Cover-Bild Love, Sex, God
Band der Reihe "Next Gen - Lebe deinen Glauben"
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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: SCM R. Brockhaus
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Soziale und ethische Themen
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 01.07.2021
  • ISBN: 9783417269840
Tobias Teichen, Christian Rossmanith

Love, Sex, God

Der etwas andere Weg
"Ich will meine Sexualität für die eine Person aufbewahren, mit der ich den Rest meines Lebens verbringe."
"Das ist doch ein völlig veraltetes Konzept!", denkt Chris und regt sich noch tagelang darüber auf. Wie kann man heute noch so denken?
Tobias Teichen stellt sich seinen kritischen Fragen. Die beiden nehmen dich mit auf eine Entdeckungsreise. Mach dich bereit für faszinierende Prinzipien aus Bibel und Naturwissenschaft. Sie bergen eine gewaltige Schönheit und haben das Potenzial, viele gesellschaftliche Ansichten auf den Kopf zu stellen - auch heute noch!

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Lesejury-Facts

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  • colly_hro hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2021

Guter Werkzeugkasten, um zu hinterfragen und die eigene Argumentation zu prüfen

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Was mich neugierig gemacht hat:

Ich habe eher spontan beschlossen, dass ich das Buch gern lesen würde, als eine Leserunde dazu angeboten wurde (gerade in diesem Fall war der Austausch super interessant!).
Es ...

Was mich neugierig gemacht hat:

Ich habe eher spontan beschlossen, dass ich das Buch gern lesen würde, als eine Leserunde dazu angeboten wurde (gerade in diesem Fall war der Austausch super interessant!).
Es hat mich gereizt, mich fundierter mit diesem Thema auseinanderzusetzen, da man in unserer in vielen Bereichen ja leider wirklich übersexualisierten Gesellschaft sowohl in unterschiedlichen sozialen Kontexten als auch als kunstschaffender Mensch darüber nachdenken sollte, was man dazu selbst vermitteln will.

Wie es mir gefallen hat:

Zuerst möchte ich klarstellen, dass ich in dieser Rezension nicht die Inhalte und die von Teichen und Rossmanith vertretenen Standpunkte bewerten möchte, sondern das Buch als solches.

Ich habe die Ausführungen von Anfang bis Ende als kurzweilig, stichhaltig, herausfordernd sowie als sehr lebens- und liebesbejahend wahrgenommen. Das Layout ist rundum gelungen und lockert das Ganze zusätzlich auf.
Zur Vertiefung finden sich hinten im Buch eine Reihe von Q&As, in denen einzelne Fragen noch einmal umfassender beantwortet werden, die im Hauptteil auftauchen (dort finden sich jeweils entsprechende Verweise auf diesen Anhang).

Tobias Teichen und der jüngere Chris Rossmanith gehen verschiedenen Aspekten im Dialog nach, auch unter Einbezug von Erkenntnissen aus der Bibelauslegung. Natürlich bekommt die Sichtweise durch die Konstellation der Autoren einen Fokus auf eine, ohne in Rollenklischees verfallen zu wollen, tendenziell männliche Sichtweise (man merkt aber, dass die Bemühungen da waren, auch Frauenstimmen einzubringen, die hier und da mit Fallbeispielen zu Wort kommen). Zudem haben beide Autoren in jüngeren Jahren nicht danach gelebt, was sie heute für richtig halten. Unabhängig davon haben ihre Offenheit und Authenzität mich beeindruckt. Und obwohl man natürlich merkt, dass sie ihre Leserschaft gern überzeugen wollen, hatte ich persönlich nicht das Gefühl, etwas aufgedrängt zu bekommen. Ich hatte mir von dem Buch neue Denkanstöße erhofft und davon gab es auf jeden Fall viele.

Viele Aussagen überzeugen durch ihre simple Logik und den ungewohnten Blickwinkel. Zum Beispiel bei der Frage, ob alles, was sich natürlich anfühlt, damit gleichgesetzt werden kann, dass es gut für einen ist. Oder bei der Darstellung des Fakts, dass man, wenn man dem Gefühl, etwas zu verpassen, nachgibt, etwas anderes definitiv verpasst.
Auch die Gedanken zu bedingungsloser Verbindlichkeit und die Frage, welche Gefühle das eigene Verhalten negativ beeinflussen und einen unfrei machen können, obwohl sie nicht per se schlecht sind, liefern spannende Ansatzpunkte.

Das Buch kann es natürlich nicht leisten, jeden möglichen Faktor anzusprechen, dennoch wirken einzelne Punkte durch den Mangel an Mitbeachtung weiterer Lebensrealitäten etwas einseitig. Auf Glaubensunterschiede, eine Entscheidung gegen eine Hochzeit und anderes, was in unserer Zeit immer häufiger wird, wird bspw. nicht eingegangen.

Das Buch soll im Übrigen der Auftakt einer Serie zu verschiedenen Themen sein, und ich bin gespannt auf die weiteren Titel. Ich werde sie mir sicherlich näher ansehen.

In einem Satz:

„Love, Sex, God" setzt ganz sicher keinen abschließenden Punkt hinter das Thema, kann aber als guter Werkzeugkasten dienen, um zu hinterfragen, zu prüfen, worauf man die eigene Argumentation stützt, und von da aus weiterzugraben.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

Sex vor der Ehe, ja oder nein?

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Tobias Teichen und Christian Rossmanith beschäftigen sich in dem Buch mit dem Thema Sex vor oder nach der Ehe. Es geht um Naturwissenschaftliche Aspekte und Absätze aus der Bibel.

Das Cover finde ich ...

Tobias Teichen und Christian Rossmanith beschäftigen sich in dem Buch mit dem Thema Sex vor oder nach der Ehe. Es geht um Naturwissenschaftliche Aspekte und Absätze aus der Bibel.

Das Cover finde ich sehr interessant, es ist jung gehalten und spricht dementsprechend sicher auch viele Jugendliche an.

Der Aufbau des Buches ist sehr spannend. Es ist an sich ein Dialog zwischen Tobias und Christian, demzufolge sehr aus der männlichen Sicht, was ich aber nicht negativ finde. Für mich (Konfessionslosigkeit) waren einige Abschnitte etwas schwierig zu lesen, weil ich die Bibel auch nicht kenne. Wenn man sich aber näher damit beschäftigt, dann wird es einfacher. Einige Aspekte regten auch sehr zum nachdenken an.

Geeignet ist das Buch für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen. Leser*innen, die nicht religiös sind bzw einer anderen Religion angehören, denen sollte einfach bewusst sein, dass die Bibel ein sehr großes Thema in dem Buch ist.

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