Cover-Bild Die Frau, die verschwand

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 18.01.2019
  • ISBN: 9783746634661
Trude Teige

Die Frau, die verschwand

Kriminalroman
Gabriele Haefs (Übersetzer), Andreas Brunstermann (Übersetzer)

Mörderische Geheimnisse.

Die Journalistin Kajsa hat sich auf eine Insel bei Oslo zurückgezogen, als ein Mann sie aufsucht, um sie auf das Schicksal einer verschwundenen Frau hinzuweisen. Wenig später wird dieser Mann tot aus dem Meer gefischt. Offenbar hat ihn jemand betäubt und ins Wasser geworfen. Kajsas Interesse erwacht. Der Fall, dem sie nachgehen soll, liegt Jahre zurück. Damals ist Julia, eine junge Frau, verschwunden – und nun ist ihre Mutter, eine Psychiaterin, auf die Insel zurückgekehrt.

Ein Bestseller aus Norwegen – ein packender Roman um verschollene Bilder, eine mysteriöse Klinik und eine junge Frau, die ein Geheimnis hütet.


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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2019

Weitestgehend spannend

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Bei „Die Frau, die verschwand“ handelt es sich um den dritten Band der Kajsa Coren-Reihe von Trude Teige. Auch wenn man die beiden Vorgänger nicht gelesen hat kann man der Story mühelos folgen.

Story:

In ...

Bei „Die Frau, die verschwand“ handelt es sich um den dritten Band der Kajsa Coren-Reihe von Trude Teige. Auch wenn man die beiden Vorgänger nicht gelesen hat kann man der Story mühelos folgen.

Story:

In diesem Band möchte Kajsa das Schicksal einer jungen Frau aufklären, die 2002 unter mysteriösen Umständen verschwand. Sie greift die Ereignisse von damals wieder auf und recherchiert dabei auch am Ort des Geschehens. Angeheuert wurde sie dabei von einem nicht weniger merkwürdigen Mann. Doch bevor sie wirklich etwas herausfinden konnte wir dieser aus dem Meer gefischt. Tot. Kajsa Neugierde wurde geweckt und sie möchte unbedingt den „Fall Julia“ lösen. Ihre Recherchen bringen sie dabei auch zu Julias Mutter, einer angesehenen Koryphäe auf dem Gebiet der Psychiatrie und zu einer damaligen Kranken-/Pflegeschwester mit einer unglaublichen Geschichte. Behindert wird Kajsa während ihrer Ermittlungen zudem durch ein gravierendes privates Ereignis: sie erkrankt schwer.
Die Story wird im wesentlichen mit zwei Erzählsträngen erzählt: die Ereignisse von 2002 und die heutigen Ermittlungen.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird alles verständlich erklärt, so dass man auch gut mitkommt, wenn man in Psychiatrie-Themen nicht bewandert ist.

Meine Meinung:

Bei diesem Band bin ich ein bisschen zwiegespalten. Einerseits ist er spannend und der Plot ist gut und zum Teil wirklich gut umgesetzt. Aber leider weiß man für die aufgeworfenen Fragen ab etwa der Hälfte ein Großteil der Antworten, so dass dann quasi „nur“ noch geklärt wird wie es dazu gekommen ist, aber es eben keine wirkliche Überraschung mehr gibt. Auch die Charaktere selbst sind mir nicht unbedingt sympathisch gewesen. Ich fand sie insgesamt alle recht „nordisch kühl“, nicht herzlich und da fehlte mir ein bisschen das mitfiebern. Nur eine Person war sehr gut getroffen und das ist aus meiner Sicht der Krösus von Dikemark. Ein schlauer Mensch bei dem ich nicht verstehe wieso er dort landen konnte wo er nun mal war.

Fazit:

Das Buch gehört nicht zu meinen absoluten Favoriten, ist aber ein insgesamt gut gelungener und weitestgehend spannender Thriller. Für gemütliche Stunden auf dem Sofa bestens geeignet.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Die Frau dieverschwand

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Wieder ein spannender Skandinavien-Krimi, der in Norwegen spielt. Die Journalistin Kajsa wird von einem Mann aufgesucht der sie bittet, in einer alten Sache zu recherchieren. 2002 ist auf der Insel ein ...

Wieder ein spannender Skandinavien-Krimi, der in Norwegen spielt. Die Journalistin Kajsa wird von einem Mann aufgesucht der sie bittet, in einer alten Sache zu recherchieren. 2002 ist auf der Insel ein junges Mädchen verschwunden, dessen Leiche nie gefunden wurde. Eine Zeuge sagte damals aus, dass er sie zuletzt mit ihrem Bruder gesehen hat. Die Beiden hätte gestritten. Kajsa hat Interesse an dem Fall, jedoch ein paar Tage später wird ihr Auftraggeber tot aus dem Meer gefischt. Nun beginnt Kajsa nachzuforschen. Zufällig befindet sich die Mutter des verschwundenen Mädchens in Norwegen. Sie lebt nun im Ausland. Früher war sie als Psychiaterin in der Nervenheilanstalt auf der Inselbeschäftigt. Diese ist aber seit längerem geschlossen. Kaja befragt viele Einwohner über das Mädchen aus und langsam kommt Licht ins Geschehen. Gleichzeitig wird in einem Rückblick von einem Patienten berichtet, der sich seit 40 Jahren in dieser Psychiatrischen Anstalt befindet. Er macht sein Leben lang Aufzeichnungen über seine Wahrnehmungen. Kann man dies alle für bare Münze nehmen. Das Buch ist wirklich sehr spannend aufgebaut. Sehr interessant werden die einzelnen Wahrnehmungen der Personen nach fast 20 Jahren geschildert. Es wird ein Verdächtigter festgenommen. Aber er muß bald wieder freigelassen werden. Bruchstückhaft werden Szenen aus dem Leben des jungen Mädchen bekanntgegeben. Zudem werden auch noch die persönlichen Probleme der Journalistin angesprochen.Ein Buch, bei dem man bei einigen Szenen Gänsehaut bekommt, Da die Schreibweise und die Ausdrucksart der Autorin gut verständlich sind, liest sich das Buch schnell, zudem es vo Spannung knistert. Die ist der dritte Band um die Protagonistin Kajsa Coren. Das düstere Cover mit den dunklen Wolken paßt sehr gut zum Buch.Jedoch kommt ein heller Sonnenstrahl durch die dunkle Wolkendecke. Ein unter die Haut gehender Roman.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Kajsa Coren – Band 3

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Das Cover gefällt mir richtig gut und passt sehr gut zu diesem Kriminalroman von Trude Teige. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch und ich war gespannt darauf.

Klappentext:
Mörderische ...

Das Cover gefällt mir richtig gut und passt sehr gut zu diesem Kriminalroman von Trude Teige. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch und ich war gespannt darauf.

Klappentext:
Mörderische Geheimnisse.

Die Journalistin Kajsa hat sich auf eine Insel bei Oslo zurückgezogen, als ein Mann sie aufsucht, um sie auf das Schicksal einer verschwundenen Frau hinzuweisen. Wenig später wird dieser Mann tot aus dem Meer gefischt. Offenbar hat ihn jemand betäubt und ins Wasser geworfen. Kajsas Interesse erwacht. Der Fall, dem sie nachgehen soll, liegt Jahre zurück. Damals ist Julia, eine junge Frau, verschwunden – und nun ist ihre Mutter, eine Psychiaterin, auf die Insel zurückgekehrt.

Ein Bestseller aus Norwegen – ein packender Roman um verschollene Bilder, eine mysteriöse Klinik und eine junge Frau, die ein Geheimnis hütet.


Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte hat mich direkt von Anfang an angesprochen. Zwar kenne ich die beiden vorherigen Bücher der Reihe um Kajsa Coren noch nicht, aber dennoch hatte ich keine Probleme der Handlung zu folgen und hatte auch nicht das Gefühl, dass mir wichtige Informationen aus den ersten Büchern fehlen. Dennoch war für mich recht schnell klar, dass ich die ersten beiden Bücher jetzt auch lesen werde, denn ich mag Kajsa sehr und bin gespannt, was sie schon alles erlebt hat. Sicherlich sind dann auch einige Aspekte aus ihrem bisherigen Leben und den bisherigen Handlungen klarer und nachvollziehbarer. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen.
Mich konnte dieses Buch von Trude Teige komplett überzeugen und ich freue mich jetzt sehr auf die ersten beiden Bücher der Reihe und auch auf weitere Bücher mit Kajsa Coren. Von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne für diesen tollen Krimi.

Veröffentlicht am 14.02.2019

Geheimnisvoll und spannend

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Die Journalistin Kajsa erhält den Auftrag, sich mit dem Schicksal der bereits vor Jahren spurlos verschwundenen Julia zu befassen. Sie soll mit damaligen Zeugen sprechen, um so eventuell neue Erkenntnisse ...

Die Journalistin Kajsa erhält den Auftrag, sich mit dem Schicksal der bereits vor Jahren spurlos verschwundenen Julia zu befassen. Sie soll mit damaligen Zeugen sprechen, um so eventuell neue Erkenntnisse zu gewinnen. Da Kajsa den Fall bereits damals mit großem Interesse verfolgt hat, nimmt sie den Auftrag an und beginnt in der Vergangenheit zu graben. Doch plötzlich wird ihr Auftraggeber tot aus dem Meer geborgen. Offensichtlich wurde er ermordet. Was steckt dahinter? Kajsa lässt nicht locker und deckt nach und nach alte Geheimnisse auf. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch selbst in Gefahr gerät...

Nach "Totensommer" und "Das Mädchen, das schwieg", ist "Die Frau, die verschwand" bereits der dritte Teil der Kajsa Coren-Reihe. Man kann den aktuellen Ereignissen aber auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Band der Serie gelesen hat. Trude Teige verwendet unterschiedliche Perspektiven, um Kajsas Suche nach der Wahrheit zu schildern. Man beobachtet interessiert, welche Nachforschungen Kajsa im Fall der 2002 verschwundenen Julia anstellt. Kajsa wirkt dabei sehr sympathisch und man hat sofort das Gefühl, dass sie äußerst hartnäckig sein kann. Als dann noch der tote Auftraggeber aus dem Meer geborgen wird, gerät man vollends in den Sog der Handlung, da man unbedingt erfahren möchte, was hinter allem steckt. Die Spannung wird früh aufgebaut und kann beinahe durchgehend gehalten werden.

Ein weiterer Handlungsstrang gewährt Rückblicke in die Vergangenheit eines Mannes, der sein Leben in einer Nervenheilanstalt verbringt, dabei aber gesünder wirkt, als mancher dort tätige Arzt. Wie diese Perspektive sich mit Kajsas Ermittlungen verbinden wird, ist zunächst nicht klar. Allerdings sorgt sie für eine bedrohliche Atmosphäre, die gekonnt zwischen den Zeilen schwebt. Nach und nach ergeben sich erste Zusammenhänge, die dafür sorgen, dass man kaum glauben mag, was man liest. Dadurch fliegt man regelrecht durch das Buch und mag es nur ungern aus der Hand legen.

Im Privatleben muss Kajsa sich mit einem schweren Schicksalsschlag auseinandersetzen. Dieser Strang drängt sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sorgt aber dafür, dass die Hautprotagonistin noch lebendiger und sympathischer wirkt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und ganz in die Handlung eintauchen. Die bedrohliche Atmosphäre, die man zwischen den Zeilen spürt, verdichtet sich mit der Zeit, sodass man ungeduldig der Auflösung entgegenfiebert und mit einem spannenden Finale belohnt wird.

Obwohl ich vorher keinen Band der Reihe gelesen habe, ist mir der Einstieg in diesen Krimi mühelos gelungen. Kajsa wirkte sofort sympathisch auf mich und die unterschiedlichen Handlungsstränge sorgten bei mir dafür, dass ich früh in den Sog der Ereignisse geriet und das Buch nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen mochte. Im Mittelteil hatte ich zwar kurz das Gefühl, dass die Spannung ein wenig nachlässt, doch das legte sich recht bald wieder. Die bedrohliche Atmosphäre und die Ungewissheit, wie sich alles verbinden wird und was damals tatsächlich passiert ist, haben mir einige spannende Lesestunden verschafft, die mich außerdem zum Nachdenken angeregt haben.

Veröffentlicht am 06.02.2019

Finstere Schatten

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✿ Meine Meinung ✿
Mit "Die Frau, die verschwand" legt die norwegische Krimi-Autorin Trude Teige endlich Band 3 der Kajsa Coren-Reihe vor. Band 1 und 2 konnten mich restlos begeistern, deswegen war ich ...

✿ Meine Meinung ✿
Mit "Die Frau, die verschwand" legt die norwegische Krimi-Autorin Trude Teige endlich Band 3 der Kajsa Coren-Reihe vor. Band 1 und 2 konnten mich restlos begeistern, deswegen war ich sehr gespannt, ob ihr das mit ihrem neuesten Werk auch wieder gelingen würde. Kurz und knapp geschrieben: Ja, sie konnte, bis auf eine Kleinigkeit, denn zur Mitte des Buches hin, haben sich meiner Meinung nach, ein paar minimale schwache Zeilen eingeschlichen in denen nicht viel passiert. Ja, ich weiß, ich bin kleinlich, aber mir waren es dann auf einmal zu viele Personen, denen zu viel Zeit gewidmet wurde, mit Sachen, die mich nicht interessierten. Alles in allem ist aber die Atmosphäre wieder sehr gut eingefangen worden und eine verlassene Nervenheilanstalt, etwas abgelegen an einem Waldhang, bietet sich hervorragend an. Da drehen sich meine fiesen Gedanken schon von ganz alleine im Kreis. Zu einem alten Fall, der 2002 verschwundenen Julia, kommt noch ein Mord im Jetzt hinzu und beängstigende Rückblenden in die 1920er Jahre. Hier gewährt die Autorin Einblicke in das Leben der Patienten des Sanatoriums und Albträume werden zur Wirklichkeit. Neben der Recherche zu diesen ganzen Tatsachen hat Kajsa im Privatleben mit einem weitreichenden Schicksalsschlag zu kämpfen. Hier kommt sehr bedächtig und leise, ihre stille und ängstliche Seite zum Vorschein, die sie sonst immer hinter dem Job der taffen Journalistin versteckt hat.
✿ Fazit ✿
Ein spannender Band dieser Serie, mit schauderhaften Einblicken in die Behandlungsmethoden von damals und einem Cold Case, der plötzlich wieder sehr aktuell wird. Auf alle Fälle werde ich diese Reihe weiterlesen, wenn ich auch diesmal ein kleines Pünktchen abziehen muss.