Cover-Bild HEN NA E - Seltsame Bilder
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24,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 31.03.2025
  • ISBN: 9783757701161
Uketsu

HEN NA E - Seltsame Bilder

Kriminalroman | Platz 1 der Krimibestenliste Mai 2025 Deutschlandfunk Kultur
Heike Patzschke (Übersetzer)

Was, wenn dich eine einzige Zeichnung in den Wahnsinn treiben könnte?

»Ich habe das Geheimnis der drei Bilder entschlüsselt. Welches Leid du ertragen musstest, kann ich nicht ermessen. Wie schwer die Schuld wiegt, die du auf dich geladen hast, ist mir nicht klar. Ich kann dir nicht vergeben. Doch ich werde dich immer lieben.«

Ein bewegender Blogeintrag mit Zeichnungen, die viele Rätsel aufgeben. Eine Kinderzeichnung mit einem seltsamen Haus darauf. Die letzten Skizzen eines Zeichenlehrers, der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Hängen alle diese Bilder zusammen? Zumal immer wieder Menschen sterben, die mit ihnen zu tun haben? Zwei Journalisten kommen dem Geheimnis auf die Spur. Kurz darauf ist einer von ihnen tot...

Tauche ein, aber sei gewarnt: Was du gesehen hast, wirst du nie wieder vergessen!

Ein Roman, der durch Skizzen & Dokumente zum Miträtseln einlädt - mit Sogwirkung

Für Fans von psychologischem Horror, T rue-Crime-Stimmung & Mitdenk-Thrillern

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2025

Tagebuch meines Herzens

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Zu Beginn war das Buch vielschichtig und rätselhaft. Im Prolog erfährt man von einer 11-Jährigen, die ihre Mutter ermordet hat. Die Psychologin bescheinigt ihr später eine erfolgreiche Rehabilitation, ...

Zu Beginn war das Buch vielschichtig und rätselhaft. Im Prolog erfährt man von einer 11-Jährigen, die ihre Mutter ermordet hat. Die Psychologin bescheinigt ihr später eine erfolgreiche Rehabilitation, aber lag sie damit richtig?

Der eigentliche Strang ist ein rätselhafter Blog. Anfang liest er sich belanglos und alltäglich. Doch der letzte Eintrag gibt Rätsel auf. Welches Geheimnis wurde hier entschlüsselt? Wer ist der Schreiber des Blogs und an wen ist der letzte Eintrag gerichtet? Gerade dieses Nichtwissen macht den Reiz der Story aus.

Wie hier Bilder und Erzählung miteinander verwoben werden, ist neuartig und (zu Beginn) überzeugend. Es macht Spaß, das Entschlüsseln zu verfolgen. Dennoch bleibt die Frage, ob die gefundene Erklärung auch der Realität entspricht.

Drei große Kapitel teilen das Buch ein. Der Schwerpunkt liegt jeweils auf einer neuen Person. Man musste sich jedes Mal neu zurechtfinden und die neuen Personen bzw. Situationen nach und nach einordnen. Es war geschickt gemacht, wie ein einzelnes Wort oder ein Name ausreichte, um einen aha Moment zu erleben. Dies konnte das bisherige Wissen auf den Kopf stellen und neue Zusammenhänge erkennen lassen.

Obwohl das Buch sich sehr leicht und schnell lesen lässt, nutzt sich die Einbindung von Rätseln bzw. Zeichnungen im weiteren Verlauf deutlich ab. Für meinen Geschmack haben sie sich teilweise zu oft wiederholt oder waren nur eine zusätzliche Unterstützung zu dem Text. Ich hatte das Gefühl, der Autor traut mir nicht zu, zu verstehen, wie der Ablauf war, wenn er nicht alles Schritt für Schritt und zusätzlich durch die Bilder erklärt. Das war mir irgendwann zu ausführlich und ich empfand die Zeichnungen stellenweise als unnötig.

Wirklich gestört hat mich der beschriebene Mord. Nicht wegen der Beschreibungen, sondern weil ich das Vorgehen als absolut unglaubwürdig empfinde. Achtung Spoiler: aber wie soll man unter dem Oberkörper einer schlafenden Person ein Seil durchschlängeln können, ohne das diese Person aufwacht!? Bei Fußgelenken mag dies mit Geduld gehen, aber auf Taillenhöhe halte ich es schlicht und ergreifend für unmöglich.

Dadurch, dass die Sprache eher nüchtern, schlicht und geradlinig war, hat man keine emotionale Verbindung zu den Protagonisten aufgebaut. Deren Handeln und Motivation nachzuvollziehen, fällt mir dadurch schwer. Auch das Vorgehen, um den Täter zu überführen, hat mich gestört. Ohne Schutz sich in die Höhle des Löwen zu begeben, macht keinen Sinn.

Fazit: im Verlauf leider immer schwächer geworden

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Außergewöhnlich erzählt

1

Inhalt:
»Ich habe das Geheimnis der drei Bilder entschlüsselt. Welches Leid du ertragen musstest, kann ich nicht ermessen. Wie schwer die Schuld wiegt, die du auf dich geladen hast, ist mir nicht klar. ...

Inhalt:
»Ich habe das Geheimnis der drei Bilder entschlüsselt. Welches Leid du ertragen musstest, kann ich nicht ermessen. Wie schwer die Schuld wiegt, die du auf dich geladen hast, ist mir nicht klar. Ich kann dir nicht vergeben. Doch ich werde dich immer lieben.«
Ein bewegender Blogeintrag mit Zeichnungen, die viele Rätsel aufgeben. Eine Kinderzeichnung mit einem seltsamen Haus darauf. Die letzten Skizzen eines Zeichenlehrers, der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Hängen alle diese Bilder zusammen? Zumal immer wieder Menschen sterben, die mit ihnen zu tun haben? Zwei Journalisten kommen dem Geheimnis auf die Spur. Kurz darauf ist einer von ihnen tot...

Meine Meinung:
Dieser Kriminalroman wird sehr außergewöhnlich erzählt. Zum Einen startet das Buch mit mysteriösen Blogeinträgen, die mich sehr gefesselt und mir besonders gut gefallen haben. Außerdem bindet der Autor Bilder und Rätsel in die Geschichte ein.
Nach dem ersten Abschnitt ändert sich die Art der Erzählung leider bzw. der Schreibstil (Wegfall der Blogeinträge) und da flachte für mich die Geschichte etwas ab. Teilweise habe ich mich schwergetan am Ball zu bleiben, denn die Ausführungen und Erklärungen waren für mich oft sehr weit hergeholt.
Am Ende wird eine sinnbringende Auflösung geradezu konstruiert. Für mich nur so semi empfehlenswert.

Fazit:
Diese Art der Erzählung ist sicher nicht für jeden geeignet, aber allemal wert es auszuprobieren.

Meine Bewertung:
3/ 5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Seltsame Konstruktionen

2

Der Student Sasaki stößt auf einen mysteriösen Blog. Dort schreibt ein werdender Vater unter dem Pseudonym Ren (das japanische Pendant zu „Max Mustermann“) über das Leben mit seiner Frau. Doch im Verlauf ...

Der Student Sasaki stößt auf einen mysteriösen Blog. Dort schreibt ein werdender Vater unter dem Pseudonym Ren (das japanische Pendant zu „Max Mustermann“) über das Leben mit seiner Frau. Doch im Verlauf des Blogs bahnt sich eine Katastrophe an: die Frau von Ren stirbt bei der Geburt. Gleichzeitig scheint er ein Geheimnis aufgedeckt zu haben, was die Vermutung aufwirft, dass statt einem tragischen Tod, ein Mord geschehen sein könnte. Die Lösung scheint hinter gezeichneten Bildern verborgen zu sein und Sasaki nimmt sich vor, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen.
Sehr gelungen ist der Prolog, in dem die Psychologin Tomiko den Lesenden einen kleinen Vortrag hält. Sie zeigt, wie sie eine Psychoanalyse mit Hilfe der Zeichentestmethode durchgeführt hat. Sehr nahbar wird dies, indem ihre Rede durch vergrößerte Bildausschnitte begleitet wird. In dieser Art und Weise werden immer wieder kleine Bilder und Notizen eingebracht, die das Rätseln plastischer machen. Uketsu hat die Geschichte in vier Kapitel aufgeteilt, wobei in über drei Kapiteln scheinbar unzusammenhängende Geschichten erzählt werden. Der Schreibstil ist sehr berichtend und klar gehalten, wodurch auch die Figuren eher unnahbar wirken. Jedoch trägt dies ebenso zu dem ein oder anderen Gänsehautmoment bei. Insbesondere mit dem ersten Kapitel konnte sehr viel Spannung aufgebaut werden. Dagegen wurde dann Kapitel 3 sehr langatmig, denn generell werden viele Wiederholungen von Details benutzt, was eher Langeweile ausgelöst hat als sinnvoll zum Plot beizutragen. Leider wirkten zum Ende hin manche Handlungen sehr unglaubwürdig. Trotz der Wiederholungen war stellenweise nicht nachvollziehbar, wie die Figuren auf ihre Ideen und Theorien kamen. Ein Bogen und Verbindungen wurden zwar zum Anfang gespannt, die Auflösung wurde jedoch sehr vorhersehbar. Ja, die Idee dieser Art von Krimi ist sehr gut, allerdings ist da noch sehr viel Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Ein besonderer und gleichzeitig schockierender Krimi aus Japan

1

Der Kriminalroman punktet durch ein auffälliges Cover zuzüglich Lesebändchen in der äußeren Optik und auch die Gestaltung innen gefiel mir zunächst durch die Mischung von Zeichnungen und Geschriebenen. ...

Der Kriminalroman punktet durch ein auffälliges Cover zuzüglich Lesebändchen in der äußeren Optik und auch die Gestaltung innen gefiel mir zunächst durch die Mischung von Zeichnungen und Geschriebenen. Der Beginn des Krimis ist ein rätselhafter Blogeintrag den zwei Studenten versuchen zu entschlüsseln oder vielmehr im Prolog die Deutung von Kinderbildern einer Psychologin. Danach springt der Roman scheinbar im nächsten Kapitel zu einem völlig anderen Geschehen mit anderen Protagonisten. Den Beginn fand ich fasznierend und nach und nach zeigten sich Zusammenhänge auf. Immer wieder stehen tote Menschen bzw. Todesfälle im Mittelpunkt des Geschehens. Was mir jedoch völlig fehlt ist ein emotionaler Zugang zu den Menschen und ich kann deren Handeln fast gar nicht nachvollziehen, da es fast krankhaft auf mich wirkt. Desto weiter ich lese, je mehr finde ich einige der Ereignisse auch unlogisch bzw. kann nicht fassen, dass nicht schon früher mal jemand genauer ermittelt hat. Die Zeichnungen beginnen mich gegen Mitte eher zu nerven und auch sprachlich gefällt es mir nicht so gut. Das Ende löst die Rätsel auf, doch finde ich die Entwicklung, die der Autor sich ausgedacht hat, ziemlich unrealistisch. Mir war vorher nicht so ganz klar, dass es sich um einen beliebten Youtuber bei dem Autoren handelt und als ich dann sein Foto bzw. seine Maskierung (Weiße Maske und schwarzen Ganzkörperanzug) sah, denke ich, dass ich nicht die Zielgruppe bin.
Mich hat die Emotionslosigkeit und Kaltblütigkeit der Figur, um die sich am Ende alles dreht, ziemlich schockiert. Gleichzeitig frage ich mich, was der Autor vermitteln möchte.
2 Sterne

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Unglaubwürdig

1

In meiner Kindheit hatten wir einen Nachbarn, der konnte Dinge verschwinden lassen, indem er sie in die Luft warf. Ich habe geschaut und geschaut, wohin diese sich verflüchtigt hatten, konnte das Rätsel ...

In meiner Kindheit hatten wir einen Nachbarn, der konnte Dinge verschwinden lassen, indem er sie in die Luft warf. Ich habe geschaut und geschaut, wohin diese sich verflüchtigt hatten, konnte das Rätsel aber nicht lösen (ich war damals eben noch sehr klein).

Wenn mir heute allerdings jemand etwas verkaufen will, das so haarsträubend ist, wie die soeben gelesene Geschichte, dann falle ich nicht mehr darauf herein, sondern rolle höchstens mit den Augen.

In Japan wurde einst bekanntermaßen das Tamagotchi erfunden, jenes elektronische Wesen, das man nur am Leben erhalten konnte, indem man sich rund um die Uhr um es kümmerte. Da war ich glücklicherweise schon aus dem Alter heraus, in dem man solche Moden vielleicht noch mitmacht.

Der japanische Autor Uketsu (ein Name, der sich aus den Zeichen für Regen und Loch zusammensetzt, also ein Regenloch?) hat nun in Japan einen neuen Trend losgetreten, indem er rätselhafte Geschichten mit Krimi- und Horrorelementen schreibt, bei denen auch Bilder eine Rolle spielen. Es dauert eine Weile, bis man versteht, wie die einzelnen Kapitel und ihre Personen zusammenhängen, aber nach und nach kommt man hinter das Geheimnis bzw. bekommt die Erklärungen vom Autor direkt geliefert. Diese Erklärungen sind so abstrus, dass ich mich wundere, wie solch ein Krimi in Deutschland funktionieren kann, wo es doch bei dem sonntäglichen Tatort stets eine regelrechten Shitstorm gibt, wenn dieser ins Phantastische oder Experimentelle abdriftet.

Ich habe mich z.T. wie in einem Manga oder Superhelden-Film gefühlt. Die Personen agieren völlig unrealistisch (so tötet ein 11jähriges Mädchen seine Mutter, indem es sie niedertritt und ihr mit aller Kraft auf ihren Bauch springt) und es gab zahlreiche weitere Stellen, die ich hier leider nicht verraten kann.

Dass der Autor in der Öffentlichkeit eine weiße Maske und einen schwarzen Ganzkörperanzug trägt, wird den Hype um seine Bücher sicherlich noch befeuern, obwohl ich ihm - zumindest als Buchautor und Zeichner - kein großes Talent zuspreche. Verglichen damit ist Banksy, dessen wahre Identität ja ebenfalls nicht bekannt ist, ein echtes Genie!

Die Sprache des Buches ist schlicht und an manchen Stellen hatte ich das Gefühl, als würde bei der Übersetzung bereits KI eingesetzt. Die Übersetzerin Heike Patzschke hat ein weiteres Buch übersetzt, das ich seinerzeit ebenfalls mit nur 2 Sternen bewertet habe. Das muss nicht an der Übersetzerin liegen, allerdings würde ich Ausdrücke wie "mit grün und blau geschlagenen Händen" gerne im Original sehen, um mir einen Reim darauf machen zu können, wie das in der Praxis funktionieren soll.

Ich war tatsächlich neugierig auf das Buch und habe dem Autor zu Beginn noch so einiges durchgehen lassen, aber je weiter die Geschichte fortschritt, umso weniger hatte ich Lust, überhaupt weiterzulesen und das Ende fand ich so merkwürdig wie den ganzen Rest.

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