Cover-Bild Sieben Tage im Juni
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 27.04.2026
  • ISBN: 9783757701987
Tia Williams

Sieben Tage im Juni

Roman | Eine große Liebe, die alles überdauert – internationaler Bestseller voller Leidenschaft und Gefühl
Barbara Röhl (Übersetzer)

15 Jahre Schweigen - und 7 Tage für eine zweite Chance

Als sich die erfolgreiche Erotikautorin Eva und der gefeierte Schriftsteller Shane auf einem Literatur-Panel wiederbegegnen, knistert es heftig. Denn was niemand ahnt: Sie kennen sich längst. Vor Jahren verband sie eine leidenschaftliche Woche - und ein Geheimnis. Nun prallen alte Gefühle und neue Zweifel in einem heißen Sommer in Brooklyn aufeinander. Eine witzige, kluge und hochemotionale Liebesgeschichte über Sünden der Vergangenheit, Vergebung und die Kraft, sich erneut zu öffnen.

Moderne Lovestory mit Wärme, Tiefe und Spice

Für Fans von Colleen Hoover und Taylor Jenkins Reid

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2026

Starke Erzählstimme

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Tia Williams ist für mich eine neue Autorin, aber die Verfilmung ihres Buchs „The Perfect Find“ habe ich auf Netflix gesehen und dementsprechend wurde ich direkt neugierig. Es ist schon interessant, dass ...

Tia Williams ist für mich eine neue Autorin, aber die Verfilmung ihres Buchs „The Perfect Find“ habe ich auf Netflix gesehen und dementsprechend wurde ich direkt neugierig. Es ist schon interessant, dass „Sieben Tage im Juni“ jetzt die erste Übersetzung eines Buchs von Williams ist, zumal eines, das schon von 2021 ist. Manchmal ist es schon seltsam, wann es welches Buch nach Deutschland schafft, aber ich wollte gerne mal reinlesen.

Ich habe gleich einige kritische Stimmen zum Buch gelesen und war dann gespannt, ob ich es mich den Kritikern anschließen werde und ich bleibe bei einem ganz unparteiischen jein. Kritikpunkt war vor allem der Schreibstil, dem ich mich aber nicht anschließen würde. Der Stil ist anders und er ist auch nicht immer einfach zu lesen, aber ich habe sofort eine typische Schwarze Erzählstimme rausgelesen. Wenn man Serien wie „Black-ish“ oder „Empire“ gesehen hat oder einen Film bzw. Buch wie „The Hate U Give“ konsumiert hat, dann ist einfach ein eigener Stil und ich mag ihn. Aber ich kann nachvollziehen, dass man sich dort erst einlesen/eingewöhnen muss. Aber es passte auch zu vielen Themen, die Williams verarbeitet hat, denn es geht um die oft schwierigen Karrierewegen von Autoren, die People of Color sind und ich kann mir vorstellen, dass es gerade im Ausland dann noch schwieriger sein kann. Ich fand die Erzählstimme insgesamt also authentisch, zumal man auch durchgängig gemerkt hat, dass Williams um intensive Charakterstudien bemüht war.

Genau dort sehe ich aber meinen eigenen Kritikpunkt an diesem Buch. Grundsätzlich hat Williams ihre Figuren sehr intensiv gezeichnet und weil auch viel Traumata in dem Inhalt drin steckte, war da auch viel rauszuholen. Mir hätte es aber mehr als gereicht, wenn sie sich nur auf die Perspektiven von Eva und Shane mitsamt der Rückblenden in die Jugend beschränkt hätte. Denn es ist ihre Geschichte und es geht um die große Frage, wer sie sind sie seit damals geworden, was ist damals vorgeworfen und kann es eine Zukunft geben? Wir bekommen aber zusätzlich noch weitere Perspektiven eingestreut. Hier Audre, hier Lizette, dann noch Cece, Ty. Es ist dann eigentlich immer nur ein Kapitel, manchmal sogar nur wenige Abschnitte, aber ich fand das eher irritierend und es hat für mich die eigene Handlung ausgebremst. Ich habe natürlich jeweils etwas über diese Figuren gelernt, auf jeden Fall, aber ich brauchte es nicht, weil sie nicht mal ansatzweise so viel Erzählzeit wie die anderen bekommen haben und dann war es einfach unnötig. Zumal gutes Schreiben es auch erlaubt, dass man Figuren auch genug begreifen kann, ohne ihnen in den Kopf gucken zu können. Gerade Lizette war schnell zu verstehen und zu begreifen, ihre Perspektive war mir sogar fast zu erschreckend.

Ansonsten würde ich zum Handlungsverlauf sagen, dass dieses Konzept, nur einen ganz kleinen Zeitrahmen zu erzählen, entweder über einen Tag in jedem Jahr oder wie hier eine Woche und das zweimal, das ist in der Literatur erprobt und funktioniert auch. Es ist sicherlich eine spezielle Art des Erzählens, aber Williams hat es hinbekommen, den Unterschied zwischen den insgesamt 14 Tagen eklatant aufzuzeigen. Ich fand die Rückblenden auch echt heftig zu lesen, weil man niemanden so leiden sehen will, aber es war gut, dass wir sie nicht auf einmal bekommen haben, denn die Gegenwart ist da deutlich leichter. Auch wenn Shane und Eva immer noch viel Arbeit an sich zu erledigen haben, so war es doch gewaltig, was sie jeweils aus sich gemacht haben. Ich mochte bei Eva auch extrem ihre Beziehung zu ihrer Tochter, gerade im Kontrast zu Lizette. Ich mochte aber auch, wie diese atemraubende Chemie zwischen Eva und Shane für uns rübergebracht wurde. Auch wenn sie in ihrer Jugend absolut falsch füreinander waren, so kam da schon was Spezielles rüber, aber gerade in der Gegenwart war es einfach so intensiv. Gerade vor dem Hintergrund, dass Adaptionen nie eins zu eins wie die Vorlage erzählt werden können, kann ich mir schon jetzt vorstellen, dass es sich ebenfalls toll als Verfilmung eignen würde.

Fazit: „Sieben Tage im Juni“ ist in vielerlei Hinsicht eine ungewöhnliche Lektüre. Der Schreibstil ist von einer starken Schwarzen Erzählstimme geprägt und auch die erzählten Schicksale haben Tiefe. Der Stil mit den vielen verschiedenen Perspektiven hat mir leider nicht so gepasst, aber dafür kam die ungewöhnliche Liebesgeschichte auch intensiv rüber. Das Buch ist sicherlich nicht Mainstream, aber es geht inhaltlich ja auch genau darum, den Weg außerhalb der vorgegebenen Trends zu finden und das beweist Tia Williams.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Eine Reise in eine andere Welt

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Eva Mercy hat sich in ihrer Welt eingerichtet und lebt ihr Leben. Bis sie unerwartet auf Shane trifft, der in ihrer Jugend ein wichtiger Teil ihres Lebens war und dem sie nicht verziehen hat. Warum trifft ...

Eva Mercy hat sich in ihrer Welt eingerichtet und lebt ihr Leben. Bis sie unerwartet auf Shane trifft, der in ihrer Jugend ein wichtiger Teil ihres Lebens war und dem sie nicht verziehen hat. Warum trifft sie ihn genau jetzt wieder?

"Sieben Tage im Juni" hat ein tolles Cover in Regenbogenfarben, das eine Brücke (Brooklyn-Bridge in New York?) zeigt und bunte Seifenblasen. Das Cover macht neugierung und lädt zum Zugreifen ein, um den Klappentext zu lesen.

Wenn man sich die Danksagung durchliest, scheint Tia Williams Buch zumindest teilweise autobiografisch zu sein, und das merkt man beim Lesen. Sie weiß, wovon sie schreibt. Aufgrund der Leseprobe hatte ich eine andere Vorstellung, aber das Buch hat mich durchaus positiv überrascht. Es hat den "angekündigten" Spice, aber nicht nur. Der Roman nimmt einen mit in die Abgründe kaputter Persönlichkeiten und Schmerzen, die man sich niemals vorstellen kann und möchte. Es war klar, in welche Richtigung die Beziehung von Eva und Shane gehen wird, trotzdem kamen einige Wendungen sehr überraschend, was ich sehr positiv finde. Ich werde noch ein wenig über das Buch nachdenken und bin auf jeden Fall auf Tia Williams nächstes Buch gespannt!

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Viel drum, aber wenig Tiefe

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Sieben Tage im Juni war für mich ein Buch, in das ich mit einer Mischung aus Neugier und hohen Erwartungen gestartet bin. Die Prämisse klang nach genau der Art Geschichte, die mich normalerweise sofort ...

Sieben Tage im Juni war für mich ein Buch, in das ich mit einer Mischung aus Neugier und hohen Erwartungen gestartet bin. Die Prämisse klang nach genau der Art Geschichte, die mich normalerweise sofort packt: zwei Autor*innen, eine gemeinsame Vergangenheit, viel unausgesprochene Spannung. Und tatsächlich gibt es Momente, in denen ich richtig in der Geschichte versunken bin – besonders dann, wenn Eva und Shane aufeinandertreffen und man spürt, wie viel zwischen ihnen unausgesprochen geblieben ist.

Was mich am meisten berührt hat, war Evas Umgang mit ihrer Migräne. Da steckt so viel Realität drin, so viel Belastung, die oft unsichtbar bleibt. Diese Passagen fühlten sich für mich unglaublich authentisch an und haben dem Roman eine Tiefe gegeben, die ich mir an anderen Stellen öfter gewünscht hätte. Auch die Beziehung zwischen Eva und ihrer Tochter hat mich immer wieder zum Lächeln gebracht – warm, lebendig, liebevoll.

Trotzdem hat mich das Buch nicht so mitgerissen, wie ich es mir erhofft hatte. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Geschichte zu viel will: zu viele Themen, zu viele Nebenhandlungen, zu viele Figuren, die alle gleichzeitig Raum beanspruchen. Dadurch verliert sich die eigentliche Liebesgeschichte manchmal im Hintergrund. Und gerade die Chemie zwischen Eva und Shane – die ja das Herzstück sein sollte – hat für mich nicht durchgehend funktioniert. Ich habe nicht immer gespürt, warum diese sieben Tage damals so lebensverändernd gewesen sein sollen.

Auch stilistisch war ich zwiegespalten. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, man kommt gut voran. Gleichzeitig gab es Passagen, die mir zu überladen oder zu sprunghaft waren, sodass ich emotional nicht so tief eintauchen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Manche Szenen wirkten fast wie kleine Inseln, die nicht ganz miteinander verbunden sind.

Am Ende bleibt für mich ein Roman, der viel Potenzial hat und in einzelnen Momenten wirklich glänzt – aber nicht konsequent genug, um mich vollständig zu überzeugen. Ich hatte schöne Lesemomente, aber auch solche, in denen ich gedanklich abgeschweift bin.

Für mich sind es deshalb solide 3 von 5 Sternen: ein Buch mit Herz, wichtigen Themen und starken Szenen, das aber nicht die emotionale Wucht entfaltet, die ich mir erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Sieben Tage im Juni

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Inhalt:
Die beiden Autoren Eva und Shane sind mittlerweile in ihren respektiven Genres beruflich sehr erfolgreich, doch vor 15 Jahren erlebten sie sieben Tage im Juni, die alles veränderten. Nun begegnen ...

Inhalt:
Die beiden Autoren Eva und Shane sind mittlerweile in ihren respektiven Genres beruflich sehr erfolgreich, doch vor 15 Jahren erlebten sie sieben Tage im Juni, die alles veränderten. Nun begegnen sich die beiden erneut und müssen sich ihrer Vergangenheit und ihren Gefühlen stellen.

Meine Meinung:
Ich hatte unglaublich hohe Erwartungen an diesen Roman, da ich schon so viel Gutes gehört hatte. Deshalb komme ich nicht umhin, nun ein bisschen enttäuscht von meiner Leseerfahrung zu sein. Das Buch lässt mich sehr zwiegespalten zurück.
Eigentlich waren all die Zutaten vorhanden, die ich mir für einen tollen Liebesroman nur wünschen könnte - zwei sympathische Protagonisten mit spannendenden Hintergrundgeschichten, ein atmosphärisches Setting und eine interessante Prämisse. Hinzu kommen interessante Nebencharaktere und die wirklich gelungene Repräsentation einer unsichtbaren Behinderung - hier in Form einer massiv ausgeprägten Migräne. Gerade auch die Beziehung von Eva zu ihrer Tochter, die eine sehr zentrale Rolle einnimmt, hat mir richtig viel Freude bereitet und ich habe gerne über die beiden gelesen.
Auch der Schreibstil ist sehr locker und leicht und man fliegt geradezu durch die Seiten. Manchmal waren gerade Outfits und Einrichtungsgegenstände etwas zu ausführlich für meinen Geschmack beschrieben und die Erwähnung von Markennamen vielleicht etwas zu exzessiv, aber alles in allem war es eine angenehme Leseerfahrung.
Dennoch hat es der Roman nicht geschafft, mich so richtig zu packen. Leider habe ich die Chemie zwischen den beiden Protagonisten einfach nicht gespürt, was für einen Liebesroman nunmal essentiell ist. Für mich war nicht nachvollziehbar, warum diese sieben Tage im Juni wirklich so lebensverändernd waren - gerade dann, wenn man weiß, was wirklich in dieser Zeit geschah. Die ganze Geschichte wirkte einfach ein bisschen zu konstruiert.
Ich glaube, der Roman hätte mir besser gefallen, als ich noch jünger war - vielleicht habe ich also einfach den richtigen Zeitpunkt verpasst, ihn zu lesen.
Insgesamt hatte ich immer wieder schöne Lesemomente, manche Abschnitte langweilten mich jedoch auch ziemlich. Wer das New Adult-Genre liebt und dem Trope „insta love“ mehr abgewinnen kann als ich, der soll sich von meiner Review jedoch nicht abschrecken lassen und dem Buch vielleicht eine Chance geben!

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Von allem zu viel

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Vor allem zu Beginn ist der Schreibstil übertrieben flippig, überkandidelt und sprunghaft und ich hatte Probleme ins Buch zu finden. Dennoch habe ich mich durchgekämpft und der Schreibstil wurde etwas ...

Vor allem zu Beginn ist der Schreibstil übertrieben flippig, überkandidelt und sprunghaft und ich hatte Probleme ins Buch zu finden. Dennoch habe ich mich durchgekämpft und der Schreibstil wurde etwas besser. Die Lebensgeschichte der beiden Protagonisten ist nicht einfach und um etwas Positives zu nennen: Ich fand die Sichtweise auf Literatur aus dem Blickwinkel unterprivilegierter, farbiger Jugendlicher bzw. späteren Bestsellerautoren interessant. Mehr Positives kann ich leider nicht sagen, es war einfach von allem zu viel. Die Themen schwenken von Familiengeschichte, Kindheitstraumata, Belästigung, Gewalt, Rassismus über die Literaturszene zu Freundschaft, Liebe und Sex. Vieles wird übertrieben dargestellt, ich fand weder die Charaktere noch ihre Gespräche oder ihr Verhalten realistisch. Für mich ist das Buch eine wilde Mischung von aktuellen Themen, die oberflächlich angekratzt werden. Durch den sprunghaften Stil wird kein Motiv befriedigend behandelt und die Liebesgeschichte wirkt aufgesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Leben in New York wirklich so ist, wie es im Buch dargestellt wird. Deshalb leider nur zwei Sterne von mir.

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