Cover-Bild Bittere Schokolade

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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 08.11.2018
  • ISBN: 9783462050738
Tom Hillenbrand

Bittere Schokolade

Ein kulinarischer Krimi Xavier Kieffer ermittelt
'Ein kulinarischer Krimi-Genuss' Bunte.
Eigentlich wollte der Luxemburger Koch Xavier Kieffer seine Jugendliebe Ketti Faber niemals wiedersehen – an ihre gemeinsame Zeit in Paris erinnert er sich nicht allzu gerne zurück. Doch als die Patisseurin ihn einlädt, ihre neue Schokoladenmanufaktur in der Nähe von Brüssel zu besichtigen, kann er nicht widerstehen.Kurz darauf wird Ketti brutal ermordet. Hat ihr Tod etwas mit jener mysteriösen Plantage in Westafrika zu tun, von der die Manufaktur ihren besonderen, fair angebauten Kakao bezog? Und was hat es mit dem Luxemburger Botschafter der Republik Kongo auf sich, der in etwa zur selben Zeit verstarb wie Ketti Faber? Kieffer beginnt zu ermitteln und kommt einem Verbrechen von ungeheuren Ausmaßen auf die Spur. Und er lernt, dass Schokolade eine sehr bittere Angelegenheit sein kann.
'Hillenbrand ist ein eleganter Stilist, der es versteht, komplexe Geschichten leichthändig zu entwickeln.' Hamburger Abendblatt

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2018

Kein Genusskrimi, aber ein guter Wirtschaftsthriller

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Bittere Schokolade war mein zweites Buch von Tom Hillenbrand nach Hologrammatica und geht in eine ganz andere Richtung, sodass ich die Möglichkeit hatte, unterschiedliche Facetten des Autors kennenzulernen.

In ...

Bittere Schokolade war mein zweites Buch von Tom Hillenbrand nach Hologrammatica und geht in eine ganz andere Richtung, sodass ich die Möglichkeit hatte, unterschiedliche Facetten des Autors kennenzulernen.

In Bitter Schokolade geht es um den bekannten luxemburgischen Koch Xavier Kieffer, der nach langen Jahren eine alte Jugendliebe wiedersieht. Ketti Faber ist Patisseurin und arbeitet in ihrer eigenen Schokoladenmanufaktur in Brüssel. Hier entstehen Schokoladen erster Güte aus einem besonderen afrikanischen Kakao aus der freien Republik Kongo. Kurz nachdem sich Xavier auf Kettis Wunsch hin ihre Anlage angeschaut hat, wird sie ermordet. Ebenso wie ein Botschafter, der zufällig die Republik vertritt. Können diese beiden Todesfälle Zufall sein? Xavier macht sich auf um die Umstände von Kettis Tod näher zu betrachten und stößt dabei auf einen riesigen Skandal, der gefährlicher ist als angenommen.

Meinung:
Das Buch ist für mich nicht unbedingt das was man sich von Aufmachung und Marketing erwarten würde. Für mich handelt es sich nicht um einen Genusskrimi, sondern eher um einen Wirtschaftsthriller u.a. mit Themen wie Kinderarbeit, Wirtschaftskriminalität und Hehlerware. Dieser ist durchaus gut gemacht und schön erzählt. Hillenbrand schafft es dabei auch komplexere Themen verständlich rüberzubringen, indem er seine Hauptfigur zur Hilfe nimmt. Der technisch und wirtschaftlich unbedarfte Koch Xavier fragt stellvertretend für den Leser bei schwierigeren Zusammenhängen nach und der Autor schafft es so, geschmeidig Erklärungen in den Text einfließen zu lassen.
Manche Infos sind dabei durchaus lehrreich, sodass man auch bei diesem Aspekt etwas mitnehmen kann.
Ebenso gut gefällt mir auch die Beschreibung von Luxemburg.
Der Leser bekommt ein wunderbares Bild von Geschichte, Kultur und Stadt, sodass man sich fast heimisch fühlt.

Leider macht der Autor seinen Job nicht in allen Bereichen so gut. Ein massiver Kritikpunkt ist die Verharmlosung und die ständige Erwähnung von Drogen. Ich habe irgendwann aufgehört, die Zigaretten und Weinflaschen, das Fast Food und die Nasen Koks zu zählen. Das hat mit Genuss wenig zu tun, sondern gleicht einem dauernden Vollrausch. So geht der Genussteil, den Xavier in seinem Restaurant anbietet glatt unter. Schade drum.

Fazit:
Schreibstil und Story gerne wieder, auch der Ausflug nach Luxemburg hat mir gefallen. Das Thema Drogen hingegen geht gar nicht .

Veröffentlicht am 24.11.2018

Komplexe Geschichte, sehr realistisch, toller Schreibstil

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Bei " Bittere Schokolade" von Tom Hillenbrand handelt es sich um einen kulinarischen Krimi.


Der Luxemburger Koch Xavier Kieffer wollte seine Jugendliebe Ketti Faber eigentlich nie wieder sehen. An die ...

Bei " Bittere Schokolade" von Tom Hillenbrand handelt es sich um einen kulinarischen Krimi.


Der Luxemburger Koch Xavier Kieffer wollte seine Jugendliebe Ketti Faber eigentlich nie wieder sehen. An die gemeinsame Zeit in Paris erinnert er sich nicht allzu gerne zurück.
In der Nähe von Brüssel eröffnet die Patisseurin eine neue Schokoladenfabrik und lädt Kieffer ein. Er kann nicht widerstehen. Kurz darauf wird Ketti ermordet. Kieffer beginnt zu ermitteln und kommt einem Verbrechen von ungeheurem Ausmaß auf die Spur.

Bei diesem Buch handelt es sich um das 6. Buch aus der Xavier Kieffer Reihe.
Auch ohne Kenntnis der vorherigen Bücher, kann man dieses problemlos lesen. Der Fall ist neu und wird komplett aufgelöst.

Der Schreibstil ist sehr gut . Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Ich war sofort von der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Der Plot ist sehr gut konstruiert und lässt mich nachdenklich zurück. Um hier nicht zu viel zu verraten: Ich esse meine Schokolade jetzt mit gemischten Gefühlen. Wer eine Schokoladendiät machen möchte hat mit diesem Buch einen guten Begleiter.

Der Autor beschreibt sehr gut, wie Schokolade hergestellt wird. Wie es auf den Plantagen zu geht, welche "Berufsgruppen" ihre Hände mit im Spiel haben bis wir unsere Schokolade auf dem Tisch haben.

Gefallen hat mir sehr gut, die Mischung aus fiktiver Geschichte und Realität. Dies macht die Geschichte abwechslungsreich, glaubwürdig und spannend.

Der Spannungsbogen baut sich sehr schnell auf und durch die vielen Wendungen bleibt er bis zum Schluß sehr hoch.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und sehr verschieden. Ich konnte mir jeden einzelnen sehr gut vorstellen.

Auf den Seiten 471 und 472 befindet sich ein sehr interessantes Glossar: Küchenlatein.

Ich empfehle dieses Buch weiter.