Cover-Bild Zwischen hier und für immer
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 23.11.2021
  • ISBN: 9783959675543
Tom Ellen

Zwischen hier und für immer

Tilly Johansson (Übersetzer)

Was würdest du ändern, wenn du die Vergangenheit noch einmal erleben könntest?

Weihnachten 2020: Ben steckt in einer Lebenskrise: Seine Karriere als Autor kommt einfach nicht ins Rollen, seine Frau Daphne muss am Weihnachtsabend in ihrer Literaturagentur arbeiten - irgendwie hatte er sich sein Leben mal anders vorgestellt. Leicht angetrunken lässt er sich auf einen Flirt mit einer alten Bekannten ein, die er vor 15 Jahren zeitgleich mit Daphne kennengelernt hat. Wie sein Leben wohl verlaufen wäre, wenn er statt seiner Frau damals Anna geküsst hätte? Als ihm auf dem Dachboden eine alte Schneekugel in die Hände fällt, kommt er der Antwort auf diese Frage unerwartet nah: Kurze Reisen führen ihn nun in seine Vergangenheit, in sein Leben mit Daphne - und in eine mögliche Zukunft …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2022

Dieses Buch verdient deutlich mehr Aufmerksamkeit!

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Ein für mich besonderes Buch, denn ich habe mir schon vor dem Lesen gewünscht, dass es mich berühren wird und es hat es!

Die Handlung: Wer möchte nicht eine Antwort auf die großen „was wäre wenn“-Fragen? ...

Ein für mich besonderes Buch, denn ich habe mir schon vor dem Lesen gewünscht, dass es mich berühren wird und es hat es!

Die Handlung: Wer möchte nicht eine Antwort auf die großen „was wäre wenn“-Fragen? Im Laufe des Daseins sammelt jeder von uns die ein oder andere Verzweigung im Leben. Genau genommen täglich und das mehrmals. Ben bekommt die Chance seine größte Frage beantwortet zu bekommen und nutzt diese natürlich vollkommen aus. Seine Neugier wird damit gestillt, doch so einfach ist die Welt nicht und Ben muss einige schwierige Situationen meistern.

Nicht nur, dass ich die Handlung und die Charaktere super spannend fand, sondern auch um jenes „was wäre wenn“-Szenario beantwortet zu bekommen, habe ich zu dieser Lektüre gegriffen und ich bin überaus glücklich, dieses Buch gelesen zu haben, denn ich finde, man kann als Leser sehr viel aus diesem Roman für sein eigenes Leben lernen. Ein größeres Kompliment kann man einem Buch meiner Meinung nach nicht machen.

Der Schreibstil war das erste, was mich wirklich positiv überrascht hat, denn er ist manchmal sarkastisch-witzig und immerzu auf zack, was ich persönlich sehr unterhaltsam finde. Dieser Humor verdeutlich die Beengtheit seines Alltags und unterstützt das Gefühl der Hilflosigkeit. Ebenfalls toll fand ich die vielen Dialoge mit den Mitmenschen. Dadurch war immer ein Austausch vorhanden, der die Geschichte zum einen voranbrachte und zum anderen zu unterhalten wusste. Zudem befindet sich der Leser stark in der Gedankenwelt von Ben. Wir lesen vermehrt, was er denkt. Eine tolle Art, um die Nähe zu ihm aufzubauen, zu stärken und gleichzeitig seine Gefühle zu erklären. Ich mochte diese Weise des Erzählens schon immer am liebsten – als würde Ben persönlich mit einem reden. Nah, spontan und ehrlich.

Das tolle an diesem Roman kann man schon anhand des Inhalts erahnen: Man lernt. Man lernt dankbar zu sein, seine Entscheidungen zu überdenken und ehrlich zu sein. Zusammen mit Ben kann man über sein Leben nachdenken, was er hätte besser machen können und worin seine Fehler liegen, oder man bezieht die Handlung auf sich selbst und reflektiert. Man bekommt hier das, was man möchte. Witzige Unterhaltung, ein Buch zum Nachdenken oder beides in einem.

Mein Fazit: Dieses Buch verdient deutlich mehr Aufmerksamkeit!

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Veröffentlicht am 08.12.2021

Für immer vielleicht 2.0

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Eine herrliche Geschichte, über einen möglichen Lebensverlauf. Haben wir uns nicht alle schon einmal gefragt, wie unser Leben verlaufen wäre, wenn wir anders abgebogen wären? Hier gibt es einen kleinen ...

Eine herrliche Geschichte, über einen möglichen Lebensverlauf. Haben wir uns nicht alle schon einmal gefragt, wie unser Leben verlaufen wäre, wenn wir anders abgebogen wären? Hier gibt es einen kleinen Einblick. Herrrlich.

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Veröffentlicht am 17.01.2022

Was wäre wenn?

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https://gedankenbuecherei.wordpress.com/2022/01/11/rezension-zwischen-hier-und-fur-immer-tom-ellen/

MEINE MEINUNG
Was wäre wenn? – Diese Frage haben wir uns doch alle schon einmal gestellt. Und diese ...

https://gedankenbuecherei.wordpress.com/2022/01/11/rezension-zwischen-hier-und-fur-immer-tom-ellen/

MEINE MEINUNG
Was wäre wenn? – Diese Frage haben wir uns doch alle schon einmal gestellt. Und diese Frage stellt sich auch unser Protagonist Ben, der seit 15 Jahren mit seiner Frau Daphne zusammen ist. Die Ehe steckt gerade in einer Krise und Ben selbst steckt in seiner ganz persönlichen. Was wäre gewesen, hätte er an jenem Abend vor 15 Jahren anstatt seiner Frau Daphne Alice geküsst, mit der er sich damals so gut verstanden hat? Wäre sein Leben in ganz anderen Bahnen verlaufen? Wäre er heute glücklicher?

Die ganze Handlung spielt um die Weihnachtszeit herum und Ben findet sich am Weihnachtsabend 2020 mit seinem besten Kumpel Harv in einer Kneipe wieder. Dort will er mit Harv über seine Ehe und seine Gedanken sprechen, doch dazu soll es nicht kommen. Ernste Gespräche waren schließlich noch nie so ihr Ding. Stattdessen wird er von einem geheimnisvollen Uhrenverkäufer angesprochen, der ihm eine kaputte Uhr schenkt, mit der er zunächst nichts anzufangen weiß. Die Uhr steht kurz vor Mitternacht und als es dann tatsächlich kurz vor Mitternacht ist, erwacht Ben plötzlich in seinem alten Studentenwohnheim – 15 Jahre zuvor, an dem Tag, an dem er Daphne kennengelernt hat. So nimmt die Handlung ihren Lauf und Ben springt durch die Vergangenheit, aber auch in die Zukunft, durchlebt so auch Tage, die er schon einmal erlebt hat. Allerdings erfährt er auch Dinge, von denen er nichts wusste, er nimmt die Tage aufmerksamer wahr und bekommt die Chance, Dinge zu ändern.

Im Großen und Ganzen erinnert „Zwischen hier und für immer“ an eine Neuerzählung von Dickens‘ Weihnachtserzählung. Es ist definitiv ein Wohlfühlbuch für Romantikfans, hat aber auch humorvolle Momente, die mich immer wieder schmunzeln ließen. Ben und Daphne als Protagonisten haben mir unglaublich gut gefallen und auch die Nebencharaktere waren super ausgearbeitet. Ben ist als Protagonist zu Beginn ein ziemlicher Jammerlappen und badet definitiv schon eine ganze Weile tief im Selbstmitleid. Seine Entwicklung mitzuerleben, sein toller Humor und seine doch auch sehr romantische, gefühlvolle Seite, haben mir sehr gut gefallen. Die Zeitsprünge waren auch total interessant, zum einen ein melancholischer Blick zurück in Bens Jugend und genauso in seine Beziehung zu Daphne. Man merkt deutlich, wie wichtig sie ihm ist und wie tief die Liebe der beiden zueinander geht. Umso neugieriger war ich dann natürlich, ob die beiden ihre Probleme in der Gegenwart wieder geregelt bekommen oder nicht. Genauso bekommen wir nämlich auch Einblicke in das „Was wäre wenn“-Szenario der Zukunft, ein Ausblick darauf, was passiert, wenn er diese und jene Handlung vollzieht.

Ich hatte unglaublich Spaß dabei, Ben zu begleiten: gefühlvolle Szenen der (ersten) Liebe, Trauer und Schmerz, aber auch lustige Momente. Das Ende war dann für meinen Geschmack etwas überzogen, weshalb ich hier einen kleinen Punkt abziehe. An dieser Stelle hätte es doch gerne etwas realistischer sein dürfen, Wohlfühlbuch hin oder her.

FAZIT
Ein sehr realistisches Buch, mit einem Hauch Phantastik, das uns eine wichtige Botschaft vermittelt – dankbar dafür zu sein, was wir haben und das auch nicht zu vergessen. Dankbar für die Menschen, die für uns da sind und diese nicht als selbstverständlich zu nehmen. Gerade durch diese Botschaft ein Buch, das zu jeder Zeit gelesen werden kann, auch wenn es eigentlich an Weihnachten spielt. Kleine Abzüge wegen dem Ende, das mir nicht ganz so sehr zugesagt hat.

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Veröffentlicht am 12.01.2022

Was wäre wenn... ein spannendes Gedankenexperiment

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Darum geht‘s:
Ben ist seit 15 Jahren mit seiner heutigen Ehefrau Daphne zusammen. Während sie als Literaturagentin Erfolge feiert, kommt seine Karriere als Autor einfach nicht in die Gänge. Frustriert ...

Darum geht‘s:
Ben ist seit 15 Jahren mit seiner heutigen Ehefrau Daphne zusammen. Während sie als Literaturagentin Erfolge feiert, kommt seine Karriere als Autor einfach nicht in die Gänge. Frustriert steckt er in einer echten Lebenskrise fest. Er stellt sogar seine Ehe in Frage und lässt sich auf einen Flirt mit einer alten Bekannten ein.

Während Daphne am Weihnachtsabend mit ihren Kollegen feiert, bleibt Ben verbittert Zuhause. Statt aber wie versprochen den Weihnachtsbaum zu schmücken, verzieht er sich in eine Bar, in der ihm ein geheimnisvoller Mann eine kaputte Uhr, die kurz vor 12.00 Uhr stehen geblieben war, andreht. Angetrunken versucht er sich dann später doch noch am Baumschmücken bis ihm die Augen zufallen. Als er wieder zu sich kommt, findet er sich in seinem ehemaligen Studentenwohnheim wieder, in dem er 15 Jahre davor gewohnt hatte – just an dem Tag, an dem er seine Frau Daphne kennengelernt hatte. Hat er die Chance bekommen, alles anders zu machen und seinem Leben eine andere Richtung zu geben?

So fand ich‘s:
Wer hat sich noch nie in irgendeiner Form die Frage „Was wäre, wenn…“ gestellt. Nur normalerweise bringt einen das ja keinen Schritt weiter. 😉 In seinem Debüt in der Erwachsenenliteratur spinnt Tom Ellen das Gedankenexperiment weiter und lässt den Protagonisten tatsächlich erleben, was geschehen wäre und wie es in Zukunft weiter gehen würde, wenn er gewisse Entscheidungen anders getroffen hätte.

Durch die Ich-Perspektive, in der der Protagonist Ben, dem Leser die Geschichte erzählt, fühlte ich mich ihm recht nah. Auch wenn ich ab und an über sein Verhalten den Kopf schütteln musste, konnte ich seine Gedankengänge durchwegs nachvollziehen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig – also genau passend zum Genre. So darf man auch keine Action erwarten und sollte bereit sein, sich auf eine ruhige und unaufgeregte Geschichte einzulassen.

Für mich ist „Zwischen hier und für immer“ ein Wohlfühlbuch, das eher romantischen Seelen anspricht. Dennoch wird es zu keinem Zeitpunkt zu kitschig und es ist auch definitiv ein bisschen mehr als „nur“ eine Liebesgeschichte. Tom Ellen hat mich jedenfalls von seinem Erzähltalent überzeugt und vor allem die Grundbotschaft, die er uns Lesern mit auf den Weg gibt, hat mich berührt und macht aus dem Buch etwas Besonderes.

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Veröffentlicht am 29.12.2021

Eine Reise in die Vergangenheit

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Die Ehe zwischen Daphne und Ben läuft nicht mehr richtig rund. Ben kommt zudem bei seiner Arbeit als Autor nicht weiter und dann muss seine Frau auch noch am Weihnachtsabend arbeiten.
Eigentlich hatte ...

Die Ehe zwischen Daphne und Ben läuft nicht mehr richtig rund. Ben kommt zudem bei seiner Arbeit als Autor nicht weiter und dann muss seine Frau auch noch am Weihnachtsabend arbeiten.
Eigentlich hatte er sich sein Leben einmal anders vorgestellt.
Eines Abends geht Ben in eine Bar, um sich einfach zu betrinken und begegnet dort einen komischen Uhrenverkäufer. Am Ende des Gespräches schenkte der Mann Ben eine Uhr, aber sie scheint nicht zu funktionieren.
Zurück zu Hause in Selbstmitleid vertieft, stöbert er auf dem Dachboden in alte Erinnerungsstücke aus der gemeinsamen Zeit mit seiner Frau Daphne.
Dabei passiert ganz plötzlich etwas mit ihm und er wird zurück in alte Erinnerungen katapultiert. In immer wieder wechselnden Szenen aus der Vergangenheit durchlebt er vergangene Episoden mit seiner Frau Daphne noch einmal. Er hat nun die Möglichkeit, alles wie ein Beobachter nochmals zu erleben. Kann er so vielleicht seine Ehe mit Daphne retten?
Aber wie kam es dazu? Hat dies alles mit der seltsamen Begegnung mit dem Mann zu tun? Oder liegt es vielleicht an der Schneekugel, die er auf dem Dachboden fand?

Die Geschichte wird aus der Sichtweise von Ben erzählt und man bekommt durch den flüssigen und humorvollen Schreibstil einen guten Bezug zur Geschichte. Es machte beim Lesen richtig spaß, Ben bei seiner Reise in die Vergangenheit zu begleiten.
Beim Lesen ertappte ich mich dabei, mein eigenes Leben einmal zu reflektieren. Gerade in der heutigen viel zu schnellen Zeit vergisst man dies leider viel zu oft.
Mir hat die Geschichte gutgetan und so war ich ruck zuck durchs Buch geflogen.

FAZIT
Ein schöner Schreibstil und eine tolle Story.

Gerne vergebe ich dem Roman ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne

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