Wenn Glaube und Liebe neue Wege öffnen
Wo der Himmel uns berührt ist eines dieser Bücher, bei denen man schon nach den ersten Seiten merkt, dass es einen begleiten wird. Die Geschichte hat mich ruhig, aber tief berührt. Cassie ist eine Hauptfigur, ...
Wo der Himmel uns berührt ist eines dieser Bücher, bei denen man schon nach den ersten Seiten merkt, dass es einen begleiten wird. Die Geschichte hat mich ruhig, aber tief berührt. Cassie ist eine Hauptfigur, die sich sehr echt anfühlt. Ihr Schmerz über den Verlust ihrer Eltern, ihre Einsamkeit und gleichzeitig ihre Stärke wirken nicht übertrieben, sondern menschlich und nachvollziehbar. Man leidet mit ihr, hofft mit ihr und wünscht ihr einfach nur, dass sie wieder glücklich wird.
Besonders schön fand ich, dass das Buch sich Zeit nimmt. Die Handlung ist nicht hektisch, sondern entwickelt sich langsam und stimmig. Die Beziehung zwischen Cassie und Brandon wächst leise, fast unauffällig, aber genau das macht sie so glaubwürdig. Es geht nicht nur um Romantik, sondern um Vertrauen, Verantwortung, Fürsorge und darum, füreinander da zu sein, auch wenn das Leben schwer ist.
Auch die Atmosphäre des Buches hat mir sehr gefallen. Die historische Umgebung fühlt sich lebendig an, ohne dass sie überladen wirkt. Man kann sich gut vorstellen, wie das Leben damals war, mit all seinen Herausforderungen, Sorgen, aber auch mit Gemeinschaft und Zusammenhalt. Der christliche Glaube ist präsent, aber nicht aufdringlich, er fließt natürlich in die Geschichte ein und gibt ihr Tiefe und Hoffnung.
Dieses Buch hat mich ruhig gemacht, zum Nachdenken gebracht und mir ein warmes Gefühl hinterlassen. Es zeigt, dass nach Verlust und Schmerz wieder Licht kommen kann und dass Gott Menschen oft auf leise Weise begegnet.