dem Gewissen?

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Zum Inhalt:
Als Sven Christiansen, der Marktleiter des Restpostenmarkts, tot aufgefunden wird, müssen Michaela Greve, Michi genannt, und ihr Kollege Ulf Weingärtner diesmal alleine ermitteln, da ihr Chef ...

Zum Inhalt:
Als Sven Christiansen, der Marktleiter des Restpostenmarkts, tot aufgefunden wird, müssen Michaela Greve, Michi genannt, und ihr Kollege Ulf Weingärtner diesmal alleine ermitteln, da ihr Chef im Krankenhaus liegt. Zwar versucht dieser, den Fall vom Krankenhaus aus zu leiten. Das macht die Ermittlungen für Michi und Ulf jedoch nicht leichter. Je tiefer ihre Ermittlungen gehen, desto mehr kristallisiert sich heraus, dass Sven Christiansen ein Doppelleben geführt hat und es einige Personen gibt, die ein gutes Motiv haben, um ihm nach dem Leben zu trachten. So geraten Michi und Ulf immer tiefer in einen Sumpf aus Geheimnissen, Intrigen und Missgunst.

Meine Meinung:
Nachdem ihr Chef im Krankenhaus liegt, müssen die Polizistin Michaela Greve, Michi genannt, und ihr Kollege Ulf Weingärtner weitestgehend alleine ermitteln. Denn natürlich möchte ihr Chef dennoch ein Update über die Ermittlungen und mischt von seinem Krankenbett ganz schön mit. Die Idee hinter dem Fall hat mir gefallen. Zudem scheint jeder, das Opfer eingeschlossen, seine Geheimnisse zu haben und ein doppeltes Spiel zu spielen. Das hat den Fall interessant, undurchschaubar und spannend gemacht, was mir sehr gut gefallen hat. Ein Wermutstropfen war jedoch die Ermittlungsarbeit von Michi und Ulf, die ziemlich konfus war. Ich hatte immer wieder das Gefühl, die beiden schaffen es nicht, ohne ihren Chef zu ermitteln, und mir fehlte einfach eine gewisse Struktur bei ihren Befragungen und Ermittlungen im Allgemeinen. Was sehr schade war, denn eigentlich kennt man die beiden als kompetente Polizisten und vor allem Michi hat bei den vorherigen Fällen durchaus gezeigt, wie gewitzt sie ist.

Michi, Ulf und Werner sind alle drei Marken für sich, die ihre Ecken und Kanten haben. Vor allem Werner eckt auch in diesem Band mit seiner direkten, knurrigen Art immer wieder an und bringt damit Ulf zur Weißglut. Dennoch zeigt Werner an einigen Stellen, dass er ein großes Herz hat und anderen Personen, ohne großen Dank dafür zu erwarten, hilft. Ein bisschen genervt hat mich Ulfs ewiges Gemurre wegen Werners Einmischung in den Fall. Zum einen lief es nie anders und zum anderen nutzt Ulf seine Chance, ihm zu zeigen, was er alles kann, nicht.

Fazit:
Den Fall, in dem Michi, Ulf und Werner ermitteln müssen, fand ich spannend. Zumal jede der Personen, einschließlich des Opfers, ihre Geheimnisse hat und ein doppeltes Spiel spielt. Dadurch entstand nicht nur Spannung, sondern auch ein interessanter und undurchschaubarer Fall, was mir sehr gut gefallen hat. Leider ließ die Ermittlungsarbeit von Michi und Ulf zu wünschen übrig. Sie wirkte auf mich meist ziemlich konfus und so, als ob die beiden ohne ihren Chef nicht in der Lage wären, überhaupt zu ermitteln. Was sehr enttäuschend war, da mir beide wesentlich kompetenter in Erinnerung waren und vor allem Michi bei den vorherigen Fällen durchaus zeigte, wie gewitzt sie ist.

Veröffentlicht am 10.01.2026

Kruse kontert aus dem Krankenhaus

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Polizeichef Kruse muss ins Krankenhaus, lässt sich aber dennoch nicht davon abbringen, einen Ermittlungsfall zu leiten. Wer kann schon wissen, ob Michaela Greve und Ulf Weingärtner ordentliche Arbeit abliefern? ...

Polizeichef Kruse muss ins Krankenhaus, lässt sich aber dennoch nicht davon abbringen, einen Ermittlungsfall zu leiten. Wer kann schon wissen, ob Michaela Greve und Ulf Weingärtner ordentliche Arbeit abliefern? Aktuell liegt nämlich ein Mordfall vor, der Leiter des Restpostenmarktes in Husum wurde blutüberströmt gefunden. Pikantes Detail in dessen Lebenslauf: elegante Designerstücke im Zweitspind und der Verdacht auf geheime Liebschaften am Abend, während er seiner Familie geschäftliche Verpflichtungen vortäuscht.

Ein spannender Kriminalfall erwartet die geneigte Leserschaft, allein der mürrische Kruse kann einem den Spaß an den teils schleppenden Ermittlungen vereiteln. Seine üble Laune und sein machohaftes Gehabe gegenüber Krankenhaus- und Polizeipersonal überspannen oft den Bogen und lassen den vermeintlichen Spaß zum Galgenhumor werden. Ein flotter Schreibstil und die abwechslungsreiche Motivsuche machen zwar einiges wieder wett, aber ein unangenehmer Beigeschmack bleibt leider erhalten.

Auffällige Charaktere, eine Polizistin, die ihr Potential nicht entfalten darf und viele Nebenschauplätze überlagern die spannenden Momente in diesem Regiokrimi. 3 Sterne.

Veröffentlicht am 22.01.2026

Nichts für mich

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Ich liebe Küstenkrimis und Tatort Waterkant Lügen auf Friesisch von Thomas Herzberg sprach mit nicht nur vom Cover, auch vom Klappentext her an. Der Leiter eines Restpostenmarktes wird ermordet. Alle vermuten ...

Ich liebe Küstenkrimis und Tatort Waterkant Lügen auf Friesisch von Thomas Herzberg sprach mit nicht nur vom Cover, auch vom Klappentext her an. Der Leiter eines Restpostenmarktes wird ermordet. Alle vermuten einen typischen Raubmord, allerdings scheint der Leiter nach Feierabend noch ein anderes Leben geführt zu haben.

Das hörte sich alles ganz gut an und ich fing voller Begeisterung an zu lesen, was mir aber schnell verleitet wurde. Polizeichef Kruse mit seinem Verhalten geht überhaupt nicht und die beiden anderen Ermittler, Michi und Ulf sind mir auch nicht gerade sympathisch. Die Ermittlungen ziehen sich in die Länge und erscheinen nicht logisch. Kruse als Chef finde ich unmöglich, nicht nur von seinem ruppigen Verhalten her, sondern weil er zusätzlich noch von allen Leuten einen Gefallen fordert. Ich mag es ja, wenn die Ermittler nicht gerade einfach gestrickt sind, aber hier ist mir alles zu überzogen.

Schade, die Storyline selbst hätte mir mit anderen Ermittlern bestimmt gut gefallen. Leider nichts für mich gewesen.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Mit den Ermittlern kann man keinen Krimi lösen!

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Ein Mann wird in seinem Laden ermordet und die Polizei tappt im Dunkeln.

..Natürlich tut sie das, ist sie doch nur damit beschäftigt für Kruse einzukaufen oder essen zu bestellen! Dieses Mal hat der ...

Ein Mann wird in seinem Laden ermordet und die Polizei tappt im Dunkeln.

..Natürlich tut sie das, ist sie doch nur damit beschäftigt für Kruse einzukaufen oder essen zu bestellen! Dieses Mal hat der mürrische Alte auch nicht mitgeholfen, sondern nur die Arbeit behindert.

Hätte man gearbeitet und Alibis überprüft, wäre weniger passiert. Stattdessen müssen diese mir dieses Mal noch unsympathischer erscheinenden Protagonisten permanent klatschen und tratschen.

Ja, ich habe schon 1 oder 2 andere Teile mit dem Team von Kruse gelesen und auch dort haben mich Privates und Nebensächlichkeiten gestört, aber in diesem Teil war es zu viel!

Ich habe keinen Spannungsbogen bemerkt, ein unblutiger und langweilig gestalteter "Krimi"!

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